Star Wars Battlefront

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    • Star Wars Battlefront

      Ich habe gesehen hier gibts noch keinen Thread von dem Spiel, deshalb hab ich mir mal die Freiheit genommen.
      Später startet ja die Beta und ich gehe davon aus, einige hier werden dieses Spiel vorab einmal testen. Ich habe bereis eine Meinung zu dem Spiel, vor meinen tieferen Eindrücken aus der Beta, diese will ich jetzt einfach mal kundtun.
      Ich bin zunächst einmal ziemlich traurig und genervt von Dice/EA. Ich liebe Shooter. Ich liebe Starwars. Ich liebe Battlefield. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, sollte man annehmen, dass ich Battlefront nicht auch liebe. Und doch: Ich fand das, was ich bisher gesehen und gespielt habe, schrecklich.
      Auf der Gamescom habe ich, vorneweg erstmal, den Walker Assault sowie den Koop Modus gespielt. Die Atmosphäre war in beiden Spielmodi überragend, auch der unheimlich schicken Grafik zu verdanken, nur gabs während dem Match für meine Ohren etwas zu wenig vom originalen Soundtrack, doch das sieht in der später startenden Beta, wie ich in einigen Videos schon gesehen bzw gehört habe, schon anders aus. Das wars dann aber auch schon an Lob. Technisch ist das Spiel, wie gewohnt von Dice, 1A. Spielerisch ist es leider, wie ich es mir vom Battlefield Entwickler niemals hätte träumen lassen, eher flach.
      Wo fange ich am besten an? Das System mit den Waffen, die natürlich keine Munition brauchen, gefällt mir zunächst ganz gut. Auch, dass es im falle einer Überhitzung eine "Quickload" Funktion gibt, finde ich ganz nett. Generell die Waffen, es fühlt sich nach Starwars an. den aus Battlefield bekannten Kugeldrop gibt es bei Lasern natürlich nicht, aufgrund der geringen Fluggeschwindigkeit der Laser muss man auf große Entfernungen aber trotzdem entsprechend vorhalten - auch, wenn sie meiner Ansicht nach, wie in den Filmen, noch ein bisschen langsamer fliegen könnten.
      Was aber extrem an der Atmosphäre und auch an der Spielbarkeit kratzt ist das System mit den aufsammelbaren Tokens, durch die man beispielsweise an die Helden und Fahrzeuge kommt. Das macht erstens mal nichtmal halbwegs Sinn und zweitens ist das für mich persönlich ein viel zu großer Randomfaktor. Warum nicht einfach die Fahrzeuge auf dem Schlachtfeld platzieren? Groß genug ist es jedenfalls, was auch mein nächster Kritikpunkt wird, und bei Battlefield klappt das wunderbar.
      Die Maps. Oh mein Gott. Man hat zwar mit Hoth erst eine wirklich große Map gesehen, die halte ich persönlich nach meiner ersten Runde allerdings für eine totale Katastrophe. Optisch macht sie durchaus was her - klar, Hoth ist eben eine Eiswüste. Auch die Hangars, die kaum ins Gameplay integriert sind, sehen durchaus gut und sehr stimmig aus. Aber: Nur freie Flächen. Keine optischen markanten Stellen, an denen man sich orientieren kann. Auch die anderen bisher gezeigten Maps bestehen aus nichts bis auf generischer Landschaft. Man vegetiert in langweiligen Schützengräben und meidet die vielen offenen, leeren Flächen, da das betreten dieser in etwa einem Selbstmord gleicht. Nicht nur wegen den feindlichen Fußsoldaten, nein, die Fahrzeuge machen ebenfalls einen sehr unbalancierten Eindruck.
      Der ATAT, in dessen Cockpit ich im Zuge meiner Testrunde einmal steigen durfte, erzeugt quasi Kills am laufenden Band. Nicht nur, da seine Kanone einfach viel zu stark ist, nein, das Zielen funktioniert auch nur über Autoaim. In etwa in die Richtung eines Gegners gezielt und es hagelt einen Kill. Das dümmste daran: Jeder kann in den Genuss dieser Kill Maschine kommen, schließlich erhält man den Zugang durch zufällige, auf der Map verteilte Tokens. Auch das Raumschiff, das ich fliegen durfte, ein Tie Fighter, hat mich schwer enttäuscht - von Battlefield bin ich eine fast schon Flugsimulationsartige Steuerung gewöhnt, die man erstmal über lange Zeit erlernen und Perfektionieren muss. Die Raumschiffe? Die kann jeder Videospielneuling fliegen, ebenso wie er sämtliche feindliche Raumgleiter vom Himmel holen kann, denn auch am Steuer dieser Schiffe läuft all das Geballer über Autoaim. Man kann keine manuellen Flugmanöver wie Loopings starten, stattdessen hat man eine Palette von Manövern zur Auswahl, die per Knopfdruck automatisch ausgeführt werden. Lernkurve? Gefühlt keine vorhanden.

