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Dirk

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1 021

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 12:29

@haka kannst mich als Freund adden, will dir pn schicken. Nicht das hier gespoilert wird.


Fand cloud Atlas zwar gut aber inhaltlich hat der Film viele Schwächen. Morgen Life of Pi preview, freu mich

Weng

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1 022

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 12:32

Fand cloud Atlas zwar gut aber inhaltlich hat der Film viele Schwächen. Morgen Life of Pi preview, freu mich
Was waren deiner Meinung nach Schwächen?

Dirk

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1 023

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 12:41

Bin nur mit dem Handy on wird zu viel. Man merkt das mehre Autoren und Regisseure am Werk sind. Besonders der übertriebene Humor ist nicht nachvollziehbar. Die Charakterentwicklung bleibt auf der Strecke leider. Würde dem Film 7/10 geben.

1 024

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 13:34

@haka kannst mich als Freund adden, will dir pn schicken. Nicht das hier gespoilert wird.


Done.

Ich fand Cloud Atlas auch gut. Er zog sich gen Mitte zwar etwas, aber an sich war es mal etwas anderes. Ein komplexer Batzen Film. Ich hab mich sehr gut unterhalten gefühlt. Habe den Roman allerdings auch (noch) nicht gelesen.
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BlizzardX

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1 025

Sonntag, 16. Dezember 2012, 13:21

Der Hobbit - Eine unerwartete Reise (48 fps/HFR/3D version)

Der Film an sich ist gut, aber eben auch nicht mehr. Die Story ist m.M.n NOCH nicht soo interessant, aber da noch 2 Teile kommen, habe ich die hoffnung, das sich da noch einiges tut. Die Bücher habe ich nicht gelesen, wie man meinem vorigen Satz entnehmen kann.
Das Cast ist gut ausgewählt und wirkt überzeugend, nur ist es schwer soviele Charaktere ausreichend in szene zusetzen. Auch einige alte bekannte aus HDR sind wieder anzutreffen und gut eingebaut. Der gute alte Gandalf spielt neben Bilbo und Thorin, auch eine Hauptrolle.
Aus visueller sicht, ist es mal wieder atemberaubend schön dargestellt und sehr authentisch inszeniert.
Der Soundtrack bringt wieder alte Meisterstücke aus der HDR-Trilogie zum vorschein und bietet auch das eine oder andere nette, neue Stück.
Der Film ist eigentlich nur an zwei stellen etwas in die länge gezogen und kommt insgesamt auf eine "Mittelerde typische" länge.

Insgesamt kommt der erste Teil der Hobbit-Trilogie nicht an " Der Herr der Ringe - Die Gefährten" ran, was er aber auch nicht muss. Mir persönlich waren die Charaktere aus HDR einfach viel symphatischer und natürlich "abwechslungsreicher". Das liegt aber auch wieder der Vorlage zugrunde und war daher abszusehen.
Der Film sammelt auch einfach viele pluspunkte, mit den ganzen Insidern und parallelen zu HDR, die Kenner sofort sehen und verstehen.
Für HDR-Fans sowieso ein muss. Für neueinsteiger eventuell etwas langweilig, da der erste Teil wieder sehr Story einleitend ist und erst ab der zweiten hälfte actionreicher wird, aber dennoch sehr empfehlenswert! Nach den ersten Teil kann es eigentlich nur besser werden :)

7,5/10

Nochmal kurz zu der 48 fps Technik und 3D: Normalerweise werden Filme mit 28 Bildern in der Sekunde gezeigt und mit Der Hobbit, wurde der erste Film, mit ganzen 48 Bildern pro Sekunde gedreht. Ich persönlich bin kein Fan davon, aber einmal sollte man es vielleicht angesehen haben. Es ist wie mit 3D Filmen - man braucht es einfach nicht. Wobei ich bei 3D mehr zukunft sehe als bei 48 frames per second. Anfangs wirkt alles total vorgespult, aber nach einer kurzen gewöhnungsphase, sieht dann alles wieder normal aus. Nur stellenweise sah es manchmal noch komisch aus. Ich weiß nicht, wie man darauf kommt zu meinen, das es dadurch realistischer aussehen soll, denn das tut es mit sicherheit nicht.
Der 3D Effekt ist vorallem anfangs gut gelungen und ich würde sogar behaupten, das er in diesen Film bisher am besten gelungen ist, von den Filmen die ich bisher in 3D gesehen habe.
Ich sehe ganz klar in der IMAX Technologie die Zukunft und nicht in diesen unnötigen und unecht wirkenden 48 fps. Einmal angesehen haben, sollte man es sich aber schon.
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Pascal

