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Spezial

Seit dem 31.03.2016 gibt es ein neues Belohnungssystem von Nintendo. Dieses löst damit das Sammeln von Sternen im alten Club Nintendo ab. Auf den ersten Blick liefert uns My Nintendo einige Neuerungen, darunter einen Fokus auf digitale Inhalte und unterschiedliche Arten von Punkten (Münzen), die etwa dieselbe Funktion haben wie früher die Sterne und somit als digitale Währung für den Erwerb von Prämien eingesetzt werden können. Schauen wir uns das System einmal genauer an.


Das neue Belohnungssystem My Nintendo ist der Nachfolger des alten Club Nintendo und bietet euch Ersparnisse oder Gratis-Spiele.

Diese Belohnungen gibt es
Auf der Hauptseite von My Nintendo könnt ihr direkt die ersten Belohnungen sehen. Kleiner Tipp: Das sind noch nicht alle! Klickt auf das kleine Kästchen „Belohnungen ansehen“, um eine vollständige Auflistung zu sehen. Dort sind im Wesentlichen drei Arten von Belohnungen zu finden: Herunterladbare Spiele (wie das exklusive My Nintendo Picross - The Legend of Zelda: Twilight Princess), Rabatte auf ausgewählte eShop-Titel (mit unterschiedlichen Prozentzahlen) und DLC-Gegenstände (wie ein Mario-Outfit für die Smartphone-App Miitomo).

Zum Start von My Nintendo geht es ausschließlich um digitale Inhalte. Ihr erhaltet Belohnungen für digitale Aktionen wie Käufe von Spielen im eShop, die Nutzung von Nintendos Web-Angeboten oder Aktionen innerhalb von Spielen (zu Beginn beschränkt auf Miitomo). Damit ist der Fokus ein anderer als beim Club Nintendo, bei dem die Haupteinnahmequelle für Sterne kleine Rubbelkärtchen waren, die Spielen beilagen. Auch die Prämien selbst, die damals beispielsweise aus Merchandise-Produkten bestanden, sind aktuell rein digitaler Natur. Das bedeutet aber nicht, dass sich das nicht noch ändern könnte. Sowohl Belohnungen als auch Voraussetzungen für den Erhalt von Prämien – bei My Nintendo „Missionen“ genannt – wechseln mit der Zeit. Wir können also nur abwarten, ob wir in Zukunft auch für den Kauf von Retail-Spielen Münzen erhalten werden und diese vielleicht wieder für Soundtrack-CDs & Co. investieren können.

My Nintendo-Punkte
Sehen wir uns die Punkt-Münzen einmal genauer an: Auf den ersten Blick könnte man meinen, es gäbe drei verschiedene Arten von Punkten: Goldpunkte, Platinpunkte und Miitomopunkte. Bei genauerem Hinsehen kann man feststellen, dass Miitomopunkte – zumindest bezogen darauf, was man damit kaufen kann – im Grunde auch einfach nur Platinpunkte sind. Beide lassen sich also für den Kauf von Belohnungen kombinieren. Mit Goldpunkten kann man ebenfalls Belohnungen kaufen – allerdings nicht dieselben Belohnungen. Manche bezahlt man mit Gold, andere mit Platin. Zunächst lässt sich kein direkter Sinn dahinter erkennen, warum nicht einfach alles mit derselben Währung bezahlt werden kann. Vermutlich ist der Grund dafür, dass man auch fleißig die verschiedenen Möglichkeiten nutzen soll, um die Münzen zu erhalten.


Durch die Erfüllung von Missionen erhaltet ihr Gold-, Platin oder Miitomopunkte. Letztere sind im Grunde auch Platinpunkte.

Die meisten Punkte werden automatisch gutgeschrieben, wenn man entsprechende Missionen erfüllt. Es kann aber auch notwendig sein, die Punkte auch noch aktiv auf der My Nintendo-Seite „einzusammeln“, damit sie auch wirklich gutgeschrieben werden. Und wofür erhält man nun konkret Punkte? Hier wird der Unterschied zwischen den verschiedenen Münz-Typen am Deutlichsten:

Gold
Gold-Münzen gibt es ausschließlich für den Kauf von Spielen im eShop, wobei es für teurere Spiele mehr Münzen gibt als für günstige. Auf der My Nintendo-Seite könnt ihr euch ansehen, für welchen investierten Betrag es wie viele Münzen gibt – beispielsweise 10 Münzen für einen Einkauf im Wert von 5,00 – 9,99 Euro oder 20 Münzen für 10,00 – 19,99 Euro. Goldpunkte können, wie Nintendo ausdrücklich schreibt, nicht über den Kauf von zusätzlichen Inhalten (DLC), Tickets, Designs oder Handelsversionen von Spielen erhalten werden.

