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Spezial

Beim Blick auf Videospiele fällt uns häufig direkt die Grafik ins Auge. Außerdem beurteilen wir die Qualität eines Spiels – völlig zurecht – anhand des Spielspaßes, den wir beim Zocken empfinden. Spielspaß ist allerdings ein etwas schwammiger Begriff, der sich wiederum aus vielen verschiedenen Komponenten zusammensetzt. Leicht könnte man vergessen, wie wichtig dabei ein ganz zentraler Aspekt ist: die Steuerung! Sie ist in weiten Teilen der Branche so standardisiert, dass sie uns im Alltag kaum auffällt. Erst wenn Spiele – wie beispielsweise Star Fox Zero – von den Normen abweichen, dann erkennen wir die Bedeutung und die Sprengkraft des Themas, das plötzlich zum Gegenstand heftiger Diskussionen werden kann. Also wie sollte die Steuerung von Videospielen aussehen? Was wollen wir eigentlich? Schauen wir uns dieses Thema etwas näher an.


Star Fox Zero weicht deutlich von der Steuerung der eigenen Vorgänger ab. Dies wird sehr kontrovers dirkutiert.

Was ist überhaupt Steuerung?
Die Steuerung ist im Grunde das Wesen, die Besonderheit aller Videospiele. Grafik, Sound, Story – das sind alles Dinge, die andere Medien auch zu unserer Unterhaltung beitragen können. Aber dass wir aktiv eingreifen und unseren Willen auf dem Bildschirm real werden lassen, das ist es wirklich, was ein Videospiel ausmacht. Steuerung bedeutet, dass wir die Möglichkeit erhalten, durch unsere Gedanken die Realität zu beeinflussen. Allgemein haben wir dafür unseren Körper, dessen Muskeln genau das machen. Wer also einen Schluck Wasser trinken möchte, muss nur seinem Körper befehlen, das Glas zu greifen und zum Mund zu führen.

Wollen wir dagegen einen Mario auf dem Bildschirm bewegen, ist ein weiterer Zwischenschritt notwendig: Wir befehlen unserem Körper einem Eingabegerät einen weiteren Befehl zu geben, der diesen wiederum an eine Hardware (wie unsere Nintendo-Konsole) weiterleitet und somit die gewünschte Aktion auf dem Fernseher wahr werden lässt. Wie genau dieser Zwischenschritt allerdings aussieht, ist deutlich weniger selbstverständlich als man meinen könnte. Blicken wir also zunächst zurück in die Vergangenheit der Controller, um danach besser die Gegenwart zu verstehen und Überlegungen über die Zukunft anstellen zu können.


Die klassische Steuerung, wie die des NES-Controllers, ist einfach: Knopf drücken und die Ergebnisse auf dem Bildschirm sehen!

Alles auf Knopfdruck – die Geburt der Spiele-Steuerung

Als die ersten Videospiele und Spiele-Konsolen aufkamen, kristallisierte sich schnell heraus, wie die Schnittstelle zwischen Mensch und Spiel aussehen würde. Technisch bedingt war es ein eingeschränktes, sehr einfaches Prinzip: der Knopfdruck! Ein einfacher Befehl signalisiert dem Spiel, dass etwas passieren soll. So konnte man etwa im legendären „Pong“ eine Art Tennisspiel simulieren. Der Spieler steuert praktisch den Schläger. Ein Befehl lässt ihn nach oben schnellen, ein anderer bewegt ihn nach unten. Schnell kam man auf den Gedanken, solche Befehle, die eine Bewegung in eine Richtung auslösen sollten, durch ein Zusammenhängendes Tasten-Element zu symbolisieren. So wurden Joystick und Steuerkreuz geboren. Ein Druck nach rechts widerspricht einem gleichzeitigen Druck nach links – logisch.

Ansonsten blieb man dem einfachen Knopf-Gedanken treu und variierte nur die Anzahl der Tasten, denen somit verschiedene Aktionen zugewiesen werden konnten. Dabei wurden es im Laufe der Zeit zunächst immer mehr Knöpfe. Das war deshalb möglich, weil die Industrie sich (mehr oder weniger bewusst) auf Standards für ihre Spiele einigte und die Spieler diese zu verstehen lernten. Bedenkt, wie komplex das Tasten-Wirrwarr im Grunde ist! Die (in manchen Spielen doppelte) Belegung von 14 Knöpfen und mehr soll der Spieler für das Spielen eines einzigen Titels auswendig lernen? Das sorgt eigentlich eher für Frust als für Spielspaß!

