Open World - viel zu viel der ganzen Offenheit?

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  • Und wieder ein Blog-Eintrag von mir. Heute über:

    Open World - viel zu viel der ganzen Offenheit?

    Viele (große) Spiele heutzutage besitzen eine Open World. Open World heißt übersetzt offene Welt und bezieht sich meist auf eine große Spielwelt mit zahllosen Möglichkeiten. So zahllos, dass man gar nicht weiß, was man zuerst machen sollte.

    Und genau hier ist das erste Extrem. Zu viele Möglichkeiten bedeuten oft zu große Überforderung. Soll ich jetzt da lang gehen? Was passiert, wenn ich hier lang gehe? Habe ich was verpasst? Wo war ich gerade? Und und und. Die Fragen-Anzahl ist endlos. Statt auf einem linearen Pfad zu wandeln, wird hier einfach die Welt nach dem Motto „Friss oder Stirb“ hingeworfen. Oftmals irritiert diese Welt, wenn man den Anschluss verpasst hat.

    Aber gut, vielleicht übertreibe ich auch dahingehend. Schließlich gilt es, solch eine große Welt zu erkunden. Ok, dann gehe ich hier mal lang. Ooh, da sieht es schön aus. Moment, wo kommt denn jetzt der Bär her? Der greift mich an, Hilfe… Ok, noch einmal geschafft, kann ich ja weiter gehen. Och nö, jetzt kommt auch noch ein Drache…

    Und wie manche an meinen Text gemerkt haben, komme ich nun zu meinen zweiten, ähm, Punkt. Nämlich das oftmalige Unwissen einiger Spieldesigner, wie sie mit einer offenen Welt umgehen sollen. Denn wem ist das nicht schon passiert. Man wandert gemütlich des Weges, und plötzlich kommt irgendein Monster oder Gegner, und reißt einen aus der Reise-Stimmung heraus. Die Intention hinter so etwas sollte eigentlich sein, den Spieler bei Laune zu halten und um ihn zu beschäftigen. (Spielerzentriertes Design) Aber wenn man mal gemütlich umherspazieren möchte, kommen meist mehrere Monster. Das ist auch ein oftmaliger Störfaktor für manch Reisenden. Ich habe bisher selten eine Open World gesehen (Watch Dogs und
    Assassin's Creed), wo man meist störungsfrei eine Welt erkunden konnte. Aber sonst ist ja ohne diese Action eine Welt langweilig, oder?



    Nun zu der Sache, ob Open World für viele Spiele geeignet ist? Kommt drauf an heißt hier von vielen die Antwort. Und genau dieselbe habe ich auch. Es liegt am Spiel und der Designgrundlage. Wenn man ein Spiel macht, welches Action-orientiert ist, wäre eine Offene Welt oft fehl am Platz. Denn Leute wollen rasante Action ohne Pause, und keine ruhigen Pausen. Der Punkt der Entdeckung jedoch ist für die Open World grade prädestiniert. Schließlich haben die frühen Zeldas dies versucht. Das Thema Entdeckung und Abenteuer. Aber auch hier stellt sich die Frage, ob eine große Welt wirklich besser ist, als mehrere kleinere Gebiete, die über einige Wege verbunden sind?

    Open World ist schön und gut. Positives an heutigen Open Worlds sind u.A.: Entdeckung zahlreicher, einzigartiger Orte, das umherwandern, endliche Weiten, eine schöne Atmosphäre. Negativ hingegen jedoch: Oftmals zu voll gepackt, Viele Gegner die einen beschäftigen sollen, zu viele Optionen.
    Habe ich einen alternativen Vorschlag? Vielleicht sollte man mehr Spiele mit „Open Ways“, also offenen Wegen machen, als Spiele mit einer nahtlosen großen Welt. Mit Open Ways ist gemeint, dass man mehrere größere „Felder“ hat und diese mit ca. 3-4 Wegen zu einem anderen verbunden sind, die Wege mal zusammenlaufen, mal auseinandergehen. Einen Mix aus linearen Level und offener Spielweise. Nicht zuletzt kam früher und teilweise auch heute der Begriff: leere Welt auf.

    D.h., eine große offene Welt, jedoch mit wenig Objekten und wenigen Ereignissen. Denn oftmals sind
    Spieler schon von zu vielen Möglichkeiten überfordert. Vielleicht sollte man versuchen, etwas in den
    Kernpunkten linear zu halten, aber mit verschiedenen Optionen (Wegen) verknüpfen?
    Im Anschluss noch ein Video von mir, wie ich mal eine kurze Reise durch Skyrim wage. Natürlich mit
    allen Monstern und Gefahren, fast ungeschnitten. ;):



    Das war’s soweit mit diesem Block, ähm, Blog. Wer weiß, was als nächstes für ein Thema kommen
    wird ;) Und entschuldigt für diesen etwas langweilligen Titel dieses Blog-Eintrags. Ich wusste keinen besseren.


