Super Mario Maker macht Schule [PM]

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    • Super Mario Maker macht Schule [PM]

      Das Klischee, dass Videospiele aggressiv und dumm machen, dem musste sich wohl jeder begeisterte Videospieler bereits stellen. Jedes Gegenargument, welches man bringt, dringt nicht in die Köpfe derer, die immer noch an solche Klischees glauben. Wie wir wissen, bieten Videospiele so viel mehr als andere zu töten und daran Spaß zu haben. An Universitäten gibt es bereits Kurse, die euch beibringen, wie man ein Videospiel von Grund auf aufbaut, und entwickelt. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, um ein neues Kunstwerk zu schaffen.

      Mario hatte schon sehr viele Berufe, Klempner, Doktor, Sportler und viele mehr. Aber ein Beruf ist nun dazu gekommen. Nämlich Professor/Lehrer. Das Spiel Super Mario Maker wird in diversen deutschen Universitäten dafür verwendet, den Schülern und interessierten zu lehren, was gutes und frustfreies Leveldesign ist. Dabei wird aber nicht drauf losgebastelt, sondern wie die Entwickler damals, erst an einem Konzept zu einem Level gearbeitet, welches dann umgesetzt wird.

      Lest euch dazu die Pressemitteilung von Nintendo durch, wenn euch das Thema interessiert:

      Super Mario Maker macht Schule

      Wie erschaffe ich ein packendes Videospiel? Was macht ein fesselndes Spiele-Level aus? Wie gestalte ich es so, dass es weder frustrierend schwer noch reizlos einfach ist? Pünktlich zum bundesweiten Unterrichtsbeginn startet auch am Schweriner Standort der Designhochschule Leipzig ein Workshop, der solche und ähnliche Fragen mithilfe des Spiels Super Mario Maker klären will. Der Reiz dieses innovativen Titels für die TV-Konsole Wii U besteht in der einfachen Bedienung, die selbst das Bauen komplexer Jump & Run-Level zum Kinderspiel macht. Ein großer Spielspaß also mit ebenso großem didaktischem Potenzial. Von diesem Potenzial profitieren zurzeit nicht nur die Schweriner Studenten. Eine ganze Reihe staatlicher und privater Hochschulen in ganz Deutschland, wie die Hochschule Darmstadt und das SAE Institut in Frankfurt, haben Mario, Nintendo-Held der ersten Stunde, als Gastprofessor engagiert. Sie alle machen sich die kinderleichte Handhabung von Super Mario Maker zunutze, um der angehenden Entwicklerzunft alles Wichtige zum Thema Level-Design beizubringen und sie zukunftsorientiert auszubilden. Denn: Videospiele haben sich weltweit längst vom reinen Unterhaltungsmedium zur eigenständigen Kunstform mit kulturellem Anspruch entwickelt. Auch in Deutschland geben die Menschen schon seit Jahren mehr Geld für Video- und Computerspiele aus als für Kinofilme. Überzeugende Spiele sind aber, wie spannende Filme auch, das Ergebnis intensiver Planung, kreativer Prozesse und technischer Fertigkeiten. Und all das will gelernt sein. Für den Medienstandort Deutschland ist es nur von Vorteil, dass den Spiel-Machern von morgen mittlerweile eine Vielzahl heimischer Ausbildungsstätten offen steht. Als Lehrmaterial kommt ihnen ein Titel wie Super Mario Maker gerade recht.

      Der Mediencampus der staatlichen Hochschule Darmstadt und das SAE Institute in Frankfurt haben im Dezember Workshops mit Super Mario Maker abgehalten. „Wir wollten unseren Studenten Gelegenheit geben, am praktischen Beispiel zu erproben, worauf es bei gutem Level-Design ankommt“, sagt Prof. Dr. Martin Leissler, Professor für Game Development am Mediencampus der Hochschule Darmstadt. „Super Mario Maker bietet sich dafür geradezu an, weil die Tools in diesem Spiel intuitiv verständlich sind.“ Die Spieler gestalten die Jump & Run-Level einfach mit Hilfe des Wii U GamePad und dessen Touchscreen. Sie können Gegenstände oder Power-ups, Gegner, Fallen, Hindernisse und Schikanen exakt so platzieren, wie sie es für richtig halten. Zudem können sie die fertigen Level ins Netz hochladen, um sie mit Wii U-Fans aus aller Welt zu teilen. Internationales Feedback als Qualitätsmesser gibt es bei diesem Spiel also gleich dazu.

