Monatsrückblick Januar 2016

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  • Im Januar gespielt und erlebt:

    Mein Jahr 2016 begann, wie 2015 geendet hatte: Mit Videospielen. Wie sollte es auch anders sein. :D An Silvester gab es zuerst eine Portion Multiplayer-Spaß mit Mario Kart 8 und Mario Party 10, ehe ich mich als Nachschlag um 23.30 Uhr in Animal Crossing: New Leaf in meinem Städtchen Baumdorf blicken ließ. Ich bin schließlich Bürgermeister, da gehört das dazu! Auf dem Marktplatz stand eine große Countdown-Uhr und ich deckte mich am Kiosk nebenan mit einem blauen Party-Hut und zwei Knallern ein. Dann besuchte mich meine Schwester zum ersten Mal, nachdem ich ihr das Spiel zu Weihnachten 2015 geschenkt hatte, und wir liefen ein bißchen durch Baumdorf. So konnte sie mal mein Häuschen anschauen und überprüfen, wie umfang-reich meine Sammlung im örtlichen Museum ist. Um Mitternacht schauten wir uns das Feuerwerk an und ließen unsere sehr unspektakulären Party-Knaller los.

    In den Tagen darauf war Animal Crossing ebenfalls präsent bei mir. Zwar meist nur kurz, aber dafür immer mal wieder. Weil sich das Spiel dafür einfach anbietet. Hier am Sonntag Morgen Rüben gekauft (die an den Werktagen möglichst gewinnbringend verkauft werden können), da alles Mögliche für das örtliche Museum gesammelt, dort verdientes Geld in das eigene Häuschen oder die Verschönerung von Baumdorf gesteckt. Und natürlich beim Angel-Wettbewerb den Goldpokal geholt. 8)

    Zusammen mit meiner Schwester bin ich auch mal zur Südseeinsel geschippert, wo man andere Früchte pflücken und Insekten fangen kann. Der Ausflug war recht spaßig, zumal man dort auch mit Anderen zusammen Minispiele bestreiten kann. Als Belohnung gibt es eine virtuelle Währung, die man dann für besondere Items ausgeben kann.

    Und schließlich ist dann auch meine Frau nach Baumdorf gezogen. Dadurch können wir uns Items per Post schicken oder auch die teuren Stadtprojekte gemeinsam finanzieren. Ich finds gerade echt toll, mich mit den Beiden austauschen zu können, weil jeder jeden Tag etwas Neues erleben und darüber berichten kann. Das dürfte mit ein Grund sein, dass Animal Crossing bei mir so gut läuft. Ich glaube nicht, dass ich einen früheren Teil jemals so intensiv gespielt habe.


    Was gab's bei mir sonst noch im Januar? Eine weitere Runde Mario Party 10 zum Beispiel, genauer gesagt wieder eine amiibo Party, bei der auf den amiibo Items gespeichert und bei Bedarf gezielt eingesetzt werden können. Für mich persönlich ist hier zwar trotzdem noch zu viel vom Glück abhängig, aber spaßig ist es allemal. Am besten man macht sich keine allzu großen Gedanken und genießt den Spaß bei den Minispielen. Bei hektischem Wii Remote Rumgefuchtel kommt fast schon Spielspaß wie zu Zeiten von „Olympic Summer Games“ auf dem SNES auf!


    Auf der Wii U war bei mir weiterhin Assassin’s Creed IV: Black Flag aktuell. Es zog mich immer wieder in die Karibik, fast jeden Abend. Sicherlich spielte da auch der Umstand eine Rolle, dass ich annähernd 100% erreichen will und alleine schon daher das Spiel mehrmals pro Woche einlegte. Aber es war einfach auch die Kulisse, die das Abklappern der Insel versüßte. Selbst die etwas abgespeckte Wii U Version kann fantastische Lichtstimmungen auf den Schirm zaubern!