      Man merkt schon - ich bin schwer gefrustet und enttäuscht, doch will ich nochmal darauf Hinweisen dass ich mir diese Meinung nur aufgrund von einer einzigen Testrunde und zahlreichen Videos gebildet habe. Im Zuge der Beta könnte sich meine Meinung also vielleicht noch gravierend ändern. Ich hoffe es jedenfalls und würde mich darüber freuen, hier mit euch und euren Erfahrungen von der Gamescom oder von der Beta zu diskutieren.
    • bollo94 schrieb:


      Das dümmste daran: Jeder kann in den Genuss dieser Kill Maschine kommen, schließlich erhält man den Zugang durch zufällige, auf der Map verteilte Tokens. Auch das Raumschiff, das ich fliegen durfte, ein Tie Fighter, hat mich schwer enttäuscht - von Battlefield bin ich eine fast schon Flugsimulationsartige Steuerung gewöhnt, die man erstmal über lange Zeit erlernen und Perfektionieren muss. Die Raumschiffe? Die kann jeder Videospielneuling fliegen, ebenso wie er sämtliche feindliche Raumgleiter vom Himmel holen kann, denn auch am Steuer dieser Schiffe läuft all das Geballer über Autoaim. Man kann keine manuellen Flugmanöver wie Loopings starten, stattdessen hat man eine Palette von Manövern zur Auswahl, die per Knopfdruck automatisch ausgeführt werden. Lernkurve? Gefühlt keine vorhanden.

      Was daran schlecht sein soll, verstehe ich nicht. Gibt genug Leute, die keine Zeit haben, monatelang zu üben. Für mich als jemand, der ab und an mal Shooter Online gegen andere spielt, ist es nicht schlecht.
      Kann mich zwar über Wasser halten, aber das System ist aber besser als nach Können zu messen. Mich nervt es schon in CoD, dass die ganzen Experten ihre Kill-Streaks Fähigkeiten nutzen, um noch mehr abzuräumen, während Neulinge und nicht so gute Spieler das nachsehen haben^^"

      Das hat man hier mit den "For all"-System besser gelöst^^
    • Ich habe gelesen, dass es auf der One optisch nicht so gut aussehen soll? Ich bin zwar großer Star Wars Fan, aber das Spiel interessiert mich nicht. Spiele aber auch kein Battlefield.

      Auf den neuen Film freue ich mich richtig, besonders auf ein Wiedersehen mit den Helden aus der ursprünglichen Trilogie.
      Even the darkest Night can be broken by Light.
    • Ja, auf der One läuft es nur in 720p und sieht optisch sehr verschwommen aus. Aber es ist schliesslich noch in der Beta. Kann sich noch vieles ändern.

      Auf der Ps4 läuft es in 900p in fast flüssigen 60 FPS



      @blither
      Bei mir ist es genau das Gegenteil - Ich hasse Star Wars, aber nachdem mein Freund mich "gezwungen" hatte, das Spiel auf der Gamescom anzuspielen, hat es mir richtig gut gefallen.