Aber die Standards und Erfahrungen machen es uns leichter: Analogstick und Steuerkreuz bewegen den Hauptcharakter (und doch ist das nicht selbstverständlich – im Nintendo 64-Spiel „Turok“ bewegt ihr ihn beispielsweise mit den C-Tasten). Springen kann man mit A oder B (allerdings gibt es auch Spiele, bei denen man am Steuerkreuz mit dem Druck nach oben einen Sprung auslöst). Tasten wie R und L sind in Rennspielen für Gas und Bremse verantwortlich (in Mario Kart allerdings nicht – auch ein A- oder B-Knopf kann diese Funktionen erfüllen). Und ein Start-Button führt uns ins Pause-Menü (selbst das muss aber nicht zwangsläufig so sein).

Wir sehen: Ein eigentlich ziemlich kompliziertes System wurde durch Lernprozesse und das Etablieren von Standards handelbar gemacht. Hinterfragt wurde es damals nicht, weil es nie eine Alternative gab und man ohnehin schon fasziniert war, dass es überhaupt eine Möglichkeit gab, das Geschehen auf dem Bildschirm zu beeinflussen. So hat sich die Kontrolle der Spiele durch Knopfdrücken tief in unser Verständnis von Spielen eingebrannt und ist bis heute fest damit verbunden. Allerdings haben uns die letzten Jahre etwas Neues geboten – eine Alternative zur reinen Knopf-Steuerung. Erstmals konnten wir direkte Vergleiche zwischen unterschiedlichen Interaktionsmöglichkeiten ziehen und somit auch auf den Gedanken kommen, eine Variante zu kritisieren.


Die Wii Sports-Spiele repräsentieren eindrucksvoll die Bewegungssteuerung, die Nintendo mit der Wii-Konsole einführte.

Die Revolution: Wii und Wii U – Begeisterung und Kritik

Es war die Wii-Konsole, die erstmals eine alternative Steuerungsform massentauglich machte (auch wenn sie diese nicht völlig neu erfunden hatte). Bewegungssteuerung machte es möglich, ohne Knopfdrücke Informationen an die Konsole weiterzugeben. Dies löste zunächst Begeisterung aus, die sich auch in beachtlichen Verkaufszahlen wiederspiegelte. Es faszinierte nicht nur die andere Herangehensweise, sondern auch, dass es jetzt noch viel natürlicher und präziser möglich war, die eigenen Gedanken im Spiel umzusetzen. Bei simulierten Bowling führen wir auf diese Weise Bewegungen aus, die denen beim echten Bowling schon sehr stark ähneln. Der oben beschriebene Zwischenschritt, unsere Gedanken zunächst in auswendig gelernte Knopfdruck-Befehle umzuwandeln, fällt praktisch weg. Dieser sehr einfache Zugang machte es auch unerfahrenen Spielern möglich, schnell Freude an Spielen zu erhalten und neue Märkte wurden somit erobert.

Den Projektnamen „Revolution“ trug die Wii-Konsole also zurecht – trotzdem kam auch schnell Kritik auf. Was sich beim Bowling oder Golf sehr natürlich, präzise und einfach genial anfühlt, wirkt in vielen anderen klassischen Genres aufgesetzt und wenig hilfreich. Eine Armbewegung direkt auf den Bildschirm zu übertragen ist sinnvoll, aber laufen und springen möchten die wenigsten Spieler vor dem Fernseher – zudem eignet sich die Wii Remote nur sehr bedingt zur präzisen Erkennung dieser Handlungen. Wird also ein Sprung durch ein Schütteln der Wii-Fernbedienung ausgelöst, ist das eher albern und unnötig umständlich. Teilweise wurden Knopfdrücke durch solches Schütteln simuliert, weil die Wii Remote einfach sehr wenige Knöpfe bietet – für klassische Steuerungs-Varianten also nur bedingt geeignet ist. So kehrten viele Spieler der Wii den Rücken und die Spieler-Gemeinde war gespalten.

