Mein Zelda Ranking - Orte

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  • Willkommen zurück bei meinem Zelda Ranking. Um näher darauf einzugehen, was nun folgt, analysieren wir doch zuerst einmal den eben preisgegebenen Satz: “Willkommen zurück bei meinem Zelda Ranking.“. Zwei Wörter stechen dabei sofort ins Auge: “zurück“ und “meinem“. Ich empfehle an dieser Stelle einfach, nochmal an den Beginn des Textes zurückzukehren, und diesen Satz mit dem eben angeeigneten Wissen, welche Wörter hervorstechen, erneut, sorgfältig zu lesen. Als kleine Stütze, worauf diese beiden Wörter anspielen könnten: Mit dem “zurück“ will der Autor ganz klar ausdrücken, dass das folgende Werk nicht der Beginn der Reise ist. Es ist daher absolut empfohlen, bei dem Blog “Mein Zelda Ranking – Teil 1“ zu starten, um sich von dort aus ebenfalls durch die Blogs “Mein Zelda Ranking – Teil 2“ und “Mein Zelda Ranking – Dungeons“ zu arbeiten, damit sich das große Ganze innerhalb dieses Textes für Jedermann offenbart. “meinem“ bezieht sich dabei vermutlich auf die Tatsache, dass der Autor in diesem Blog, wie gewohnt, seine eigene Meinung schildern wird. So viel vorneweg.

    Und jetzt aber richtig! Ja, kaum zu glauben, die nächste Ausgabe meiner allseits beliebten und gefeierten Blogreihe ist endlich da. Ich weiß, dass ihr seit mehreren Wochen damit beschäftigt seid, in einem 5-Sekunden-Rhythmus regelmäßig euren Browser zu aktualisieren, das tut mir auch von ganzem Herzen leid, aber: Jetzt ist das Warten vorbei, und es hat sich sowas von gelohnt! (So, oder so ähnlich.)

    Nachdem ich letztes Mal über meine liebsten Dungeons aus Zelda gesprochen hatte, habe ich mir einige Gedanken darüber gemacht, was ich euch als nächstes präsentieren könnte. Eigentlich traf ich meine Entscheidung zwischen den Möglichkeiten “Items“ und “Spielwelten“. Nun war nur Folgendes: Die Items in Zelda kann man meiner Meinung nach nicht in eine Schublade stecken und auf Augenhöhe miteinander vergleichen, da sie in den unterschiedlichen Spielen teilweise sehr unterschiedlich zum Einsatz kommen. Dieser Gedanke brachte mich zum kommenden Zelda: Breath of the Wild. Dort gibt es die Items in ihrer bisherigen Form scheinbar nichtmehr, was einfach deutlich darlegt, dass dieses System überholt ist. Dann war mein Gedanke, was denn das wichtigste in Breath of the Wild sei – natürlich die Spielwelt. Während ich mir im Kopf schon meine liebsten Zelda-Spielwelten zurechtlegte, fiel mir allerdings auf, dass diese eigentlich alle sehr gute und schlechte Seiten haben, die sich gegenseitig aufwiegen, weshalb ein Ranking nahezu unmöglich gewesen wäre. Stattdessen gehe ich nun viel mehr ins Detail, woraus folgende Fragestellung resultiert: Was sind meine liebsten Orte der Spielwelten von Zelda? Mit der Ausnahme der Dungeons bin ich also jeder Zelda-Spiel innerlich durchgelaufen und habe mir dabei die Frage gestellt, ob es einen erinnerungswürdigen Ort gab – egal ob einfach nur schön, atmosphärisch, storytechnisch sehr interessant oder sonstiges. Das Ergebnis davon war eine ziemlich lange Liste, da ich allerdings nicht die Länge eines durchschnittlichen Blogs sprengen möchte und ich jetzt schon wieder rede ohne Ende, habe ich mich auf zehn dieser Orte festgelegt. Die Wahl fiel mir teilweise alles andere als leicht, und um mir selbst ein reineres Gewissen zu verschaffen, werde ich die Orte, die es knapp nicht in das Ranking geschafft haben, unter dem ersten Platz auflisten. Nun wünsche ich euch aber viel Vergnügen bei meiner kleinen Reise im Geiste zu den verschiedensten Orten während der verschiedensten Zeitepochen in der Geschichte von Hyrule und weitere Ländern! Als kleinen Service biete ich euch zu jeder Platzierung den passenden Soundtrack im Spoiler-Kasten an. Immersion und so.