      Werde in den nächsten Tagen schön die Beta ausgiebig testen (PS4 und PC).
    • Sib schrieb:

      bollo94 schrieb:


      Das dümmste daran: Jeder kann in den Genuss dieser Kill Maschine kommen, schließlich erhält man den Zugang durch zufällige, auf der Map verteilte Tokens. Auch das Raumschiff, das ich fliegen durfte, ein Tie Fighter, hat mich schwer enttäuscht - von Battlefield bin ich eine fast schon Flugsimulationsartige Steuerung gewöhnt, die man erstmal über lange Zeit erlernen und Perfektionieren muss. Die Raumschiffe? Die kann jeder Videospielneuling fliegen, ebenso wie er sämtliche feindliche Raumgleiter vom Himmel holen kann, denn auch am Steuer dieser Schiffe läuft all das Geballer über Autoaim. Man kann keine manuellen Flugmanöver wie Loopings starten, stattdessen hat man eine Palette von Manövern zur Auswahl, die per Knopfdruck automatisch ausgeführt werden. Lernkurve? Gefühlt keine vorhanden.

      Was daran schlecht sein soll, verstehe ich nicht. Gibt genug Leute, die keine Zeit haben, monatelang zu üben. Für mich als jemand, der ab und an mal Shooter Online gegen andere spielt, ist es nicht schlecht.
      Kann mich zwar über Wasser halten, aber das System ist aber besser als nach Können zu messen. Mich nervt es schon in CoD, dass die ganzen Experten ihre Kill-Streaks Fähigkeiten nutzen, um noch mehr abzuräumen, während Neulinge und nicht so gute Spieler das nachsehen haben^^"

      Das hat man hier mit den "For all"-System besser gelöst^^


      Im Falle der Kill streaks in CoD stimme ich dir zu, aber genau das ist es auch was ich an dem ATAT und den Raumschiffen kritisiere. Ich investiere in Onlineshooter wirklich viel Zeit und es gefällt mir, wenn ich wirklich merke, wie ich nach und nach besser werde, ähnlich wie in Battlefield. Mag sein, dass du es als gut empfindest, ab und an einen ATAT etc steuern zu dürfen, um einige easy Kills zu ergattern - wenn mich allerdings jemand, der eigentlich deutlich schlechter ist als ich, einfach so wegkillen kann, empfinde ich das als unfair, weil er eigentlich absolut nichts geleistet hat. Das raubt mir persönlich jede Langzeitmotivation, ebenso wie teilweise die Killstreaks in CoD. Sie sind einfach zu stark, oder besser gesagt, zu zugänglich. Ich verlange nicht, dass man den ATAT erst steuern darf, wenn man eine bestimmte Anzahl an Kills hat, um Gottes Willen, ich will nur dass es immernoch ein bisschen "Skill" erfordert, damit etwas zu treffen.
      Vielleicht sehe ich das als hardcore Shooter Spieler zu extrem, aber Neulinge sollten gegen erfahrene und gute Spieler keine Chance haben. Nicht, weil die erfahrenen Spieler über bessere waffen etc verfügen, nein, einfach nur weil sie das Spiel gelernt haben. Das beste Beispiel dafür ist Halo: Jeder hat die gleichen Vorrausetzungen und Neueinsteiger bekommen gegen erfahrene Spieler wohl konstant aufs Maul. Manch einen mag das frustrieren, bei mir war es anfangs allerdings genauso und es hat mich mehr motiviert besser zu werden, als dass es mich frustriert hat.

      Mir ist aber natürlich durchaus klar, weshalb Dice und EA einen solchen Weg einschlagen. Schließlich gibt es sicher nur wenige ernsthafte Shooter Fans, die auch gleichzeitig Starwars Fans sind, und EA will natürlich in erster Linie Starwars Fans ansprechen.

      Hunter 117 schrieb:

      Aufm PC gibts den Client, auf den Konsolen finde ich ihn bisher noch nicht.