Die nächste Konsolen-Generation nutzte Nintendo abermals, um neue Wege zu gehen. Die Wii U bot einen zweiten Bildschirm auf dem GamePad, das sowohl Touch- als auch Bewegungssteuerung beherrschte. Ein Touchscreen liefert – ähnlich wie die Bewegungssteuerung – bei manchen Spiel-Elementen deutliche Vorteile gegenüber der reinen Knopf-Eingabe. Doch hier wurde uns das Problem, das schon die Wii hatte, noch deutlicher bewusst: Einerseits setzt Nintendo stark auf neue Steuerungskonzepte und innovative Ideen, die auch wirklich tolle Ergebnisse liefern. Andererseits sind diese Ideen in vielen Spielen nicht sinnvoll umsetzbar.

Das sorgt für Unzufriedenheit: Wer begeistert von der Innovation ist, leidet darunter, dass es kaum Spiele gibt, die diese sinnvoll integrieren. Wer klassische Steuerung bevorzugt, empfindet die alternativen Ansätze als überflüssig und spielt lieber auf anderen Konsolen, die auf jeglichen experimentellen Schnickschnack verzichten. Und bei manchen Spielen wie Star Fox Zero ist klar zu sehen, dass innovative Steuerung von den einen geliebt und zugleich von den anderen gehasst werden kann – man also kaum neutral und eindeutig sagen kann: „Das ist besser!“ Und hier liegt das Dilemma, in dem wir uns befinden. Neue Ideen haben zwar viel Kritik einstecken müssen, sind aber nicht grundsätzlich schlecht, haben ausgezeichnete Spiele hervorgebracht und nach wie vor viele Fans. Wie soll also die Zukunft der Spiele-Steuerung aussehen?


Die Wii Remote brachte die innovative Bewegungssteuerung ins Spiel. Was bei vielen Spielen begeistert, ist bei anderen aber unnötig.

Die Steuerung der Zukunft – wo führt der Weg uns hin?
Letztlich liegt es natürlich an den Herstellern, wie wir in Zukunft spielen werden. Gerade Nintendo würde uns kaum überraschen, wenn die nächste Konsole wieder eine Besonderheit in Sachen Steuerung bieten würde. Wir werden es sehen – jedenfalls gibt es einige grundsätzlich verschiedene Richtungen, die zukünftige Projekte wie das zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht enthüllte „NX“ einschlagen könnten:

1. Zurück zur Normalität?
Während neue Steuerungs-Ideen der Wii noch großen Erfolg einbrachten, war zuletzt ein deutlich gegenteiliger Trend zu erkennen. Die Abkehr vieler Spieler von der Wii-Idee setzte sich bei der Wii U fort, deren Erfolg natürlich eine Frage des Blickwinkels ist, aber im Vergleich zum direkten Vorgänger sicher als negativ zu bewerten ist. Auch im Vergleich zum aktuellen Marktführer ist die Wii U deutlich geschlagen. Der Blick auf die PlayStation 4 ist zudem sehr interessant, wenn wir uns diese Konsole näher ansehen: Was bietet sie an Steuerungs-Innovationen? Nichts! Ein ganz klassischer Controller zieht die Massen an! Da haben Xbox One, die besonders zu Beginn stark auf die Kamera-Steuerung „Kinect“ setzte, und eben die Wii U mit Blick auf die Verkaufszahlen wenig entgegenzusetzen. Ist das vielleicht das Zeichen für Nintendo, ebenfalls einen Schritt zurückzugehen und andere Verkaufsargumente zu finden? Das ist nicht undenkbar, wenngleich sicher viele von uns den frischen Wind vermissen würden, den Nintendo immer wieder in die Branche bringt.

2. Experimentell in die nächste Nische?
Die PlayStation 4 liefert aber auch ein Argument gegen den klassischen Weg: Sie ist ein sehr starker Konkurrent, der im direkten Duell gute Karten hätte. Nintendos Stärke ist eigentlich nicht das Wettrüsten, sondern das Erforschen von Nischen und das Eröffnen von neuen Wegen, die eine neue Form von Kreativität in Spielen ermöglicht. Mit jeder Konsole haben sie das bisher versucht. Und an keiner Stelle kann das so gut gelingen wie bei der Steuerung, der Essenz des Mediums Videospiele. Die Frage ist nur: Gibt es eine wahrhaft neue Idee? Und kann man eine gute Idee auch qualitativ überzeugend umsetzen? Wird diese Idee die ganze Vielfalt an Spielen bereichern oder wieder nur bestimmte Genres? Wird es also gelingen, auch Spieler zu begeistern, die von Wii Remote und GamePad die Nase voll haben? Für eine reine Gedankensteuerung ist die Technik wohl noch nicht reif, also bleibt es uns nur abzuwarten, wie wir das nächste Mario-Spiel steuern werden.