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1 026

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 01:50

So, ich möchte auch noch mal kurz meinen Senf zum Hobbit dazugeben. Nachdem ich mir erst unsicher war, ob ich mir den Film wirklich anschauen möchte, bin ich mir immer noch unschlüssig, was ich nun von ihm halten soll. Ich habe ziemlich lange Vergleiche mit dem Buch angestellt, aber irgendwann dachte ich mir, dass ich mir so nur alles kaputtmache. Und ohne das Buch im Hinterkopf halte ich ersten Teil vom Hobbit an sich für einen gelungenen Fantasy-Film, der Action bietet, lustige Charaktere und viel Gandalf.

Aber Gandalf... Ich hatte am Ende irgendwie das Gefühl, dass man den Film auch Der Gandalf hätte nennen können. Klar, er rettet auch im Buch die Zwerge und Bilbo immer wieder vor Gefahren, aber wie stark der Zauberer hier in Szene gesetzt wird. Und dann noch diese angedeutete Liebelei mit Galadriel... Ich mag den Grauen ja auch, aber gegen ihn wirken die anderen Charaktere, auch Bilbo, einfach als Beiwerk.

Was mir ebenfalls nicht gefallen hat, sind diese erzwungenen Witze. Da sagt ein Zwerg was und dann wird Bilbo gezeigt, wie er fragend und mit blödem Gesichtsausdruck schaut. Ja danke, ich weiß, dass das ein Gag sein sollte. Der beknackte Höhepunkte der Witzchen war aber

Spoiler Spoiler

beim Orkkönig, als Gandalf ihm den Bauch aufschlitzt und der Ork etwas sagt wie "Das funktioniert natürlich.", weil er ihm vorher sagte, er könne eh nichts gegen ihn tun.
Urgs. Aber immerhin gibt es auch gelungene Szenen, wie die Motten, die von dem einen Zwerg beim Schlafen ein- und ausgeatmet werden, auch wenn das natürlich ebenfalls ziemlich gewollt rüberkommt.

Der 3D-Effekt war in Ordnung, aber dieses 48 FPS. Also ich weiß ja nicht, ein Freund war begeistert, aber ich bin nicht überzeugt. Man gewöhnt sich zwar tatsächlich schnell daran (nach so ca. ner Stunde spürte ich aber leichte "Schmerzen" in den Augen und ich war froh, dass wir ne Vorstellung mit Pause hatten), aber wenn dann Orks gemetzelt werden und ich komme mir vor, als würde ich GZSZ schauen, dann würde ich Peter Jackson am liebsten eine reinhauen. Teilweise musste ich mir wirklich das Lachen verkneifen, weil es so lächerlich aussah. Zudem wirkten CGI-Charaktere wie die Trolle oder Gollum wie... nun ja, wie CGI-Charaktere. Während ich Gollum in den Herr der Ringe-Filmen wirklich sehr gelungen fand, wirkte er im Hobbit teilweise wie ein Vieh aus nem billigen Direct to DVD-Film. Damit meine ich nicht die Qualität der Animationen, der Details oder sowas, sondern die Wirkung auf mich. Lässt sich schwer beschreiben, aber auch hier war ich enttäuscht.

Ohne diese 48 FPS hätte ich mich sicherlich sehr viel mehr darüber gefreut, mir den Film angeschaut zu haben. So bin ich aber zwiegespalten und gebe dem ersten Teil der Hobbit-Trilogie 6/10 Punkten. Lasse ich die Technik mal außen vor, eine 7/10.
Mit Dank an Terror-Pinguin!