    Platz 10: TalTal Gebirge (Link’s Awakening)

    Beginnen wir mit einem wahrlich heroisch anmutenden Ort. Das Geheimnis um das mysteriöse Ei des Windfisches ist seit kurzem gelüftet und ihr begebt euch ins gefährliche Gebirge, die letzte große Etappe eurer Reise durch Cocolint. Früh erfahrt ihr von einem bösartigen Adler, der dort im Gebirge sein Unwesen treibt. Doch das mindert nicht eure Entschlossenheit, die Gefahren des TalTal Gebirges zu meistern um den Traum des Windfisches zu beenden.
    Spielerisch ist das TalTal-Gebirge natürlich alles andere als sonderlich spektakulär, doch darum soll es in diesem Ranking ausnahmsweise auch mal nicht gehen. Der Grund weshalb sich das TalTal-Gebirge in diesem Ranking wiederfindet ist schlicht die unglaublich tolle und heroische Atmosphäre, die vor allem durch den Soundtrack geschaffen wird. Man weiß ganz genau, dass man den Großteil des Spiels bereits hinter sich hat und bei dem Soundtrack des Gebirges macht sich eine “Finale-Stimmung“ breit. Bisher konntet ihr den Großteil des Gebirges, aufgrund des fehlenden blauen Huhns, auch nicht betreten – doch es war natürlich schon vom Beginn des Spieles an interessant. Der Ort, an dem das Windfisch-Ei “verborgen“ liegt (vielmehr: präsentiert). Dieses konntet ihr aber natürlich schon recht früh in eurem Abenteuer aufsuchen, ohne jedoch etwas bewirken zu können.
    Mein liebster Moment des Gebirges ist, trotz all der Heldenhaftigkeit, ein lustiger. Der Moment, wenn der Fotograf euch ein weiteres Mal auf einem Portrait festhalten will, es aber ziemlich vergeigt und er von der Klippe stürzt. Das Prinzip der Fotos war generell richtig klasse, und ich würde mir eine ähnliche auflockernde Mechanik auch für künftige Zelda-Teile zurückwünschen.


    Platz 9: Wald von Phirone (Skyward Sword)

    Die Wälder in Zelda-Spielen sind immer etwas Besonderes – vor allem strahlen sie die unterschiedlichsten Atmosphären aus. Von allen Wäldern, die man während der Zelda-Reihe besucht oder von denen aus sein Abenteuer sogar startet, ist mir der Wald von Phirone aus Skyward Sword der liebste. Generell wird das Wald-Thema häufig zu Beginn eines Zelda-Abenteuers verwendet – so auch in Skyward Sword. Nach dem ebenfalls atmosphärischen Siegelhain, dem es allerdings etwas an Inhalt fehlt, ist der Wald von Phirone der erste Ort, den man unter der Wolkendecke bereist. Dabei weist er eigentlich keine Besonderheiten auf: Es ist ein idyllisches, kleines Wäldchen, das von den knuffigen Kyu bewohnt wird. Selbst Mario würde sich in diesem, mit großen Pilzen überwucherten Wald, wohl fühlen. Dabei weiß dieser Ort, wie auch schon der zehnte Platz, in diesem Fall vor allem durch seine schlichte, aber dennoch einprägsame musikalische Untermalung zu gefallen. Der grobe Aufbau des Waldes ist dabei recht einprägsam – im Prinzip ist das ganze Gebiet um einen großen Baum aufgezogen, den man, wie man das in Spielen so macht, natürlich auch irgendwann erklimmt.
    Das Schöne an diesem Ort ist, dass er den Spieler nach und nach an die wichtigsten Elemente des Spiels heranführt – den Kampf mit dem Schwert, und wie man diesen an die unterschiedlichen Typen von Gegnern anpassen muss. In diesem Fall meine ich damit speziell die Dekuranhas (ja, diese blauen Pflanzen heißen wirklich so!), die dem Spieler demonstrieren, wie essenziell ein bewusst ausgeführter Schwertstreich in eine bewusst gewählte Richtung ist.
    Der Wald von Phirone ist jedenfalls ein Ort, in den man immer wieder gerne zurückkehrt – was im Spielverlauf auch so manches Mal vorkommt. Sobald der Wald unter Wasser steht, kann er seine Verwandtschaft zum Mario-Universum sowieso nichtmehr verleumden. (Super Mario Sunshine – überflutetes Piazza Delfino)


    Platz 8: Schädelbucht (Majora’s Mask)

    Kommen wir zu einer kleinen Besonderheit in einem 3D-Zelda-Abenteuer – zumindest dann, wenn man “The Wind Waker“ mal außen vor lässt: Ein wunderbarer Urlaubsstrand im Zelda-Universum! Ja wenn da doch, ja wenn da doch diese Sandkiller nicht wären, die jede sich anbahnende Urlaubsstimmung sofort in der Luft zerfetzen... Aber glücklicherweise gibt es ja die Fels-Maske, mit der man zumindest vor diesen nervenden Gesellen seine Ruhe hat. Ist man also schließlich von der Gegenwart dieser recht hässlichen, ziemlich grünen Monstern befreit, so erschließt sich einem eines der coolsten Gebiete von Majora‘s Mask – optisch wie spielerisch (spielerisch aber nur im Original, da man die Zora-Tauchgeschwindigkeit im Remake ja unverständlicherweise reduzieren musste). Und da Majora’s Mask, wie meine aufmerksamen Leser wissen, das beste Spiel aller Zeiten ist, heißt das schon was.
    Trotz der Urlaubsstimmung, die anhand der Bildgewalt eigentlich aufkommen müsste, hat die Schädelbucht etwas Mysteriöses an sich, was vor allem durch die Musik zur Geltung kommt. Es ist auch ein sehr trauriges Gebiet, wie man das aus Majora’s Mask kennt – es beginnt schon mit dem sterbenden Gitarristen zu Beginn des Gebiets, von dem man die Zora Schuppen, nach seinem Tod, bekommt. Es ist also eine Platzierung, die ich aus den verschiedensten Gründen so getroffen habe. Grundsätzlich finde ich den Ikana Canyon sogar besser, doch die Atmosphäre, die von diesem Gebiet ausgeht, erschließt sich erst durch die Gebiete, die daran angrenzen (Felsenturmtempel, Ikana Festung), weshalb mir die Schädelbucht für sich alleine stehend unterm Strich dann doch lieber ist.