3. Einzug der Vielfalt?
Vielleicht gibt es aktuell aber gar keine wirklich revolutionäre Idee zu einer neuen Steuerung, die sich zufriedenstellend umsetzen lässt. Womöglich lautet der neue Kurs stattdessen, die zersplitterte Spieler-Gemeinde wieder zusammenzubringen und vor einer Nintendo-Konsole zu vereinen. Die Wii U hat es im Grunde schon vorgemacht: GamePad, Wii Remote und Pro Controller – die gängigen Steuerungsvarianten sind aktuell alle möglich. Allerdings gibt es praktisch ein eher unausgewogenes Verhältnis zwischen ihnen. Bewegungssteuerung mit der Wii Remote gibt es kaum noch. Das ist durchaus schade, denn einige neue Wii Sports-Disziplinen würden sicher bei vielen Spielern Anklang finden. Das Problem ist wohl, dass die Wii Remotes zwar kompatibel zur Wii U sind, ihr aber nicht beiliegen und somit nicht wirklich zum Wii U-Konzept gehören.

Dieses Konzept lautet GamePad – was wiederum viele Spieler enttäuscht, weil es selten voll ausgenutzt wird. Klassische Steuerung ist eigentlich Wii U-Standard, sodass Abweichungen (erneut nenne ich Star Fox Zero) sofort zu großen Diskussionen führen. Vielleicht gelingt es Nintendo ja, verschiedene Steuerungs-Varianten in der nächsten Konsole so zu etablieren, sodass jeder Spieler zufrieden ist. Im Optimalfall schaffen es dann auch die Entwickler, für jedes Spiel die passende Steuerungs-Variante auszuwählen und diese durchdacht umzusetzen. Und vielleicht erkennen sie dann auch, dass es manchmal nicht die eine, richtige Lösung gibt, und bieten verschiedene Steuerungs-Varianten für verschiedene Geschmäcker an. Das bedeutet mehr Aufwand, aber sicher nicht weniger Erfolg.


Das Wii U GamePad steht im Fokus des Wii-Nachfolgers. Erneut war ein ganz klassischer Controller nicht genug für Nintendo.

Das ist gute Steuerung
All diese Gedanken führen uns schließlich zur Erkenntnis, wann eine Spiele-Steuerung „gut“ ist. Falsch wäre es, schlicht eine Variante wie die klassische Knopf-Steuerung zum Sieger zu erklären. Vielmehr sind verschiedene Varianten für verschiedene Genres und verschiedene Spiele unterschiedlich sinnvoll. Gut ist Steuerung dann, wenn sie zum Spiel passt, durchdacht umgesetzt wurde und dem Spieler die bestmögliche Kontrolle über das Geschehen gibt. Was nicht wegzudiskutieren ist: Auch der persönliche Geschmack spielt eine große Rolle! Star Fox Zero hat viele Gegner – und viele Fans! Ich persönlich kann mir seit Wii Sports kaum ein Golf-Spiel vorstellen, bei dem man nicht selbst den virtuellen Schläger schwingt. Andere Spieler wollen aber gar keine möglichst natürliche Kopie des Bewegungsablaufes, sondern empfinden gerade Spaß daran, mit gut getimten Knopfdrücken den Ball ins Loch zu schlagen. Ein Spiel muss nicht unbedingt die Realität in allen Facetten nachahmen, sondern kann etwas ganz Eigenes sein. Für die Spieler kann es also nur gut sein, wenn wir eine breite Auswahl und verschiedenen Spielen haben, bei der sie sich idealerweise sogar die Art der Steuerung selbst aussuchen können. Innovative Controller sind dabei stets willkommen, aber die Spiele-Hersteller sollten immer gut durchdenken, was sie aus den gegebenen Möglichkeiten machen.

