Interview mit Reggie Fils-Aime über NX, bessere Kommunikation mit Kunden, Merchandise und Themen-Parks

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    • Interview mit Reggie Fils-Aime über NX, bessere Kommunikation mit Kunden, Merchandise und Themen-Parks

      Reggie Fils-Áime gehört zu den wichtigsten Figuren Nintendos, seine Auftritte sind für uns Fans nicht mehr wegzudenken. Das liegt nicht nur an seiner besonders coolen Art, immer wieder gibt er interessante Interviews, die einerseits Einblick in die Geschäftswelt und Ansicht Nintendos bieten, andererseits das Gamer-Herz höherschlagen lassen.

      Is your body ready? Reggie hat neulich ein gewaltiges Interview an die Kollegen von [a]listdaily gegeben. In diesem hat er uns sowohl neueste Information zu NX gegeben, als auch im Detail erklärt, wie Nintendo denkt, fühlt und in Zukunft vorgehen möchte. Wir waren so nett und haben das Ganze für euch übersetzt. Interessant ist anzumerken, dass Reggie gleich zwei weitere Mobile-Games neben Fire Emblem und Animal Crossing angekündigt hat.

      Reggie und seine Ansicht über die Entwicklung des Konsolen-Bereiches:

      Nintendo ist berühmt dafür, ihr eigenes Ding durchzuziehen, was auch immer Sony und Microsoft für die E3 geplant haben, ist ganz ihnen überlassen. Aus der Perspektive Nintendos galt es dem Kunden unsere Spiele wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild verständlich zu machen. Darunter sind Pokémon Sonne und Mond, Pokémon GO, Ever Oasis und Mario Party Star Rush. Dieses Ziel konnten wir mit der diesjährigen E3 erreichen. Wir müssen uns nun der Zukunft zuwenden und mehr und mehr über NX kommunizieren. Es geht uns um die richtige Kommunikation zur richtigen Zeit. Wir glauben, dass die Spiele, die wir im Angebot haben, unser Momentum über die Feiertage aufrechterhalten können und mit NX haben wir ein starkes Konzept, das in Zukunft enthüllt und unser Geschäft weiter beleben wird.

      Gibt es Lehren, die man aus der Wii U gezogen und auf die NX angewendet hat?

      Jedes Mal wenn wir eine neue Plattform oder ein neues kritisch angesehenes Spiel veröffentlichen, lernen wir etwas dazu. Wir machen immer eine Gliederung in Dinge, die funktionieren, und Dinge, die eben nicht so gut funktionieren. Mit der Wii U haben wir genau dasselbe getan und wir sind immer noch der Meinung, dass der zweite Bildschirm ein wertvolles Konzept ist. Die Spiele, die wir für die Wii U veröffentlicht haben, sind extrem interessant: Splatoon, Super Mario Maker, Smash Bros., Bayonetta 2, Super Mario und The Legend of Zelda. Vergleicht man die Exklusiv-Titel der Wii U mit denen der anderen beiden Konsolen, wird eindeutig, dass Nintendo bei Weitem die größte Anzahl an einzigartigen und sowohl von Konsumenten als auch den Medien hoch bewerteten Spielen hat. In dieser Hinsicht hat unsere Herangehensweise also funktioniert.


      Eine Sache, die wir mit der Veröffentlichung der NX besser machen können: wir müssen besser über die Positionierung der Konsole kommunizieren. Wir müssen den Kunden verständlich machen, warum unser Produkt einzigartig ist und was dies für das Spielerlebnis bedeutet. Des Weiteren müssen wir unsere Arbeit in der Planung von Software verbessern, um einen kontinuierlichen Fluss an großartigen Spielen zu ermöglichen, die mehr Kunden motivieren, Hardware – und schließlich Software – zu kaufen. Dies sind traditionelle Lehren für die Industrie, man muss sichergehen, dass Menschen das Konzept verstehen, man muss eine Anzahl an großartigen Games haben, dann schlägt man sich im Normalfall gut.