Platin
Im Gegensatz zu Goldpunkten müsst ihr für Platin kein echtes Geld ausgeben. Ihr bezahlt stattdessen – auf den Punkt gebracht – mit Zeit und euren persönlichen Daten. Die Datensammlung wird beispielsweise bei Missionen deutlich, die sich darum drehen, dass ihr verschiedene Konten miteinander verknüpft und damit auch der Weitergabe persönlicher Daten zustimmt. So gibt es nicht nur für die Verbindung von Nintendo-Diensten (wie der Nintendo Network ID und dem Nintendo Account), sondern auch für die Verbindung mit Twitter, Facebook oder Google+-Accounts Platin-Punkte. Wöchentlich kassieren könnt ihr zudem für den Besuch des Miiverse und des eShops. Diese Punkte sind leicht verdient und sollen natürlich dazu animieren, diese Dienste auch aktiv zu nutzen. Gezwungen wird man dazu aber nicht.

Miitomo
Die Smartphone-App ist die erste (und vermutlich nicht die letzte, aber bisher einzige) Anwendung, durch deren aktive Nutzung ihr Platinpunkte sammeln könnt. Beispielsweise erhaltet ihr Punkte für das Hinzufügen eines Freundes in der Nähe, für das Beantworten von Fragen oder für das Erhalten von Kommentaren auf die eigenen Antworten. Viele dieser Belohnungen sind eher klein (umfassen also wenige Münzen), aber täglich neu erhältlich. Wer also fleißig Miitomo-Münzen sammeln möchte, muss die App zwangsläufig immer wieder aktiv nutzen.


Wer seine Punkte einsetzt, erhält dafür Rabatt auf Download-Titel wie Mario Kart 7 oder sogar komplette Spiele kostenlos.

Wie wertvoll sind die Punkt-Münzen?
Wenn man plötzlich mit einer neuen, digitalen Währung hantiert, fragt sich natürlich, welchen Wert diese Münzen eigentlich haben. Hier lohnt es sich wieder, die beiden Münz-Typen getrennt zu betrachten:

Gold
Auf der Einnahmeseite (also: Was kosten mich die Münzen?) ist es eindeutig und klar nachvollziehbar. Wie oben erwähnt, erhaltet ihr gestaffelt nach Einkaufswert im eShop unterschiedlich viele Punkte. Einen genaueren Blick lohnt es sich auf die Ausgabenseite zu werfen (also: Was bekomme ich für meine Gold-Münzen?). Dabei wird deutlich, dass es keinen festen Wechselkurs gibt. Beispielsweise erhaltet ihr für den Einsatz von 30 Goldpunkten 50% Rabatt auf den Kauf von Mario and Donkey Kong: Minis on the Move. Das Spiel kostet regulär 9,99 Euro. Das bedeutet also etwa eine Ersparnis von 5 Euro für 30 Punkte. Damit hätten 6 Punkte den Wert von einem Euro. Anders wäre es aber bei Super Mario 64. Nintendo 64-Spiele kosten in der Virtual Console ebenfalls 10 Euro. Alternativ könnt ihr dieses aber im Tausch für 90 Goldpunkte erhalten. Hier wären es also schon 9 Punkte, die einen Wert von einem Euro hätten. Geschätzt kann man also sagen, dass 1 Euro etwa dem Wert von 5-10  Goldpunkten entspricht.

