Analyse: Pokémon GO könnte über 1 Milliarde US-Dollar einnehmen

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    • Analyse: Pokémon GO könnte über 1 Milliarde US-Dollar einnehmen

      Smartphone? Aufgeladen. Internet? Bestes Netz. Die Kappe? Sitzt. Powerbank dabei? Aber sicher. Und schon kann es aufgehen in das alltägliche Pokémon-Abenteuer. Überall wo man hingeht, egal ob es der Weg zur Schule, zum Bäcker oder zum Kollegen ist, die wilden Taschenmonster verstecken sich überall auf der Welt. Schon über 100 Millionen Downloads konnte Niantics Geniestreich sichern, dabei entstanden Einnahmen von über 250 Millionen US-Dollar, was für diesen Zeitraum eine überaus beachtliche Zahl ist. Pokémon boomt wie in seinen Kindestagen.

      App Annie, die sich mit allerlei Statistiken und Daten rund um Smartphone-Applikationen auseinandersetzen, haben der Wunder-App in ihrer neusten Analyse einen noch monströsen Erfolg vorausgesagt. Die Analysten-Gruppe geht davon aus, dass die Einnahmen in den kommenden Tagen die 350 Millionen-Marke knacken wird und auf einem guten Weg ist insgesamt über 1 Milliarde US-Dollar in die Kassen zu spülen. Letzten Juli hatte die Gruppe Einnahmen von 1 Milliarde prognostiziert, muss diese Annahme nun aber nach oben korrigieren. Der Erfolg scheint nicht zu stoppen! Damit würde Pokémon GO übrigens die Einnahmen des Films übertrumpfen, der 2016 bislang die höchste Summe einnehmen konnte – die Rede ist von Captain America: Civil War

      Laut App Annie soll das Spiel besonders im Sektor der 13- bis 24-jährigen beliebt sein, wobei es derzeit in allen Altersgruppen Spitzenreiter auf iOS-Geräten ist. Zu einem Kern-Teil der Pokémon GO-Spieler zählen sogar auch die "Core-Gamer", was an der Interaktion mit anderen Apps festzumachen ist.

      Quelle: Nintendo Everything
    • Hätte ja nie gedacht, dass es wirklich viele gibt die dafür Echtgeld liegen lassen. Dann habe ich die Autokolonnen mitten in der Nacht an nem Pokestop gesehen bei uns in der Stadt.

      Wenn man soviel Benzin verfährt um nur zu aktiven Pokestops zu fahren, die komplett in der Stadt verteilt sind, dann geben diese Personen auch massig Geld für Pokemon Go aus ^^

      Mir sollst recht sein. Netter Erfolg :D
    • @billy_blob
      So etwa ne Woche nach Start von Go in Deutschland war ich an ner Arena bei mir in der Nähe vorbei spaziert. Da stand ein ziemlich neuer, ziemlich dicker schwarzer Mercedes halb auf dem Bürgersteig mit laufendem Motor und Blinker nach rechts an. Weil es zu eng auf dem Bürgersteig wurde bin ich links ums Auto rum und sehe auf der Fahrerseite einen Mitte 30 bis Anfang 40er im Anzug sitzen der wild auf sein Display tippt.
      Eine Minute später fährt der Wagen an mir vorbei und ein Blick in die App bestätigt, die Arena ist jetzt von Gelb auf Rot gewechselt.

      Ich glaub wenn du mit nem Benz zur Arena vorfährst kostet dich das mehr Benzin und Verschleiß als ein paar inApp Käufe :D
    • Mich überrascht das nicht wirklich, bestätigt eigentlich nur wieviele Spinner da draussen rumlaufen. In deren Leben muss echt was schief laufen. Mir käme es nicht mal im Traum in den Sinn für einen solchen Müll noch echtes Geld auszugeben, bzw. weitere Kosten aufzuwenden (Benzin, ÖV, usw.) um an irgendwelche Orte für ein paar virtuelle Viecher zu gelangen.
    • Wow, hier sind einige richtig streng und hart gegenüber Microtransition-Käufer.