Dirk

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1 027

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 01:55

Habe ihn noch inmal gesehen in normalen Format. Bleibe bei meinen 5/10 Punkten. Finde den Film einfach auch inhaltlich zu schwach. Lese gerade noch das Buch und bin schon an der Stelle wo ja Teil 1 endet. Während des Lesens bin ich noch mal nebenbei den Film durchgegangen. Warum musste Peter Jackson dieses Buch in 3 Teile strecken und damit den Film so sinnlos in die Länge ziehen. Selbst 2 Teile wären hart an der Grenze. Das ganze ist nur Geldmache nicht mehr nicht weniger.

1 028

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 08:11

Die Bücher habe...

Nene, das Buch! Und sogar nur ein sehr dünnes ;)

Warum musste Peter Jackson dieses Buch in 3 Teile strecken und damit den Film so sinnlos in die Länge ziehen.

3-fache einnahmen :rolleyes:

edit: Da ist mir noch was aufgefallen...
" Normalerweise werden Filme mit 28 Bildern in der Sekunde gezeigt und mit Der Hobbit, wurde der erste Film, mit ganzen 48 Bildern pro Sekunde gedreht." - BlizzardX

Nicht ganz richtig, ein film wird in 24 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet. Bei 3D ist es aber nötig sie zu verdoppeln, weil man beide Augen einzeln bedienen muss ;)

BlizzardX

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1 029

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 12:34

Zitat

Zitat von »BlizzardX«
Die Bücher habe...


Nene, das Buch! Und sogar nur ein sehr dünnes ;)


Da hast du natürlich Recht! Habe da wohl gerade noch an HDR gedacht...

Zitat

edit: Da ist mir noch was aufgefallen...
" Normalerweise werden Filme mit 28 Bildern in der Sekunde gezeigt und mit Der Hobbit, wurde der erste Film, mit ganzen 48 Bildern pro Sekunde gedreht." - BlizzardX

Nicht ganz richtig, ein film wird in 24 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet. Bei 3D ist es aber nötig sie zu verdoppeln, weil man beide Augen einzeln bedienen muss ;)


Auch hier hast du natürlich recht. Bin wohl irgendwie von 48 auf 28 gekommen...macht ja keinen Sinn, da es verdoppelt 56 fps wären ^^''
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1 030

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 13:51

Also nach den sehr durchwachsenen Meinungen die hier zum Hobbit gegeben wurden, muss ich echt um vllt. ein paar Zweifler zu überzeugen sagen, dass alle Ängste die ich hatte bevor ich den Film angeschaut habe, komplett weggewischt wurden.
Peter Jackson fühlt sich einfach wohl in Mittelerde und ich finde das merkt man auch. Sehr viele schöne Details wurden eingebaut und mir hat der Film sogar so gut gefallen, dass ich im Nachhinein sagen würde, das einzig wirklich schlechte am Film (komplett fehlerfrei ist gottseidank kein Film) ist, dass man ein Jahr warten muss bis man den zweiten Teil ankucken kann :thumbsup:
48fps bin ich auch kein großer Fan. Es wirkt dadurch einfach alles künstlich imo. Aber das ist komplett Geschmacksache. Mein Freund mit dem ich den Film geguckt habe, war sehr begeistert von der Klarheit des ganzen und der Farbgebung...
Ist wirklich geschmacksache!