      Was man aus den Mobile Apps gelernt hat:

      Dass wir die Aufmerksamkeit der Masse im mobilen Markt gewinnen können, haben wir bereits gesehen. Wir sind in der Lage, Anwendungen zu kreieren, die Spaß machen, sich von anderen unterscheiden und diesen speziellen Nintendo-Charme besitzen. Mit Sicherheit konnten wir ebenso die massive Beteiligung der Konsumenten vor allem mit der MiiPhoto-App erkennen. Mii Photos tauchen überall auf. Diese Lehren werden wir auf die kommenden Spiele, Fire Emblem und Animal Crossing übertragen. Ich möchte hinzufügen, dass noch zwei weitere Spiele seitens Nintendo bis zum Ende des Fiskaljahres erscheinen werden. Im mobilen Sektor haben wir also eine starke Präsenz und konstante Aktivität, die uns am Markt weiterbringen wird.

      Über die Strategie der Auswahl an Merchandise:


      Als Erstes müssen wir uns den richtigen Partner aussuchen. Vans ist ein großartiges Beispiel dafür. Des Weiteren möchten wir an den richtigen Orten sein. In kurz: Was für Läden sind das, in denen diese Produkte auftauchen sollen? Als Drittes möchten wir das richtige intellektuelle Eigentum ausgesucht haben. Wir möchten das auf eine Art und Weise tun, die uns beständiges Wachstum bringt. Nicht in einer "Gewinn-oder-Verlust-", Schwarz-Weiß-Form. Wir blicken also auf eine große Reichweite an Kategorien. Kleidung ist ganz groß, Sammlerstücke eine riesen Gelegenheit. Beziehungen, die wir mit Firmen wie Hasbro und Mattel haben, bringen unser intellektuelles Eigentum in ihren eigenen Spielelementen, wie das Mario-UNO-Kartenset. Wir sind in diesem Bereich sehr aktiv. Hauptsächlich geht es aber darum, das Geschäft nach oben hin wachsen zu lassen und nicht in ein zyklisches Geschäft zu verwandeln.

      Über Möglichkeiten, die sich dank Multi-Generation-Gamern in Merchandise und Themen-Parks ergeben:

      Für uns öffnet sich eine gigantische Gelegenheit und das nicht nur aufgrund von Themen-Parks oder lizenziertem Merchandise. Es öffnet neue Marketing-Möglichkeiten für unsere wichtigen Spiele. Wir haben neulich eine neue Werbung veröffentlicht, in der eine Millennium-Mutter mit ihrem Sohn über verschiedene Dinge spricht, die er in sein Videospiel-Erlebnis einbringen solle. Die Mutter erklärt ihrem Sohn, dass er bei Super Mario keine Münzen zurücklassen soll oder zeigt ihm, welche Pfeile man zum Besiegen von Ganon in The Legend of Zelda: Ocarina of Time benötigt. Es ermutigt uns zu sehen, wie Eltern der Millennium-Generation mit unseren Spielen aufgewachsen sind. Für uns ist dies eine Chance, die wir ergreifen müssen, Eltern davon zu überzeugen, ihre Liebe für Nintendo an ihre Kinder weiterzugeben.

      Über die Partnerschaft mit Universal Studios:

      Die Partnerschaft mit Universal Studio ist eine gigantische Gelegenheit. Es ist erstaunlich, wie gut die Teams zwischen Universal und Nintendo zusammenarbeiten. Das Universal-Team ist nicht nur reich an Erfahrung im Erstellen immersiver unterhaltender interaktiver Situationen, ihre Liebe für Nintendo-IPs ist ebenso unbeschreiblich. Gäste des Universal-Themen-Parkes werden dies definitiv sehen können.

      Über die Erstellung von Themen-Parks in Anbetracht dessen, dass alle Smartphones benutzen:

      Die Designer der Themen-Parks ziehen in Betracht, dass die meisten ihrer Besucher ein Smart Device mit sich herumtragen werden. Sie überlegen, was es für das übergreifende Erlebnis bedeuten wird. Mehr werde ich nicht teilen können. Während sie mit uns arbeiten, ist es jedoch definitiv etwas, das in Betracht gezogen wird.

      Quelle: Nintendo Everything
    • Der Kunde ist nicht blöd Reggie. Es lag nicht daran dass die Wii U schlecht kommuniziert wurde, es lag auch nicht daran dass sie schlecht vertrieben wurde. Der einzige Grund ist:

      Das Produkt. Die Leute fanden es einfach nicht gut.