      Von diesen Möglichkeiten zeigten sich auch Studenten der privaten Games Academy in Frankfurt angetan. Nintendo hat ihnen Super Mario Maker schon im Oktober, kurz nach dem Handelsstart, vorgestellt. Nach der Präsentation erklärten sie sich bereit, das Spiel zum Thema von Projektarbeiten zu machen, die sie später im Jahr vorstellen werden.

      In dem mehrtägigen Workshop an der Designhochschule Schwerin analysieren die Games Design-Studenten ab heute zunächst den Klassiker Super Mario Bros., der seine Fans seit über 30 Jahren begeistert. Die Erkenntnisse in Sachen Level-Design, die sie dabei gewinnen, setzen sie anschließend mit Super Mario Maker in die Praxis um – zunächst auf Papier, wie einst Shigeru Miyamoto, der Schöpfer der Serie, dann auf dem Bildschirm des Wii U GamePad. „Wir sind auf die Ergebnisse des Workshops sehr gespannt“, sagt Ingo Kreutz, Senior PR Consultant von Nintendo Deutschland. „Überhaupt finden wir es aufregend, dass eines unserer Spiele jetzt überall in Deutschland zu akademischen Ehren kommt.“ Neben den genannten Bildungseinrichtungen hat Nintendo auch die Mediadesign Hochschule in Berlin und die Hochschule Macromedia, University of Appllied Sciences in Stuttgart mit Super Mario Maker ausgestattet, wo der Titel für Level Design-Kurse eingesetzt wird.

      Wer nicht gleich nach akademischen Ehren strebt, aber seine Medienkompetenz erweitern möchte, kann das an der Hamburger ComputerSpielSchule tun. Die vom Bundesbildungsministerium geförderte Initiative, die sich an Kinder ab 11 Jahren und an Erwachsene wendet, hat ebenfalls im Oktober einen Workshop mit Super Mario Maker angeboten. „Der Super Mario Maker stellt eine tolle Ergänzung zum Angebot der ComputerSpielSchule dar, da die Jugendlichen auf spielerische Art und Weise erlernen, wie man ein Level aufbaut und welche Elemente zu einem Spiel dazu gehören.“, sagt Medienpädagogin Christiane Schwinge vom Trägerverein der Initiative Creative Gaming. Kurz: Super Mario Maker macht Schule. Der ungewöhnliche Titel, der das Level-Design selbst zum Spielprinzip macht, ist aber kein dröger Unterrichtsstoff, sondern vor allem eins: ein unendlicher Spaß, der auf dem Lehrplan sicher bei vielen Schülern für Begeisterung sorgen würde.


      Quelle: Nintendo Pressemitteilung
    • "Das Klischee, dass Videospiele aggressiv und dumm machen"

      Das denke ich auf keinen Fall.
      Ich sehe bei Videospiele eher ein anderes Problem:
      Die Kinder gehen nicht raus um mit anderen Kindern zu spielen. Stattdessen hocken sie zu Hause und süchteln.

      Oft bleibt das Soziale komplett auf der Strecke.

      Ich will niemanden angreifen, aber: Ich befürchte das viele Hardcore-Gamer richtige Nerds sind.
      Ich kenne drei die in meinem Alter sind. Die leben wirklich in ihrer eigenen Welt und haben zB noch nie eine Discothek von innen gesehen.
      Oder wenn wir alle gemeinsam Spaß hatten, hocken die zu Hause und spielen Computer.....

      Das wollte ich jetzt mal los werden :)
      Spiele zur Zeit:
      Resident Evil 2 (GC)
    • Frank Drebin schrieb:


      "Das Klischee, dass Videospiele aggressiv und dumm machen"

      Das denke ich auf keinen Fall.
      Ich sehe bei Videospiele eher ein anderes Problem:
      Die Kinder gehen nicht raus um mit anderen Kindern zu spielen. Stattdessen hocken sie zu Hause und süchteln.

      Oft bleibt das Soziale komplett auf der Strecke.

      Ich will niemanden angreifen, aber: Ich befürchte das viele Hardcore-Gamer richtige Nerds sind.
      Ich kenne drei die in meinem Alter sind. Die leben wirklich in ihrer eigenen Welt und haben zB noch nie eine Discothek von innen gesehen.
      Oder wenn wir alle gemeinsam Spaß hatten, hocken die zu Hause und spielen Computer.....