Und btw. das Buch nicht gelesen zu haben und sich dann eine Meinung zum Film zu bilden: Sakrileg! :ugly

Dirk

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1 031

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 14:08

Also nach den sehr durchwachsenen Meinungen die hier zum Hobbit gegeben wurden, muss ich echt um vllt. ein paar Zweifler zu überzeugen sagen, dass alle Ängste die ich hatte bevor ich den Film angeschaut habe, komplett weggewischt wurden.
Peter Jackson fühlt sich einfach wohl in Mittelerde und ich finde das merkt man auch. Sehr viele schöne Details wurden eingebaut und mir hat der Film sogar so gut gefallen, dass ich im Nachhinein sagen würde, das einzig wirklich schlechte am Film (komplett fehlerfrei ist gottseidank kein Film) ist, dass man ein Jahr warten muss bis man den zweiten Teil ankucken kann :thumbsup:
48fps bin ich auch kein großer Fan. Es wirkt dadurch einfach alles künstlich imo. Aber das ist komplett Geschmacksache. Mein Freund mit dem ich den Film geguckt habe, war sehr begeistert von der Klarheit des ganzen und der Farbgebung...
Ist wirklich geschmacksache!

Und btw. das Buch nicht gelesen zu haben und sich dann eine Meinung zum Film zu bilden: Sakrileg! :ugly


Ich lese jetzt zum zweiten mal das Buch. Bei der Hobbit frage ich mich nun mittlerweile, wer kam übhaupt auf die behinderte Idee das Ding zu verfilmen. Das Buch ist sehr gut und schön geschrieben. Aber im Vergleich zu HDR irgendwie nicht für den Film geeignet im Gegenteil. Der Hobbit funktioniert als Buch, so wie es eben ist, perfekt aber bietet zu wenig für einen Film.

Möchte das mal vergleichen mit FarCry. Mal davon abgesehen das Uwe Boll der schlechteste Regisseur ist und man auch von den Hauptdarstellern kotzen könnte und ich auf keinen Fall den Film mit Der Hobbit vergleichen möchte. Aber möchte nur aufzeigen, dass man sich die Frage stellen sollte ob man jeden Mist verfilmen sollte was in einem anderen Medium gut funktioniert. So funktionerte FarCry damals als Spiel sehr gut und auch die Story hat niemanden gestört, manche fanden sie sogar gut. Als bekannt wurde dass FarCry verfilmt wurde, habe ich mich schon gefragt was das soll. Denn FarCry bietet eine Geschichte die in dem Medium Spiel sehr gut funktioniert aber nicht bei einem Film. So ist es auch bei der Hobbit meiner Meinung nach. Das Buch liest sich schön, es macht spaß aber es klappt meiner Meinung nach eben nicht als Film. Und schon gar nicht in 3 Teilen. Hier wollte man eben nur die Geldkuh melken. Ich meine man hätte aus jedem Herr der Ringe Buch einen 3-Teiler machen können, aber doch nicht bitte bei der Hobbit.

1 032

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 14:13

Möchte das mal vergleichen mit FarCry. Mal davon abgesehen das Uwe Boll der schlechteste Regisseur ist und man auch von den Hauptdarstellern kotzen könnte und ich auf keinen Fall den Film mit Der Hobbit vergleichen möchte. Aber möchte nur aufzeigen, dass man sich die Frage stellen sollte ob man jeden Mist verfilmen sollte was in einem anderen Medium gut funktioniert. So funktionerte FarCry damals als Spiel sehr gut und auch die Story hat niemanden gestört, manche fanden sie sogar gut. Als bekannt wurde dass FarCry verfilmt wurde, habe ich mich schon gefragt was das soll. Denn FarCry bietet eine Geschichte die in dem Medium Spiel sehr gut funktioniert aber nicht bei einem Film. So ist es auch bei der Hobbit meiner Meinung nach. Das Buch liest sich schön, es macht spaß aber es klappt meiner Meinung nach eben nicht als Film. Und schon gar nicht in 3 Teilen. Hier wollte man eben nur die Geldkuh melken. Ich meine man hätte aus jedem Herr der Ringe Buch einen 3-Teiler machen können, aber doch nicht bitte bei der Hobbit.


Es ist eben wie bei jeder Kunstform so (und wenn mir jetzt jemand erzählen will, Filme sind keine Kunstform, hagelts Kopfnüsse und stählerne Fäuste ;) ) dass es Geschmacksache ist. Finde es gut, dass hier so reger Austausch stattfindet und sowohl positive, als auch negative Meinungen zu finden sind. So kann jeder sich seine eigenen Gedanken machen. Wenn man über ein Gemälde mitreden will, muss man es eben erstmal ankucken :D .