      Wenn du auf der Xbox spielst dann geh mal in den Marktplatz und geb als Suchbegriff einfach Star Wars ein, dann ist die Beta dabei.
    • bollo94 schrieb:


      Mag sein, dass du es als gut empfindest, ab und an einen ATAT etc steuern zu dürfen, um einige easy Kills zu ergattern - wenn mich allerdings jemand, der eigentlich deutlich schlechter ist als ich, einfach so wegkillen kann, empfinde ich das als unfair, weil er eigentlich absolut nichts geleistet hat. Das raubt mir persönlich jede Langzeitmotivation, ebenso wie teilweise die Killstreaks in CoD. Sie sind einfach zu stark, oder besser gesagt, zu zugänglich. Ich verlange nicht, dass man den ATAT erst steuern darf, wenn man eine bestimmte Anzahl an Kills hat, um Gottes Willen, ich will nur dass es immernoch ein bisschen "Skill" erfordert, damit etwas zu treffen.
      Vielleicht sehe ich das als hardcore Shooter Spieler zu extrem, aber Neulinge sollten gegen erfahrene und gute Spieler keine Chance haben.

      Das ist der Denkfehler, dass geht in Richtung Klassifizierung wie im echten Leben: Kein/wenig Geld, falscher Beruf, schlechtes Auto etc. ist man der Depp.

      Und der Satz "Neulinge sollten gegen Erfahrene keine Chance haben" unterstreicht die Art der Klassifizierung. Sowas hemmt erst recht den Spielspaß sorgt am Ende, dass noch weniger Spieler vorhanden sind, gegen/mit denen man spielen kann bzw. das man schlecht über ein Siel redet.
      Das ist nicht Sinn des Spieles, hier gilt gleiches Recht für alle und das ist gut so. Es geht ja nicht um Kills ergattern, vielmehr das jeder alle Möglichkeiten des Spieles nutzen kann von Beginn an.
    • Und ich Idiot gammel die ganze Zeit im EA Access Hub und geier nach der Beta. :ugly Danke Bollo!


      Zu eurer Diskussion:

      Ich sehe da Battlefield eher als Simulation und Battlefront als Arcade an. Ist doch toll, eine spaßige Alternative. Damit mach Dice auch alles richtig, wie Bollo schon sagte, vorrangig gilt es Star Wars-Fans anzusprechen. Ich glaube zwar, das es gerade unter den Gamern sehr viele Fans gibt, aber wenn man die Masse der Spieler erweitern kann und im Endeffekt noch ein paar mehr ins Kino zu locken... :)
    • Sib schrieb:

      bollo94 schrieb:


      Mag sein, dass du es als gut empfindest, ab und an einen ATAT etc steuern zu dürfen, um einige easy Kills zu ergattern - wenn mich allerdings jemand, der eigentlich deutlich schlechter ist als ich, einfach so wegkillen kann, empfinde ich das als unfair, weil er eigentlich absolut nichts geleistet hat. Das raubt mir persönlich jede Langzeitmotivation, ebenso wie teilweise die Killstreaks in CoD. Sie sind einfach zu stark, oder besser gesagt, zu zugänglich. Ich verlange nicht, dass man den ATAT erst steuern darf, wenn man eine bestimmte Anzahl an Kills hat, um Gottes Willen, ich will nur dass es immernoch ein bisschen "Skill" erfordert, damit etwas zu treffen.
      Vielleicht sehe ich das als hardcore Shooter Spieler zu extrem, aber Neulinge sollten gegen erfahrene und gute Spieler keine Chance haben.

      Das ist der Denkfehler, dass geht in Richtung Klassifizierung wie im echten Leben: Kein/wenig Geld, falscher Beruf, schlechtes Auto etc. ist man der Depp.

      Und der Satz "Neulinge sollten gegen Erfahrene keine Chance haben" unterstreicht die Art der Klassifizierung. Sowas hemmt erst recht den Spielspaß sorgt am Ende, dass noch weniger Spieler vorhanden sind, gegen/mit denen man spielen kann bzw. das man schlecht über ein Siel redet.
      Das ist nicht Sinn des Spieles, hier gilt gleiches Recht für alle und das ist gut so. Es geht ja nicht um Kills ergattern, vielmehr das jeder alle Möglichkeiten des Spieles nutzen kann von Beginn an.