Das kann sich aber ändern und relativiert sich auch, wenn man bedenkt, dass der damit gekaufte Titel erneut Gold-Punkte einbringt. Zur groben Orientierung noch ein Beispiel: Ihr kauft ein Spiel für 49,99 Euro im eshop und erhaltet dafür 60 Punkte. Diese investiert ihr in 50% Rabatt auf Metroid: Other M. Ihr habt dann also für den Kauf von einem 50 Euro-Titel 10 Euro Ersparnis für den Kauf eines anderen Spiels für 20 Euro erhalten – unterm Strich wurden 60 Euro bezahlt für Spiele im Wert von 70 Euro.

Platin
Die Einnahmeseite ist hier nicht einfach in Euro auszudrücken. Welchen Wert hat das Verknüpfen eines Facebook-Kontos oder der Besuch des Miiverse? Man könnte spekulieren und irgendwelche Berechnungen anstellen, aber ich möchte darauf verzichten. Sehen wir uns stattdessen an, was man für die Punkte bekommt: Auch hier gibt es keinen starren Wechselkurs, sodass man letztlich nur Richtwerte für eine grobe Orientierung ansehen kann. Beispielsweise erhält man für den Einsatz von 600 Punkten 20% Rabatt auf Yoshi’s Woolly World. Das Entspricht einer Ersparnis von 10 Euro. Damit hätten 60 Punkte etwa den Wert von einem Euro. Bei Pullblox World gibt es für 150 Punkte ebenfalls 20% Rabatt und somit etwa eine Ersparnis von 2 Euro. Hier wäre ein Euro also schon 75 Punkte wert. Halten wir also einen ungefähren, nicht festen und nicht unveränderlichen Richtwert von ca. 60-75 Punkten pro Euro fest.

Nichts hält ewig – Verfallsdaten für Punkte und Belohnungen
Einige Spieler waren nicht so erfreut, als damals für Sterne im Club Nintendo ein Verfallsdatum angekündigt wurde. Sterne, die nicht innerhalb von 24 Monaten gegen Prämien getauscht wurden, sind verfallen. Dieses Schicksal ist mir erspart geblieben, weil ich in diesem Zeitraum immer genug Sterne für interessante Belohnungen gesammelt hatte. Jetzt verschärft sich die Lage allerdings: Bereits nach 6 Monaten verfallen verdiente My Nintendo-Punkte! Ihr werdet also dazu gezwungen, entweder günstigere und vielleicht uninteressantere Belohnungen zu nehmen oder verstärkt Missionen zu erledigen (und dafür wie gesagt mit Geld, Zeit und Daten zu bezahlen), wenn die Zeit knapp wird und ihr die Münzen nicht verlieren wollt. Auch die erhältlichen Belohnungen sind nur begrenzt verfügbar. Auf der My Nintendo-Seite könnt ihr sehen, wie lange welche Belohnung noch verfügbar ist. Auch das kann dazu führen, dass ihr schnell noch die letzten Missionen erledigt, um die Prämie nicht zu verpassen.


Wer Punkte verdienen möchte, muss verschiedene Missionen erfüllen. Dafür müsst ihr euer Geld oder eure Zeit investieren.

Kritische Bemerkungen
My Nintendo ist ein im Grunde tolles Belohnungssystem, das gerade treuen Kunden einiges zurückgibt. Aber bereits in den oberen Abschnitten habt ihr vielleicht herausgelesen, dass man auch durchaus einen kritischen Blick darauf werfen kann. Die Missionen, mit denen ihr eure Punkte verdient, sollen euch letztlich dazu animieren, mehr Geld auszugeben und eure persönlichen Daten freizugeben. Verschärft wird dies schon durch die Bezeichnung „Mission“ – also etwas, das man unbedingt erledigen sollte. Durch den Verfall von Punkten und Belohnungen nach einer gewissen Zeit wird man dazu gedrängt, vielleicht doch Missionen durchzuführen, denen man eigentlich kritisch gegenübersteht.

Und Missionen, die auf aktive Leistungen innerhalb von Apps – aktuell also Miitomo – abzielen, verleiten die Spieler dazu mehr Zeit mit Dingen zu verbringen, auf die sie vielleicht gar keine große Lust aus innerer Motivation heraus haben. Spiele-Handlungen durchführen um virtuelles Geld zu verdienen? Viele werden den Gedanken lieben, aber die Gefahren hinter dem Konzept sollte man nicht unterschätzen! Sicher wird nicht jeder Spieler durch My Nintendo süchtig, verschwendet viel Zeit und Geld und verliert den eigentlichen Spaß an Spielen aus den Augen. Aber es kann nicht schaden, sich dieser Gefahren bewusst zu sein und die Münz-Sammelwut nicht zu übertreiben. Nehmen wir also lieber nebenbei ein paar coole Belohnungen mit und lassen uns nicht dazu hinreißen, um jeden Preis alle Missionen zu erfüllen! Dann können Miitomo, My Nintendo & Co. uns auch wirkliche Freude bereiten.