Dirk

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1 033

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 16:12

Wenn ich aber anfange die Mona Lisa zu malen und ein anderer kommt und sagt es sei ein Meisterwerk, dann hat dieser Mensch von dieser Kunstform keine Ahnung.

andrey

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1 034

Samstag, 22. Dezember 2012, 21:26

dass man sich die Frage stellen sollte ob man jeden Mist verfilmen sollte was in einem anderen Medium gut funktioniert. So funktionerte FarCry damals als Spiel sehr gut...
und wie viele gute Game-Verfilmungen kannst du schliesslich an einer Hand abzählen? Bei der aktuellen Lage an Buch- und Game-Verfilmungen können Letztere beim Apfelvergleich zu den Birnen gezählt werden... In den Games sind die Geschichten - deren Genre noch in den Kinderschuhen steckt - (noch lange) nicht so gut wie in den Büchern...

Es ist eben wie bei jeder Kunstform so (und wenn mir jetzt jemand erzählen will, Filme sind keine Kunstform, hagelts Kopfnüsse und stählerne Fäuste ;) ) dass es Geschmacksache ist.
Kunst ist sicherlich nicht nur Geschmackssache.

Zitat

Wenn ich aber anfange die Mona Lisa zu malen und ein anderer kommt und sagt es sei ein Meisterwerk, dann hat dieser Mensch von dieser Kunstform keine Ahnung
Dann hätten aber wenige ne Ahnung von dieser Kunstform, wenn man das Original nicht von der Kopie unterscheiden könnte..? auch das wäre schliesslich Kunst, denn nicht jeder kann 1:1 kopieren.
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1 035

Samstag, 22. Dezember 2012, 22:07

Inzwischen habe ich Der Hobbit auch angeschaut. also ich fands genial. Ok nicht so gut wie Der Herr der Ringe aber trotzdem verging die Zeit im Kino wie im Flug. SIe ist halt etwas kindischer aber damit kann ich leben. Aber leider wurde ich von der Müsik enttäuscht was mich sehr nervt, weil Herr der Ringe eine epische Soundtrack hat.

Achja ich habe noch Paul - Ein Alien auf der Flucht noch angeschaut. Ehrlich Leute die war ja soo witzig :thumbsup: Der Alien hat so derbe Sprüche, einfach Hammer :D
Glück ist das einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt.

1 036

Samstag, 22. Dezember 2012, 23:18

Dann will ich auch einmal meine Gedanken in diesem Thread hier niederschreiben. Ich habe gerade die erste Staffel von The Wire beendet und bin einfach nur hin und weg.
Die Serie ist aus dem Jahre 2002 und thematisiert die schwerwiegende Drogenproblematik in den Straßen der West-Side von Baltimore und den damit einhergehenden Gewaltverbrechen.
Ich möchte jetzt aber keine Inhaltsangabe oder dergleichen schreiben, sondern meine Meinung zur ersten Staffel äußern.
Die Charaktere wirken einfach extrem authentisch und haben allesamt eine starke Persönlichkeit. Damit meine ich, dass diese sehr ausgeprägt sind und auch von menschlichen Schwächen nahezu überschäumen. Die Serie hat quasi keine richtige Hauptfigur, da die Sichtweise mehrerer Parteien eingehend beleuchtet wird und so bildet sich auch nicht dieses Schubladendenken wie z.B.: Der da dealt mit Drogen und ist deshalb abgrundtief böse.
The Wire benötigt auch ein wenig Kopfarbeit, denn oftmals muss man Rückschlüsse auf die einzelnen Verbindungen zwischen den einzelnen Charakteren ziehen, von denen es schon in der ersten Staffel sehr viele gibt. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme damit, mir die Namen zu den Gesichtern zu merken und stellenweise zog sich das bis zum Finale so aber dennoch wusste ich immer stets die Namen, die für die Handlung wichtig waren.
Wie ich auch schon auf tumblr geschrieben habe, finde ich Gefallen an der Tatsache, dass jede Staffel einen anderen Schwerpunkt thematisiert, die Rahmenhandlung aber dennoch harmonisch bleibt.