      Du hast mich falsch verstanden. Ich sage nichts dagegen, dass man die erfahrenen Spieler, was die Möglichkeiten angeht. bevorzugen soll. Ich halte absolut nichts von freischaltbaren Gadges, freischaltbaren besseren Waffen etc. Das, was ich will, sind Lernkurven für die Möglichkeiten, die es gibt. Ich weiß nicht, ob du schon einmal Battlefield gespielt hast, doch wenn du einen Battlefield Spieler fragst, wie sein erster Helikopterflug aussah, daran erinnert sich sicher noch jeder: Man steigt hoch, zwei Sekunden später knallt man auf den Boden und explodiert. Man muss sich erst einmal mit der Steuerung des Gefährts vertraut machen - ans Kämpfen gegen andere Einheiten ist noch garnicht zu denken. Trotzdem stehen dem Neuling was den Hubschrauber angeht theoretisch die selben Möglichkeiten offen, wie einem erfahrenen Piloten, mal von freischaltbaren Gadges abgesehen. Das einzige, was die beiden unterscheidet, ist die Erfahrung und der Skill.
      Das ist es, was ich auch in Battlefront gerne hätte. Von mir aus kann jeder in einen ATAT steigen, doch fände ich es nur fair wenn man nicht direkt aus dem Stand 10+ Kills damit machen könnte. Wenn man dann die nötige Zeit investiert, um die Funktionsweise des ATAT zu lernen, sollte man am Ende dann auch belohnt werden. Nicht, mit freischaltbaren zusätzlichen Bewaffnungen, sondern einfach mit der erworbenen Fähigkeit, mehrere Kills damit zu erzielen.
      Diese Lernkurve macht zumindest für mich persönlich den Reiz an nahezu jedem Spiel aus, sei es ein 2D Jump n Run wie aktuell Mario Maker oder ein Online Shooter wie Battlefront. Aber bei dir ist was wahrscheinlich anders.
      Genau wegen diesem Prinzip funktionieren aber Spiele wie Halo und vor allem Counter Strike so gut und ich glaube nicht dass jemand denkt, dass die Tatsache, dass Neulinge keine Chance haben, den Spielspaß hemmt. Im Gegenteil. Das macht die Spiele erst so großartig und wunderbar gebalanced.
    • Ich habe jetzt schon ein paar Stunden gespielt und kann sagen, das ich richtig begeistert bin von dem Spiel. Zwar nicht so begeistert, das es für mich Halo 5, Xenoblade Chronicles X, Fallout 4 und Rise of the Tomb Raider toppt, aber sich wenigstens dazu gesellt.
      Es fühlt sich noch nach einem Battlefront an, vorallem in der Third-Person, selbst wenn man Dicetypische Spielfeeling "auch" merkt und selbst wenn mir ein paar Sachen fehlen. Was mich aber am meisten Beeindruckt, ist die Grafik und der Sound. Ich bin bei weitem keine Grafikhure, und normalerweise ist mir bei 90% der Spiele Gameplay wichtiger als Grafik. Aber Star Wars Battlefront profitiert wirklich davon. Diese fotorealistische Grafik, die das Spiel wie ein filmischer Blockbuster aufleben lasst, dicht gefolgt von der grandiosen Soundkulisse!

