Eiji Aonuma könnte an einem neuen Spiel arbeiten, welches nicht der The Legend of Zelda-Serie angehört

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    • Eiji Aonuma könnte an einem neuen Spiel arbeiten, welches nicht der The Legend of Zelda-Serie angehört

      Im breiten Spektrum der Entwicklerstudios und Entwicklerpersönlichkeiten, die unter Nintendos Fittichen stehen, kann man sicherlich nicht jeden kennen. Manche Personen können auch nur einmalig in der Director- oder Producer-Rolle gewesen sein und wurden deshalb nicht allzu bekannt. Nintendo aber setzt vor allem in den letzten Jahren immer mehr auf die Gesichter hinter den Top-Titeln aus Kyoto und Tokyo. Einige von euch werden möglicherweise Masahiro Sakurai, den Super Smash Bros.-Producer und Kirby-Erfinder, schon einmal gesehen haben. Oder aber ihr habt bereits mit Takashi Tezuka Bekanntschaft gemacht, wenn er über seine langjährige Arbeit an der Mario- und Zelda-Serie sprach. Zumindest seit der Nintendo Switch-Präsentation wird euch auch Yoshiaki Koizumi ein Name sein. Koizumi fungiert derzeit als Hardware-Produzent der Nintendo Switch und leitet zudem Nintendos größtes internes Studio, Nintendo EPD.

      Eine weitere Nintendo-Persönlichkeit, die euch ein Name sein sollte, ist Eiji Aonuma. Seit Ocarina of Time arbeitet das Entwickler-Genie an der The Legend of Zelda-Reihe mit und war anfangs nur für das Spieldesign und Dungeondesign verantwortlich. Mit der Zeit mauserte sich Aonuma bis auf den Producer-Posten und leitet nun mit großem Erfolg das Team (oder die Teams!), welches uns immer wieder eine neue Legende beschert. Im Gespräch mit dem französischen Online-Magazin Gamekult hat Herr Aonuma bereits einiges zum neuen Ableger Breath of the Wild verraten, nun aber steht uns das ganze Interview offen, weshalb wir einige neue und interessante Details erfahren.

      Schon in Vergangenheit deutete Eiji Aonuma, der hauptsächlich an Zelda-Spielen gearbeitet hat, an, Ideen für eine andere Art von Spiel zu haben. In diesem Kontext erwähnt er, dass er gerne ein Spiel kreieren würde, in dem man wie ein Dieb lebt. Weitere Ausführungen blieben bisher aus. Gamekult sprach den Zelda-Producer allerdings auf diese Thematik an und konnte dem "Zelda-Chef" einiges entlocken. Leise lachend sagt Aonuma, dass er tatsächlich Zeit hätte, an etwas anderem als Zelda zu arbeiten. Gleichzeitig muss er eingestehen, dass es ihm schwerfällt, neue Ideen nicht für Zelda zu benutzen. Wie Aonuma sagt: "Das Problem ist, jedes Mal wenn ich anfange darüber nachzudenken, was ich tun könnte, und sobald ich eine gute Idee habe, sag ich mir selbst, dass es in Zelda funktionieren könnte und so komme ich immer wieder zu dieser Serie zurück."

      Allerdings kann sich Aonuma dazu überwinden, wenigstens einige Ideen für andere Projekte beiseite zu schieben. "Es geht so weit, dass ich mir einige Ideen beiseite gelegt habe und mir selbst verbiete, sie für Zelda zu benutzen, damit sie irgendwoanders Einsatz finden", sagt Aonuma. Für den Moment sei er zwar mit Breath of the Wild beschäftigt (gewesen), doch wer weiß, was die Zukunft offen hält. Zeit und Ideen scheint der Mann zu haben, fehlt nur noch das Triforce des Mutes.

      Sollte Aonuma sich an ein Projekt abseits der Zelda-Serie wagen?

      Quelle: Nintendo Everything
    • Nix da, Urlaub gibt es keinen und Zeit für ein anderes Spiel erst recht nicht, ich will spätestens 2019 ein neues Zelda für die Switch! Sei es 2D, klassisches 3D oder nach der "neuen Formel" die Breath of the Wild uns scheinbar bringen wird.