Zwar ist der Vergleich zu Game of Thrones, was die Thematik betrifft, völlig unzulässig aber der Aspekt der Komplexität führt mich einfach dazu, zu sagen, dass mir The Wire schon jetzt besser gefällt. Zugegeben, ich bin ein riesiger Fan der Fantasy-Serie und man merkt schnell, dass diese einfach viel epischer und gewaltiger ist als The Wire aber die Thematik von letzterem gefällt mir einfach viel besser und die Charaktere wirken auf mich einfach authentischer.

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Samstag, 22. Dezember 2012, 23:32

dass man sich die Frage stellen sollte ob man jeden Mist verfilmen sollte was in einem anderen Medium gut funktioniert. So funktionerte FarCry damals als Spiel sehr gut...
und wie viele gute Game-Verfilmungen kannst du schliesslich an einer Hand abzählen? Bei der aktuellen Lage an Buch- und Game-Verfilmungen können Letztere beim Apfelvergleich zu den Birnen gezählt werden... In den Games sind die Geschichten - deren Genre noch in den Kinderschuhen steckt - (noch lange) nicht so gut wie in den Büchern...

Es ist eben wie bei jeder Kunstform so (und wenn mir jetzt jemand erzählen will, Filme sind keine Kunstform, hagelts Kopfnüsse und stählerne Fäuste ;) ) dass es Geschmacksache ist.
Kunst ist sicherlich nicht nur Geschmackssache.

Zitat

Wenn ich aber anfange die Mona Lisa zu malen und ein anderer kommt und sagt es sei ein Meisterwerk, dann hat dieser Mensch von dieser Kunstform keine Ahnung
Dann hätten aber wenige ne Ahnung von dieser Kunstform, wenn man das Original nicht von der Kopie unterscheiden könnte..? auch das wäre schliesslich Kunst, denn nicht jeder kann 1:1 kopieren.


Zum letzten, du verstehst nicht worum es mir ging.

Zum ersten.

Doch es gäbe genügend Beispiele wo man das besser machen könnte.

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1 038

Sonntag, 23. Dezember 2012, 20:58

Dann will ich auch einmal meine Gedanken in diesem Thread hier niederschreiben. Ich habe gerade die erste Staffel von The Wire beendet und bin einfach nur hin und weg.
Die Serie ist aus dem Jahre 2002 und thematisiert die schwerwiegende Drogenproblematik in den Straßen der West-Side von Baltimore und den damit einhergehenden Gewaltverbrechen.
Ich möchte jetzt aber keine Inhaltsangabe oder dergleichen schreiben, sondern meine Meinung zur ersten Staffel äußern.
Die Charaktere wirken einfach extrem authentisch und haben allesamt eine starke Persönlichkeit. Damit meine ich, dass diese sehr ausgeprägt sind und auch von menschlichen Schwächen nahezu überschäumen. Die Serie hat quasi keine richtige Hauptfigur, da die Sichtweise mehrerer Parteien eingehend beleuchtet wird und so bildet sich auch nicht dieses Schubladendenken wie z.B.: Der da dealt mit Drogen und ist deshalb abgrundtief böse.
The Wire benötigt auch ein wenig Kopfarbeit, denn oftmals muss man Rückschlüsse auf die einzelnen Verbindungen zwischen den einzelnen Charakteren ziehen, von denen es schon in der ersten Staffel sehr viele gibt. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme damit, mir die Namen zu den Gesichtern zu merken und stellenweise zog sich das bis zum Finale so aber dennoch wusste ich immer stets die Namen, die für die Handlung wichtig waren.
Wie ich auch schon auf tumblr geschrieben habe, finde ich Gefallen an der Tatsache, dass jede Staffel einen anderen Schwerpunkt thematisiert, die Rahmenhandlung aber dennoch harmonisch bleibt.

