Monatsrückblick Mai 2016

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  • Im Mai 2016 gespielt und erlebt:

    Im Mai waren meine Interessen mal wieder (viel zu) weit gestreut. Zum Beispiel habe ich ein bißchen Retro City Rampage: DX weitergespielt und geschmunzelt, als ich durch eine Mario-mäßige Röhre ins „Mojang Land“ gelangt bin – ein Mini-Level mit blockiger Grafik a la Minecraft. Dennoch ist es kein Spiel, das mich allzu lange bei der Stange halten wird.




    Dem ebenfalls im Humble Bundle erworbenen Titel Runbow traue ich etwas mehr Langzeitpotenzial zu. Schade zwar, dass ich den Multiplayer mangels Besucher noch nicht spielen konnte, das wäre sicher eine Gaudi. Aber auch der Singleplayer ist ganz gut und erinnert sicher nicht von ungefähr an Guacamelee. Ich habe mich – als eher ungeduldigen Spieler – tatsächlich dabei erwischt, so manchen Level immer und immer wieder anzugehen, bis er endlich geschafft ist. Und das, obwohl man das gar nicht müsste, da es sich nicht um eine Kampagne mit linearem Ablauf handelt, sondern um viele einzeln anwählbare Stages. Die sind teilweise easy, erfordern mit ihrem verwirrenden Farbspiel aber oftmals das absolut richtige Timing.




    Meine Frau beschäftigte sich im Mai mit Animal Crossing: Happy Home Designer – und findet es ganz okay, sieht aber selbst als Videospiel-Anfänger, dass da einiges an Potenzial liegengelassen wurde. Naja, wenigstens kommen die schon gekauften amiibo Karten ein bißchen zum Einsatz, was mich durchaus freut.


    Außerdem spielte sie Mini Mario & Friends: amiibo Challenge deutlich weiter als ich – über den Angetestet-Status hinaus bin ich noch nicht gekommen. Sobald wir im Juni/Juli umgezogen, die amiibos ausgepackt und damit eher greifbar sind, werden wir sicherlich beide weitere Versuche in diesem Spiel unternehmen. Ich mag die Spielidee und die amiibo-Einbindung. Wie kann man bei so einem kostenlosen Spiel überhaupt meckern? Einige finden es nicht lang oder gut genug, andere mosern, weil man dazu amiibo braucht. Also ich als amiibo-Besitzer freue mich über diesen Einsatzzweck der Figuren und habe Spaß damit. Es mag simpel sein, aber so mag ich meine Spiele inzwischen.


    Ich selbst habe ein kleines bißchen Star Fox: Zero weitergespielt. Zuerst nochmal die erste Mission, um mich wieder an die Steuerung zu gewöhnen. Verdammt nochmal, ich habe beim allerersten Durchgang am Releasetag mehr Punkte erzielt, als bei denen danach. Wie kann das denn bitte sein? Und dann die erste (?) Walker-Mission. Das Teil ranzt mich mit seiner Nerv-Steuerung tierisch an. Okay, mit dem rechten Stick kann ich die Kamera und damit das Fadenkreuz seitlich schwenken. Wenn ich aber einen Gegner per ZL ins Visier nehme, vollführt das Metall-Huhn beim betätigen des rechten Sticks seitliche Auswärtsrollen. Ja sapperlott, ich würde mit dem rechten Stick einfach nur gerne nach links und rechts strafen können. Ist das zuviel verlangt? Immer wieder kriege ich böse Treffer ab, nur weil ich nicht so manövrieren kann, wo ich hin will. Das hat nichts mit der gescholtenen Bewegungssteuerung zu tun. Es ist einfach nur, dass ich nicht raffe, gescheit auszuweichen, weil eben auch die Steuerungsart beim Anvisieren wechselt.

    Zum Glück war die Gyrowing-Mission um Welten besser. Ich mochte das andere Gameplay, auch wenn hier die Steuerung ebenfalls nicht optimal war. Aber hier konnte man es wenigstens ruhiger angehen lassen. Doch, das hat Spaß gemacht.