    Platz 7: Wolkenhort (Skyward Sword)

    Und wir sind zurück in himmlischen Gefilden. Der Wolkenhort ist in Skyward Sword eine Art Verbindungsstück, das alle voneinander getrennten Gebiete zusammenhält, was diesen Ort schon einmal sehr wichtig macht. Er befindet sich im Zentrum des “begehbaren“ Gebiets über der Wolkendecke und ist auch der Ort, an dem der Spieler sein Abenteuer beginnt. Außerdem birgt er natürlich auch ein großes Geheimnis, das ich an dieser Stelle nun nicht verraten will. Ich meine natürlich nicht den Dämon, denn zu den NPCs komme ich jetzt:
    Was den Wolkenhort neben seiner Musik zu einem solch idyllischen Ort macht, sind vor allem seine Bewohner. Einige davon gehen tagsüber sogar ihrer Arbeit nach, arbeiten also beispielsweise im großen Basar, während sie sich nachts hingegen in ihre Häuser zurückziehen und allerlei lustigen Kram tun oder von sich geben. Der coolste NPC ist aber zweifelsohne besagter Dämon, der viel lieber ein Mensch wäre – um ihm diesen Traum zu erfüllen, erledigt man auch allerlei Nebenquests im und außerhalb des Wolkenhorts, um die Dankbarkeit der Bewohner zu “ernten“. Eine beliebte Art der “Sammelquest“ in Zelda – kennt man beispielsweise von den Skulltulas in Ocarina of Time oder Majora’s Mask, sowie von den Geisterseelen aus Twilight Princess, die jeweils auch das Ziel hatten, ein “Monster“ in einen normalen Menschen zurück zu verwandeln.
    Dreh- und Angelpunkt des Wolkenhorts ist dabei natürlich die Ritterschule – Ausgangspunkt des Abenteuers. Dort, wie auch im gesamten Wolkenhort, stößt man immer wieder auf kleine, nette Details oder Eastereggs, die an vergangene Zelda-Spiele erinnern.


    Platz 6: Port Monee (The Wind Waker)

    Hach, Port Monee... Zweifelsohne das lauschigste Plätzchen auf dem Meer in Zelda: The Wind Waker.Es ist sozusagen das Kakariko bzw. Stadt Hyrule in The Wind Waker. Die bewohnte Handelsinsel ist dabei derart vollgestopft mit potenziellen Sidequests und coolen NPCs, dass ich gar keine andere Möglichkeit hatte, als sie in dieses Ranking mit aufzunehmen. Bei seinem ersten Rundgang über die Insel, relativ früh im Spiel, wird man dabei fast schon erschlagen. Hunderte Türen, Stände, herumwandernde oder beleidigt dasitzende NPCs – man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Die eigentliche Aufgabe besteht zu diesem Zeitpunkt darin, ein Segel zu kaufen – nur leider will man eigentlich absolut nicht von dieser Insel davon segeln.
    Auf die Gefahr hin, etwas Cooles zu vergessen, versuche ich nun einfach mal, alles aufzuzählen, was man dort unternehmen kann: Ein super cooles Schiffe versenken-Spiel, vier kleine Gören nach einer Runde Verstecken zurück in den Unterricht schicken, Vasen kaputt schlagen und pleite gehen, an einer Fotografen-Prüfung teilnehmen, die alles andere als leicht ist, Schleimgelee-Elixiere mischen, vor nervenden, grünhäutigen, alten Männern abhauen, bevor man ihnen einige Zeit später hässliche Totenkopf-Ketten verkauft, Schweine schlagen, Bomben kaufen (wenn man genügend Geld hat), Bomben kaufen (wenn der Ladenbesitzer ordentlich eingeschüchtert ist), an einer Auktion teilnehmen und alle anderen Teilnehmer die Orientierung verlieren lassen, einem seltsamen Eskimo dabei helfen, seinen schäbigen Laden zu vergrößern, einer unheimlichen Lehrerin Schmetterlings-Ketten bringen und dafür eine ganze Insel abkassieren, den Liebesboten für ein Mädchen und einen Goblin spielen, von einem tanzendem Psychopathen eine nützliche Melodie lernen, Tingle befreien, einem Emo zeigen, wie der Mond aussieht, eine Diebin stellen und so weiter und so fort. Ich glaube, ihr habt es verstanden: In Port Monee kann man verdammt viel tun und es strotzt nur so vor Liebe zum Detail. Damit dürfte geklärt sein, wie dieser Ort es auf den sechsten Platz geschafft hat. Stellt sich natürlich die Frage, weshalb es, bei all dieser Perfektion, nicht weiter oben steht – um diese Frage zu beantworten, führen wir das Ranking doch einfach mal weiter.