      Ich bin auch kein großer Fan vom Microtransition-Modell, aber hier bei Pokemon Go sehe ich allerdings gar kein Problem. Das Spiel ist wunderbar ohne echtes Geld spielbar, ohne dass es euch eine "Kauf-Mauer" vor die Nase setzt und es ist sehr fair gegenüber Leute, die tatsächlich dafür bereit sind, Geld in das Spiel zu investieren weil sie Spaß daran haben. Leute runterzumachen nur weil sie ein "kostenloses" Spiel so unterstützen finde ich ein bisschen übertrieben. Es ist nicht einmal ein Microtransition-Modell, welches Gratis-Spieler bestraft, denn einen heftigen Vorteil kann man sich nicht einmal wirklich erkaufen wie in vielen solcher Spielen.

      Zudem muss man auch dazu bedenken, dass Leute teilweise sogar darauf angewiesen sind. Wer im Land wohnt, hat so gut wie gar keine Chancen, Pokemon Go anständig zu spielen. Und jetzt genau die Leute runtermachen, die anders gar keine Möglichkeit haben? Haltet lieber TPC und Niantic an den Pranger, dass sie es immer noch nicht geschafft haben ein System zu entwickeln, dass für jeden, egal welcher Ort, spielenswert macht.

      Erweitert euren Horizont: Nicht jeder, der die InApp-Käufe nutzt ist ein "Spinner". Entweder man möchte schlichtweg ein gratis Spiel so unterstützen oder man hat schlichtweg keine andere Wahl.
    • @Nirbion
      Pokémon Go verfolgt die genau gleiche pay2win Strategie wie gefühlt 98% aller anderen Smartphone/Tablet Spiele. Nur wenn man via "Mikrotransaktionen" ordentlich in's Spiel investiert kommt man in einem brauchbaren Tempo weiter, bzw. sichert sich Vorteile gegenüber den anderen Spielern.

      Auch wenn Nintendo daran gar nicht so viel verdient wie ursprünglich angenommen, dass sich aber ausgerechnet Nintendo an dieser Abzock Strategie beteiligt ist eine regelrechte Schande. Jaja, ist von Ninantic und der Pokémon Company und nicht von Nintendo, blablabla, ihr wisst genau was ich meine.
    • Mr.Ash schrieb:

      Pokémon Go verfolgt die genau gleiche pay2win Strategie wie gefühlt 98% aller anderen Smartphone/Tablet Spiele. Nur wenn man via "Mikrotransaktionen" ordentlich in's Spiel investiert kommt man in einem brauchbaren Tempo weiter, bzw. sichert sich Vorteile gegenüber den anderen Spielern.
      Einfach nein. Die Sachen die du für das vorankommen brauchst, sind erstmal Bonbons, Pokemon, gute Bälle und Sternenstaub. All das kann man NICHT mit Geld kaufen. Das einzig brauchbare sind die Glückseier, die man aber alle 5 Level geschenkt bekommt und die Lockmodule, wo sich die Leute gegenseitig unter die Arme greifen. Man kann in dem Spiel alles tun was man will, ohne auch nur einen Cent auszugeben. Das Spiel ist was das angeht eines der fairsten F2P die es gibt. Und natürlich muss es Mikrotransaktionen geben. Einen Bezahltitel hätten viele Leute nicht gekauft und komplett kostenlos geht eben nicht, wenn man ein ordentliches Spiel will. Wer dieses System nicht mag, sollte sich generell von solchen Spielen fernhalten.