      Nächste mal zeitgemäße Technik, mehr Spiele und Spielevielfalt und fertig.
    • Nettes Gerede. Nur nützt das alles nichts, wenn daraus nicht die Taten folgen. Die Fehler wurden offensichtlich erkannt. Bin gespannt ob man daraus wirklich gelernt hat.

      Das mit dem Kommunizieren ist auch so eine Sache. Nintendo hat es nicht geschafft eineinhalb Jahre lang die WiiU richtig zu werben. Nintendo hatte selbst Phasen wo man nicht wusste, wie man das Gamepad am besten ins Gameplay implementiert. Jetzt hat Nintendo maximal ein halbes Jahr Zeit NX zu kommunizieren. Wahrscheinlich wird Nintendo mehrere House-Events veranstalten, wo dann (ausgewählte) Gamer die Möglichkeit haben werden NX auszuprobieren.

      Zudem sollte Nintendo ein weltweites Event in den USA veranstalten, wo NX in einer PK in 90min präsentiert und der Fachpresse vorgeführt wird. Es sollte sich da nur um NX drehen. Spiele die zum Zeitpunkt bereits spielbar sind, sollten in spielbarer Form präsentiert werden. Directformate sind gut um immer auf dem aktuellsten Kenntnisstand über Spieleentwicklungen zu sein. Aber hier geht es um eine Konsole, die über Jahre auf dem Markt existieren soll und da nützt eine Videopräsentation, wie man sie in der Schule macht, nicht viel.

      Wenn man eine Konsole nicht gut vermarktet nützen auch die tollsten Spiele nichts. Die WiiU ist das beste Beispiel dafür.

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    • Sehr ausführliches Interview, war interessant zu lesen. Ich finde, dass er im Großen und Ganzen eigentlich recht hat. Spieleflaute und falsches Placement am Anfang der Wii U waren halt da und haben dazu beigetragen, dass sie halt nicht erfolgreich ist. Eine tolle Konsole mit vielen guten Spielen ist es dennoch. Hoffentlich machen Sie es bei NX wirklich anders und besser.
    • Also ich weiß ja nich wie es euch geht, aber Reggie erzählt immer soviel und doch nichts. Ich mein es ist reinstes PR-Geschwafel mit 0 Information.

      Was haben wir jetzt aus diesem Interview ziehen können? Er sagt zum X-Ten Mal wie toll Nintendo ist und dennoch lief es mit der Wii U schleppend.

      Klar er hat recht, die Spiele waren toll. Aber Spiele über die Feiertage? Da is doch nichts außer Color Splash.

      Und dass wieder darüber gesprochen wurde die NX zum richtigen Zeitpunkt zu präsentieren, lässt mich stutzig werden ob es dann noch überhaupt in diesem Jahr soweit ist.

      Defacto also wieder 0 Infos. Typisches Reggie PR-Gefasel
    • Reggie ist seit Iwatas Tod so unsympathisch geworden...
      Was er da sagt ist einfach nur stumpfes PR-Gelaber, so wie man es halt von ihm kennt.

      Reggie schrieb:

      sowohl von Konsumenten als auch den Medien hoch bewerteten Spielen haben.
      Ich denke ein Uncharted 4 oder Halo 5 wurden sowohl von den Medien als auch von den Konsumenten besser aufgenommen oder bewertet als ein Super Mario 3D World oder Star Fox Zero.
    • Mephiles schrieb:

      Reggie ist seit Iwatas Tod so unsympathisch geworden...
      inwiefern?