Autor: Roman Dichter

Quelle der Screenshots: https://my.nintendo.com/ (2. April 2016)

Kommentare 30

  • NeoRetro - 03.04.2016 - 08:59

    Bin persönlich nur aufgeregt wegen dem Verfalls Datum:/ ich finde man sollte das unbegrenzt machen, finde das eher eine Unverschämtheit ::
  • 00WCfrisch - 03.04.2016 - 09:05

    Verfallsdatum ist eh schön blöd aber 6 Monate sind heftig. Man muss Nintendo auf allen Kanälen wissen lassen das dieser Zeitraum erweitert werden muss.
  • Kraxe - 03.04.2016 - 09:13

    Richtig perönliche Daten musste ich bisher nicht angeben. Am besten man geht einfach sorgfältig mit den Daten um. Mein Name ist mir im Prinzip egal. Auch mein Geburtstag. Wohnort/Adresse gebe ich keine an. Aufgrund des Nintendo Club-Konto hat Nintendo die sowieso.

    In Zeiten von Geheimdiensten, Kreditkarten, Smartphones ist man sowieso sehr gläsern geworden und sobald das Bargeld abgeschafft wird ist auch das gesamte Konsumverhalten transparent.

    Das Risiko ist immer vorhanden, selbst wenn man glaubt, dass es nicht ist. Nur kann man das Risiko mit den nötigsten Informationen eindämmen.
  • Marv420 - 03.04.2016 - 09:20

    Die 6 Monate sind nur eine logische Konsequenz um das grenzenlose anhäufen zu vermeiden. Gäbe es nicht die zeitliche Begrenzung, dann hätten sie einfach den Wert der Punkte verringert. Ich meine 6 Monate! Das ist ein halbes Jahr, also genug Möglichkeiten sich was mut den Punkten zu holen.
  • RPGKING.FOREVER - 03.04.2016 - 09:35

    Ich finde es sehr gut hab auch auch schon ein paar Belohnungen geholt und ich denke das ist erst der Anfang ich bin mir sicher das es noch besser wird. :)
  • Ninwed - 03.04.2016 - 09:35

    Also ich bin sehr zufrieden mit dem Dienst und habe mir direkt einmal Wario Ware Touchscreen "gekauft". Mir fehlen auch nur noch 10 Goldpunkte für New Super Luigi U. Klar das mit den 6 Monaten ist knapp, aber wir dürfen nicht vergessen, das dieses Programm eigentlich ein Geschenk von Nintendo ist und es sowas bei Sony und Microsoft (zumindest gratis) nicht gibt.
  • tuxedomoon - 03.04.2016 - 09:36

    Ich sehe das genauso wie Marv40. Ihr bekommt was umsonst! Selbst da wird noch gemeckert 6 Monate sind lang und in dieser Zeit findet sich sicherlich für jeden was schönes. Seid lieber mal froh dass es ein Belohnungssystem gibt. Bei meiner PS4 habe ich zumindest noch nichts vergleichbares entdeckt
  • s2jademu - 03.04.2016 - 09:47

    Besonders deine Abschlussworte haben mir gut gefallen. Daumen hoch für dein super erarbeitetes Spezial :)
  • felix - 03.04.2016 - 09:50

    Ich hab die 1000 Platin-Punkte beisammen und überlege gerade, ob ich mir Wario Ware oder Zelda Twilight Princess Picross holen sollen. Eigentlich will ja Zweiteres lieber haben, aber das ist noch bis Oktober erhältlich und Wario Ware gibt es bereits früher nicht mehr. Bin noch am Überlegen :unsure:

    Das mit dem Verfalldatum finde ich übrigens auch echt blöd, 6 Monate ist echt ein Witz :thumbdown:
  • MC-MAX19 - 03.04.2016 - 09:56