    Was gabs im Mai noch? Ach ja, ich habe auch den Abenteuermodus von Hyrule Warriors weitergespielt. Allerdings muss ich sagen, dass mich das Spiel bei mancher Mission ziemlich genervt hat. Dieses riesige schwarze Monster, „Der Verbannte“, will da in einer Mission mit knappem Zeitlimit besiegt werden. Beziehungsweise sogar zwei von der Sorte, und dazu mischt noch Ghirahim mit. Ja, ich weiß, dass ich dem Vieh auf die Zehen kloppen muss, bis die kaputtgehen und der Verbannte auf die Schnauze fällt. Aber wenn ich zwischendurch nicht ziemlich auf Abstand gehe oder laufend herumhechte, bekomme ich ziemlich viel Schaden ab. Und nicht so recht dranbleiben zu können, kostet einfach zu viel Zeit, die schließlich abläuft – Niederlage. Uff. Auch wenn ich mit manchen Charakteren spielen muss, die mir nicht so liegen, wie z.B. Phai, zerrt das an den Nerven.



    Ich meine, es gab auch einige coole Momente und wenn dann eine Mission gewonnen ist und der Weg zu den benachbarten Feldern frei wird, freut man sich natürlich umso mehr darüber. Trotzdem hat mich Hyrule Warriors’ Abenteuermodus in den letzten ein, zwei Stunden nur noch gestresst. Es ist ein gutes Spiel, das mit seiner interessanten Kampagne sein Geld wert war (waren nur 24,- Euro). Vorerst habe ich aber genug von Hyrule Warriors. Ich betrachte das Projekt als beendet. Durchgespielt hab ich es ja ein Mal.


    Dafür will ich versuchen, in den Mittagspausen wieder etwas mehr Zeit in den 3DS zu stecken. Allen voran in Pokemon Y, bei dem ich kürzlich mit dem Ampere- und dem Feen-Orden mein fünftes und sechstes Abzeichen gewonnen habe. Illumina City und das Drumherum sind mir immer noch zu französisch und die Orientierung in der Stadt fällt mir schwer. Zudem scheinen meine Pokemon nicht genug aufgelevelt zu sein, da muss ich noch einiges an Grinding-Arbeit reinstecken. Aber ich finde es schon cool, dass mir jetzt Pokemon bis Stufe 80 gehorchen. So weit war ich noch in keinem früheren Pokemon-Spiel gekommen. Jetzt denke ich, dass da noch mehr geht. Orden Nummer 7, du wirst mir gehören!


    Ebenfalls auf dem 3DS habe ich mich weiterhin My Nintendo Picross: The Legend of Zelda gewidmet, wo ich immer mal wieder ein, zwei Picross-Rätsel gelöst habe. Inzwischen habe ich auch die 15 x 10 großen Rätsel erledigt. Die ersten davon habe ich noch mit einer gewissen Leichtigkeit geschafft, aber nach und nach wurde es auch hier ernster und ich brauchte manchmal Unterstützung vom Spiel. Naja, Mathematik war nie meine Stärke und so unterlaufen mir halt immer mal wieder kleine Leichtsinnsfehler. Spielt aber keine Rolle, denn das umsonst erhaltene Spiel hat mich jetzt schon über 12 Stunden beschäftigt, was echt genial ist.


    Nochmal zurück zur Wii U: Die allmonatliche Animal Crossing: amiibo Festival Partie habe ich mit K.K. als Spielfigur für mich entscheiden können – ha! Und es war denkbar knapp. Bis etwa zur Mitte des Spielmonats lag meine Frau leicht vorne und konnte ihren Vorsprung dann sogar noch ausbauen. Zwei Tage vor Spielende (!) schlug ich aber beim Rübenkauf nochmal ordentlich zu. So kam es dann, dass ich beim Verkauf ordentlich Kohle machen und sie einholen konnte, während sie bei ihrem letzten Zug auf ein negatives Feld kam und entscheidende drei Glückspunkte abgezogen bekam. Am Ende gewann ich, bei Gleichstand der Glückspunkte, mit nur 186 Sternis Vorsprung. Wahnsinn!




    Auch Minecraft: Wii U Edition wurde im Mai mal wieder gestartet. Allerdings nur, weil das kostenlose Mario Mashup-Paket veröffentlicht wurde. Nicht nur, dass hier alle Blöcke im Mario-Stil dargestellt werden, so ist z.B. die Werkbank ein Fragezeichen-Block. Auch die altbekannte Musik erklingt. Und eine Mario-Themenwelt mit riesigen Pixelart-Figuren gab es gleich mit dazu. In der habe ich mich eine Weile herumgetrieben. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, Minecraft kombiniert mit Mario zu sehen und zu hören.