    Super Mario Maker: Hyrule in Ruins: 5895-0000-02EA-2B14

    515 mal gelesen

Kommentare 11

  • 00WCfrisch -

    Für mich gibt es eh kaum dieser "echten" Open World Spiele, Grand Theft Auto 3 aufwärts zb. oder World of Warcraft weil es da für ihre Zeit praktisch nur einen Ladebildschirm gab (in World of Warcraft ist es etwas speziell aber für 2003 wars echt super) während Witcher 3 mich das wechseln der 4 Zonen und vorgaukeln der riesigen aber nicht begehbaren 2D Karte echt erzürnt hat. (trotzdem ist Witcher 3 ein Hammerspiel)

    Auf Spiele wie Watch_Dogs mit den tausend generischen Sammle Objekten kann ich aber auch verzichten. (wobei die Story wiederum schon cool war)

    Und ja bei Deus Ex Human Revolution wäre eine Nahtlose Welt schon ein Pluspunkt gewesen aber gerade da zeigt es sich gut das Open World gar nicht nötig ist, ich zb. habe es nicht vermisst und die Ladebildschirme waren eigentlich nicht nervig.

    Aber am besten man hängt die Entscheidung ob Open World oder nicht an das Gameplay, Sinter Elite 3 zb. hat sehr große Areale ABER Open World ist das nicht, also auch ne Möglichkeit.

  • Masters1984 -

    Just Cause 2, Canis Canem Edit (Bully die Ehrenrunde), GTA 3, Vice City, San Andreas, GTA 5, Morrowind, Oblivion, Skyrim, Lego City sind z.B einige der Spiele mit einer Open World. Positiv hervorzuheben sind auf jeden Fall GTA 5, Skyrim und Lego City Undercover. Was man da alles machen kann ist der Wahnsinn. Solange die Open World stimmig ist immer her damit. Bei Deus Ex 3 hat es mich z.B. sehr gestört, dass keine Open World gab, sondern nur abgesteckte Areale. Mit einer Open World hätte ich das so abgefeiert, da dieses Spiel bis auf die nervigen Bosskämpfe und die Roboter richtig cool ist.

  • Marco Kropp -

    @DatoGamer1234, @00WCfrisch
    Ich bezog mich ehr auf aktuellere/größere Spiele. Aber ich werde den Satz ändern. Und ob eine Spiel nun Open World oder nicht hat, hängt doch auch u.A. mit vom Betrachter ab. Ob es klare Abgernzungen und Unterbrechungen gibt oder es ein nahtloser Übergang ist.

  • DatoGamer1234 -

    ,,Fast jeder Spiel hat heute eine Openworld´´´-Was redest du da? Nur einige Spiele haben eine Openworld. Vor allem ein 2D Game

  • 00WCfrisch -

    Ich verstehe die Diskussion nicht, so viele Open World Spiele gibt es nun auch nicht das man davon reden müsste es würden zu viele sein.

    Gibt doch genug alternativen die sich von Open World abgrenzen und die paar wo es erzwingen wie otakon es schön dargestellt hat, werden eh abgestraft.

  • otakon -

    Na zum Glück ist das Ansichtssache....
    ich find die Ubisoft (Open World) Spiele furchtbar... einfach nur vollgestopft mit langweiligen Sammel und sonst was Quests die keinen Spaß machen und öde ohne Ende! Leider versuchen viel zu viele Firmen es inzwischen auf der Tour!
    Ein gutes Open World Spiel ist interessant umd abwechslungsreich in den Missionen, den Gegnern und den interagierbaren NPC's. Die Welt sollte nicht zu voll und nicht zu leer sein und eine stimmige Atmosphäre bieten und zum Entdecken einladen.

  • RhesusNegatiiv -

    Nichtsdestotrotz bastelt Ubisoft die besten Open Worlds.

  • waffelblume5 -

    Er hat doch Recht. Ubisoft hat mir ihrer Open-World Collectiblescheiße fast die ganze Industrie angesteckt, irgendwann wirds ermüdend.

  • Marco Kropp -

    @WiiKing
    Wie ich bereits geschrieben habe, fällt mir kein besserer Titel ein :D Aber ich werde mal immer den Titel absofort umbennen ::)

  • WiiKing -

    Du kannst genau so gut fragen: Shooter - gut oder schlecht ?
    Es kommt immer darauf an, ob es gut umgesetzt ist und ob man so etwas mag.

  • Taneriiim -

    Sieh es mal so. Du lebst ein Leben, und kannst überall frei herumlaufen. Du lenkst dich ab mit vielen verschiedenen Dingen (Nebenquests) oder du widmest dich der Sache die dir am meisten bedeutet (Hauptquest). Freiheit oder Sicherheit? Offenheit oder Gechlossenheit? Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage... :)