      Das wollte ich jetzt mal los werden :)


      Ist es für dich etwa ein muss, dass man eine Discothek aufgesucht haben muss?
      Ab dem 18 Lebensjahr, wenn nicht sogar schon früher, sollte jedem bewusst sein, wie er sich der Gesellschaft gibt. Kein Mensch gleicht dem anderen, somit gibt es Personen, die den sozialen Kontakt suchen und ohne quasi verloren sind. Andere wiederum "hassen" Menschen und sind am liebsten allein, widmen sich ihren Haustieren und verbringen die meiste Zeit hinter Schloss und Riegel. Nicht jeder mag das Selbe und fühlt sich an Stellen unwohl wo du zum Beispiel am liebsten bist.
      Ich für meinen Teil habe bis jetzt jeden einzelnen Tag, an dem ich Fort war, bereut. Ich kann für mich, und womöglich auch für alle anderen sprechen, die den sozialen Kontakt eher aus dem Weg gehen. Wir mögen keine Menschenmassen, meiden jeglichen Kontakt der uns nicht wichtig erscheint und verbringen gerade mal Zeit mit den Menschen, die wir mögen.

      Kurz gesagt, Mensch ist nicht gleich Mensch.

      Dass die Kinder heutzutage mehr Zeit vor dem Fernseher oder Smartphone verbringen ist glaub ich jedem bewusst. Jedoch liegt die Schuld eher bei den Eltern, die ihren 8 Jährigen ein nagelneues Samsung oder Iphone kaufen, sie mit einer Konsole und einem Berg von Spielen ausstattet (welche einer Altersfreigabe von 12 oder höher besitzen), sich nicht genug um sie kümmern und auf "solang es nicht zu mir kommt, ist wohl alles gut" tun. Bei mir wurde noch hart durchgegriffen. Zuerst wurde die Hausaufgabe gemacht, dann durfte man für ne Stunde fernschauen oder auf der Konsole spielen und dann ging es ab nach draußen. Entweder hat schon jemand bei mir geklingelt oder ich machte mich selbst auf die Socken, die Truppe zusammen zu trommeln.
    • Also ich bin ein Hardcore-Gamer und wahrscheinlich auch ein Nerd, aber diese Typen, die nur 24h zocken sind wohl Einzelfälle. Ein Großteil meiner Freunde habe ich durch das Interesse am Zocken kennengelernt. Es hat immer riesigen Spaß gemacht über Gerüchte zu diskutieren. Draußen oder auch im Kindergarten hatten wir dann immer so einen Quatsch gemacht, wie Pokemon Trainer sein und so. Ich weiß nicht ob ich so für alle sprechen kann, aber Videospiele haben mich auf keinen Fall unsozial gemacht. Na gut, ich war vielleicht einmal in einer Discothek, das liegt aber an meiner Einstellung. Ich gehe viel lieber ins Kino oder in eine Bar. War auch noch nie so, dass irgendein Kumpel lieber zocken wollte, als was zu unternehmen.

      Aber na klar, jeder macht da eigene Erfahrungen. Ich denke jedoch, dass diese Zurückhaltung dann eher am Charakter liegt, als an den Spielen^^
    • frutch schrieb:

      Dass die Kinder heutzutage mehr Zeit vor dem Fernseher oder Smartphone verbringen ist glaub ich jedem bewusst. Jedoch liegt die Schuld eher bei den Eltern, die ihren 8 Jährigen ein nagelneues Samsung oder Iphone kaufen, sie mit einer Konsole und einem Berg von Spielen ausstattet (welche einer Altersfreigabe von 12 oder höher besitzen), sich nicht genug um sie kümmern und auf "solang es nicht zu mir kommt, ist wohl alles gut" tun. Bei mir wurde noch hart durchgegriffen. Zuerst wurde die Hausaufgabe gemacht, dann durfte man für ne Stunde fernschauen oder auf der Konsole spielen und dann ging es ab nach draußen. Entweder hat schon jemand bei mir geklingelt oder ich machte mich selbst auf die Socken, die Truppe zusammen zu trommeln.
      Das ist eben ein stark diskutiertes Thema in so manchen Foren in denen ich unterwegs bin.
      Erziehung ist nämlich garnichtmal so einfach, wenn man überlegt was für Faktoren eigentlich da so eine Rolle spielen.