    Zuerst war ich absolut begeistert von der Gestaltung und dass es sogar einige Secrets zu entdecken gibt. Dann hat mich aber die Minecraft-Realität schnell eingeholt, denn da ich auf Leicht spielte, kamen nachts eben Monster und machten mir genauso das Leben schwer, wie die sich leerende Nahrungsleiste. Nach ein paar Toden durch unglückliche Sprünge oder Gegnerattacken habe ich die Welt einfach im Kreativ-Modus über- und ein paar der Secrets schummelnderweise angeflogen. Ja, ich schäme mich ein bißchen. Aber ich habe mir gedacht, dass ich diese Welt irgendwann mal im Koop mit meiner Frau spielen will, damit wir tatsächlich gemeinsam alles entdecken können. Denn Bowsers Schlösser habe ich nur ganz kurz gesehen – da warten tatsächlich einige Abenteuer auf uns. Auf jeden Fall: Gelungene Aktion, Mojang bzw. 4J Studios und Nintendo!


    Im Mai gekauft:

    Freedom Planet (eShop, Humble Bundle Aktion)
    Runbow (eShop, Humble Bundle Aktion)
    Terraria (Geschenk)
    Scribblenauts Unlimited
    Nintendo Land
    The Wonderful 101 (gebraucht)
    Fire Emblem Fates (Special Edition mit Vermächtnis, Herrschaft und Offenbarung)


    Im Mai am meisten gespielt:

    Pokemon Y - 12,5 Stunden
    Hyrule Warriors - 7,0 Stunden
    My Nintendo Picross: The Legend of Zelda - 5,5 Stunden
    Runbow - 2,5 Stunden
    Minecraft: Wii U Edition - 2,0 Stunden


    Play & Check Spiel im Mai:

    Oha, der Zufallsgenerator pickte dieses Mal ein ziemlich altes Spiel heraus: King of the Zoo (andernorts bekannt als Penguin Wars) für den Gameboy.

    Meine Erinnerungen an das Spiel sind positiv. Und zwar insofern, dass mein Cousin das Spiel besaß und es mir viel Spaß bereitete. Daher musste ich das Ding unbedingt auch haben, schließlich besaß es eine Link-Unterstützung – im Zweispieler-Modus verdoppelte sich dann auch tatsächlich der Spielspaß und die Nächte der Schulferien wurden so weit es ging ausgenutzt! (Okay, auch Tetris, das F1 Spiel und Golf hatten da ein Wörtchen mitzureden.)

    Aber worum geht es in KotZ (nette Abkürzung, hehe) überhaupt? Ganz einfach: Man übernimmt die Kontrolle über eines von fünf Tieren und tritt gegen ein anderes Tier an, One on One. Die Gegner stehen sich an einem Tisch gegenüber und auf jeder Seite liegen fünf Bälle. Ziel ist es, die eigene Seite komplett frei zu haben. Also rennt man hin und her und rollt die Bälle so schnell es geht auf die andere Seite, wo der Gegner das Gleiche versucht. Wer zuerst 10 Bälle bei sich liegen hat, verliert.



    Da das natürlich eine ganze Weile dauern könnte, gibt es ein Zeitlimit von einer Minute. Ist die Zeit abgelaufen, gewinnt der Spieler, bei dem die wenigsten Bälle liegen. Das sorgt für Hektik und Entscheidungen in letzter Sekunde – und damit für den oben erwähnten Spielspaß. Jetzt ist es aber so, dass man den Gegner auch für eine kurze Zeit ausknocken kann. Nämlich dann, wenn er von einem Ball getroffen wird. Das verschafft einem natürlich Zeit, weitere Bälle hinterher zu schicken. Jedes der Tierchen hat übrigens Stärken und Schwächen. Der Eine rennt vielleicht schneller, dafür kann er die Bälle nur langsam rollen. Umgekehrt gibt’s natürlich auch langsame Tiere wie die Kuh, die dafür mit viel Kraft die Bälle rüberpfeffern.

    Fazit: Grafik und Sound stufe ich nun minimal höher ein, die stärker gewichtete Steuerung aber schlechter. Manchmal hakt es und die Figur nimmt keinen Ball auf bzw. wirft ihn nicht.

    Hier meine Bewertung vor und nach der Play-Check Session im Mai:

    VORHER
    Grafik: 6.0
    Sound: 7.5
    Steuerung: 8.0
    Spielspaß: 7.5
    Ergibt: 74%

    NACHHER
    Grafik: 6.5
    Sound: 8.0
    Steuerung: 7.0
    Spielspaß: 7.5
    Ergibt: 73%
    Hier gehts zu meiner Spielesammlung
    (enthält nur Spiele von Nintendo Geräten)

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Kommentare 1

  • megasega1 -

    Immer toll, deine Bloggs zu lesen, gibst Dir viel Mühe, beim Text und bei der Bilderauswahl :)