Zwar ist der Vergleich zu Game of Thrones, was die Thematik betrifft, völlig unzulässig aber der Aspekt der Komplexität führt mich einfach dazu, zu sagen, dass mir The Wire schon jetzt besser gefällt. Zugegeben, ich bin ein riesiger Fan der Fantasy-Serie und man merkt schnell, dass diese einfach viel epischer und gewaltiger ist als The Wire aber die Thematik von letzterem gefällt mir einfach viel besser und die Charaktere wirken auf mich einfach authentischer.


Guck dir mal Boardwalk Empire oder Die Sopranos an.

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Dienstag, 1. Januar 2013, 20:42

Inzwischen konnte ich mir auch ein Bild von Der Hobbit - Teil 1 machen. Zusammengefasst könnte man sagen, dass die aus dem Buch übernommenen Ereignisse größtenteils atmosphärisch umgesetzt wurden, aber die zusätzlich hinzugefügte Inhalte dem Film viel Charme gekostet haben, weil durch sie zum einen die Geschichte zu sehr gestreckt wurde, zum anderen sie auch inhaltliche Schwächen beinhalteten. Vor allem zum Ende hin wurde dies immer auffälliger, als eine Verfolgungsjagd inklusive kleinem Scharmützel die nächste jagte, ohne dass jegliche geschichtliche Entwicklung erkennbar war. Zudem hatte man das Gefühl, dass man die Art des Bildaufbaus bereits mehrfach zuvor im Film gesehen hat. Dies gilt sowohl für die Jagdszenen als auch für die vielen Ortschaften, welche man sicherlich deutlich abwechslungsreicher hätte inszenieren können. Besonders diesen Aspekt finde ich schade.
Das Hinzufügen eines neuen Gegenspielers als greifbaren Feind war zwar auch keine Meisterleistung, hat sich jedoch erstaunlich gut ins Gesamtbild eingefügt, während Radagasts Auftritt allein für diesen Teil sehr blass blieb. Hoffentlich wird ihm in einem späteren Teil ein sinnvollere Rolle beigemessen, um sein Auftreten überhaupt zu rechtfertigen, wobei ich mich frage, in welcher Weise dies geschehen wird, weil er in meinen Augen charakterlich nicht als wichtige, unterstützende Figur taugt und er auch kein Entwicklungspotenzial dafür bietet.
Soweit zu den mir im Gedächtnis gebliebenen Neuerungen, deren Fernbleiben oft nicht gestört hätte, falls dafür der ursprüngliche Buchinhalt weiter vorangetrieben worden wäre. Denn dieser wurde, wie oben bereits angedeutet, oft sehr angenehm dargestellt, vor allem die Dialoge innerhalb der Gruppe boten großen Unterhaltungswert, wodurch trotz der großen Anzahl an Zwergen jeder von ihnen zu einen einzelnen Charakter aufstieg, was die größte Stärke des Films für mich war.

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Dienstag, 8. Januar 2013, 11:47

Zitat von »Dirk«

Zitat von »andrey«

dass man sich die Frage stellen sollte ob man jeden Mist verfilmen sollte was in einem anderen Medium gut funktioniert. So funktionerte FarCry damals als Spiel sehr gut...
und wie viele gute Game-Verfilmungen kannst du schliesslich an einer Hand abzählen? Bei der aktuellen Lage an Buch- und Game-Verfilmungen können Letztere beim Apfelvergleich zu den Birnen gezählt werden... In den Games sind die Geschichten - deren Genre noch in den Kinderschuhen steckt - (noch lange) nicht so gut wie in den Büchern...


Doch es gäbe genügend Beispiele wo man das besser machen könnte.

Du sagst es Dirk, doch die Möglichkeit der Mitbeeinflussung ist uns bisher leider grösstenteils noch verwehrt geblieben.

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Werde heute mal The Dark Knight Rises auf meiner PS3 Konsole anvisieren :)
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