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  • Roman Dichter

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Von Objektivisten, Fanboys und Konsolenkriegen

Bewertung:

Von Roman Dichter, Sonntag, 4. November 2012, 17:17

Das Videospiel-Universum ist schon ein besonders spannendes,
weil es sich immer weiter entwickelt und ausdehnt. Nicht nur Konsolen
entwickeln sich weiter (erhöhen die Auflösungen, springen in die dritte
Dimension, revolutionieren durch neue Controller die Interaktion…), sondern
auch das Drumherum. Früher gab es die direkte Beziehung von Spielen, Konsolen
und Spielern. Für viele kamen noch Printmagazine wie z.B. Total! hinzu, die die
Spieler mit Neuigkeiten und Tests versorgten. Heute ist für viele Videospieler
ihr liebstes Hobby zudem stark durch das Internet geprägt. Seiten wie ntower
bieten nicht nur das, was Printmagazine können, deutlich schneller, sondern
häufig auch tolle Communitys. Es gibt diverse Foren, die Möglichkeit
News-Meldungen zu kommentieren und bei guten Seiten sogar die Möglichkeit Blogs
oder User-Tests zu verfassen.


Der Konsolenkrieg

Das aktive Eingreifen ins Geschehen, das bei Videospielen
der besondere Reiz (z.B. im Vergleich zum passiven Fernsehen) ist, will der
moderne Spieler also jetzt auch bei allen Diskussionen rund um sein Hobby
nutzen. Mit dieser – meist recht unterhaltsamen – Diskussionskultur sind aber
auch ein paar unschöne Nebenwirkungen entstanden. Eine davon: Konkurrenz.
Konsolenhersteller standen immer schon in Konkurrenz zueinander, aber aus der
stinknormalen Konkurrenz von Wirtschaftsunternehmen ist etwas geworden, das
manchmal als „Konsolenkrieg“ bezeichnet wird. Natürlich nicht, weil sich die Konsolenhersteller
gegenseitig zerfleischen würden. Im „richtigen“ Krieg machen sich ja auch nicht
die verantwortlichen Führer die Hände schmutzig. Sie schicken vielmehr ihre
Untergebenen los, damit sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen. Und wenn
die politischen Führer das geschickt anstellen, glauben ihre Soldaten sogar
selbst, dass sie für eine gute Sache kämpfen würden und geben stolz ihr Leben
dafür her.

Gut – ganz so schlimm ist es bei Videospiel-Communitys nicht.
Aber auch dort formieren sich immer wieder kleine Armeen, um kleine bis
mittelgroße Gefechte auszutragen. Und der Grund der Streiterei ist immer wieder
derselbe: Das Mysterium des „Fanboys. Entweder fetzen sich die gegnerischen
Parteien direkt darum, welche Konsole denn die Beste ist und warum die andere
Konsole Mist ist, oder es gibt einen fiesen Angriff von der Seite durch eine
andere Gruppierung: Ich nenne sie einfach mal die „Objektivisten“. Sie erklären
ihre Überlegenheit dadurch, dass sie einen sachlichen und unaufgeregten Blick
auf die Lage haben und gehen entschieden gegen die Fanboys vor – und zwar deshalb,
weil sie sind was sie sind. Weil sie ihre Konsole um jeden Preis verteidigen,
egal mit welchen Argumenten.

Die bösesten und unbekehrbarsten unter ihnen scheinen klar
enttarnt: Die Nintendo-Fanboys! Hält man ihnen die technischen Schwächen ihrer
Konsolen entgegen, wagen sie es plötzlich zu behaupten, es käme nicht auf
Grafik an. Verweist man auf den Mangel an Titeln für Erwachsene, behaupten sie
doch tatsächlich, dass auch Erwachsene Spiele wie Mario oder Donkey Kong
spielen könnten. Das vernichtende Urteil ist klar: Nintendo-Fans haben nicht
mehr alle Tassen im Schrank! :facepalm:

So toben die Gefechte immer wieder aufs Neue. Ein Ende des
Krieges ist nicht in Sicht. Wird es jemals eine Entscheidung geben?