      So wie du es im 2. Teil deines Posts geschrieben hast ists natürlich der Optimalfall. Hausaufgaben, TV/Zocken, raus.
      Quasi zuerst die Pflicht dann das Vergnügen. Die Reize abgelenkt zu werden sind heute aber viel schlimmer als noch vor 15 Jahren find ich.

      Während es bei mir nur "normale" Handys gab die ne SMS versenden konnten, ist ein Smartphone ja schon ein mobiler Computer mit dem man an zig Social-Networks gebunden sein kann. Youtube LetsPlayer, Facebook, Twitter, Instagram... Es gibt soviele Anlaufstellen sich seine Zeit zu "vertrödeln" :ugly

      Da empfinde ich simples zocken noch als angenehmste Ablenkung für ein Kind in der Freizeit um ehrlich zu sein.
      Und im Falle von Mario Maker ein harmloses, Kreativität förderndes Mittel um das Kind sinnvoll mit Videospielen zu beschäftigen.

      Also wie geschrieben, ein garnichmal so leichtes Thema.
      Gut dass ich noch kein Vater bin von einem Kind im Alter von 10 aufwärts. (was auch gut ist, sonst wäre ich wohl auf RTL II zu sehen :ugly )

      Frank Drebin schrieb:

      Ich will niemanden angreifen, aber: Ich befürchte das viele Hardcore-Gamer richtige Nerds sind.
      Ich kenne drei die in meinem Alter sind. Die leben wirklich in ihrer eigenen Welt und haben zB noch nie eine Discothek von innen gesehen.
      Oder wenn wir alle gemeinsam Spaß hatten, hocken die zu Hause und spielen Computer.....

      Das wollte ich jetzt mal los werden :)
      Discos sollte man mal als Teenie mitgemacht haben.
      Wenn ich heute an die engen, verdreckten, ekelhaften, stickigen Baracken denke, in denen man sein Getränk so gut wie NIE in unter 10 Minuten bekommen hat und aus versifften Gläsern trinken musste und gehofft hat, dass man am nächsten Tag kein Herpes bekommt und dass nahezu immer irgendwie jemand agressiv wurde und auf Stress aus war, drehen sich bei mir die Zehennägel nach oben. :ugly

      Aber ja, das muss man mal mitgemacht haben :D
    • Es ist irgendwie amüsant, dass unter Spielern eine Diskussion entbrennt, ob soziales durch Zocken auf der Strecke bleibt.

      Ich für meinen Teil würde mich frutch großteils anschließen, denn jeder muss seinen eigenen Lebensweg wählen und für sich Prioritäten setzen. Aus persönlicher Sicht kann ich nur sagen, dass Zocken für mich ein eher geringes Übel ist (bezogen darauf, ob man sozial auf der Strecke bleibt). Wenn ich mir die heutige Generation so ansehe, dann läuft es mir kalt den Rücken runter.
      Wohin man auch geht (sei es in die Stadt, in eine Bar oder bei der Nutzung von Bus/Bahn), sieht man nur noch Menschen vor ihren Smartphones. Müsste ich schätzen, so wären es mindestens 8 von 10 Personen, die ohne ihr Gerät nicht mehr auskommen.

      Von daher fühle ich mich kein Stück schlecht, wenn ich mal nen Tag nur mit Zocken verbringe, denn im Endeffekt weiß ich, dass meine Zeit immerhin irgendwo sinnvoll genutzt wird, während viele Menschen heutzutage vor Facebook verschimmeln, obwohl sie immer beteuert haben, dass alle Arten von "vor dem Bildschirm hängen" doch totale Zeitverschwendung sei. Leute die Zocken früher verspottet haben und heute den Großteil ihrer Zeit mit "Gefällt mir" Markierungen oder ihr Tiefkühlessen in Facebook stellen verbringen, sind mir jedenfalls enorm suspekt.