Autor: Roman Dichter

Kommentare 18

  • Kraxe - 24.04.2016 - 11:25

    Sehr gutes Special :)

    Für mich ist eines klar:

    Von mir aus kann NX das WiiU Gamepad optional weiterhin unterstützen, sodass zB Off-TV genutzt werden kann, oder der Secondscreen als Smartphoneersatz. Eine komplette Dualscreenfunktion wie bei Star Fox Zero möchte ich nicht mehr haben. Ich möchte da lieber einen klassischen Controller à la XBOX 360 oder XBOX One haben. Im Idealfall einfach den Pro Controller mit analogen Trigger ausstatten und der NX Konsole beilegen. So sehr mir das WiiU Gamepad auch gefällt. Bei Star Fox Zero ist mir doch klar geworden: Ich habe keine Lust mehr auf solche aufgezwungenen Gimmicks.

    Es hat ja im Prinzip nichts genützt. Die Begeisterung der Wii wurde von anfänglichen Hype getragen und hat dann sogar innerhalb des Konsolenzyklus nachgelassen. Das WiiU-Gamepad war euch keine wirkliche Bereicherung für den Spielemarkt.

    Deshalb bin ich der Ansicht, dass man zum klassischen Steuerungskonzept zurückkehren sollte. Auch VR lässt mich kalt. Ich brauch diesen ganzen Gimmickscheiß nicht. Ich will einfach ganz klassisch Videospiele spielen wie ich es als Kind getan habe. Ich finde Nintendo und seine Studios haben genug kreative Köpfe die auch mit normalen Controllern kreative Spiele umsetzen können. Das haben sie die Vergangenheit schon öfters bewiesen wie etwa bei Super Mario Kart, Yoshis Island, Super Mario 64 oder Metroid Prime. :)
  • DatoGamer1234 - 24.04.2016 - 11:48

    Sehr interessantes Special. Ich bin eher Fan der klassischen Variante,wie es bei der PS4 der Fall ist..Letztendlich nutze ich nur noch den WiI U Pro Controller,wenn die Spiele ihn auch unterstützen. Ehrlich gesagt glaube ich,dass Nintendo diese Innovation,die bei der Wii dank der Bewegungssteuerung genutzt wurde und auch gut ankam,auch bei der Wii U nicht fehlen lassen wollten und so mit dem Tabletcontroller kamen,was nicht wirklich eine große Bereichung für den Spielemarkt war. Außerdem liefert das einige Nachteile,wie z.B. dass die Drittentwickler ihre Spiele dank dem komplizierten Controller nur sehr schwer und aufwändig porten können und dann auch die Rückwärtskompatibilität bei der nächsten Konsole fast unmöglich gemacht wird. Ich hoffe inständig,dass Nintendo den Schnick-Schnack lässt und wir wieder klassisch zocken können,wie wir es als Kinder taten und die NX wieder eine ,,normale'' Steuerungsmöglichkeit bietet. Keine Thirds-weniger Geld= weniger Kapital. Für mich ist die Wii U eine gute Konsole und ich habe auch nichts gegen das Gamepad,aber mir fehlt Metroid,F-Zero,ein richtiges 3D Mario und vieles mehr. Hoffentlich bekommen wir das dann bei der NX,
  • Mattze1138 - 24.04.2016 - 12:08

    Finde dieses Thema auch interessant, worüber ich selbst eben auch oft nachdenke. Die meisten Zocker unter meinen Bekanntenkreis bevorzugen eigentlich alle XBOX ONE oder PS4 Controller, bevorzugt PS4, da viele eben mit der PS 1 oder 2 zum ersten mal eine Konsole hatten und der Controller veränderte sich ja kaum dort. Scheinbar ist dies eben positiv für die meisten Zocker, ein Eingabegerät, welches sich treu blieb.
    Ich selbst mochte die Wii Steuerung auch nicht wirklich und das GamePad der Wii U nutze ich auch nie wenn es die Spiele zulassen. Zelda, Super Smash Bros. usw. alles mit meinem aus USA bestellten weißen ProController. (Warum gibt´s den bis heute nicht mal in weiß bei uns...?!) ;)
    Mein bevorzugter Controller ist der XBOX 360/ONE Controller. PS4 besitze ich auch, aber trotzdem finde ich, liegt der Microsoft Controller besser in der Hand, auch bei PC Spielen hin und wieder gut zu gebrauchen.
    Wenn NX von Nintendo ausschließlich auf eine Bewegungssteuerung setzen sollte, verlieren sie mich dieses Mal wohl als Kunden endgültig. Die sollen mal eine leistungsstarke Konsole herausbringen die PS4 ebenwürdig ist. Mario, Zelda und auch mal Call of Duty auf einer Nintendo Konsole wäre eine super "Vereinigung", da ich dann mal keine PS5 oder XBOX Two wie auch immer benötige. Wäre die Wii U leistungsstärker und hätte dann die Unterstützung von den anderen Herstellern mit Spielen, hätte ich evtl. keine XBOX ONE oder PS4, auch wenn mir dann Halo oder andere exklusive Sony und Microsoft Games fehlen würden. ;) Nintendo soll eine Konsole für sagen wir 400€ herausbringen, zumindest Anfangs zu diesem Preis, mit gerne Gamepad und normalen Controller und der Leistung der PS4 oder besser und allen Dritthersteller Games, dann bin ich dabei und der Erfolg sicherlich besser. Denn die Mehrheit will eben Zugang zu den Call of Duty Games oder Tomb Raider usw. haben!
  • Taneriiim - 24.04.2016 - 12:22

