Splatoon 2-Produzent Hisashi Nogami spricht über Waffen, Stages, Ausrüstung, Karte, Einzelspieler-Kampagne, Online-Modus und mehr

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    • Splatoon 2-Produzent Hisashi Nogami spricht über Waffen, Stages, Ausrüstung, Karte, Einzelspieler-Kampagne, Online-Modus und mehr

      Nintendo hat mit Splatoon 2015 eine IP erschaffen, die eine große Lücke in Nintendos Spiele-Lineup gefüllt hat, nämlich die eines Multiplayer-Shooters, welche in letzter Zeit äußerst populär geworden sind, was man etwa am Beispiel von Overwatch sehen kann. Nachdem Splatoon nun nicht mehr so fresh wie damals ist, kommt es dem Franchise nur recht, dass ein zweiter Ableger bereits diesen Sommer erscheint. Wir haben schon viel von Splatoon 2 gesehen und die ersten Eindrücke fielen sehr positiv aus, dennoch bleiben noch einige Fragen zum Spiel offen.

      Die japanische Webseite 4Gamer hat vor kurzem ein Interview mit dem Produzenten von Splatoon 2 Hisashi Nogami geführt und dabei verschiedene Themen wie Waffen, Stages, Ausrüstung, Karte, Einzelspieler-Kampagne, Online-Modus und mehr behandelt. Eine Übersicht der besprochenen Inhalte haben wir hier für euch zusammengestellt:

      Waffen und Stages

      Wie im ersten Teil werden regelmäßig durch Updates weitere Waffen dem Spiel hinzugefügt. Dabei werde man die Variation dieser erhöhen, damit sich auch die Spieler, die einen Waffentyp bevorzugen, für andere interessieren. Bisher sind vier Stages bekannt, darunter drei neue und eine aus dem ersten Teil, die Muränentürme. Nogami versichert, es werden auch noch weitere Stages zurückkehren und mit neuen Elementen bestückt werden.

      Setting

      Wie in der echten Welt sind auch in Splatoon 2 zwei Jahre vergangen, weswegen sich auch der Musikgeschmack der Inklinge geändert habe. Der pure Rock, der im ersten Teil dominierte, werde also nun etwas fortgeschrittener und verdrehter werden.

      Ausrüstung

      Einiges vom alten Sortiment werde übernommen, doch auch viele neue Kleidungsstücke werden ins Spiel implementiert. Darunter werde es auch komplett neue Designs geben, aber auch neue Farbvariationen werden vertreten sein. Nogami vergleicht es mit den High-Tech Sneakern von Nike, die zwar in den 90ern hip waren, doch nun von weniger hohen Sneakern verdrängt wurden.

      Karte

      Da man auch bei der Wii U nicht auf zwei verschiedene Bildschirme gleichzeitig achten könne, konnte Nintendo alle Funktionen vom zweiten Bildschirm durch Tastenbelegungen ersetzen. Auf das jetzige Karten-System käme Nintendo nach langem Trial-and-Error. So können Spieler in Splatoon 2 nun ihren Charakter bewegen, während die Karte angezeigt wird. Dabei könne man nun mit der Bewegungssteuerung die Map auch dreidimensional betrachten, damit man leichter erkennen kann, wo die Gegner sich gerade befinden oder welche Bereiche eingefärbt wurden. Ebenso entschiede sich Nintendo nach vielen Versuchen dafür, den Super-Sprung nur mit Knöpfen benutzen zu können.

      Einzelspieler-Kampagne

      Es werde auch in Splatoon 2 eine Einzelspieler-Kampagne ähnlich wie im ersten Teil geben und diese soll auch einen ähnlichen Umfang haben. Sie soll dazu dienen, Spieler mit der Steuerung vertraut zu machen, bevor sie in die Competitive-Szene kommen. Man werde auch die Tiefe der Welt, ähnlich wie in Splatoon, mit den Schriftrollen zeigen.

      amiibo

      Die Splatoon-amiibo des ersten Teils werden auch in Splatoon 2 verwendbar sein, weswegen Nogami darauf besteht, dass Fans ihre amiibo-Figuren behalten.