Mal objektiv betrachtet…


Also wollen wir uns doch mal mit wissenschaftlicher Neugier
in die Hirnwindungen der verschiedenen Soldaten im Konsolenkrieg bohren. Da
wären zunächst mal die „Fanboys“. Sind ihre Argumente wirklich haltlos, ihre
Meinungen zu extrem, ihr Weltbild zu eingeschränkt?
Und was macht sie zu
solchen Monstern? Der Ursprung dieses interessanten Verhaltens kann eigentlich
ganz gut nachvollzogen werden. Dafür müssen wir zurückreisen zum Anfang ihrer
Spielerkarriere. Am Anfang steht das Erwecken des Interesses. Das kann auf
verschiedene Weisen geschehen, z.B. durch Werbung oder durch Berichte über
Konsolen in den Medien. Typisch ist sicher auch die Situation, dass der
zukünftige Spieler bei Freunden oder Verwandten eine Konsole kennen lernt und
daran Freude entwickelt. Wenn dieses Interesse dann geweckt wurde, entsteht die
Kaufentscheidung. Und die ist – aufgepasst – auf jeden Fall eines: gerechtfertigt!
Vergessen wir nicht: Es geht hier um ein Hobby! Eine Art und Weise, seine
Freizeit zu verbringen und dabei Spaß zu haben. Nicht mehr und nicht weniger!
Und langsam wird es eng für die oben erwähnten „Objektivisten“. Denn wenn es
bei der Sache darum geht, was einem Menschen Spaß macht, gerät die objektive
Sichtweise stark ins Schwanken. Denn Spaß ist subjektiv – ganz klar. Was sollen
wir machen, wenn wir jemanden sehen, der stundenlang eine Minispiel-Sammlung
spielt, die wir nicht mögen? Sollen wir in anbrüllen: „Mach den Mist aus! Das
Spiel ist schlecht! Lies doch mal die Tests!“? Nein, es macht einfach keinen
Sinn, anderen Menschen unseren Geschmack aufdrängen zu wollen. Letztlich muss
man einsehen: Wenn es in diesem Bereich völlige Objektivität gäbe, würde am
freien Markt nur eine Konsole überleben: die beste!

Also sind dann doch die Objektivisten die Bösen? Diejenigen,
die den armen kleinen Fanboys den Spaß nehmen wollen? Naja – es macht wirklich
keinen Sinn, z.B. bei der Grafikdiskussion zu behaupten, das Argument, die
Grafik wäre nicht wichtig, würde nicht zählen. Wenn einem Spieler die Grafik
nicht wichtig ist, dann kann das für ihn wirklich so sein. Ganz einfach. Und
der Grafik-Fetischist? Ist er ein Relikt aus vergangenen Tagen, der sich an
etwas klammert, das jegliche Bedeutung verloren hat? Natürlich auch nicht! Wie
gesagt, wenn jemand Spielfreude durch wunderschöne Grafiken empfinden kann –
und das können viele Spieler – dann ist das für diese Leute ein subjektiv wichtiger
und richtiger Ansatz.


Wie das Fähnchen im Winde

Also sollten sich einfach alle lieb haben und den anderen
ihren Spaß lassen an ihren blöden Konsolen? Im Prinzip: Ja klar. Aber die
Objektivisten geben sich damit noch nicht zufrieden. Ihr Vorwurf geht weiter:
Die Fanboys würden sich ganz stur nicht belehren lassen, trotz bester Argumente
– und das sogar innerhalb ihrer eigenen subjektiven Sichtweise. Das bedeutet:
Sogar ihre eigenen Überzeugungen werfen sie schnell über den Haufen, wenn die
eigene Lieblingsfirma (z.B. Nintendo) plötzlich ihren Weg ändert. Ein Beispiel:
Die Wii kann kein HD, die Konkurrenz schon. Fanboy: „Macht nichts, die
Auflösung ist nicht wichtig.“ Dann kommt die Wii U mit HD (Gerüchte sagen:
alles in 1080p) Fanboy: „Genial! Super Grafik, Zelda in HD, höhere Auflösung
als die Konkurrenz!“ Dann wird bekannt, dass zumindest manche Spiele nur in 720p
laufen. Fanboy: „Egal, den Unterschiede sieht man gar nicht!“