      Mephiles schrieb:

      Was er da sagt ist einfach nur stumpfes PR-Gelaber, so wie man es halt von ihm kennt.
      Also ist er doch so wie er es schon immer war. :D

      Als ob sich wegen Iwatas Tod jetzt alles geändert hat. Dabei hat sich nichts geändert. :ugly:

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    • Nintendo ist absolut dämlich, wenn sie weiterhin an dem second screen festhalten.
      Jeder der Star Fox Zero gespielt hat, oder (teilweise) wonderful 101, hat wohl mitbekommen, wie unglaublich dämlich es ist, hin und her zu schauen.

      unabhäging von der user experience an ein konzept festzuhalten, welches im markt komplett gefloppt ist, ist an dummheit nicht zu übertreffen.
    • Kraxe schrieb:

      Mephiles schrieb:

      Reggie ist seit Iwatas Tod so unsympathisch geworden...
      inwiefern?
      Ich kann mich z.B. noch sehr gut an die E3 2014-Direct von Nintendo erinnern. Mit dem Kampf zwischen Iwata und Reggie, da hat er noch sehr sympathisch auf mich gewirkt. Dann auf der E3 2015 hat man schon etwas gemerkt, dass er keinen großen Humor mehr zeigte.
      Und auf der E3 2016 hatte Ich das gefühlt, dass er nur stumpf Sachen ablesen würde und das er nicht mehr so viel Energie wie früher in Nintendo steckt.

      Man erinnert sich nur an früher, zur Zeiten von "My Body is Ready" oder wie der oben genannte "Kampf". Sowas denke ich, würde er heute nicht mehr machen und das macht ihn meiner Meinung nach unsympathischer. ;)
    • Find ihn immernoch viiiiel sympathischer als viele andere in der Branche/Szene, auch wenn vieles nur pr Gerede ist - mit vielem was er sagt hat er dennoch recht.

      Bin gespannt was Nintendo in Zukunft alles vor hat und hoffe das es besser funktioniert.
      Das sie scheinbar an 2 Bildschirmen festhalten wollen fände ich sehr gut, gerade im Multiplayer gibt es coole Konzepte und auch so hat mir das sehr gut gefallen (auch beim viel kritisiertem starfox).
    • Das Problem hat man erkannt, gut.
      Eine Lösung darin ist auch schon enthalten, gut.

      Jetzt fehlt es nur noch an der Umsetzung. Wir werden sehen.

      Mephiles schrieb:

      Ich denke ein Uncharted 4 oder Halo 5 wurden sowohl von den Medien als auch von den Konsumenten besser aufgenommen oder bewertet als ein Super Mario 3D World oder Star Fox Zero.
      Naja...der Meta/Userscore sagt was anderes...liegt wahrscheinlich an deiner rosaroten Brille...

      Bezüglich Reggie: Lieber ein Geschäftsmann, welcher seine Arbeit sauber durchführt als einen "Hampelmann" in schlechten Zeiten. Es ist schön wenn er zu den Nintendo-Interessenten auch mal Zeit hat für Spässe hat, jedoch sollte man sich auch auf seinen Beruf besinnen.
    • Ich finde, Reggie als COO muss nicht sympathisch sein, sondern professionel.
      Leute aus dem oberen Management sind nicht dafür da, die breite maße an endkunden zu bespaßen. Klar, ich hab es auch gefeiert das iwata oft so verspielt rüberkam, aber ich finde, sowas ist eben nicht ihre aufgabe. für sowas sollte man sich eher jemanden suchen, der extra dafür bezahlt wird, mit den endkunden zu kommunizieren.
    • Wieder nur Bla Bla ohne Infos.

      Das wir 4 Smartphonespiele bekommen werden wurde doch schon letztes Jahr angekündigt, oder irre ich mich da?

      Die WiiU ist n Flop weils halt viel zu wenig Spiele gibt. Es fehlen einfach einige Thirdspiele und viele Nintendo IPs, Pokemon, Metroid, Fzero usw.

      Ich finde den 2. Bildschirm in vielen Spielen sehr genial, aber meist nur in Multiplayern.
    • Aber irgendwie verstehe ich ihn auch, ich meine wie soll man erwas kommunizieren, wenn man selbst das Konzept nicht versteht?

      Ja, die Ansätze der Wii U waren gut und interessant, aber Reggie ist da mit Nintendo of America einfach hilflos, wenn aus Kyoto etwas mit Fehlern kommt. Und dass sie die Wii U nicht genug kommuniziert haben mag an NoA liegen, aber Kyoto ist mindestens 50% auch Schuld. Die Wii U war technisch einfach ein Flop, und das Konzept von Anfang an schwammig.

      Was war denn das Konzept?

      Konnte man jedes Spiel auch auf dem GamePad spielen, also ohne TV? Nein!

