Interview zu Nintendo Classic Mini: NES – Teil 1: Donkey Kong

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    • Interview zu Nintendo Classic Mini: NES – Teil 1: Donkey Kong

      Vor einiger Zeit wurde bereits ein Interview auf der japanischen Nintendo-Homepage hochgeladen, bei dem Miyamoto über seine Beteiligung an den ersten NES-Titeln spricht, wie er in der Badewanne auf Ideen für das erste Donkey Kong kam und wie das Verhältnis damals zu Nintendo of America war. Es gibt einen interessanten Einblick in die Zeit, wo die Spieleentwicklung noch in ihren Kinderschuhen steckte und alles doch deutlich anders ablief als heutzutage.

      Heute wurde ein Interview mit Miyamoto, geleitet von Akinori Sao, auf der deutschen Nintendo-Homepage veröffentlicht, wovon aber ein großer Teil bereits im oben genannten Interview erwähnt wurde. Dennoch kann man ein paar neue Details erfahren, die vor allem in Zusammenhang mit dem Mini NES stehen. Hier könnt ihr euch das gesamte Interview durchlesen und die wichtigsten neuen Informationen haben wir im Folgenden für euch zusammengefasst:
      • Der eigentliche Plan war es, mit einer einzelnen Leiterplatte eine Menge von NES-Titeln zu spielen, allerdings hätte sich das mit der Existenz der Virtual Console gar nicht gelohnt. Es sollte also nun wie ein NES aussehen, um es den Fans schmackhaft zu machen und ein Prototyp des Mini NES überzeugte das Vertriebsteam in Japan, welches nun auch einen Mini-Famicom wollte. Zur Präsentaion nahm Miyamoto einen Wecker her, der so ähnlich aussah wie ein Famicom und so wurde entschlossen, das Produkt herzustellen.
      • Beim Testen von Donkey Kong mit tischartigen Arcade-Gehäusen wurde Miyamoto klar, dass es ein Hit werden könnte, da er erkannte, dass sich beim Spielen eines unterhaltsamen Games der Körper stark mitbewegt und das auch bei Donkey Kong der Fall war. Er sagte damals auch zu Takashi Tezuka: „Hier könnte etwas ganz Unglaubliches passieren.“
      • Letztlich erläutert er seine Erfahrungen mit der Portierung von Donkey Kong auf den NES. Das Bild wurde ja leicht in die Breite gezogen und außerdem verwendete die NES-Version drei statt vier Faben, weil es technisch nicht möglich war. Bei der Entwicklung des Mini NES, an der er selber nicht direkt beteiligt war, war er selbst von dem Bild der "Originalauflösung" überrascht, weil dort ja jeder Pixel als perfektes Quadrat angezeigt wird.
      Quelle: Nintendo-Homepage