Shigeru Miyamoto äußert sich in weiteren Interviews zu Super Mario Run und Smartphones

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    • Shigeru Miyamoto äußert sich in weiteren Interviews zu Super Mario Run und Smartphones

      In letzter Zeit ist Nintendo großzügig, wenn es darum geht, die Welt zu überraschen. Mit Miyamotos und Super Marios Auftritt, während der Apple-Konferenz, hat wohl niemand gerechnet. Der Überraschungseffekt war gigantisch und mit der Anzahl der iPhone-Fans aus aller Welt unter den Zuschauern dieser Konferenz, hat Nintendo sich wohl die beste Gelegenheit überhaupt herausgesucht, um ein neues Smartphonespiel zu bewerben.

      Aufgrunddessen ist es wohl selbstverständlich, dass fast alle Nachrichtenseiten so viel Neuigkeiten wie möglich über Super Mario Run und Nintendos Auftritt ergattern möchten. In so kurzer Zeit gab es bereits mehrere Interviews mit Miyamoto, über viele haben wir euch schon berichten können. The Verge und The Telegraph hatten das Glück, den Vater der Videospiele ebenfalls zu interviewen. Wir haben für euch die Informationen zusammengefasst, über die wir noch nicht berichtet haben.

      Wie Nintendo dazu kam Super Mario Run zu entwickeln und warum der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um Mario auf Smartphones zu bringen:

      Miyamoto erklärt, dass Nintendo stets neue Dinge ausprobiert. Durch diese Experimente haben sich Ideen entwickelt, die Mario einfacher für Leute gestalten sollen, die eigentlich keine Mario-Titel spielen. Eine dieser Ideen wäre laut Miyamoto jedoch zu simpel gewesen, um sie für eine der Heimkonsolen zu veröffentlichen. Das hat Nintendo dazu motiviert, diese Idee in ein Spiel für Smartphones zu verwandeln. Die Entwicklung von Super Mario Run hatte begonnen. So viele Menschen wie möglich mit Nintendos-Marken anzusprechen und ihnen diese näher zu bringen, ist die Strategie, die Nintendo mit ihren Smartphone-Spielen wie Super Mario Run verfolgen möchte. Mehr Leute werden zu Nintendos-Plattformen übergreifen, um tiefere und herausfordernde Mario-Spiele spielen zu können. Der richtige Zeitpunkt für ein Mario-Spiel auf Smartphone sei des Weiteren deshalb gekommen, weil die Hardware nun ausgereift ist. Nintendo ist es wichtig, dass eine Hardware ein hohes Reaktionslevel verträgt, was für ein derartiges Actionspiel benötigt wird.

      Wie Pokémon GO bestätigt, dass Nintendos Smartphone-Strategie funktioniert:

      Pokémon GO ist ein Spiel, das GPS, Kamera und Google Maps benutzt. Eindeutig handelt es sich also um eine Software, die für Smartphones und das mobile Spielen geschaffen ist. Somit lässt sich Pokémon GO gut mit Super Mario Run vergleichen, welches mit einhändiger Spielweise ein eher einfaches Gameplay besitzt. Kürzere Spielzeiten und das Spielen in wenigen Abständen passt zum perfekten Mobile-Game-Erlebnis. Mario wird also wie Pokémon zuvor einem größerem Publikum präsentiert. Es sei anzumerken, dass Miyamoto hier darauf anspricht, wie Pokémon GO die Massen deshalb so mitziehen konnte, weil das Pokémon-Erlebnis, welches man aus der Kindheit und vom Fernsehen kennt, jetzt greifbar auf dem Smartphone zu haben ist. Dasselbe könnte mit Super Mario Run passieren.

      Über 3D Mario-Games für Smartphones:

      Laut Miyamoto sei es aufgrund der komplizierten Steuerung, nahezu unmöglich ein 3D-Mario für Smart Devices zu entwickeln. Für diese Art von Spielen möchte man den Fokus auf Nintendos eigene Plattformen setzen.

      Ob die Inspiration für Super Mario Run aus echten Erfahrungen kam:

      Er habe zwar keine eigenen Erfahrungen mit intensivem Smartphone-Gaming gemacht, jedoch würde er sich anhand von Menschen in seiner Umgebung inspirieren lassen. Miyamoto solle beispielsweise seine Frau öfter am Smartphone als an Konsolen spielen sehen, dabei beobachtet er auch, was sie alles mit ihrem Smartphone machen kann und täglich tut.