    Platz 5: Schloss Hyrule (The Wind Waker)

    Es ist einer der besten Momente in Zelda überhaupt: Das Herabsteigen mit dem Schiff unter den Ozean – und langsam wird einem klar, wie gewaltig die Hintergrundgeschichte von The Wind Waker ist. Beim herabsteigen ist das ganze Schloss Hyrule, in dem man schlussendlich landet, schwarz-weiß (zumindest im Original, im Remake sind die Farben lediglich stark ausgebleicht), was die stehende Zeit in Hyrule symbolisiert. Alle Truppen des Bösen, die im Schloss zuhauf ihr Unwesen treiben, sind wie eingefroren. Erst mit dem Ziehen des verborgenen Master-Schwertes beginnt der Verlauf der Zeit wieder, zu fließen. Ein wahrhaft magischer Moment.
    Nun muss man sich aller besagten Truppen entledigen, was mir persönlich immer viel Spaß bereitet hat. Sind dann alle Gegner futsch, hat man genügend Zeit, sich das Schloss, in dem zum Zeitpunkt des Einfrierens offensichtlich Kämpfe stattgefunden haben, etwas genauer anzusehen. Man entdeckt teilweise sehr spannende Gemälde an den Wänden, die schon andeuten, welchen Verlauf die Geschichte womöglich noch nimmt.
    Ebenfalls großartig, wie soll es auch anders sein, ist natürlich die Musik, die sich am Schloss Hyrule-Theme von A Link to the Past orientiert – nur viel weniger gestresst, versteht sich. Es ist darüber hinaus das erste Schloss Hyrule, das man in einem 3D-Abenteuer betreten konnte – was mir persönlich schon als Grund genügen würde, um es in diese Liste mit aufzunehmen.


    Platz 4: Stadt Hyrule (The Minish Cap)

    Nach dem ersten und besten Schloss Hyrule, kommen wir doch direkt zur besten Stadt Hyrule, wenns auch nicht die erste war. The Minish Cap zeigt, wie man eine Stadt Hyrule anständig und sympathisch füllen kann – was freilich aber auch dem Setting des Spiels verschuldet ist. In The Minish Cap hat Link bekanntlich die Fähigkeit, sich selbst auf Minish-Größe zu schrumpfen – und diese Minish haben sich im Verborgenen in der gesamten Stadt breitgemacht, was ein unglaublich stimmiges Gesamtbild gibt. Kleines Beispiel: Es gibt ein Café, auf deren Dachbalken die Minsih sich ebenfalls ein Café eingerichtet haben. Teilweise wird dieses Prinzip auch für tolle Rätsel verwendet – so muss man die längst überfälligen Bücher einer Bücherei eintreiben, um die Bücherregale wieder zu füllen. Einige dieser Bücher kann man in kleiner Minish-Größe anschließend erklimmen, um sein Abenteuer fortsetzen zu können. Diese Aufgaben wirken dabei keineswegs aufgesetzt, sondern zeugen von einer lebendigen und funktionierenden Stadt.
    Natürlich, ich kann es nicht auslassen, tut die Musik dabei auch ihr übriges. Sowohl das Theme in den Häusern, das mir in The Minish Cap besonders gut gefällt, als auch die Musik in der Stadt selbst, ist einfach grandios.


    Platz 3: Kakariko (Ocarina of Time)

    Leiten wir das begehrte Treppchen mit einem der ikonischten Orten der Zelda-Reihe ein: Dem Kakariko aus Ocarina of Time. Wohl fast kein anderer Ort strahlt so viel Idylle und Charme aus, als dieses ruhige Dörfchen im Schatten des Todesberges. Prinzipiell sind Orte wie Port Monee für das, was sie sein wollen, die deutlich besseren im Vergleich zu diesem Kakario – was diesen Ort aber so besonders macht, ist seine idyllische Atmosphäre, die allerdings auch gerne mal bedrohlich werden kann.
    Am bekanntesten ist Kakario wohl für die Nebenquest, alle Hennen einzuzäunen. Eine Aufgabe, wie es sie nur in Zelda geben kann – oder anders formuliert: wie sie nur in Zelda Spaß machen kann! Wahrlich sehr viel Anderes zu entdecken gibt es in Kakariko nur bedingt, dafür punktet dieser Ort auch mit dem Wandel, den er im Laufe eures Abenteuers durchmacht. So ist das Dorf in Sachen Bevölkerung und Häuser deutlich gewachsen, sucht ihr es als Erwachsener auf – was aber natürlich auch der Zerstörung von Stadt Hyrule verschuldet ist (um diese ätzende Stadt ist es sowieso nicht schade). Zu Beginn eurer erwachsenen “Karriere“ fühlt sich Kakario aber bei weitem nicht so idyllisch an, wie zu Kindertagen. Erst, nachdem ihr Hyrule von einigen Bedrohungen befreit habt, kehrt der wahrhaftige Frieden zurück ins Dorf.
    Die bedrohliche und finstere Seite von Kakariko lernt ihr vor dem Bestreiten des Schattentempels kennen, der sich hinter dem angrenzenden Friedhof befindet. Und gerade der Schattentempel, so wie auch der Brunnen, machen Kakariko für mich nicht nur zu einem idyllischen, sondern auch zu einem wahrlich spannenden Ort. Was ist dort in der Vergangenheit passiert? Wer ist eigentlich die bestialische Schattenmonstrosität Bongo Bongo, der Boss des Schattentempels, der Kakariko terrorisiert? Wie mans nimmt, Kakariko hat diese Platzierung mehr als verdient – und meinen üblichen Kommentar zur Musik habe ich jetzt mal bewusst ausgelassen (genial!).