    Naja die Belohnung sind eher nichts besonderes
  • henni4u - 03.04.2016 - 10:07

    Toller Bericht und spiegelt gut meine Meinung wieder. Die Umrechnung in Euro ist nicht klar definiert und will man schnell etwas erhalten, muss man "aktuell" Miitomo spielen. Für mich habe ich festgelegt, nichts physisches an Belohnungen, kein Interesse!
  • Kraxe - 03.04.2016 - 10:11

    Zur Kritik am Verfallsdatum:

    Das Verfallsdatum erachte ich als sinnvoll, ansonsten würden die Spieler diese ansammeln und das wäre nicht im Sinne des Erfinders. Nintendo möchte ja einerseits um seine Produkte werben und andererseits diese auch absetzen. Sechs Monate sind dafür ziemlich großzügig. Hier liegt der Fokus ganz klar an Spieler die häufig Nintendospiele zocken. Man wird quasi vom Hersteller belohnt, dass man seine Spiele kauft und spielt. Aus meiner Sicht müsste Nintendo sowas nicht machen.

    Es geht schon in Ordnung so wie es ist. Zumal man auch nicht gezwungen wird es zu nutzen. Jeder ist für seine Daten, Punkte, etc selbst verantwortlich.
  • Micha-Teddy93 - 03.04.2016 - 10:20

    Das einzige was stören kann in Zukunft, ist das Verfallsdatum der Punkte. Gerade bei Goldpunkte wo man echtes Geld bezahlt sollte der Zeitraum auf 1 Jahr hochgeschraubt werden, wenn man schon nur eShop-Aktivitäten zählt in Form von Spielkauf (ohne Zusatz-Inhalte). Sonst bin ich sehr Zufrieden mit den neuen System.

    Kurz zusammen gefasst in Sachen Punkte: 90 Punkte gibt es Wöchentlich, verteilt mit 1x pro Woche Miiverse (Web oder 3DS oder Wii U Version), eShop (3DS oder Wii U) und My Nintendo Besuch. Macht schon einmal 360 Punkte im Monat*. Mit Miitomo kann man pro Tag 15 Punkte aus eigener Kraft schaffen wenn man Freunde drin hat. Aufgeteilt in 1x Kleidung wechseln, 3 Fragen Beantworten und 10 Antworten eurer Freunde hören. Das macht pro Woche 105 Punkte. Beim Rest der Täglichen Punkte (20 Stück zur Zeit) muss die Community zusammenarbeiten, was ich durchaus Positiv für den Zusammenhalt finde. Und 5 Herzen und 5 Kommentare in Miitomo zu bekommen sind nun nicht gerade übertrieben viel und machbar. Wenn auch ggf. nicht täglich.

    Bin echt gespannt was später noch dazu kommen wird an Missionen bei den kommenden Spielen, blicke Positiv in die Zukunft. Vielleicht schaffen es auch neue Spiele in die Liste der Missionen mit eins bis zwei Wöchentlichen Missionen (z.B. Aktualisiere 1x in der Woche deine Punkte/Rekorde für eine beliebige Rangliste oder so).

    *Ein Monat auf 4 Wochen hochgerechnet, kommt ja hin ca. ;)
  • Nintendofan1234 - 03.04.2016 - 10:23

    Ich finde My Nintendo super vermisse aber noch Soundtracks. Hoffentlich hohlt Nintendo das noch nach.
  • Darktendo - 03.04.2016 - 10:33

    An die Leute, die sich unschlüssig wegen Wario Ware und dem TP Picross sind: holt erstmal Wario Ware, es gibt ja pro Woche 60 Punkte für eShop und Miiverse besuchen.
  • Skerpla - 03.04.2016 - 10:40

    Ganz gut geschrieben, nur wurde das mit wie viel 1€ in Goldpunkten wert ist kann ein wenig verwirren.
  • Icewulf - 03.04.2016 - 10:49

    Retail Spiele könnte auch wieder wie früher ein Code beiliegen. Gibt immerhin die Möglichkeit auf der Punkteseite einen Code einzugeben
  • Nishiki - 03.04.2016 - 10:59