      Aber, es wird mir die alten Teile nicht komplett ablösen. Ich werde hier noch nicht antworten was ich besser finde, Battlefront 2 oder Battlefront Reboot, für das müsste ich einfach das gesamtwerke für eine Weile zocken, aber bisher haben BEIDE Spiele für mich aspekte die mich ansprechen!
    • Ich habe jetzt auch einige stunden hinter mir und muss sagen ich bin zwiegespaltener Meinung. Vorneweg: es macht Spaß. Ja, sogar großen Spaß. Nun ist das bei einem neuen Spiel in den ersten paar Runden aber auch fast schon normal.
      Was das Balancing angeht so spüre ich eine schwere Erschütterung der Macht. Es geht einfach nicht klar. Von 10+ Matches Walker Assault habe ich im Rebellen Team nur ein einziges Match gewonnen - das lag auch nur daran, da irgendwie nie ein feindlicher Tie Fighter am Himmel war und alle unseren Raumschiffe ihr ganzes Feuer während der Y-Wing Phase auf den ATAT konzentrieren konnten.
      Das Imperium hat zwei ATATs, ATSTs, Tie Fighter und Tie Interceptor, wohingegen das rebellenteam nur verschiedene Raumschiffe hat. Von diesen hängt letztenendes auch alles ab: Auf dem Boden tut man sich gegen ATSTs unheimlich schwer, auf den ATAT braucht man erst garnicht zu feuern (es sei denn mit einem Geschütz). Die X-, A-Wings und Snowspeederhaben zumindest mit den ATSTs leichtes Spiel und können auch durchaus Schaden am ATAT verursachen. Nur müssen sie sich nebenbei noch mit feindlichen Tie Fightern rumschlagen - wie viele Raumschiffe jede Seite hat weiß ich nicht, ich vermute aber einfach mal die Rebellen haben mehr. Wenn also mehr fähige Piloten auf Imperiumseite in der Luft sind, kann das Rebellenteam einpacken. Nicht nur wegen den ATST und ATATs, nein, im Imperiumteam hat man auch ganz andere unfaire Möglichkeiten. Mein bestes Match habe ich mit 65 Kills und 5 Toden beendet, 80% der Zeit war ich in einem dieser stationären Geschütztürme. Diese entpuppten sich mir schnell als Semi Automatische Snipertürme mit schier unendlicher Widerstandskraft. Wäre alles nicht so wild, der Haken an der Sache: Ich hatte mich am Rebellenteam vorbeigeschlichen und habe den Geschützturm im Rücken ihres Spawns besetzt. Ich konnte nun direkt die dauernd spawnenden rebellen wegkillen, ohne dass sie auch nur den hauch einer Chance hatten. Am schlimmsten ist das im letzten Abschnitt der Map (mit den Schützengräben): Mit diesen Geschützen kann man den gesamten Bereich kontrollieren. Egal, in welchem Geschütz man sich befindet. Die Rebellen haben dann genau drei Möglichkeiten: Sie konzentrieren ihr gesamtes feuer auf das Geschütz, während die Uplinks uneingenommen bleiben, sie verwendeneinen von den Tokens erhaltbaren Raketenwerfer oder sie beten, dass einer ihrer Piloten sich dazu erbarmt, das geschütz zu zerstören... Obwohl dieser eigentlich, wie beschrieben, ganz andere Dinge im Kopf haben sollte.
      Zwei Dinge stören mich an dem eben beschriebenen extrem: Zumal ist es als Imperialer absolut legitim, das ganze Match in einem Geschütz zu "gammeln", da man genaugenommen nichts weiter tun muss als rebellen zu Töten, um zu gewinnen. Das andere: Warum zum Teufel komme ich als Imperialer HINTER den Spawn der Rebellen?! Liebes Dice, das ging noch nichtmal im Rush Modus in Battlefield und ist einfach nur absolut unfair. Die rebellen müssen die Uplinks einnehmen, sie gegen eine Übermacht verteidigen und sollen gleichzeitig noch darauf achten, dass sich kein einziger Imperialer an ihnen vorbeischleicht? Also nein...
      Ich will das ganze jetzt noch nicht verurteilen, schließlich wissen die wenigsten Spieler bisher, wie das ganze am besten abzulaufen hat. Viele rebellen rennen noch planlos in der Gegend rum und wissen nicht genau, was zu tun ist, das könnte sich also noch ändern wenn das Spiel einige Tage erschienen ist. Mein bisheriger Eindruck was das Balancing angeht ist aber katastrophal.