      Online-Service

      Splatoon 2 werde Teil des Online-Services der Nintendo Switch sein. So könnte man etwa auf sozialen Netzwerken "Hat jemand Lust zu kämpfen?" posten, zusammenkommen und eine nette temporäre Gruppe bilden. Man könnte dann via Voice-Chat kommunizieren und wenn man fertig ist, die Gruppe wieder auflösen. Nintendo plane ein System zu implementieren, dass Spielern solche Dinge vereinfacht erlaubt.

      Splatfests

      Das Entwicklerteam hat sich noch nicht festgelegt, aber man würde gerne regelmäßig Events veranstalten, worauf sich Spieler schon freuen können.

      Fehlen des Miiverse

      Gerade während der Splatfests haben Miiverse-Posts gut funktioniert. Als Beispiel nennt er das "Katze vs. Hund"-Splatfest, wo viele von den Posts so wie Memes wären. Es wäre so wie Ruf und Antwort zwischen den Entwicklern und Spielern. Zwar gibt es auf der Nintendo Switch kein Miiverse, jedoch will Nogami ein ähnliches Feature erschaffen, das eine ähnliche Begeisterung erzeugt.

      Lag

      Nintendo arbeite an verschiedenen Wegen, mit Lags klarzukommen. So wurde die Datenmenge, die übertragen wird, dank Optimierungen reduziert, wodurch Verbindungsfehler weniger oft auftreten werden als in Splatoon. Man versuche auch, Spieler zusammenzubringen, die näher beieinander leben oder eine ähnliche Kommunikations-Qualität haben. Verschiedene Verbesserungen vom ersten Teil werden ebenso übernommen. Dabei erwähnt Nogami, dass die Qualität der Internetverbindung nicht nur durch dessen Datendurchlauf beurteilt werden kann und Spieler somit nicht anhand dessen zugeordnet werden.

      Neuankömmlinge

      Splatoon war eine neue IP, weswegen jeder vom gleichen Punkt aus starten konnte, doch in Splatoon 2 werde es Spieler geben, die den ersten Teil gespielt haben und welche, denen das Spiel komplett neu ist. Um alle Spieler zufriedenzustellen, fokussiere man sich darauf, Splatoon 2 vor allem so zu gestalten, dass es spaßig zu steuern und leicht zu spielen ist, Strategie soll erst nachher folgen. Nogami erwähnt hierbei, dass, wenn man kein Vergnügen beim Schießen eines Balles empfindet, man auch nicht weiter Fußball spielen will. Strategie werde also von den Spielern nach und nach aufgebaut und er möchte die Umgebung zusammen mit Spielern aufbauen. Man werde die Inhalte, die man hinzufügt auch nach dem Verhalten der Spieler veröffentlichten, denn wenn man neue Waffen und Stages gleichzeitig veröffentlichte, könnten einige Spieler zurückgelassen werden.

      Quelle: Nintendo Everything
    • Ich hatte Teil 1 zwar automatisch bei der Wii U dabei, habe es aber nie richtig gespielt. Aber 4 Stages für ein Spiel, dass hauptsächlich vom online Multiplayer lebt erscheint mir doch etwas wenig, selbst wenn später nochmal 2,3 (wieviele genau ist ja unklar) nachgereicht werden...
    • @Talo Anfangs vom ersten Teil gab es auch nicht sonderlich viele Arenen und garkeine anderen Modis und später kam durchwegs einiges zusammen, zudem wie Amin Devalar gesagt hat sind bis jetzt nur soviele bekannt nicht allgemein. Ich bezweifle wirklich sehr, dass es weniger bieten wird, eher um einiges mehr als der Vorgänger, da man nun weiß, dass das Spiel sich einer großen Beliebtheit erfreut während die neue IP damals erst herausfinden musste wie es läuft.
    • Ohhh die Türme. Ausgerechnet die Türme... Ich hasse die.

      Muss das sein. Mit einer Lowrange ist man gegen einen guten E3 richtig gearscht.


      Ansonsten hauen mich die Infos bis jetzt nicht vom Hocker. Lediglich dass man um Lags zu verbessern die Regionen der Spieler berücksichtigen wird. Das könnte eine Interessante Veränderung werden.