    Platz 2: Gerudo-Festung (Ocarina of Time)

    Von einem idyllischen Dorf geht’s nun direkt in bzw. zur einer bedrohliche anmutende Wüstenfestung. Zu der Wüstenfestung der Zelda-Reihe! Die Gerudo-Festung ist ein unglaublich atmosphärischer Ort, an der Grenze zur rauen Gespensterwüste. Anfangs ist man in und an dieser Festung alles andere als Willkommen – man muss sich im ehemaligen Harem von Ganondorf erst einmal beweisen, da die Gerudo nur sehr, sehr kräftige Männer akzeptieren können. Während man versucht, das zu tun, zeigt sich nicht nur, was für ein kräftiges Kerlchen unser allseits beliebter Link in Ocarina of Time ist, sondern auch, dass die hylianischen Handwerker alles andere als kräftig sind – diese wurden nämlich allesamt eingebuchtet, weshalb die Brücke des Gerudo-Tals, die zur Gerudo-Festung führt, seit ewigen Zeiten auf die Reparatur besagter Handwerker wartet. Wenn das nicht nach einem grundspannenden Konflikt klingt!
    Hat sich Link erst einmal unter all den Gerudo-Kämpferinnen behauptet, steht ihm die gesamte Festung samt Umgebung offen. Unter anderem könnt ihr euch dabei in einem der coolste Minispiele von Ocarina of Time, dem Bogenschießen von Epona aus, betätigen, oder aber ihr wagt euch in einen gefährlichen Bonus-Dungeon, um euch die frostigen Eispfeile zu sichern. Dort findet ihr, so nebenbei, auch ungefähr so viele kleine Schlüssel, wie in allen anderen Dungeons zusammen.
    Was diesen Ort aber wirklich derart legendär macht, ist natürlich mal wieder seine Musik, die es beispielsweise auch regelmäßig in die Super Smash Bros.-Reihe schafft.


    Platz 1: Unruh-Stadt (Majora’s Mask)

    Ja ich weiß, es war offensichtlich, was auf meinem ersten Platz landen würde. Kein Zelda Ranking, ohne Majora’s Mask auf dem ersten Platz. Doch dann gehe ich eben, für alle, denen sich diese Platzierung nicht sofort erschließt, ein letztes Mal für dieses Ranking ins Detail:
    Unruh-Stadt ist die beste Stadt, die es in Zelda bisher gab. Das ist vielleicht auch ein unfairer Vergleich zu allen anderen Städten, schließlich spielt Unruh-Stadt in Majora’s Mask eine zentrale Rolle – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Stadt befindet sich im Zentrum der Spielwelt, Termina, und ist auch der Ort, an dem man diese Spielwelt bei jedem Start des Spiels betritt und bei dem man sein Abenteuer in Termina beginnt. Dass sich nun alles um diese Stadt mit ihren verschiedenen Bezirken dreht, das merkt man auch an der Aufmachung. Die Stadt lebt – und diese Tatsache ist vor allem dank des Kernelements des Spiels, dem drei-Tages-Rhythmus, in dieser Form möglich. Jeder NPC hat feste Uhrzeiten, wann er was macht, über alle drei Tage verteilt. Somit kann man sich auf gewisse Situationen einstellen und lernen, wer wann was macht. Klingt zunächst recht witzlos, doch für die unglaublich guten Nebenquests, die den Spieler in Unruh-Stadt erwarten, ist dieser Umstand von essenzieller Wichtigkeit.
    Die fünf verschiedenen Bezirke, die man in Unruh-Stadt findet, sind, wenn man so will, themenbezogen. Im westlichen Bezirk gibt es Geschäfte, der zentrale Bezirk ist eine Art großer Platz, der östliche Bezirk bietet ein Hotel, das Rathaus und allerlei Attraktionen, der nördliche Bezirk stellt eine Art Park da und am Waschplatz findet man einen kleinen Kanal. Innerhalb der drei Tage ändern sich dabei die tolle Musik, sowie die Wetterbedingungen, von Tag zu Tag. Beides ist auch aneinander abgestimmt, so klingt beispielsweise die Musik am regnerischen, zweiten Tag nach genau diesem: nach Regen. Aber das hört ihr ja gerade selbst.
    Innerhalb der Stadt erlebt man zudem einen Konflikt: Der bedrohliche Mond scheint dem geplanten Karneval, der am Morgen nach den drei Tagen stattfinden würde, einen Strich durch die Rechnung zu machen. Einige der Bewohner werden dabei entzweit – manche wollen natürlich trotzdem feiern, andere sorgen sich um die Sicherheit, wegen des Mondes, der hinabstürzen könnte.
    und apropos Bewohner: Die Bewohner, von denen wie beschrieben die meisten einen festen drei-Tagesablauf haben, sind teilweise sehr charmant geschrieben. So gibt es beispielsweise den Pflichtbewussten Postboten, der immer seinen Zeitplan einhalten will.
    Von allen Platzierungen, durch die ihr euch bis hierher gekämpft hab, stand übrigens nur diese für dieses Ranking von vornherein fest.


