Nintendos Präsident Tatsumi Kimishima spricht über die Mobile-Sparte

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    • Nintendos Präsident Tatsumi Kimishima spricht über die Mobile-Sparte

      Wie schon bereits bekannt, hat sich der derzeitige Präsident von Nintendo Tatsumi Kimishima für ein Interview der Time eingesetzt, um über die aktuelle Lage zu reden. Nicht nur über die Wii U, amiibo oder der kommenden Plattform NX hatte er geredet, auch die Mobile-Sparte war in diesem Interview ein sehr wichtiges Thema. Dort ging er nicht nur auf die Franchises von Nintendo ein, sondern hat auch über die Strategie und über Miitomo geredet.

      Nicht nur Satoru Iwata, sondern auch Tatsumi Kimishima möchte nicht einfach nur blind die Franchises von Nintendo auf Smartphone-Devices portieren:

      Nintendo versucht seit Jahren die Spielergemeinschaft wachsen zu sehen. Aber um dies zu ermöglichen, wollen wir den Zugang zu unseren Franchises erhöhen. Natürlich ist der Smartphone-Markt kein einfaches Geschäft – es ist ein wirklich sehr umkämpfter Markt – und so wollen wir nicht einfach unsere Franchises nehmen und diese in den bereits existierenden Smartphone-Geschäft verwenden. Ich glaube, das wäre keine erfolgreiche Strategie.

      Wir wollen die Erreichbarkeit unserer Marken für die Menschen erhöhen und so einfach wie möglich gestalten. Und das ist unsere Strategie, um in diesem Smartphone-Markt wirklich erfolgreich zu sein.

      So sollen laut Kimishima die Smartphone-Geräte nur ein Teil eines großen Puzzles werden:


      Was wir wirklich wollen ist, die Menschen mit unseren Franchises interagieren zu lassen. Und so wollen wir die Begegnung unserer Marken erhöhen, wie zum Beispiel in Freizeit-Parks oder im ganz normalen Merchandise-Geschäft, Bilder oder in der visuellen Interaktion.

      „Nintendo Account“ und „My Nintendo“ sind die wichtigsten Ziele in der mobilen Unternehmensstrategie:

      Und so brauchen wir natürlich etwas, um all dies miteinander zu verbinden. Und hier kommt „My Nintendo" und „Nintendo Account“ ins Spiel. Mit dem „Nintendo Account“ lassen sich eine große Anzahl an Geräten miteinander verbinden – egal ob Tablets, Nintendo-Geräte, Smartphones oder der eigene PC. My Nintendo ist der Ersatz für den „Club Nintendo“, der weiterhin einen Prämien-Programm mit sich bringen wird, jedoch mit einer viel größeren Tragweite. So wird man z.B. durch den Kauf eines Spiels Punkte erhalten können, aber natürlich untersuchen wir noch weitere Methoden, um diese Punkte durch den Zugriff unserer Inhalte zu bekommen. Mit diesen Punkten erhält man zum Beispiel Vorteile in Freizeit-Parks oder wenn man sich Merchandise kaufen möchte. Es wird viele Möglichkeiten für die Punkte geben, womit die Konsumenten profitieren werden.

      Also noch einmal, wir schauen natürlich darauf, die Verbindung zwischen My Nintendo und dem Nintendo-Account zu stärken. Das ist unser wichtigstes Ziel, da unsere Kunden eine stärkere Verbindung mit unseren Marken erhalten und sogar von diesen Zugriffen profitieren werden. Ich denke, dass ist etwas, was kein anderes Unternehmen derzeit zu bieten hat.

      Es ist sehr wichtig, dieses System zu etablieren, aber zuerst müssen wir die Leute davon überzeugen, sich einen Nintendo Account zu kreieren. Verbunden mit all diesen Bereichen, wollen wir mit dem Account-System und globalen Mitgliedschafts-Service die Nintendo Erfahrung weiterhin fördern.

      Auch über Miitomo, die erste App von Nintendo, hat Kimishima etwas erzählt:

      Wir glauben, dass die Menschen mit ihren Miis mit Freunden sprechen und kommunizieren möchten. Und wenn sie Miitomo besitzen, wird es einfacher die Miitomo-Features zu nutzen, wenn man einen Nintendo Account besitzt. Es wird wesentlich einfacher sein, seine Freunde zu erreichen und mit diesen zu sprechen. Sobald sie das Konto eingerichtet haben, wird es einfacher sein, diese für My Nintendo zu registrieren, um somit Punkte zu erhalten.