      Auch wenn man mich mit Fire Emblem schon fast mehr hinter dem Ofen hervor lockt als mit allem was die Wii U letztendlich bot, ohne (exklusives) Zelda [besser zwei oder mehr] ist eine Nintendo Konsole einfach unbefriedigend....
      Der obige User ist für Leser unter 18 Jahren nicht geeignet.
    • @prog4m3r
      Ich sehe es ähnlich. Warum dauert es so lange, bis jeweils ein neues Zelda erscheint. Ich erwarte keinen jährlich release. Was spricht dagegen ein Zelda alle drei Jahre herauszubringen? Sie könnten in drei Jahren ein Zelda mit der gleichen Grafik herausbringen (Majoras Mask erschien 1,5 Jahre nach Ocarina of Time) und in der Zwischenzeit simultan ein neues Zelda für die Konsole nach der Switch entwickeln. Sie hätten sechs Jahre Zeit dafür.
    • @XenoDude


      Weil es heutzutage deutlich mehr Personal,Zeit und Geld frisst Videospiele zu machen, Assassins Creed Unity war seid 2010 in Entwicklung, Fallout 4, The Witcher 3 verschlungen auch mehr als 3 Jahre Entwicklungszeit, das ist nicht mehr vergleichbar wie zu N64 und Gameboyzeit wo ein Mario Land 1 nur 3 Monate Entwicklungszeit brauchte. Wenn er wirklich nur an Breath of the Wild und dem anderen Spiel gearbeitet würde ich allzu bald nicht mit einen Nachfolger rechnen höchstens Remakes oder Spin Offs, es sei den ihr wollt 2019 ein Multiplayer Only Zelda oder ein Zelda mit einer extrem kurzen Kampagne. :ugly:

      Edit : Anfang 2000 zur frühen Gamecube Zeit da waren die Gamecube Spiele bei Nintendo nur zwei Jahre in Entwicklung (Glaub das war ein Befehl von oben) und das hat man einen Wind Waker angemerkt, wo Dungeons rausgeschmissen worden und das Spiel gestreckt werden musste, Iwata gab ja selber zu das die Triforce Suche nur dazu da war um die Spielzeit zustrecken.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Shadowsoul980 ()

    • Breath of the Wild wurde noch nicht einmal released, aber Hauptsache schon wegen einem Nachfolger heulen. Wann seid ihr eig. jemals zufrieden?

      @ Topic:
      Mich würde interessieren, ob man einer neuen IP anmerken würde, dass der aktuelle Producer der Zeldareihe dahinter steckt. Des Weiteren könnte ich mir ein Diebspiel alla Nintendo gut vorstellen. Ob schlussendlich aber auch mal was daraus wird, steht noch in den Sternen.
    • Er soll ruhig mal Pause machen. Und sich danach gerne etwas anderem zuwenden :) Vielleicht irgendwann den Staffelstab von Zelda weitergeben. Ich brauche kein Konsolen exklusives Zelda. Ist zwar nett wenn das aktuelle Gimmick dadurch eingebunden werden kann, aber für mich kein muss. Und alle 5 Jahre reicht es mir auch :D
      „Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von nichts den Wert.“
      -Oscar Wilde über die Nintendo Switch-
    • Zwischen TP und SS lagen auch 5 Jahre und was kam dabei heraus? :ugly: Es dauert nun mal, Ideen zu entwickeln. Ich glaube im kreativen Bereich ist die Planungs- und Vorbereitungsphase immer die längste. Einen Plot entwickeln, Figuren erfinden / ausbauen, etc. Das, was danach kommt, kann fix gehen, weil einfach jedes Rad ineinander greift, oder es gibt Stolpersteine, weil Technik ausfällt oder das Budget knapp wird.

      Und Storymäßig, seien wir mal ehrlich, ist Zelda jetzt nicht der Vorzeigetitel schlechthin. Böses Untier zerstört die Welt, tötet Menschen, überflutet alles,etc. Das heißt, die meiste Planung dürfte für Design und Spielmechanik draufgehen. Die Musik muss geschrieben werden, die Engine angepasst, etc. Da kann Zelda nur 2 oder 5 Jahre brauchen, das Ergebnis kann völlig unterschiedlich sein.