    Ansonsten spielte ich auch Fire Emblem: Awakening auf dem 3DS weiter. Bei der Story war ich schon letztes Jahr ziemlich weit gekommen. Nun machte ich mich daran, ans Ende der Kampagne zu gelangen. Die Spielzeit bis dahin wurde aber immer mal wieder etwas gestreckt, weil ich zwischendurch optionale Kämpfe zum Aufleveln meiner Leute einschob. Trotzdem schaffte ich es in der Nebenquest 20 nicht, Emmeryn zu retten, obwohl ich die Mission bestimmt 15 Mal neu gestartet habe. Das hat mich dann doch ziemlich gefuchst. :angrydiddy:

    Auch die Nebenquest 23 hatte es so dermaßen in sich, dass ich fast in einer Sackgasse gelandet und nicht mehr weitergekommen wäre. Wenn das Verhältnis der Einheiten 2:1 für den Gegner ist und die noch voll aufgelevelt sind, dann sehe ich mit meiner Kindergarten-Taktik und der eben nicht bestmöglichen Ausrüstung etc. alt aus. Meine Leute sind gefallen wie die Fliegen. Ich habe mich dazu entschieden, einen älteren Spielstand zu laden und diese Nebenmission auszulassen. Ansonsten stünde ich jetzt nämlich nicht vor dem Endboss – ich bin gerade mitten im großen Finale und nur noch wenige Züge von der Vollendung entfernt.


    Ach ja, auch Splatoon wurde im Januar wieder gezockt. In erster Linie wegen des letzten Splatfest-Events; aber auch mal für eine kurze Runde mit meiner Frau – die geflucht hat wie ein Rohrspatz. Wegen der Steuerung, übermächtigen Gegnern und überhaupt. Naja, was soll ich sagen. Beim Splatfest-Event Barbaren vs. Ninjas ging es mir nicht anders. Mal lief es richtig, richtig gut für mich. Und dann wiederum gab es Matches gegen hochstufige Gegner, die mir nicht den Hauch einer Chance ließen. Oder ich hatte absolut unfähige Teamkameraden an meiner Seite, die ihren Part einfach nicht erfüllt haben. Da ist mein Blutdruck auch immer wieder in gefährliche Höhen gestiegen. Ich schätze, dass ich im Endeffekt zwei Drittel meiner Matches verloren habe. Kein gutes Verhältnis, aber besser ging es einfach nicht. Trotzdem haben mir diese Stunden mit Splatoon wieder gezeigt, dass es ein großartiges Spiel ist.


    Und dann gab es im Januar ja auch noch Minecraft: Wii U Edition: Um dem Hit mehr Zeit einzuräumen, führten wir den „Minecraft Monday“ ein. Wir versuchen jetzt, immer montags so ein, zwei Stündchen weiterzuspielen. Momentan noch im Splitscreen, wenn dann mal die Retailversion kommt, jeder an seinem eigenen Bildschirm. Ich finds jedenfalls wieder toll zu sehen, wie unser Häuschen langsam schöner und größer wird. Auch wenn wir uns beide manchmal mit der Steuerung noch etwas schwer tun: Es ist einfach genial, Blöcke abbauen und zu neuen Materialien weiterverarbeiten zu können, um was gänzlich Neues entstehen lassen zu können. Einzig der Splitscreen drückt etwas auf die Stimmung, denn ich muss aufgrund der Mini-Icons und Zahlen schon sehr nah an den Fernseher ran, um was erkennen zu können.


    Im Januar gekauft:

    Hyrule Warriors


    Im Januar am meisten gespielt:

    Assassin’s Creed IV: Black Flag - 27,0 Stunden
    Animal Crossing: New Leaf - 22,5 Stunden
    Fire Emblem: Awakening - 9,5 Stunden
    Minecraft: Wii U Edition - 8,5 Stunden
    Splatoon - 3,5 Stunden


    Play & Check Spiel im Januar:

    Ich habe alle meine Nintendo-Spiele bei wiig.de in einer Datenbank erfasst (siehe Signatur) und dort auch bewertet. Nun ist es aber so, dass ich viele meiner Spiele halt schon lange nicht mehr gezockt habe - oder sogar noch gar nicht. Um mir diese Titel mal (wieder) in Erinnerung zu rufen, habe ich für dieses Jahr beschlossen, ein Mal im Monat eine kurze "Play & Check" Session einzulegen. Ich wähle dafür per Zufallsgenerator ein Spiel aus meiner Nintendo-Sammlung aus und spiele das für ein, zwei Stunden. So kann ich vergessene Perlen wiederentdecken und vor allem auch meine aus der Erinnerung oder Einschätzung heraus vergebene Bewertung überprüfen. Mit diesem Schritt hoffe ich, meiner Sammlung mehr gerecht zu werden.