    Kommen wir zu ein paar abschließenden Worten. Es gibt zahlreiche wunderschöne oder atmosphärische Orte in Zelda – die Reihe lebt eigentlich genau davon. In Breath of the Wild wird es sicherlich auch hunderte erinnerungswürdige Orte geben, an die wir uns noch lange erinnern werden. Mit diesem dritten Teil meines Zelda Rankings wollte ich vor allem mir selbst klarmachen, welche Orte mir eigentlich die liebsten sind – und ihr könnt euch sicher sein: Das war nicht das letzte meiner Zelda Rankings. Es gibt noch so viele spannende Themen in Zelda, die man in einer solchen Rangliste würdigen kann. Nun präsentiere ich euch noch eine kleine Aufzählung an Orten, die es knapp nicht in meine Liste geschafft haben:

    Kokiri-Wald (Ocarina of Time), Verlorene Wälder (A Link to the Past), Kürbisbar (Skyward Sword), Siegelhain (Skyward Sword), Tanntopia (The Wind Waker), Drakonia (The Wind Waker), Zora-Höhle (Ocarina of Time), Deku-Wald (Oracle of Ages), Sichelinsel (Oracle of Ages), Kakariko (Twilight Princess), Hylianische Steppe (Ocarina of Time), Ikana Canyon (Majora’s Mask), Lon Lon-Farm (Ocarina of Time), Romani Ranch (Majora’s Mask), Minish-Dorf (The Minish Cap), Stadt Hyrule (Spirit Tracks)


    Nun bedanke ich mich recht herzlich fürs Lesen! Nun würde mich natürlich, wie immer, eure persönliche Topliste interessieren. Was sind eure liebsten Orte im Zelda-Universum? Abgesehen davon würde ich mich natürlich auch über Feedback und Tipps fürs nächste Ranking, das sicher kommen wird, freuen!

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Kommentare 20

  • Daniel Kania -

    Wirklich einzigartige Blogreihe! Auch dieser Eintrag hat mir wieder sehr gefallen. Die Bilder unterstreichen die Atmosphäre der Orte immer gut, alles wirkt sehr stimmig. Sowieso finde ich deinen Einsatz von Bildern ziemlich gelungen. Ist ne gute Mischung an Text und Bild. Und dem Ranking selbst kann ich auch größtenteils zustimmen. ;)

  • felix -

    Toller Blog, mir gefällt die Reihe! Mein Favorit hat es leider nicht in deine Liste geschafft, nämlich die Lon Lon Ranch. Sie war für mich immer ein wunderschöner Ort im Zentrum Hyrules, zu welchem ich immer gerne mal zum Entspannen hingegangen bin, besonders wenn rundherum alles düster und hoffnungslos scheint. Das Highlight ist die singende Malon und die Pferde, ich liebe einfach diesen Ort <3
    Von deiner Liste muss ich besonders bei den Städten zustimmen, die sind alle immer ein schöner, lebhafter Ort (insbesondere Skyloft und Port Monee). Die Stadt aus Minish Cap ist mir hingegen nicht so besonders in Erinnerung geblieben. da gefielen mir andere Städte um einiges besser. Auch beim Wald von Phirone habe ich leider eine ganz andere Meinung, der gefiel mir in SS überhaupt nicht - zu wenige Bäume, zu bunt, zu hell und es wirkte alles eher wie ein Demobereich mit ein paar Monstern als ein wirklicher Wald. Da gefiel mir der Wald von Phirone (auch von der Stimmung und dem Setting) viel, viel besser. Das ist aber natürlich Geschmackssache^^
    Beim Tal Tal Gebirge stimme ich dir zu, das war auch eines meiner Highlights. Generell fehlen mir in der Liste aber auch die Friedhöfe, besonders jener aus Ocarina of Time war für mich schon ein besonderer Ort^^

    • David Pettau -

      Hm Friedhöfe... Ich fand die in Four Swords Adventures und Majoras Mask ziemlich cool, wenn ich gerade so darüber nachdenke... Aber gerade Four Sword Adventures habe ich ganz bewusst aus diesem Ranking herausgelassen, da ich die Orte dort mehr als "Levels", und weniger als erkundbare "Orte" sehe - dort gibt es jedenfalls einiges, das mir gefällt.

