E3 2016 // Spieler können in Breath of the Wild direkt zum finalen Boss gelangen

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    • E3 2016 // Spieler können in Breath of the Wild direkt zum finalen Boss gelangen

      Das The Legend of Zelda: Breath of the Wild ein sehr offenes und extrem weitläufiges Spiel ist, davon haben wir bereits einen kleinen Eindruck bekommen. Doch auch wenn wir bereits einige Stunden an Gameplay-Material hinter uns gebracht haben, werden wir laut Aussage von Nintendo nur rund 1% des gesamten Spiels auf der E3 entdeckt haben. Scheint also, als würde Links neues Abenteuer Skyrim- oder Witcher 3-Ausmaße annehmen. Eiji Aonuma äußerte sich nun in einem Interview mit Polygon zu einer weiteren, sehr interessanten, Tatsache: Sobald ihr erwacht seid, könnt ihr schnurstracks zum finalen Boss laufen, wenn ihr dem richtigen Pfad folgt. Seine Worte haben wir hier für euch übersetzt:

      Es kann sein, dass, abhängig davon, wie die Spieler agieren und Puzzle lösen, sie nicht in den Genuss der kompletten Story kommen. Die Spieler können sofort zum finalen Ziel des Spiels gehen, ohne zu enthüllen, warum Link aufgewacht ist, wie er aufgewacht ist. Ob man die Storyline enthüllen und verstehen möchte, warum Link aufgewacht ist oder ob man direkt zum Ziel läuft, liegt an einem selbst. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie jemand direkt zum Ziel gehen kann, ohne etwas anderes zu tun: Entweder man ist ein richtig guter Gamer oder man ist einfach ein bisschen verrückt. Aber es ist nicht unmöglich. Ich habe das Spiel genau so erschaffen.


      Aonuma erwähnte zudem, dass das Spiel dadurch auch gut für Spieler gedacht ist, die sich gerne mit anderen in Geschwindigkeit messen. Natürlich werdet ihr nicht direkt nach dem ihr aufgewacht seid, orientierungslos zum letzten Boss stolpern und diesen ausversehen besiegen. Wenn ihr es allerdings drauf anlegt, könnt ihr das natürlich in eurem zweiten Durchlauf tun. Ich persönlich erwarte schon jene Zocker, die den finalen Boss mit nichts als einer Unterhose an ihrem Leib besiegen werden.

      Was haltet ihr von dieser offenen Art des Gameplays? Habt ihr Angst, dass ihr von der Story etwas verpassen könntet, oder freut ihr euch auf die "ultimative" Erkundungsfreiheit?

      Quelle: Nintendo Everything


      "Mein Vater sagte immer: Wenn dich das erste Mal jemand Ochse nennt, hau ihm auf die Nase. Wenn dich das zweite Mal jemand Ochse nennt, nenn ihn Vollidiot. Und wenn dich das dritte Mal jemand Ochse nennt, dann wird's wohl Zeit, sich nach nem Kuhstall umzusehen." - Rabbi aus Lucky Number Slevin
    • Coole Sache.

      Man hat ganz klar gesagt, dass es Open World wird. Mit Hindernissen, die man nur mit Items überwinden kann, hätte man ja genau das Gleiche geschaffen wie viele Zeldas vorher. Alle waren bisher im Grunde irgendwo Open World, da man in gewisser Art und Weise frei in der Wahl war, wo man hingeht, nur durch künstliche Barrieren, wofür man Items brauchte, wurde man eben gestoppt. Das wurde nun ganz aufgehoben.
      Was 1 nicth umbrinkt, macth 1 sterker vong Pauwer her!

      Spoiler anzeigen
      - Pokémon Sonne/Mond (3DS)
      - Ever Oasis (3DS)
      - Dragon Quest VII / VIII (3DS)
      - Dragon Quest Builders (PS Vita)
      - Paper Mario: Color Splash (Wii U)
      - The Legend of Zelda: Breath of the Wild (NX)
      - Mario Sports Superstars (3DS)
    • Das mit dem "verrückt" gefällt mir. Bin hab' schon so oft Missionen und Areale in Spielen geskipped weil ich beim erkunden die unmöglichsten Sachen versuche, ausprobiere und mich dadurch schon oft (unbeabsichtigt) hinter die Szenerie geclipped habe. Wird auf jeden Fall sehr interessant das Spiel auf verschiedene Art und Weisen durchzuspielen. ^^
    • Kein Grund zur Aufregung! Wem das nicht gefällt, der läuft erstmal eine Weile durch das Land. Erkundet was das Zeug hält und macht sein Ding.
      Ich finde das für mich persönlich irelevant, also werde ich wie gewohnt vorgehen und einfach alles erkunden.
      Dennoch habe ich etwas Angst, dass man dann plötzlich vor etwas steht und dann: "Hey, was ist das denn?" und dann... Boom. Credits.
      Da sollte man den final Boss schon kennzeichnen.
      Und ich hoffe, dass man auch nach der Story noch einiges machen kann, wie Nebenquests oder so. Und damit meine ich nicht, dass es so wäre, als wenn der Endboss noch nicht besiegt wurde. Sondern einfach, dass er besiegt ist und man nun beim wiederaufbau helfen muss, es noch ein paar Schätze gibt oder was auch immer. Es wäre mies, wenn sie wieder dieses "Ja das ist noch nicht passiert" reinmachen, wenn man nach einem Endboss wieder das Spiel startet. Gerade bei dieser riesigen Freiheit würde ich das ausgesprochen unpassend finden.


      Pixel-Rotom-Pokédex
    • Das beschreibt genau mein Problem, das ich mit vielen Open World Spielen habe. Auf der einen Seite gibt man dem Spieler alle Freiheiten. Auf der anderen Seite läuft man aber auch Gefahr, dass man durch seine Spielweise wichtige Dinge übersieht und verpasst. Je größer und weitläufiger das Spiel ist, desto höher ist diese Chance dann auch.

      An sich will ich mich natürlich gern auf das neue Zelda freuen. Aber die Neuausrichtung macht mich skeptisch, weil ich leider weiß, dass mir Games wie Skyrim, The Witcher oder Far Cry nicht zusagen.