      Konnte man jedes Spiel überhaupt alleine mit dem GamePad spielen? Nein! (z. B. Wii Sports Resort)

      Wozu hat Nintendo die Nutzbarkeit eines zweiten GamePads beworben?

      Nutzen alle Spiele den zweiten Screen? Nein.

      usw.

      Ich erkenne da zwar Ansätze, aber kein durchdachtes, nachhaltiges Konzept. Da hätte ich auch keine Lust an Reggies Stelle großartig Werbung für zu machen.

      Aber ich bin auch sicher, dass Nintendo das Alles wieder gekonnt gutmacht, mit einem tollen Nachfolger. Innovatoren sind nunmal so, ab und an ein Flop gehört dazu.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Taneriiim ()

    • NeoRetro schrieb:

      Gibt es Lehren, die man aus der Wii U gezogen und auf die NX angewendet hat?

      Mit der Wii U haben wir genau dasselbe getan und wir sind immer noch der Meinung, dass der zweite Bildschirm ein wertvolles Konzept ist. Die Spiele, die wir für die Wii U veröffentlicht haben, sind extrem interessant: Splatoon, Super Mario Maker, Smash Bros., Bayonetta 2, Super Mario und The Legend of Zelda.


      Ist das möglicherweise ein Hinweis daurauf, dass Nintendo im Handheld- oder Konsolengeschäfft weiterhin auf 2 Bildschirme setzt? Was auf dem 3DS super gelang hat mich auf der Wii U in keinsterweise überzeugt. Von den genannten Spielen ist die Einbindung des Gamepads mMn auch nur in Super Mario Maker zu rechtfertigen. Alle anderen erschienen mir ideenlos bis unbedeutend, unnötig.
      Ich hoffe, dass Nintendo in der kommenden Handheld-Generation an den 3DS anschließt, gerne auch wieder mit 2 Bildschrimen. Was die NX anbelangt, kann ich nur hoffen, dass sie sich ein neues, besseres Konzept ausgedacht haben. Eine Wii U 2.0 braucht die Welt nun wirklich nicht.
    • YearofLuigi schrieb:

      Egal was im Endeffekt rauskommt, Nintendo Fans wird die NX überzeugen!

      Die Wii U war mit dem Bildschirm-Controller auch eine tolle Konsole, nur diese extreme Spieleknappheit war das große Problem.
      Es wird schlichtweg nicht reichen, nur die Nintendo-Fans zu überzeugen. Sonst kommt es wieder zu genau der Spieleknappheit, die du im zweiten Abschnitt bemängelst. Also gibt es wieder zwei Möglichkeiten: Hardcore-Gamer oder Mama/Papa/Oma/Tante mit ins Boot holen.

      Irgendwie sehe ich ja schon viel Potenzial hinsichtlich der Hardcore-Gamer. Hier hat Nintendo schon alleine viel verschenkt, indem sie sich stur gegen ein Achievement-System gewehrt haben. Wieso sollte jemand, der alle drei Konsolen hat und Wert auf sowas legt dann ausgerechnet zur Nintendo-Fassung greifen. Und bevor jetzt jemand denkt, dass Achievements keine große Rolle spielen, dem sei ein Blick auf die User-Zahl der größten Xbox-Community trueachievements.com ans Herz gelegt.

      Dabei könnte Nintendo ohne Weiteres ein eigenes System auf die Beine stellen. Sie haben quasi schon alles dafür. Die typischen Mario-Coins in Gold/Silber/Bronze (oder Gelb/Rot/Blau), den mariotypischen Münzen-Sound als Pop-up-Sound. Durch Münzen könnte man easy die Vorzüge der PS Trophies mit dem Xbox Gamerscore vermengen. Und dann könnten die erspielten Münzen für irgendwelche Einkäufe von In-Game Items etc. genutzt werden. Das wäre mal was. Aber Nintendo ist ja Nintendo und sitzt lieber stur auf seinen großartigen Spieleserien (Metroid, etc.). Ich hoffe wirklich, dass es jetzt ohne Iwata besser wird. Er war meiner Meinung nach ein schwacher Boss, so blöd das nach seinem Tod auch klingen mag.