      So können unsere Kunden Punkte erhalten, ohne überhaupt ein Spiel vorher gekauft zu haben und jedoch direkt mit Nintendo-Marken zu interagieren. Auch die Interaktion in Freizeit-Parks und Merchandising wäre möglich. Es wird etwas werden, womit wir unsere Konsumenten einfacher erreichen können. Und erst wenn immer mehr Verbraucher aufmerksam darauf geworden sind, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Nintendo Marken ins Spiel zu bringen.

      Kimishima gesteht sich aber auch ein, dass Nintendo nicht gerade gut Miitomo bislang erklärte:


      Zunächst einmal gestehen wir uns ein, dass wir bislang noch nicht besonders gut Miitomo kommunizieren konnten. Ich denke, wenn man sich den Smartphone-Markt anschaut, in dem Applikationen keine Werbung erhalten und man plötzlich den App-Store öffnet und boom..., dort gibt es stets eine große Anzahl an neuen Apps. Es ist wie: „Hier sind sie und die sind für dich verfügbar!" Es benötigt Geld und Mühe, um große Werbespots für Anwendungen für den Smartphone-Markt zu erstellen und wurde auch bislang noch nicht traditionell in Angriff genommen.

      Und aus diesem Grund haben wir Miitomo bis zum März nächsten Jahres verschoben, um genau das oben genannte zu erschaffen. Von ab jetzt wollen wir die Zeit nutzen, um darüber nachzudenken, wie wir diese Applikation promoten möchten, um ganz genau sicher zu gehen, dass die Konsumenten Miitomo verstehen werden.


      Quelle: Time
      ntower 2007 - unendlich

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      Of course. I'm nuts.
    • Ich mache bei diesem Smartphoneterror nicht mit. Die Dinger sind nicht 1/10 so wichtig und nützlich, wie allgemein fleißig propagiert wird. Ich wünsche Nintendo damit viel Glück.Wirklich interessant hört sich das aber für mich nicht an.
    • Ein Absatz des Interviews hat hier noch gar keine Aufmerksamkeit bekommen und ich finde, dass eben dieser Absatz einer der wichtigsten und schönsten des Interviews ist:

      What I want to do, I think our first job right now is to make sure that the customers, those 10 million customers who have a Wii U at home have software to play. And we need to make sure that they are satisfied with their purchase and continue to enjoy playing on this platform. So we can’t just abandon them and say ‘Hey, it’s time to move on to the next thing.’ Of course we are working on NX and looking at the experiences we can bring to that platform. But first our job at this point is to support the consumers who have purchased Wii U and make sure that they have software experiences available to them.

      Das klingt doch super und richtig ehrlich. Ich bin sehr zufrieden mit meiner U und meinen Spielen. Schaue ich mir die Anzahl der Spiele an habe ich für die Wii U sogar mehr Spiele als für den GameCube oder die N64. Nächstes Jahr kommen dann noch 2-3 Blockbuster hinzu und ich werde mich richtig entspannt auf die NX freuen können :)
      Meine Level in Super Mario Maker - Über einen Kommentar mit Lob und/oder Verbesserungsvorschlag freue ich mich sehr :)

      Spicy Icy Ghost Mansion (with Checkpoints) --- 68BF 0000 0092 FE3C
      Try to reach the top of the pole --- 61EF 0000 0088 7D97
      Ganondorfs Holy High Heels Quest --- 30B3 0000 0087 B2E1
      Evacuate the Dancefloor, Honey --- 0ED9 0000 0083 87E4
      Very very very happy Airshippy --- 782B 0000 0082 2AED
      oder Happy Airshippy - 1UP-Challenge --- 3A0B 0000 0083 DC47
      Simple but challenging 2 --- C66D 0000 0088 3258
      Underwater Madness Pro --- 08B6 0000 0081 C5F6
      Cloudpanic: Are you fast enough? --- 5B05 0000 0081 7B50
      Deadly Castle Adventure --- D00A 0000 0081 ACD8
    • Ich bin mal gespannt, auch wenn ich nicht alles verstehe, weil es irgendwie komisch formuliert ist.
      Viel spannender finde ich aber den Absatz, den Smash Sister hervorgehoben hat:

      SmashSister89 schrieb:



      What I want to do, I think our first job right now is to make sure that the customers, those 10 million customers who have a Wii U at home have software to play. And we need to make sure that they are satisfied with their purchase and continue to enjoy playing on this platform. So we can’t just abandon them and say ‘Hey, it’s time to move on to the next thing.’ Of course we are working on NX and looking at the experiences we can bring to that platform. But first our job at this point is to support the consumers who have purchased Wii U and make sure that they have software experiences available to them.



      Warum kommt dazu keine News?

      Ich hoffe mal, dass das heißt, dass Kimishima jetzt mehr auf die Wünsche der Fans eingehen wird, aber ich bezweifle es...