      Dazu passt meiner Meinung nach das Beispiel Disko:

      Jedes Wochenende ziehen Menschenmassen los, die sich in irgendwelchen "angesagten" Läden die Birne zudröhnen, dabei am besten 100-200€ ausgeben und den ganzen Mist dann auch noch bei Facebook hochladen. Natürlich kann man das nicht auf alle Besucher einer Diskothek verallgemeinern (so wie man nicht sagen kann, dass alle Zocker süchtig und ohne soziale Kontakte sind), allerdings sah die Realität während meiner Schulzeit so aus. Da gab es einige Typen vom Format "Mister Wichtig" und Mädels, die sich für Topmodel hielten und natürlich jedes Wochenende den Vollrausch brauchten, nur um dann am Montag in der Schule davon zu erzählen.
      Ich persönlich habe mich immer gefragt: Wen interessiert diese Scheisse eigentlich? Im Endeffekt doch keine Menschenseele.
      Davon ab war ich trotzdem kein Außenseiter, hatte und habe genug Freunde und unternehme mit denen eben andere Dinge, anstatt mein Geld für überteuerte Getränke auszugeben. Wenn schon, dann ziehe ich eine kleine Bar oder Kneipe vor, bei denen ein Bier vielleicht 1,50€-2€ kostet und habe dort auch meinen Spaß.

      PS: Hallo zusammen, bin neu hier. ;)
    • Hallo,

      danke für eure wirklich großteils sehr sachlichen Antworten. Ich möchte wirklich niemanden zu Nahe treten.
      Und so kann man auch eine normale Diskussion führen ohne gleich beleidigend zu werden.

      Aber einen Punkt muss ich schon aufgreifen: Die Disco sollte nur als Beispiel dienen.
      Von mir aus auch Bierzelt oder in ein Pub und Billiard spielen. Oder zum Fußballverein oder zur Freiwilligen Feuerwehr.
      Einfach irgendwo hin und andere Leute treffen. Wohin ist mir komplett egal. Mir geht es darum, dass eben einige Hardcore-Gamer (wie frutch schreibt) dem sozialen Kontakt aus dem Weg gehen.

      Und das finde ich ist sehr traurig. Genau das haben eben meine drei Bekannten auch gemacht. Mit denen wollte dann im Endeffekt auch niemand mehr etwas zu tun haben.
      Ich war noch der einzige, der sie unregelmäßig kontaktiert hat. Aber die haben einfach überhaupt kein anderes Thema als Computer und zocken.
      Die konnten auch gar nicht mehr mit anderen Leuten ein Gespräch anfangen........

      Und diese (ich nenne sie mal) Nerds verpassen wirklich sehr viel. Den ganzen Spaß den wir hatten bzw. was wir alles angestellt haben. Daran erinnere ich mich immer gerne zurück..... Und muss noch immer tränen lachen.....
      Habe auch immer nebenbei ein wenig gezockt. Aber mir war und ist noch immer ein treffen mit den Jungs wichtiger.

      Weiters --> Seien wir ehrlich: Ohne sozialen Kontakt sieht es auch mit einer Freundin oder einem Freund auch sehr schlecht aus......

      Fazit: Ein Gesunder Mix ist wie so oft meiner Meinung nach das Richtige.....


      Das zB ist nicht gut..... Habe ich gerade gefunden.... :D



      Gruß
      Frank



      PS: Ich wollte oben noch ein paar Streiche dazu schreiben, die wir gemacht haben. Aber das lasse ich jetzt mal lieber.....
      Spiele zur Zeit:
      Resident Evil 2 (GC)
    • Frank Drebin schrieb:

      Hallo,

      danke für eure wirklich großteils sehr sachlichen Antworten. Ich möchte wirklich niemanden zu Nahe treten.
      Und so kann man auch eine normale Diskussion führen ohne gleich beleidigend zu werden.

      Aber einen Punkt muss ich schon aufgreifen: Die Disco sollte nur als Beispiel dienen.
      Von mir aus auch Bierzelt oder in ein Pub und Billiard spielen. Oder zum Fußballverein oder zur Freiwilligen Feuerwehr.
      Einfach irgendwo hin und andere Leute treffen. Wohin ist mir komplett egal. Mir geht es darum, dass eben einige Hardcore-Gamer (wie frutch schreibt) dem sozialen Kontakt aus dem Weg gehen.

      Und das finde ich ist sehr traurig. Genau das haben eben meine drei Bekannten auch gemacht. Mit denen wollte dann im Endeffekt auch niemand mehr etwas zu tun haben.
      Ich war noch der einzige, der sie unregelmäßig kontaktiert hat. Aber die haben einfach überhaupt kein anderes Thema als Computer und zocken.
      Die konnten auch gar nicht mehr mit anderen Leuten ein Gespräch anfangen........