    Bei Club Nintendo hatte ich damals immer ne Nachricht bekommen, dass meine Punkte ablaufen... aber sind sie nie. xD Und naha wenn es eben keine Belohnungen gibt die einen Interessieren... is doch blöd, wenn die denn alle weg sind. Wäre besser wenn man denn einfach warten kann bis das richtige für einen im Programm ist!
  • otakon - 03.04.2016 - 11:40

    Mir gefällt My Nintendo soweit ganz gut.
    Das Punkte verfallen ist zwar schon schade aber auch sehr wohl verständlich und man darf nie vergessen
    das Ganze ist ein kostenloser Service! Kein anderer bietet sowas an, es ist komplett freiwillig von Nintendo!
    Die Kritik mit der Suchtgefahr ist nicht unberechtigt, ich bin allerdings nicht gefährdet da mich Trophies/Missionen etc eher kalt lassen - ich mach sowas nur nebenbei wenn es sich ergibt und habe kein Verlangen solche Listen komplett zu machen.
  • ToniMacaroni - 03.04.2016 - 11:43

    Mein Problem ist das das Programm
    a.) Für Retail-Käufer keine Vorteile gibt
    b.) Es keine coolen Fanartikel gibt
  • WiiandU - 03.04.2016 - 11:47

    Guter Bericht, Danke dafür!
    Das neue System wird dann wohl nichts für mich sein.
  • nmann - 03.04.2016 - 12:55

    Ich bin positiv überrascht von My Nintendo. Das liegt auch daran, dass ich die Website richtig toll finde :)
    Die 6 Monate sind mMn auch etwas knapp. Stellt euch vor, es gäbe irgendwann wieder Vergleichbares wie die 15.000 Punkte Statue vom Club Nintendo.
    Mal sehen, was die Zukunft so bringt. My Nintendo konnte zwar durch den Club Nintendo Erfahrungen sammeln, ist aber trotzdem erst vor kurzem gestartet :)
  • Oblomov - 03.04.2016 - 13:19

    Schön, dass ihr alle wichtigen Infos dazu mal kurz und präzise zusammengefasst habt!

    Nach Lesen des Artikels muss ich feststellen, dass mir das Belohnungssystem überhaupt nicht gefällt. Fast alles nur digital, social network-Einbindung, lächerliches Verfallsdatum, zu umständlich, keine Zeit, keine Lust.
    Vielleicht bin ich auch mittlerweile einfach aus dem Alter raus.
  • Azur - 03.04.2016 - 13:26

    Ich finde es immer noch total beschissen, dass für Retail und DLCs keine Goldpunkte ausgegeben werden! Das heißt, dass ich nie welche bekommen werde...
  • Blo0dFir3 - 03.04.2016 - 13:26

    Zwei Sachen die ich kritisch sehe. Das ist einmal das kurze Verfallsdatum von 6 Monaten, was Leute dazu verleiten soll eher für etwas Geld auszugeben worauf sie eigentlich garnicht gespart haben. Zweitens dass man Goldmünzen nur durch eShop downloads erhält. Bei meiner WiiU ist die Platte schon voll obwohl ich wenn es geht ausschließlich eine physische Kopie des Spiels hole und da ich einfach gerne etwas in den Händen habe wenn ich es mir kaufe, find ich das etwas unfair solche Kunden außenvor zu lassen. Mit den Codes hats doch immer gut funktioniert.

    Das mit den persönlichen Daten sehe ich nicht so schlimm, da man immer einen neuen Twitter, Google, FB-Account anlegen und diesen verknüpfen kann, muss ja nicht sein eigener akuteller sein und wie viel man von sich preis gibt kann jeder selbst entscheiden.
  • prog4m3r - 03.04.2016 - 14:04

    An sich finde ich MyNintendo grundsätzlich ganz okay, zumindest wenn es sich nicht großartig ändert vllt. sogar besser als den ClubNintendo, wo ich bei aller liebe nicht besonders oft Sternpunkte für etwas wirklich interessantes beisammen bekam.

    Die Rabatte für Goldpunkte sind eher nebensächlich, hier hoffe ich allerdings auf eine Erweiterung des Verfallsdatums auf ein Jahr, einfach weil ich als Retail Käufer deutlich langsamer Punkte sammle, es diese nicht einmal für DLC gibt und auch nicht immer etwas dabei ist was man haben möchte.