      Ich gehöre zu den Menschen, die ihr Idioten nennt, weil ich es gewagt habe lächerliche 15€ in das Spiel zu investieren. Auch wenn ich mit Niantics Arbeit nicht mehr so zufrieden bin, bereue ich das keine Sekunde. Ich gebe gerne Geld für mein Hobby aus und ich finde es gerechtfertigt, für eine Leistung zu bezahlen. Ihr müsst das ja nicht tun. Aber ihr müsst auch nicht über Menschen urteilen, die ihr selbst verdientes Geld in etwas investieren. Denn das schadet weder euch, noch mich. Es gibt also keinen Grund eine große Masse an Menschen wild zu beleidigen, nur weil euch das Spiel nicht zusagt. Ich urteile auch nicht über Leute, die Hunderte Euro für Zigaretten ausgeben, ins Casino gehen, oder jede Woche neue Teile fürs Auto bestellen.

      Und das hier war jetzt nicht auf eine Person bezogen, sondern an so manchen Kritiker im allgemeinen. Denn der Hate gegen die Spieler wurde auch in anderen Threads deutlich gemacht.
    • Lillyth schrieb:

      Mr.Ash schrieb:

      Pokémon Go verfolgt die genau gleiche pay2win Strategie wie gefühlt 98% aller anderen Smartphone/Tablet Spiele. Nur wenn man via "Mikrotransaktionen" ordentlich in's Spiel investiert kommt man in einem brauchbaren Tempo weiter, bzw. sichert sich Vorteile gegenüber den anderen Spielern.
      Einfach nein. Die Sachen die du für das vorankommen brauchst, sind erstmal Bonbons, Pokemon, gute Bälle und Sternenstaub. All das kann man NICHT mit Geld kaufen. Das einzig brauchbare sind die Glückseier, die man aber alle 5 Level geschenkt bekommt und die Lockmodule, wo sich die Leute gegenseitig unter die Arme greifen. Man kann in dem Spiel alles tun was man will, ohne auch nur einen Cent auszugeben. Das Spiel ist was das angeht eines der fairsten F2P die es gibt. Und natürlich muss es Mikrotransaktionen geben. Einen Bezahltitel hätten viele Leute nicht gekauft und komplett kostenlos geht eben nicht, wenn man ein ordentliches Spiel will. Wer dieses System nicht mag, sollte sich generell von solchen Spielen fernhalten.
      Ich gehöre zu den Menschen, die ihr Idioten nennt, weil ich es gewagt habe lächerliche 15€ in das Spiel zu investieren. Auch wenn ich mit Niantics Arbeit nicht mehr so zufrieden bin, bereue ich das keine Sekunde. Ich gebe gerne Geld für mein Hobby aus und ich finde es gerechtfertigt, für eine Leistung zu bezahlen. Ihr müsst das ja nicht tun. Aber ihr müsst auch nicht über Menschen urteilen, die ihr selbst verdientes Geld in etwas investieren. Denn das schadet weder euch, noch mich. Es gibt also keinen Grund eine große Masse an Menschen wild zu beleidigen, nur weil euch das Spiel nicht zusagt. Ich urteile auch nicht über Leute, die Hunderte Euro für Zigaretten ausgeben, ins Casino gehen, oder jede Woche neue Teile fürs Auto bestellen.

      Und das hier war jetzt nicht auf eine Person bezogen, sondern an so manchen Kritiker im allgemeinen. Denn der Hate gegen die Spieler wurde auch in anderen Threads deutlich gemacht.
      Das mit dem Geld ausgeben hatten wir ja nun woanders zu genüge. Ich selber habe auch Geld am Anfang in das Spiel gesteckt, es jedoch nach dem ersten Update zurück gefordert. Für mich fehlt halt einfach der Sinn dafür Geld auszugeben. Gefühlt sind 70% Cheater unterwegs und die Entwicklung kommt ja wirklich kaum voran.
    • Lunarbaw schrieb:

      Das mit dem Geld ausgeben hatten wir ja nun woanders zu genüge. Ich selber habe auch Geld am Anfang in das Spiel gesteckt, es jedoch nach dem ersten Update zurück gefordert. Für mich fehlt halt einfach der Sinn dafür Geld auszugeben. Gefühlt sind 70% Cheater unterwegs und die Entwicklung kommt ja wirklich kaum voran.
      Und keiner sagt dass dies keine gerechtfertigten Kritikpunkte sind. Ich hab noch gar kein Geld in Pokemon Go investiert, da ich selbst für mich keinen Sinn darin sehe. Und ich denke, ich werde es auch nicht vorhaben. Dennoch sind beide Seiten ok.