      Dass ich aber wohl der einzige bin, der die Stadt aus Minish Cap als besonders wahrgenommen hat, wundert mich gerade :D
      Und der Wald von Phirone, ich meine mal an du meinst, dass der aus TP die besser gefällt - nun, er ist wohl das "klassischte" Gebiet in Skyward Sword. Die anderen Gebiete waren ja teilweise sehr viel linearer als dieser Wald, wahrscheinlich gefällt er mir deswegen so gut. Der in TP hat definitiv auch war, durch dieses große Areal mit diesem Giftnebel (wo auch immer der her kam) empfinde ich ihn unterm Strich aber nicht wirklich als so gut.

    • felix -

      Ich muss sagen, gerade der Giftnebel ist mir gut in Erinnerung geblieben und hat irgendwie nochmals zu eines besonders mystischen Stimmung beigetragen. Glaube, da musste man ja auch mit der Laterne durch den dunklen Wald, ins Ungewisse, gehen und gerade das hat mir so gefallen hehe :D

    • David Pettau -

      Mir war das bisschen zu random, vor allem, weil der Giftnebel anfangs weg war - und da fand ich das große Gebiet sogar noch ganz cool ^^
      Das einzige, was für mich aus TP wirklich infrage gekommen wäre, war Kakariko oder der Angelteich.

  • Kraxe -

    Also ich bin ja ein Riesenfan von Port Monee. Ich spiele The Wind Waker oft nur wegen dieser einen Insel. :D

    • David Pettau -

      Während ich für dieses Ranking über Port Monee nachgedacht habe, kam mir auch erst nach und nach in den Sinn, wie detailverliebt diese an sich kleine Insel eigentlich ist und wie viel es dort zu tun gibt 8|
      Sollte ursprünglich unter dem Wolkenhort stehen :D
      Diese Insel ist einfach der Wahnsinn (und bietet mehr nette Details als die gesamte Spielwelt von Twilight Princess. Just sayin'.)

    • Kraxe -

      Das auf jeden Fall. Ordon ist ein schönes Plätzchen in TP, aber ansonsten würde ich auch keinen anderen Ort ins Ranking aufnehmen. Interessant ist auch, dass du nicht Zoras Reich oder Höhle der Zoras genannt hast. Das sind für mich so schön idyllische Orte mit einer schönen beruhigenden Musik. Herrlich! :)

    • David Pettau -

      Es ist halt wirklich sehr schwierig, die einzelnen Orte gegeneinander abzuwiegen. Ein anderer Ort mehr rein, und einer dieser zehn hätte draußen bleiben müssen :D
      Und gerade mein 10. Platz war mir dann beispielsweise doch ziemlich wichtig, weil ich dieses Gebirge alleine wegen der Musik super finde, owbohl ich kein allzu großer Fan von Links Awakening bin

  • DatoGamer1234 -

    Platz 4: Eine sehr schöne Stadt,wo es auch sehr viel Spaß gemacht hat,als Mini-Link Geheimnisse zu entdecken und mit den Leuten Fragmente zu vereinen. Aber für mich auch nicht mehr,vor allem,weil ich auch sehr viel schlechtes damit verbinde und das einzig und allein wegen der blöden Minitendo-Gallerie.

    Platz 3: Da stimme ich dir überhaupt nicht zu. Kakariko war ziemlich leer,die Leute hatten dir nichts zu sagen,außer ein paar Schießbuden gab es nichts zu tun,das einzig coole war wie du gesagt hast der Schattentempel. Die Musik ist natürlich ein Meisterwerk für sich,auch wenn ich die von ALTTP deutlich besser fand. Das höher als Port Monee oder Skyloft zu setzen,erscheint mir schleierhaft.

    Platz 2: Klar,ein Klassiker für sich. Brauche ich nichts dazu zu sagen :D

    Platz 1: Unruh-Stadt ist auch bei mir mit weitem Abstand auf Platz 1. Eine äußerlich idyllische Stadt,innerlich aber mit Problemen und Problemen geschmückt,wo der Mond zu fallen droht. Es ist alles so lebendig. Mit der Zeit hast du auch mit den Leuten mitgefühlt und emotional mitgefiebert. Es war einfach die Magie,die Unruhstadt so ausgemacht hat und das werde ich nie vergessen :)

    An sich eine ganz schöne Liste,auch,wenn wir einige Meinungsverschiedenheiten haben. Mir fehlt vor allem Zora's Reich aus Oot in der Liste,wie konnte es nicht mal in die Honorable Mentions kommen? Allein wegen der Musik müsste es doch in die Liste kommen. Die Atmosphäre ist hammer,mit Lord Jabu Jabu. Als Erwachsener ist dann alles eingefroren und dann kommt der epische Eistempel,bei mir wäre es wahrscheinlich sogar in der Top 5 gewesen.

    • David Pettau -

      Danke für den ausführlichen Kommentar :D
      Die Zoras Reich ist btw drin, nur hab ichs fälschlicherweise unter dem Namen "Zora Höhle" aufgelistet, doch so heißt es nur in Majoras Mask. Ist auch total genial, stimme ich dir zu ^^
      Aber gerade beispielsweise mit Kakariko verbinde ich einfach eine ganze Menge. Hab dort damals als Kind so viel Zeit verbracht, dass ich es einfach nicht übers Herz gebracht hätte, es weiter unten stehen zu haben :D

      Am meisten Leid tuts mir aber wohl um die Kürbisbar in Skyward Sword. Ich liebe diesen Ort.