    Für meine erste Play & Check Session im Januar entschied sich der Zufallsgenerator für Metroid. Nein, nicht etwa die Virtual Console Version der hochgelobten Metroid Prime Trilogy für die Wii U. Auch nicht den SNES-Hit Super Metroid, der leider schon ewig nahezu ungespielt im Schrank steht. Nee, den alten, stinkigen ersten Teil, den ich mir unnötigerweise für 4,99 Euro im eShop gekauft hatte. Wie sich herausstellte, mein schlechtestes Spiel für eine Nintendo-Plattform überhaupt… Danke, echt. Naja, was soll ich sagen, außer: „Challenge accepted“. Hier also meine neuerlichen Erfahrungen mit dem öden, längst überholten NES-Spiel.

    Ich habe eine halbe Stunde gespielt und meine Meinung zu Metroid hat sich dadurch sogar noch etwas verschlechtert. Dass das Spiel von 1986 durch seine NES-Herkunft bescheiden aussieht und auch klingt, geschenkt. (Meine Noten in diesen Bereichen berücksichtigen das Alter und die damalige Hardware-Leistung.) Schlimmer ist, dass es schwer, teils sogar unfair ist, Macken in der Steuerung hat und mit seinen zahlreichen Try-and-Error-Passagen an den Nerven zerrt. Ständig renne ich einen Korridor entlang, versuche oft erfolglos, möglichst wenig Lebensenergie durch die Drecksviecher zu verlieren, nur um festzustellen, dass ich da schon mal war – und es sich noch dazu um eine Sackgasse handelt. :ugly Bei meinem ersten Run in 2014 habe ich noch versucht, selber eine Karte mitzuzeichnen. Aber selbst das half mir nicht, weil irgendwie, trotz ein paar unterschiedlicher Farben für diverse Abschnitte, alles gleich aussieht. Dazu kommen üble Slowdowns. Keine Ahnung, ob es die schon im Original gab. Der 3DS müsste das Spiel ja ohne Probleme emulieren können. Mein Fazit: Das Grundthema hat schon was und das Spiel ist ja auch eine Hommage an ALIEN, aber spielerisch gibt es heutzutage keinen Grund mehr, diesem Spiel allzu viel Zeit zu schenken. Das Play & Check Game im Februar kann nur besser sein als Metroid.

    VORHER
    Grafik: 6.0
    Sound: 6.5
    Steuerung: 7.0
    Spielspaß: 5.0
    Ergibt: 58%

    NACHHER
    Grafik: 5.5
    Sound: 7.0
    Steuerung: 6.0
    Spielspaß: 4.5
    Ergibt: 53%
    Hier gehts zu meiner Spielesammlung
    (enthält nur Spiele von Nintendo Geräten)

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Kommentare 1

  • Gingo -

    Wie ich finde ein sehr interessanter Blog! :O

    Direkte Eindrücke deines Gamingmonats gespickt mit einigen Randinfos aus deinem Zocker-Leben. Dabei nimmst du auch kein Blatt vor dem Mund, warum auch - die Spiele machen größtenteils ja Spaß (zumindest sollten sie das :D)! Wenn du die Qualität (die schon sehr gelungen ist!) beibehälst, hast du einen aktiven Leser mehr. Mag das Pacing (ergo den Lesefluss) sehr - es verleitet einen immer weiterzulesen ohne, dass man müde von ewig langen Texten wird. Auf den Punkt getroffen.

    Einzig würd ich mir eventuell ein, zwei Bildchen zu den Themen dazu wünschen. Dann hat man nicht nur was zu lesen, sondern auch was zu begucken. :)