      Was allerdings NICHT okay ist die eine Seite runterzumachen oder schlichtweg BS zu verbreiten (allgemein bezogen). Für andere ist es sinnlos, andere dagegen haben einen guten Grund dafür. Das ist hier im Moment der Knackpunkt. Keiner soll sich hier schlecht fühlen nur weil er in etwas investiert, was ihm gefällt. Ob es sinnvoll für einen ist hängt einfach von der Person ab und man kann schon diskutieren ob da ein richtiger Sinn dahinter steckt oder nicht. Aber das sollte alles in einem sachlichen Rahmen stattfinden, wo keiner als Idiot betitelt wird oder hier schlichtweg Lügen verbreitet werden.

      Um übrigens mal auf deine Frage vorhin zurück zukommen: Ich sprach von einem heftigen Vorteil und nicht vom Vorteil allgemein. Einen gewissen Vorteil erkauft man sich, sonst würde es keinen Sinn machen. Aber dieser Vorteil ist entweder minimal oder er hinterlässt keinen enormen Schaden in der Community, wo tatsächlich nur Käufer regieren wie in so manchen Microtransition-RPGs.
    • Ich finde auch, dass Niantic die kaufbaren Inhalte sehr fair gestaltet hat (auch gegenüber Leuten, die kein Geld ausgeben), bin damit sehr zufrieden. Könnte man sich jetzt z.B. Sternenstaub kaufen, dann würde ich Kritik verstehen, aber so nicht. Einzig die Pokebälle finde ich etwas überteuert, doch ansonsten sind die erkaufbaren Inhalte wirklich perfekt. Weiters kommt ja noch hinzu, dass man durch die Arenenkämpfe Münzen bekommen kann und somit nichtmal zwingend Geld ausgeben muss, um sich zusätzliche Items zu kaufen. Das System ist wirklich gut durchdacht und hier ist mMn eher Lob als Kritik angebracht.
      Mein Mariomakerlevel-Bookmark-Profil (ein paar Musiklevel inklusive!)
      Mein Skyward Sword Skyloft Musiklevel: BA07-0000-00A6-90C0 :D
    • Meines Erachtens sind Spiele in denen man sich mit echtem Geld Vorteile erkaufen kann IMMER zu kritisieren. Egal wie gross dieser Vorteil ausfallen mag, Spieler mit dem nötigen Kleingeld werden immer im Vorteil sein, frei nach dem Motto: Im Spiel sind alle gleich, die armen arm und die Reichen reich. Unterm Stich ist das stehts für diejenigen unfair welche sich die Einkäufe nicht leisten können oder wollen. Man hat schon im echten Leben genug unter diesen unfairen Umständen zu kämpfen, da muss so ein Mist nicht auch noch in Spielen angewandt werden.

      Im Falle von Nintendo finde ich es eine Schande, dass dies offenbar nun ohne weiteres gebilligt wird, Hautsache es spült Geld in die Kasse :thumbdown: . Vor noch gar nicht allzulanger zeit hat Nintendo noch wehement dementiert in diesen Markt einzusteigen, geschweige denn solche Geschäftsmodelle zu unterstützen. Auch die "Fans" haben stehts darüber gewettert, jetzt wo's Nintendo (bzw. deren Partner) selbst macht ist plötzlich alles in Ordnung und gar nicht mehr so schlimm... ?(