GameStop über die Quartalsergebnisse, The Legend of Zelda: Breath of the Wild und über die Nintendo Switch

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    • GameStop über die Quartalsergebnisse, The Legend of Zelda: Breath of the Wild und über die Nintendo Switch

      Fast jedes Unternehmen besitzt heutzutage Investoren oder Aktionäre. Diese sind in der Regel an den Dividenden und Umsätzen interessiert, da sie einen Gewinn erwirtschaften möchten. GameStop ist mittlerweile in vielen Ländern zu finden und verkauft nicht nur aktuelle Spiele, sondern kauft und verkauft auch Gebrauchtware. Am 22. November hatte GameStop ihre Investorenkonferenz zu den Ergebnisen des 3. Quartals des Fiskaljahres 2016/2017 veranstaltet.



      Das Unternehmen vermeldete leichte Verluste in den Gesamtverkäufen und im Netto-Gewinn. So gab es einen Netto-Gewinn (GAAP) von 50,8 Millionen USD, was 10,9% weniger ist als im Vorjahreszeitraum. Die Gesamtverkäufe betrugen ca 1,96 Milliarden USD, ein leichter Rückgang von 2,8 %. Der Bruttogewinn konnte sich jedoch von 655,6 Millionen USD auf 708,2 Millionen USD steigern. Sammelgegenstände, Accessoires und die digitalen Verkäufe fuhren indes höhere Gewinne ein. Die Sparte der Technik-Marken vergrößerte sich auch stark. Im Bereich der Spielzeuge und sonstigen sammelbaren Gegenständen hat u.A. Nintendo für die erhöhten Einnahmen gesorgt.



      Im Marketing-Kalender des Unternehmens wird The Legend of Zelda: Breath of the Wild für das 1. Quartal 2017 (also Januar - März) gelistet. Das Management des Unternehmens sagte auch, dass die in dem Marketing-Plan angegeben Spiele auch in den jeweilligen Zeiträumen erscheinen würden. Neueste Gerüchte besagten jedoch, dass The Legend of Zelda: Breath of the WIld erst im Sommer 2017 erscheinen könnte (wir berichteten).



      Außerdem sagte auch der Chief Executive Officer (CEO) von GameStop, Paul Raines, dass er die Konsole vor ein paar Tagen ausprobiert hätte und er glaube daran, dass die Nintendo Switch wieder die Spielelandschaft verändern wird. Weiterhin haben 27 % der GameStops PowerUp Rewards-Mitglieder von der Konsole Kenntnis genommen und planen die Konsole nach dem Erscheinen zu kaufen. Ein Anstieg der Prozentzahl könnte nach der Januar-Veranstaltung von Nintendo möglich sein. Diese Zahl (27 %) entspräche in ungefähr der selben Anzahl von Rewards-Mitgliedern, die sich für die Xbox One vor ihrem Erscheinen interessiert hätten.

      Quelle: GameStop|GoNintendo (1), (2)

      Super Mario Maker: Hyrule in Ruins: 5895-0000-02EA-2B14
    • @RatedR sie hat sich die letzten 4 Monate leicht besser verkauft als die ps4 die gesammte Zeit davon seit Release 2-3 Monate insgesamt. Wobei keiner die ps4 als Maßstab nehmen sollte den diese Verkaufszahlen wird die Switch wohl nicht erreichen bei der Erwartungshaltung wäre die Enttäuschung groß.

      März 2017 "Make America Nintendo Great Again"
    • Zitat von Boomshakkalakka:

      @RatedR sie hat sich die letzten 4 Monate leicht besser verkauft als die ps4 die gesammte Zeit davon seit Release 2-3 Monate insgesamt. Wobei keiner die ps4 als Maßstab nehmen sollte den diese Verkaufszahlen wird die Switch wohl nicht erreichen bei der Erwartungshaltung wäre die Enttäuschung groß.
      Naja, die ps4 verkauft sich jetzt auch nicht super, die Pro ist noch überall erhältlich, PSVR scheint auch zu floppen. Also ich denke das sie weltweit nicht die 80 Mio. Mal verkaufen wird. Klar sollte man das nicht bei der Switch erwarten. Aber mir geht es darum das die One am Anfang ziemlich gut weggekommen ist, hätten es auch gut mit der PS4 vergleichen können. Ändert nix daran das sie vertrauen in die Switch haben. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RatedR ()

    • Die Xbox One ging am Anfang überhaupt nicht. Die Vorstellung und das kundenfeindliche Vorhaben von Microsoft haben der Konsole und der Marke massiv geschadet. Erst als die ganzen Sachen wie Onlinezwang und Gebrauchtspielsperre entfernt wurden, gingen die Vorbestellerzahlen in die Höhe.

      Nach Release mussten dann relativ schnell Kinect entfernt, sowie der (zu hohe) Preis gesenkt werden, erst danach lief die One einigermassen in Ordnung.