      Quelle: Nintendo Everything, Nintendo Everything
    • Zusammengefasst: Super Mario Run existiert um dick Kohle zu scheffeln. Aber es stimmt schon, dass man solche Spiele, wie auch Pokemon Go, als Snack versteht und Bock auf mehr hat. Das bestaetigen die stark gestiegenen Zahlen der Pokemon Main Games. Das gleiche wird auch bei Mario passieren. Hab alleine nur durch die Vorstellung von Mario Run ploetzlich Bock bekommen irgendein 2D Mario anzuschmeißen und damit stehe ich bestimmt nicht alleine da. Sprich: Die Taktik geht auf.
    • Ich finde Nintendos Smartphone-Strategie gut und richtig, solange sie weiterhin großartige Spiele für die Konsole entwickeln.

      Die Smartphone-Spiele sind Snacks, um einerseits Spieler auf die Nintendo-Konsole aufmerksam zu machen, und andererseits natürlich eine weitere Einnahmequelle.

      Ich hoffe, dass die Konsolenspiele qualitativ und inhaltlich dank der "finanziellen Entlastung" durch die Smartphone-Spiele zulegen werden.
      Even the darkest Night can be broken by Light.
    • Nintendo zeigt derzeit dass ihre Business Moves wesentlich durchdachter sind, als es 90% der Internet Heinis ihnen zutrauen.
      Muss auch immer so stark lachen, wenn 20 Jährige glauben, mehr Ahnung von der Materie zu haben als "der alte Miyamoto". Der Kerle macht seit 35 Jahren nix anderes, als sich dem Thema Videospiel zu widmen. Wer sagt, dass er keine Ahnung hat, oder "in Rente gehen" solle, zeigt einfach nur, dass er ein ignoranter Depp ist.
    • Ich mag den Typen, aber das ist trotzdem wie so oft großer Unsinn.
      Die Smartphone-Hardware für 2D-Horizontal-Runner war schon 2011 ausreichend.
      Und wenn die "Idee" dazu eines nicht ist, dann sicher neu.

      Ich würde es trotzdem mal probieren, wenn es für Android erscheint.
      Nintendo ist zumindest dafür bekannt, beim Gameplay einfach immer ein Quäntchen genauer und besser zu sein, als die gesamte Konkurrenz.
    • Kraxe schrieb:

      Solange Nintendo selbst nicht zuviele Ressourcen vergeudet und die Entwickler sich ausschließlich auf NX fokussieren, kann Nintendo gerne so weitermachen wie bisher.

      Nintendo soll endlich wieder großartige Spiele liefern.
      Denke eh, dass es so bleibt. Meine die Entwicklung von Handyspielen ist in der Regel nicht so aufwendig wie auf den Heimkonsolen. Die Entwicklung von Mario Run wird wohl sogar schnell gehen. Immerhin hat man ja schon alles da und muss es nur noch auf dem Handy optimieren fertig. Ist relativ schnell und günstig produziertes Geld^^
    • @Dirk Apitz Mario heißt nicht automatisch Erfolg. Schließlich bezahlen nicht viele etwas für Handyspiele (wozu ich mich auch zähle).Außerdem beträgt die Hauptzielgruppe wahrscheinlich Kinder von 10-14 Jahren,die ihr Handy in die Schule mitnehmen um u.a. cool zu sein und anzugeben. Wer würde sich da schon trauen,so ein ,,Baby-Spiel" wie Mario herzuzeigen? Ich spreche da auch aus eigener Erfahrung...
      Wer den Cent nicht ehrt,ist den Euro nicht wert.
    • @DatoGamer1234

      Die Zielgruppe ist doch bei Mario bezüglich des Alters gar nicht mehr vorhanden. Mario wird von jung und alt gezockt.

      Und doch Mario garantiert schon fast einen Erfolg und wie gesagt die Produktionskosten werden so niedrig sein, da kann das Spiel auch floppen und würde wahrscheinlich Gewinn einfahren^^
    • @Dirk Apitz Klar,aber wie gesagt,nur wenige sind bereit für Apps Geld auszugeben und ein erwachsener Mensch,der überhaupt nicht zockt und sich kein bisschen für Spiele interessiert,erst recht nicht ;)

      Deshalb denke ich,dass wenn es jemand kauft,die Person entweder Fan ist wie wir oder halt ein Kind. Am Ende hängt es aber dennoch von Nintendo ab,wie sie es vermarkten und umsetzen. Ui...da kann ja was werden :troll:
      Wer den Cent nicht ehrt,ist den Euro nicht wert.
    • @DatoGamer1234

      Ich halte deine Einschätzung für realitätsfremd. Ich kenne sehr viele Menschen in meinem Alter oder älter (mein Vater) die freuen sich schon auf das Spiel ;)

      Und es sind einige bereit Geld auszugeben. Wenn du bedenkt, wie viele in-app Käufe tätigen, da kannst du dafür lieber auch so ein Spiel kaufen. Glaube du unterschätzt die Kaufkraft in den Appstores enorm.