    Das ist ne gute Frage.

    Bisher muss ich sagen, ist für mich Maus + Tastatur die simpelste und genauste Steuerung aller Steuerungsvarianten.
  • GigantDerivat - 24.04.2016 - 12:27

    Ein gutes und interessantes Special. Ich ziehe meinen Hut.

    Mir Persönlich gefällt das Game-Pad.
    Doch bevorzuge ich ebenfalls klassische Controller.
  • Zinga - 24.04.2016 - 12:57

    Klassische Steuerung geht klar vor. Diese aufgezwungenen Gimmicks wie bei der Wii und Wii U nerven mich einfach nur noch. Viele gute Spiele sind auf beiden Konsolen oft nicht so gut gewesen wie sie hätten sein können. Zumindest für sehr viele Spieler wie auch mich, da wir Motion Controls einfach nicht mögen und uns damit der Spielspaß an vielen Spielen geraubt wurde. Es bietet einfach keinen Mehrwert.

    Sollte die NX wieder sowas machen, bin ich raus. Besonders da Nintendo ja meistens keine Option anbietet um auf Classic Controller umzusteigen. Finde ich daher oft einfach beschissen. Die bieten einen Pro Controller im Verkauf an und viele Spiele, wie jetzt auch Star Fox Zero, unterstützen den nicht. Das würde dann bei der NX sicher wieder genauso laufen sollte es wieder ein Gimmick geben was im Vordergrund stehen soll.
    Wenn Nintendo in seinen Spielen wenigstens immer eine Option anbieten würde um den pro Controller ohne Motion Controls zu nutzen wäre ja alles in Butter. Ist es oft aber nicht und darauf habe ich auch keine Lust mehr, sollte dies bei der NX wieder so kommen.

    Ich möchte eine Konsole die technisch auf der selben Höhe ist wie die Konkurrenz, dazu einen normalen klassischen Controller. Fertig. Dann können 3rd Party Spiele ebenfalls einfach ohne großen Aufwand für die Entwickler auch auf die NX kommen und bei 1st Party ist Nintendo eh der King. Ich befürchte aber, dass es leider wieder eine Extrawurst geben wird.
  • Blo0dFir3 - 24.04.2016 - 13:37

    Hm.. bei der Wahl der Steuerung kommt es für mich auf das Spiel an. Shooter am PC mit Maus und Tastatur ist wohl die optimalste Lösung. Aber ein Shooter auf der Konsole? Ich hab das mit den Sticks nie hinbekommen, ich fand es zu langsam und unpräzise zu Zielen,bis Splatoon um die Ecke kam. Mit einer Kombination aus Zielen mit dem Stick und Bewegungssteuerung war es für mich gleich um einiges angenehmer und präziser.
    Dagegen könnte ich z.B. nie ein Prügler wie Smash ohne einen vernünftigen Controller mit präzisen Button-Inputs zocken.
    Bei MK Wii/8 funktionierte für mich nach etwas Übung die Bewegungssteuerung im Grunde genauso gut wie mit dem normalen Pro-Controller.

    Das Problem bei Star Fox Zero z.b. sehe ich vor allem darin, dass man die Augen ständige zwischen zwei Bildschirmen wechseln oder diese umschalten muss.
    Klar ist die einbindung des Gamepads schon lange ein krasser Kritikpunkt der Wii U, allerdings fand ich es bisher am besten bei Spielen wie Xenoblade Chroncles X wo man lediglich die Karte damit Steuern musste oder bei Rayman Legends wo man nur auf das Gamepad schauen musste um Murphy zu steuern.