      Und diese (ich nenne sie mal) Nerds verpassen wirklich sehr viel. Den ganzen Spaß den wir hatten bzw. was wir alles angestellt haben. Daran erinnere ich mich immer gerne zurück..... Und muss noch immer tränen lachen.....
      Habe auch immer nebenbei ein wenig gezockt. Aber mir war und ist noch immer ein treffen mit den Jungs wichtiger.

      Weiters --> Seien wir ehrlich: Ohne sozialen Kontakt sieht es auch mit einer Freundin oder einem Freund auch sehr schlecht aus......

      Fazit: Ein Gesunder Mix ist wie so oft meiner Meinung nach das Richtige.....


      Das zB ist nicht gut..... Habe ich gerade gefunden.... :D



      Gruß
      Frank



      PS: Ich wollte oben noch ein paar Streiche dazu schreiben, die wir gemacht haben. Aber das lasse ich jetzt mal lieber.....



      Na ich weiß nicht. Man kann das nicht so verallgemeinern. Bei Kindern ist es nochmal ein anderes Thema, aber darum gehts ja in dem Artikel, den ich jetzt nur so überfolgen habe, garnicht. Ich studiere an einem im Artikel erwähnten SAE Institute Game Art und ich stelle jetzt mal eine ganz gewagte These auf: Man kann auch durchs Zocken an soziale Kontakte kommen. Bei mir ist es so. Ich hab zu fast keinem meiner Freunde vorm Studium noch engen Kontakt - klar, das liegt auch an den inzwischen teilweise großen Entfernungen und daran, dass man sich nichtmehr regelmäßig sieht, ohne sich zu verabreden, hat aber auch mit der Tatsache zu tun, dass sich keiner davon so begeistert für Videospiele interessiert wie ich. Ich hab mich nunmal dazu entschieden, dieser Leidenschaft mein ganzes Leben zu widmen - sei es jetzt im Studium oder später einmal in der Arbeit oder zuhause als mein Hobby. Wir unternehmen selbstverständlich auch viele andere Dinge, von Pub bis Disco alles dabei, allerdings gehts eben auch in unseren Gesprächen hauptsächlich um Spiele. Sogesehen sind diese sozialen Kontakten auch nur wegen dem "zocken", das, so kommt es rüber, deiner Meinung nach soziales Verhalten einschränkt, entstanden.
      Hinzu kommt, dass zocken auch eine soziale Aktivität sein kann - ich spiele beispielsweise fast ausschließlich Multiplayergames mit immer den selben Leuten. Klar sitz ich denen beim Zocken nicht persönlich gegenüber, aber worin definiert sich denn "sozial"? Mir für meinen Teil reicht es auch ab und zu, mich einfach mit meinen Freunden beim Zocken zu unterhalten, worüber auch immer. Und gerade beim Spielen können sehr tiefgreifende Themen entstehen :D

      Aber ich sags jetzt einfach mal ganz klar: Nur weil es dir wichtiger ist, dich mit deinen Jungs zu treffen, muss das nicht für alle Menschen gelten. Wenn sie darauf verzichten treffen sie eine bewusste Entscheidung und wissen dementsprechend in der Regel auch, was sie verpassen (oder was sie eben nicht verpassen). Ich bin mittlerweile beispielsweise absolut kein Discogänger mehr, aber 2012/2013, in meiner Abi Zeit, war ich so ungefähr jedes Wochenende. Und was haben wir auch an scheiße gemacht, vor allem bei den nächtlichen Heimwegen zu Fuß... Da erinner ich mich schon auch gerne dran :D
      Wenn mich meine alten Kumpels nun aber fragen, ob ich mitgehe, dann weiß ich also ganz genau, was ich theoretisch verpassen würde. Es ist also nicht so, und das gilt wohl für jeden der diese Entscheidung trifft, dass ich mich darüber ärgern würde immer nur gezockt zu haben, wenn ich mal wieder mitgehen würde.