    Die Platin und Miitomo Punkte sind so wie sie sind okay, sofern Nintendo nicht auf die Idee kommt Inhalte anzubieten, die mehr als 1.000 Punkte kosten. Noch ein paar Tage und ich kann mir My Nintendo Picross - Twilight Princess holen! Gute 500 Punkte kann man im Monat ja allein durch das wöchentliche Einloggen und das tägliche verdienen von 10 Miitomo Punkten mittels Kleidungswechsel und drei beantworteter Fragen (wo man die App auch mit "..." abspeisen kann wenn man keine Lust hat, also man nicht mehr Arbeit investieren muss als NoA in FE Fates :P ) bekommen.

    Wenn man darüber hinaus noch ein aktives Netzwerk mit Freunden hat welche die App ebenfalls nutzen sind auch bis zu 500 weitere Punkte im Monat möglich, aber naja... ohne die Funktion über NNID/Miiverse hinzuzufügen wird das wohl bei vielen eher nichts.

    Nichts desto trotz, solange Nintendo nicht ZU VIELE exklusive Prämien bringt bin ich eigentlich recht positiv gestimmt, beim Club Nintendo habe ich mich immer nur ärgern müssen wenn es irgendetwas cooles gab... was ich dann oft eher für teures Geld auf eBay kaufen konnte, als mit Sternpunkten... und selbst jetzt fehlen mir noch viel zu viele Soundtrack CDs vom Club Nintendo.

    Nene, also von mir aus soll Nintendo neue Soundtracks doch lieber einfach mal im Einzelhandel verkaufen!
  • Akira - 03.04.2016 - 17:30

    Der absurd schnelle Punkteverfall motiviert mich nicht gerade. ^-^
  • Dagran - 04.04.2016 - 09:35

    Also auch mich stört das Verfallsdatum. Besonders die Goldpunkte, für die man im Endeffekt ja sogar bezahlt, sollten unbegrenzt gültig sein. Klar verstehe ich Nintendo, dass Sie damit zusätzlichen Umsatz generieren wollen aber sechs Monate sind dafür zu wenig. Kann ja sein, dass es mal ne Flaute gibt, da man die Spiele die angeboten werden schon hat oder nicht möchte. Finde man sollte dann eher die gesetzliche Verjährungsfrist ansetzen, sprich 36 Monate. Ist bei Gutscheinen ja in der Regel auch so.

    Ich hab MyNintendo trotzdem schon genutzt und habe mir den Rabatt für Zelda gegönnt und vier Euro gespart :)
  • basilhater - 04.04.2016 - 20:33

    Auch von meiner Seite ein Lob für diesen schön aufgemachten Übersichtsartikel über Nintendos neues Belohnungssystem.
    Mein Eindruck deckt sich mit dem von Oblomov. Weder reizen mich digitale Belohnungen noch der digitale Spielekauf, weswegen mich das System in keiner Weise anspricht. Weiterhin stehe ich der Social Media Einbindung zum Punkteverdienst Datentechnisch skeptisch gegenüber und das kurze Verfallsdatum macht unter Berücksichtigung meines Kaufverhaltens ehe den Erhalt jeglicher größeren Belohnungen unmöglich.
  • Devastator - 15.04.2016 - 22:40

    Wöchentlich lassen sich übrigens nicht 90, sondern 120 Platinpunkte durch bloßes Einloggen sammeln:

    30: Besuche die offizielle Nintendo-Website, während du mit deinem Nintendo-Account angemeldet bist (wöchentlich)
    30: Hol dir den My Nintendo-Anmeldebonus (wöchentlich)
    30: Besuche das Miiverse (wöchentlich)
    30: Besuche den Nintendo eShop (wöchentlich)

    Hinzu kommen, wenn man es denn hinbekommt, täglich 35 Platinmünzen in Miitomo.
    Wöchentlich gibt es dort noch eine "Frage für alle", die noch einmal 25 Platinmünzen einbringt.
    Das sind also allein durch Miitomo 270 Platinmünzen pro Woche.

    Innerhalb einer Woche kann man also derzeit 390 Platinmünzen verdienen.