    Ich denke in Zukunft wird es nicht die EINE Steuerungsmöglichkeit geben, sondern es werden halt weiter hinzukommen.
    Die klassische Controller-Steuerung wird nie aussterben, da es einfach zu optimal ist für die meisten Spiele, die Arten der Bewegungssteuerung werden lediglich weiter optimiert.
  • Dunkare - 24.04.2016 - 13:38

    Als Option finde ich neue Steuerungskonzepte in klassischen Spielen sehr gut. Aber aufgezwungen wie in SFZ nervt das nur. Mag ja sein, dass man super präzise damit zielen kann, und manchmal mag das ja auch Spaß machen, aber wenn ich mich abends müde vom Tag vor den Bildschirm hänge, will ich nicht dazu genötigt werden, das schwere Gamepad hin und her zu schwingen - besonders, da ich das sowieso eigentlich nicht benutze, wenn es nicht sein muss. Also geht SFZ an mir vorbei. Und ich hoffe inständig, dass Nintendo mit dem NX zur klassischen Steuerung zurückkehrt. Optional kann man ja auch Bewegungssteuerung anbieten. Aber eben nur optional.
  • Spiderwork - 24.04.2016 - 13:41

    Manchmal möchte ich einfach von der Couch aus bequem zocken ohne mich groß zu bewegen! ;)

    Bei Splatoon fand ich die Einbindung des GamePads wirklich gut, bei Star Fox jedoch nicht - dort wirkt daseinfach nur aufgesetzt, frei nach dem Motto: "Wir müssen den Spielern jetzt mal was TOTAL INNOVATIVES mit dem GamePad zeigen..."
  • Akira - 24.04.2016 - 13:44

    Ich hab nicht mehr wirklich viel hinzuzufügen.

    An ne akzeptierte Vielfalt glaub ich nur sobald nicht, dafür sind zuviele auf Knöpfchen fixiert und andere Eingabemöglichkeiten werden nicht entsprechend ihrer Möglichkeiten genutzt oder im Voraus verteufelt.

    Man kann leider nicht bei allem so viel Glück haben wie mit Splatoon. Fast jeder, der mir einfällt, hat sich vorher sehr negativ zum Motion-Zielen geäußert und war nachher hellauf begeistert davon. Und die unter ihnen, die den Schuss nicht gehört und es auch nicht sofort benutzt haben, spielen's wahrscheinlich gar nicht mehr.
  • TomParis - 24.04.2016 - 15:18

    Tolles special.
    Grundsätzlich finde ich das WiiU Konzept toll, einzig der Controller ist einfach zu sperrig irgendwie. Ein Pro Controller mit diesem biegsamen Display, quasi den besten Controller mit der Möglichkeit, Karte oder Items anzuzeigen, das noch gepaart,mit Gyro Steuerung, das wärs für mich.
  • Nin-Ten-Do - 24.04.2016 - 18:15

    Also ich finde es richtig gut, wenn die Steuerungsoption mal was Neues ist und nicht in etwa dasselbe wie andere Firmen sie anbieten oder die Steuerung zuvor. Diese kleinen Gimmicks erfreuen mein Spielerherz. Deshalb bin ich dafür, dass man diese auch fleißg einsetzt und Gebrauch davon macht. Wozu denn etwas erfinden, wenn es gar keine Verwendung findet?
    Gerade dadurch hebt man sich von der Konkurrenz ab, wenn man eben mal was anderes macht. Das macht für mich Nintendo aus. Deshalb freue ich mich, dass sie mit der Wii und der U neue Controller ausprobiert und genutzt haben. Hoffentlich hat dann auch NX wieder was Neues, Überraschendes, dass dann in den Spielen zur Geltung kommen wird.
  • Marios Henker - 24.04.2016 - 19:04

    Die Konkurrenz hatte ja die Möglichkeit die Wii Steuerung zu erhalten. Nintendo war ja die letzte Anlaufstation nach Sony und MS aber sie haben halt das Potenzial erkannt und es in die Wii eingebaut. Sony waren die Herstellungskosten zu hoch und MS war der Ansicht es besser machen zu können (Kinect). Nur damit hat auch die genötigte Bewegungssteuerung Einzug gehalten. Ein klassischer Controller im Xbox Controller Layout wäre super für NX.
  • eatfrishkirby - 24.04.2016 - 20:18

    Ich finde Innovation gehört in die Spiele, nicht in die Controller. Wii war ja ganz nett zur Abwechslung, WiiU hat gezeigt, dass sowas niemand braucht. Als Zusatz vielleicht nett, aufgezwungen aber nicht. Nur VR interessiert mich richtig, da das ganze Konzept unglaublich vielversprechend ist.
  • banana - 24.04.2016 - 21:15

    Akira schrieb:

    Ich hab nicht mehr wirklich viel hinzuzufügen.