      Du verallgemeinerst mir einfach ein wenig zu sehr. Es gibt mittlerweile wahrscheinlich mehr "Gamer" als beispielsweise hobbymäßige Fußballspieler - dennoch kommt niemand auf die Idee "Fußballspieler" zu allgemeinern. Gilt auch für jedes andere Hobby.
    • Die Discothek war echt ein bödes Beispiel xD
      in meinen Augen hat andersrum der Großteil, der solche Orte besucht, viele Probleme und meint diesen mit Zusaufen und feiern entkommen zu können. Zudem würde jeder der eine Discothek von innen gesehen wahrscheinlich andersrum sozialen Kontakt meiden bei den Leuten die da rumschwirren xD
      Zocken ist da wohl die weitaus vernünftigere Variante. Zudem lernt man Leute damit auch verdammt gut kennen. Ich gehöre zu der Sorte die gerne zockt, aber nicht danach süchtig ist aber leider eher schüchtern und zurückhaltend ist sodass Freunde eher rar sind. Dies zu ändern ist wohl auch eine Sache der unmöglichkeit für mich. Dennoch fühle ich mich wohl damit. Niemand zwingt einen das gleiche zu tun wie andere und dies als richtig stellen während die Interessen der anderen falsch sind. Videospiele sind nunmal mein Leben und keiner wird mich daran hindern können. Die Welt da draußen ist für mich langweilig geworden. Heißt jetzt nicht, dass ich null draußen Unternehme aber rausgehen ist bei mir selten der fall.
      Was nützt es mir wenn ich mich dabei unwohl fühle und es mir einfach nicht liegt? nicht jeder kann oder will ein gelassener Draufgänger mit viel Selbstbewusstsein sein.

      Die gerechtfertigte Kritik hingegen ist das mit der Erziehung und dem allgemeinen Problem der mobilen Generation die ich einfach nur furchtbar finde. Diese mobilität macht die meisten zu Sklaven ihrer Geräte oder gewisser Seiten, zudenen sie nun jederzeit Zugriff haben. Langweilen sich sichtlich zu Tode, verschwenden ihre wertvolle Zeit mit Nutzlosem und merken es nicht einmal (genauso wie die nächste Laterne die Bekanntschaft mit deren Birne macht xD).
    • Ich bin einer, der beides gerne macht, sowohl Videospiele als auch Fußball. Man könnte eigentlich sagen, das sind meine 2 größten Hobbys und sie ergänzen sich perfekt. Nur Videospiele spielen ohne Sport zu machen, das fände ich auch nicht so toll (zumindest würde ich das nicht wollen), da würde ich mich sicher selbst auch nicht so wohl fühlen. Discos hingegen sind eher nicht so meins, bzw. generell in der Nacht fortgehen und dann um 4 Uhr in der Früh völlig verraucht und stinkend nach Hause zu kommen - da bin ich eher weniger der Freund davon, sondern bevorzuge andere Alternativen, mit Freunden Spaß zu haben (am liebsten Sport, oder ein Multiplayerabend zu Hause, oder gemeinsam am Abend irgendwo hingehen und Fußball schauen, etc..).
      Jedenfalls denke ich schon, dass es ein wenig bedenklich ist, wenn Kinder nichts anderes machen als Videospiele spielen. Man muss einfach auch ein wenig raus an die frische Luft und ich bin auch froh, dass meine Eltern (als ich klein war) mich nicht unbegrenzt Videospiele spielen haben lassen und im Nachhinein fand ich es auch nicht schlecht, dass ich bis zum Alter von 12 Jahren außer in der Schule gar keinen Zugang zum Internet hatte. Werde ich sicher bei meinen Kindern (irgendwann in der Zukunft) auch so machen, denn ich finde auch, dass man besonders als Kind auch noch einiges mehr erleben sollte und das Leben nicht ausschließlich aus Videospielen bestehen sollte.
      Aber: Wie schon jemand erwähnt hat: Videospiele spielen muss ja nicht heißen, dass man sich aus der Außenwelt komplett ausschließt. Multiplayerspiele stärken sogar soziale Kontakte und auch Onlinespiele mit Freunden können dies tun (wobei lokal bei Freunden sicherlich sinnvoller und schöner ist). Und Videospielen ist sicher auch nichts Schlechtes, es kann auch verschiedene Fähigkeiten stärken (wie z.B. passend zur News Mario Maker) und Freude bereiten. Aber zumindest als Kind sollten die Eltern auch dafür sorgen, dass das Kind auch andere Sachen macht, finde ich zumindest^^
      Als Erwachsener ist das wieder anders, da hat man ein gewisses Alter erreicht und da kann jeder selber entscheiden, wie er die (sowieso nicht sehr reichlich vorhandene Freizeit) am liebsten verbringen will^^
      Mein Mariomakerlevel-Bookmark-Profil (ein paar Musiklevel inklusive!)
      Mein Skyward Sword Skyloft Musiklevel: BA07-0000-00A6-90C0 :D