    • DatoGamer1234 -

      Ich weiß nicht,ob man das überhaupt als Ort zählen kann. Ist ja theoretisch nur ein Gebäude mit Garten. Aber ja,die Kürbisbar ist auch hammer,vor allem mit der geilen Musik :)

  • Dirk Apitz -

    Immer wenn ich Screenshots von SS sehe, wird mir bewusst warum ich mir dieses Zelda wohl nie holen werde. Ich finde den Artstyle irgendwie sehr hässlich. Zwar stehe ich auf diesen Cel-Shadinglook aber dort sieht es irgendwie immer wieder befremdlich aus.

    • felix -

      Das ist schade, denn Skyward Sword ist durchaus ein schönes Spiel. Mir gefällt ehrlichgesagt der Artstyle auch nicht so gut wie z.B. in Wind Waker oder Twilight Princess, aber andererseits gefällt mir, dass Nintendo bei dem Zelda hinsichtlich des Grafikstils wieder etwas komplett anderes probiert hat - dadurch fühlt es sich frisch an und nicht receycelt (wie z.B. Triforce Heroes, welches denselben Stil wie A Link between Worlds hat). Nur aufrgund des Artstyles willst du das Spiel nicht holen? Das wäre wirklich etwas schade, denn (zumindest für mich) ist der Grafikstil nicht das Wichtigste und du verpasst doch eines der besten Wiispiele, wenn du nur deswegen nicht zuschlägst^^

    • Dirk Apitz -

      Ne die Motionsteuerung ist noch der zweite Grund^^

    • felix -

      Die finde ich aber ehrlichgesagt richtig gut. Ausser beim Harfespielen hatte ich nie Probleme damit und es fühlte sich echt gut an^^

    • Dirk Apitz -

      Und da höre ich immer was anderes. Ist auch egal ob es klappt oder nicht. Ich werde nie Fan von Motionsteuerung und daher wüsste ich nicht warum SS mir Spaß machen sollte, zudem ich es einfach nur hässlich finde. Das Spiel war dann der Auslöser warum ich überhaupt meine Wii verkaufte weil nichts mehr für mich kam (ok xeno hätte ich gern noch gezockt aber naja.)

    • felix -

      Weil in Zelda nicht der Artstyle oder die Steuerung das Wichtigste sind, sondern die Rätsel, die Atmosphäre und das Gameplay, zumindest sehe ich das so. Naja, vielleicht kommt mal ein Remake raus, bei welchem man einen normalen Controller verwenden kann, dann kannst du es nachholen :D

  • DatoGamer1234 -

    Interessante Liste,auch wenn ich da eine ganz andere Meinung habe als du.

    Platz 10: Link's Awakening spielt ich gerade,bis aber noch nicht so weit,deshalb kann ich nichts dazu sagen.

    Platz 9: Da stimm ich dir zu. Vor allem,weil am Anfang alles eher idyllisch ist,später aber viel mehr Gegner dazukommen und als der gesamte Wald geflutet wird,man aus dem Staunen nicht herauskommt. War so ziemlich mein Highlight in Skyward Sword.

    Platz 8: Ich weiß nicht,ob es dies in meine Liste geschafft hätte. Das einzige,was die Schädelbucht so besonders macht,ist die gigantische Atmosphäre. Abseits davon ist es aber leer und es gibt dort kaum etwas zu tun,wenn man von Zora's Reich absieht.

    Platz 7: Ich hätte es noch höher auf die Liste gesetzt, oder besser gesagt mit Minish Cap's Hyrule Stadt getauscht. Skyloft war einfach ein wunderschöner Ort,so friedlich,niemand hatte echte Sorgen,bis auf der Dämon mehr oder weniger, es gab immer etwas zu tun,du konntest deine Items aufbessern und alles in allem muss ich sagen,dass ich echt gerne an so einem Ort leben würde,schließlich gibt es keine Gefahren dort.

    Platz 6:Das hätte ich sogar NOCH HÖHER als Skyloft platziert. Der Anfang,wie du da reinkommst und die riesige Stadt mit dem witzigen Namen bestaunst,schon dutzende Geheimnisse und Sidequests entdeckst,die du aber noch nicht machen kannst. Dann freust du dich wie ein kleines Kind darauf,wann du endlich dieses verflixte Item bekommst. Aber als ich dann Tingle vom Gefängnis befreien musste,konnte ich nicht mehr. Ich hatte Tränen in den Augen vor Lachen :D

    Platz 5: Mal wieder,die Atmosphäre dort war so hammer. Vor allem,weil WW mein erstes Zelda war und ich noch keine Ahnung über die Geschichte von Hyrule hatte. Es hat so viel Spaß gemacht,alles zu erforschen und uralte Gemälde von den 7 Weisen zu bestaunen.Stimme dir in allen Punkten zu. Hammer :)

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