Vivendi gehören jetzt schon 25 Prozent aller Ubisoft-Aktien

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    • Vivendi gehören jetzt schon 25 Prozent aller Ubisoft-Aktien

      Der französische Medienkonzern Vivendi kauft unentwegt Ubisoft-Aktien. Mittlerweile soll der Konzern die Marke von 25 Prozent überschritten haben und nähert sich somit immer mehr der Übernahme von Ubisoft. Schon in der jüngsten Vergangenheit konnten wir euch darüber informieren, dass der französische Spieleentwicker und Publisher Ubisoft gegen eine feindliche Übernahme von Vivendi kämpft (wir berichteten). Dies ist dem Konzern beim Spezialisten für mobile Spiele, Gameloft, nämlich schon gelungen und so versucht sich die Gründerfamilie Guillemot schon seit Monaten gegen ein gleiches Schicksal zu wehren.

      Zum Stichtag am 31. Oktober 2016 hält Vivendi 25,15 Prozent der Aktien und 22,92 Prozent der Stimmrechte. In der Zwischenzeit kann der Anteil natürlich noch weiter gewachsen sein. Dies hat der Konzern zumindest vor, da er in einer Mitteilung mitteilte, dass man abhängig vom Kursverlauf weitere Ubisoft-Aktien erwerben möchte, an der Forderung nach einem Vorstands-Sitz festhalte und auf eine "fruchtbare Kooperation mit Ubisoft" setze. Die Geschehnisse rund um Ubisoft und Vivendi scheinen uns wohl noch einige Monate zu begleiten und man darf gespannt sein, ob Vivendi es wirklich gelingt die Überhand von Ubisoft zu gewinnen.

      Quelle: NeoGAF
    • Wenn sie 30% besitzen müssen sie ein offizielles Übernahme-Gesuch starten. Ich bin wirklich gespannt was Vivendi eigentlich vorhat. Schließlich sind sie vor einigen Jahren erst aus dem Videospiele-Geschäft ausgestiegen. Vielleicht läuft es wieder wie früher mit Sierra: Die Marken werden ausgeschlachtet bis sie kein Geld mehr abwerfen und dann werden die weniger lukrativen Studios zerschlagen und die weiterhin Effizienten (damals Blizzard) zu einem guten Preis verkauft.

      Andererseits hat sich bei Gameloft, das Vivendi dieses Jahr übernommen hat, bisher auch nicht viel getan. Abwarten und Tee trinken.

      Aber im Grunde sind Ubisoft und die Guillemot-Brüder selber Schuld. Wenn man mehr wie 50% seiner Unternehmensanteile zum Handel und Verkauf anbietet, kann so etwas vorkommen. Da war der Expansionsdrang wohl für die eigenen Geldmittel zu groß. Schließlich hat Ubisoft erst kürzlich wieder ein Studio übernommen. An ihrer Stelle hätte ich dieses Geld lieber für den Rückkauf von Aktien verwendet. Was bringt mir ein neues Studio über das ich nachher gar nicht mehr Herr bin ;) .