      Seit der One S läuft die Konsole deutlich besser, aber sie liegt in vielen Ländern in Europa trotzdem hinter der PS4. Deshalb findet man auch so viele tolle Angebote für die One + Spiele.
    • Ich deute das mal positiv. Xbox One Niveau ist zwar schlechter als PS4, aber besser als die Wii U in letzter Zeit. Ausserdem wurde die Switch ja noch gar nicht richtig vorgestellt und es ist doch schon mal nicht schlecht wenn die Switch schon ohne Spieleankündigungen (bis auf Zelda) in etwa auf Xbox One Interessenten Niveau ist. Wenn Nintendo nicht mit KO-Kriterien um die Ecke kommt, dürfte das wohl eher noch steigen als sinken. ^^ Spannend wirds dann eher im Januar, wenn Nintendo auch noch die Spiele enthüllt.
      Und wegen Zelda: Ich hoffe, dass die Gerüchte nicht stimmen mit der Verschiebung. Sollte aber an den Verzögerungen und Problemen was dran sein, wärs mir lieber wenn Zelda etwas später erscheint und Nintendo nicht auf Patches setzt. Wobei es schon etwas seltsam wirkt, dass das Spiel eigentlich 2015 hätte erscheinen sollen und vielleicht 2017 nochmals verschoben werden könnte. XD
    • "Das Unternehmen vermeldete leichte Verluste in den Gesamtverkäufen und im Neto-Gewinn. So gab es einen Netto-Gewinn (GAAP) von 50,8 Millionen USD, was 10,9% weniger ist als im Vorjahreszeitraum."

      Wo aus diesen Tabellen lest ihr das ab? GAAP ist auch nur ein Standard, um seine Bilanzen zu erstellen, primär von US-Firmen angewendet, das erwähnt Non-GAAP Digital sind außergewöhnliche Verkäufe, die normalerweise nicht mit dem Alltagsgeschäft zu tun haben. Wieso diese Zahl bei Gamestop aber so groß ist, ist mir ein Rätsel. Vor allem im Zusammenhang ist der erwähnte Netto-Gewinn merkwürdig:

      "Der Bruttogewinn konnte sich jedoch von 655,6 Millionen USD auf 708,2 Millionen USD steigern."

      Wie kann sich ein Anstieg im Brutto-Gewinn von 8% in einen fast 11%-igen Verlust beim Netto-Gewinn ummünzen? Allgemein sind die erwähnten Zahlen für den Netto-Gewinn in den eingefügten Tabellen nirgends erwähnt.

      Insgesamt macht sich aber auch bei Gamestop bemerkbar, dass neue Hardware und auch Software-Verkäufe zurückgehen, meiner Ansicht nach aufgrund des Innovationsmangels. Das komplette Umsatz- und Gewinnplus kommen rein von den Markenverkäufen wie Tassen, Figuren (Amiibo lässt grüßen), Schwerter und die ganzen Fan Artikel eben (die moderne "Nerdkultur" lässt grüßen).

      Extrem krass finde ich die Umsatzrentabilität von 36%, das ist ja etwa auf Apple Niveau und zeigt auch ziemlich gut, wie man bei Gamestop die Kundschaft abzockt. Spiele für 1$ kaufen, für 20$ - 30$ weiterverkaufen macht sich hier halt bemerkbar.

      Klar euch geht es eigentlich um Zelda und Switch, aber ich finde die Marktentwicklung bei solchen News dann doch viel interessanter als das 10.000. Gerücht...

      P.S. Ob die 27% nun positiv oder negativ sind lässt sich doch gar nicht sagen, da hierfür noch viele zusätzliche Infos und Vergleiche für die Aussagekraft fehlen. Zusätzliche Infos wären bspw.: Zeitpunkt der Kalkulation nach Vorstellung der Konsole, Konkurrenzsituation, Spieleaufgebot, Gesamtentwicklung und Innovation des Markts etc. Dabei fällt schnell auf, dass die Vergleiche für eine bessere Aussagekraft kaum bis gar nicht vernünftig aufzustellen sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von HonLon ()

    • @Marco Kropp
      Ich habe mir die Präsentationsblätter mal ein bisschen genauer angeschaut (nicht studiert!!) und muss mich dann selbst revidieren: Umsatzrentabilität beträgt nicht 36%, sondern darauf werden noch die Vertriebs-, und Verwaltungskosten hinzugerechnet. Somit stimmt der Gewinn und auch, dass dieser sank. Allerdings heißt das, dass insgesamt weniger Umsatz erzielt wurde, die Deckungsbeiträge sind dabei aber extrem gestiegen ("gross margin"), aber unterm Strich blieb dennoch weniger Gewinn übrig, was entweder aufgrund Firmenübernahmen, Schließungen, mehr Marketingausgaben usw. resultieren könnte. Die Sparte Non-GAAP Digital sind, so wie ich es sehe, die Verkäufe von den Store-Guthaben-Karten und/oder die Premium-Mitgliedschaften von Xbox und PS, anders kann ich mir den extrem hohen Betrag schlicht nicht erklären im vergleich zu den GAAP Digital, welche dann wohl dedizierte Spielecodes wären - sicher bin ich mir aber nicht. Extrem gestiegen ist der Umsatz an Technology Brands, worunter wohl der Vertrieb von AT&T Verträgen primär hilft.

      Insgesamt aber sehr interessanter Bericht, da man sieht, dass der Umsatz mit Videospielen abfällt und in allen anderen Sparten entsprechend zunimmt. Da dies auch nicht der erste Umsatzrückgang des Kerngeschäfts ist, fallen hierbei viele Investitionen in anderen, vertikalen Diversifikationen schwer ins Gewicht. Die Gamestop Aktie könnte also für Anleger sehr interessant sein dank bisher erfolgreicher Diversifikationen und wachsenden Ausgaben für neue Geschäftsbereiche.