Nintendo-Präsident Kimishima über eigene Smartdevice-Apps

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    • Nintendo-Präsident Kimishima über eigene Smartdevice-Apps

      Es fühlt sich immer noch unwirklich an, wenn ich mein iPhone entsperre und auf dem Bildschirm das Icon von Miitomo erblicke. Eine Smartphone-App von Nintendo wäre vor einigen Jahren noch unvorstellbar gewesen. Wenn im Herbst dann erste "richtige" Spiele veröffentlicht werden, wird man sich an die neue Situation wohl gewöhnen müssen. Und es hat auch seine guten Seiten. Nie zuvor konnten Menschen so einfach in Kontakt mit Nintendo-Software kommen.

      Tatsumi Kimishima, seines Zeichens Chef von Nintendo Co., Ltd., hat sich in einem Interview nicht nur zu Plänen bezüglich Kinofilme und der NX geäußert, auch einige Worte bezüglich der Smartdevice-Apps wurden verloren. Da wäre zum Beispiel Miitomo. Die Download-Zahlen, wie sie eingetroffen sind, hat man bei Nintendo so erwartet. Nun sei das Ziel, die Nutzer zu motivieren, die App auch weiter zu nutzen. Mit dem letzten Update, welches die App deutlich beschleunigt hat und nun die Möglichkeit bietet, Freunde per eMail-Adresse hinzuzufügen, versucht man dies zu erreichen. Umso mehr Freunde man hat, desto unterhaltsamer wird Miitomo. Dieses Konzept soll auch bei nachfolgenden Apps angewendet werden.

      Oft genug hat Kimishima betont, dass die Smartdevice-Programme mit den klassischen Systemen korrespondieren sollen. In den Interview wurde er nun gefragt, ob dies auch den Nintendo 3DS betreffe. Aufgrund der hohen Verkaufszahlen des 3D-Handhelds halte Kimishima dies nicht für unwahrscheinlich.

      Eine der größten Überraschungen des letzten Investorentreffens war sicherlich die Ankündigung, ab Herbst Fire Emblem auf dem Smartphone spielen zu können. Wer jedoch eine 1:1 Portierung des Gameplay-Konzepts erwartet, wird enttäuscht werden. So etwas wäre laut Nintendo-Präsident sinnlos. Auf was wir uns jedoch genau einstellen können, sagte Tatsumi Kimishima nicht.

      Wie werden die Nintendo-Apps der Zukunft aussehen? Werden sie voller kostenpflichtiger Inhalte sein? Nintendo ist der Meinung, dass die Kunden des Unternehmens zu vielfältig sind, um eine absolute Position vertreten zu können. Daher möchte man einen Mittelweg finden, der alle zufrieden stellen wird. Ob Super Mario bald auf dem iPhone unterwegs sein wird, ist übrigens weiterhin nicht bekannt. Nur so viel: Nintendo arbeitet daran, Spiele zu IPs zu entwickeln, an denen starkes Interesse besteht.

      Quelle: Perfectly-Nintendo
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    • Na denn Sinn von Miitomo habe ich heute noch nicht verstanden. Wir verraten Nintendo welche Unterhosen wir anhaben, womit sie fleissig unsere Daten sammeln, im Gegenzug für paar Münzen die mir im Endeffekt wenig bringen. In der Hinsicht jedenfalls ziemlich clever von Nintendo. Ein Bonus Programm im Sinne der Kunden stelle ich mir jedoch anders vor. Wenn die zukünftigen Apps genau so bescheiden werden, sind die wohl nix für mich.
    • Also Miitome ist gelinde gesagt nutzloser Müll und nicht im geringsten unterhaltsam. Im Gegenteil, man verrät über die Fragen gezielt persönliche Daten, welche Nintendo (wie jeder andere Smartphone Müll Hersteller auch) zur gezielten Werbung in eigener Sache missbraucht. Nintendo kann noch lange behaupten, dass keine Daten gespeichert werden, solange es sich nicht beweisen lässt. Ich für meinen Teil boykottiere jegliche Nintendo Smartphone Apps und warte ob's was brauchbares aus NX wird.