    An ne akzeptierte Vielfalt glaub ich nur sobald nicht, dafür sind zuviele auf Knöpfchen fixiert und andere Eingabemöglichkeiten werden nicht entsprechend ihrer Möglichkeiten genutzt oder im Voraus verteufelt.

    Man kann leider nicht bei allem so viel Glück haben wie mit Splatoon. Fast jeder, der mir einfällt, hat sich vorher sehr negativ zum Motion-Zielen geäußert und war nachher hellauf begeistert davon. Und die unter ihnen, die den Schuss nicht gehört und es auch nicht sofort benutzt haben, spielen's wahrscheinlich gar nicht mehr.


    Ich spiele Splatoon seit Beginn ohne Bewegungssteuerung, spiele es immer noch sehr gerne und bin nicht selten einer der besten im Team. Nicht jeder muss "'den Schuss hören", die Leute sollen so steuern können, wie sie wollen.
    Und genau das ist das Nervige an den aufgezwungenen Bewegungssachen, bei fast jedem Spiel hat man die Möglichkeit, Knöpfe anders zu belegen. Bewegungssteuerung wird aber bei Nintendo oft aufgedrängt und das - meiner Meinung nach - nicht besonders gut. Wieso soll ich zB bei Donkey Kong Country den Nunchuk schütteln zum Rollen? Wozu gibt's den Classic Controller dann? Wieso soll ich Link mit einem Touchpen über den Bildschirm bewegen und warum wird mir nicht die Möglichkeit gelassen, ihn anders zu steuern? Das sind nur ein paar Beispiele, bei denen ich die Steuerungsmöglichkeiten schlecht und schlecht gelöst finde. Sie sind aufgedrängt und das finde ich nie gut.
  • metetelaenterona - 24.04.2016 - 21:42

    Hier geht es zwar nur um die Steuerung an sich, Aber ich möchte nicht mehr das Nintendo sowas umsetzt, Wie das Wii U Game Pad. Zum Spielen ist das ja ganz Optimal und liegt gut in der Hand. Auch das manche Spiele so darauf gespielt werden können ist wunderbar. Aber wie in meinem Fall wo das Game Pad kaputt ist, und wirklich viele Wichtige Funktionen wie Einstellungen, oder Spiele die ohne Game Pad nicht gespielt werden können. Ist dieses einfach fehl am Platz. Ich musste fast alle Wii U Spiele verkaufen. Weil mir eine Reparatur nicht in Frage gekommen War. Ich finde schon das dies Unüberlegt ist. Auch das man hier im Handel kein neues kaufen kann nach über 3 Jahren ist unverständlich. Bei einem PS4 Controller geh ich auch in Laden und kauf mir nen Neuen. Klar das Pad kostet natürlich mehr. Aber nach über 3 Jahren hätte man das schon machen können. Somit ist meine Wii U überflüssig. Also ich hoffe das Nintendo einfach bei der Neuen Konsole wieder mit Kaufbaren Zubehör daher kommt.
  • MC-MAX19 - 24.04.2016 - 23:32

    Am besten mit Gedanken :D
  • otakon - 25.04.2016 - 09:59

    Tolles Special! Gut geschrieben und sehr interessant.

    Ich bin froh das Nintendo immer mal wieder neues ausprobiert und experimentiert, war zwar von der Wii Remote auch nicht sooo angetan aber das WiiU Gamepad ist dafür mein lieblings-Controller ^^
    Ich stimme zwar zu das man nicht in jedem Spiel solche "Gimmicks" einbauen muss, viele Spieler sind aber auch echt zu engstirnig und wehren sich mit Händen und Füßen mal was neues zu probieren...
    meiner Meinung nach ist das langweilig.

    Ich bin auf alle Fälle gespannt mit welchem Controller Nintendo uns in Zukunft spielen lassen wird ^_-