      Zu den Raumschiffen und generell den Fahrzeugen muss ich meine Aussage von vor der Beta ein wenig korrigieren: Es ist nichtmehr ganz so leicht, mit dem ATAT, ATST und den Raumschiffen etwas zu treffen - auch wenn sie in meinen Augen immernoch zu stark oder im Falle des ATST von Fußsoldaten viel zu schwierig zu besiegen ist. Selbst mit den Powerup, das extra Schaden gegen Maschinen anrichtet.
      Das Waffengefühl finde ich durchweg super, beim klassischen E11 Blaster Gewehr spürt man regelrecht dem Wumms. Auch die Hoth Map finde ich bis auf die Balancigprobleme garnicht so verkehrt... Zumindest bis auf den letzten, viel zu offenen Abschnitt.
      Zu Dropzone, das ich nur zwei Runden gespielt habe, bleibt mir noch zu sagen dass das Spawnsystem sehr zu wünschen übrig lässt. Ich bin einige Male im Rücken von einem oder zwei Gegnern gespawnt sowie so mancher Gegner in meinem Rücken gespawnt ist. Bei einer eher kleinen map wie der auf Sullust und den wenigen Spielern geht das eindeutig besser...
      zu den Helden will ich nicht viel sagen. Hab Luke und Vader gespielt, hab jeweils so 5-6 Kills gemacht, wirklich spaßig war das hingegen aber nicht, da sie sich ein wenig hakelig anfühlen. Und was mich am meisten genervt hat: Man kann als Held keine Uplink Stationen deaktivieren. Darum gehts doch eigentlich... Aber ich nehme auch einfach an, dass die Helden auf anderen, Nahkampf lastigeren Karten, besser zur Geltung kommen... Wobei ich das nicht einmal hoffe. Dieses Wettrennen um manche Tokens geht schon auf die Nerven.
      Was mir auch noch aufgefallen ist: Als Fußsoldat kann man theoretisch absolut nichts gegen Raumschiffe unternehmen, wenn man nicht gerade ein passendes Token findet. Finde ich auch ein wenig seltsam, wenn die eigenen Raumschiffe mit der Lage am Himmel überfordert sind, kann das Match wie beschrieben schon so gut wie gelaufen sein.
      Trotz meiner ganzen Kritik: Ich bin ein bisschen überrascht. Das core Gameplay macht wirklich Spaß und ich hoffe, dass sich im Bereich Balancing noch ein wenig was tut. Starwars Feeling kommt definitiv auf, allein wegen dem genial eingesetzten Soundtrack und den gewohnt guten Soundeffekten von Dice und Starwars.
      Ich werd jetzt noch weiter spielen und bin gespannt, was ihr so denkt.
    • Was mir bisher sehr negativ aufgefallen ist, die Fights im Raumschiff auf der Hoth Map waren einfach nur sehr lächerlich.
      Wirkliche Manöver um den Gegner besser zu erfassen waren einfach Fehlanzeige.

      Man fliegt quasi die ganze Zeit in einem Kreis um zu versuchen den Gegner vor die Flinte zu bekommen (klappt halt nur nich).
      Somit fliegt man wie eine Fliege ständig um seine eigene Achse. Abhilfe wird nur geschaffen wenn bei einem 1vs1 im Dogfight ein zweiter hinzukommt und den Gegner elimieren kann.

      Das sah einfach nur grenzdämlich aus.
      Wobei, ich wurde auch mal von 2. Jägern "verfolgt". Das war dann aber das selbe Ergebnis.
      Die Jäger fühlen sich mit allem drumherum einfach nur extrem bescheuert an und machen absolut keinen Sinn. (im direkten Fight gegeneinander).

      Glück ist da wirklich das A und O.
      Der Rest gefällt mir wirklich sehr gut. Außer vielleicht noch das angesprochene, dass die Rebellen so gut wie garkeine Chance haben auf der Hoth Map.
      Ist zwar realistisch dem Film nachempfunden, aber wenn man schon weiß dass man verliert, ist es halb so spannend.

      31 von 31 Spielrunden haben übrigens die Rebellen verloren bei mir, weil die ATATs nie zerstört oder umgeschmissen wurden. :)