Tja, liebe Fanboys, ist an diesem Vorwurf etwas dran?
Bestimmt! Das lässt sich aber auch wieder erklären: Wer eine Konsole besitzt
oder kaufen möchte (und besonders wenn es nur EINE Konsole von EINER Firma
ist), entwickelt eine emotionale Beziehung zu Konsole und Hersteller. Das hat
viele Auswirkungen auf das Handeln des Fans. Er hat immer die vergangenen
Erlebnisse im Hinterkopf. Er ist dankbar für die Kindheit mit SNES, N64 und Co.
Er wird mit Glückshormonen überschüttet wenn er Wörter wie Donkey Kong, Mario
oder Zelda
liest. Damit gewährt er den dafür Verantwortlichen auch eine Art
Kredit für die Zukunft. Er vertraut darauf, dass Nachfolger von Spielen und Konsolen
ihn wieder überzeugen können. Und er ist bereit, kleine Fehler zu verzeihen. Es
ist wie bei Freunden. Wenn man Jahrelang gemeinsam durch dick und dünn gegangen
ist, kann sich einer eine ganze Menge Patzer leisten, bevor ernste Zweifel an
der Freundschaft aufkommen können. Wer also in einer solchen
positiv-emotionalen Beziehung zu einer Firma wie Nintendo steht, wird sie – wie
einen guten Freund – natürlich auch gegen Angriffe von Anderen verteidigen. Das
heißt aber noch lange nicht, dass er sich völlig aus der Realität verabschiedet
und z.B. behauptet, seine Konsole würde ihm Kaffee kochen und ihn danach
massieren. Vielmehr wird er seine Argumentation immer zugunsten seines „Freundes“
ausrichten. Er wird jedes Pro-Argument suchen und herausstellen – selbst wenn
es für ihn persönlich weniger zählt, aber dennoch richtig ist. So sagen
bestimmt viele Fanboys grafisch unterlegener Konsolen, dass Grafik nicht
wichtig ist, obwohl sie es innerlich zumindest etwas anders sehen. Sie würden
aber genauso herausstellen, wenn ihre Grafik besser als die der Konkurrenz
wäre, sogar wenn ihnen persönlich die geringen Grafikunterschiede gar nicht so
wichtig wären.


Jetzt reiben sich die Objektivisten die Hände. Die Fanboys
sind gnadenlos durchschaut worden! Sie richten ihr Fähnchen nach dem Wind und
sind nicht ernst zu nehmen. Allerdings – liebe Objektivisten – bleibt noch eine
Frage zu klären: Ist dieses Verhalten der Fanboys entschuldbar? Da muss ich
leider antworten: Ja. Es stimmt, die Argumentationslinien von Fanboys sind
nicht gerade wissenschaftlich und sehr einseitig. Aber das müssen sie auch
nicht sein! Würde man jemandem vorwerfen, dass er den eigenen Freund
verteidigt? Nein! Neutral sollen Richter sein, nicht Freunde, nicht Familie,
nicht Fans! Natürlich muss man kein Fan werden. Es ist auch gut, sich einfach
alle Konsolen zu kaufen (wenn man das kann…) und seine Sympathien von Spiel zu
Spiel zu verteilen. Aber geht das überhaupt, ohne Emotionen zu Firmen wie
Nintendo, Sony oder Microsoft aufzubauen? Kann man sich für Mario begeistern,
ohne einen Teil dieser Begeisterung auf Nintendo zu übertragen? Kann man mit
der PS2 aufwachsen, ohne Sony toll zu finden? Wollen wir wirklich jemandem
vorwerfen, dass er sich für sein Hobby begeistern kann und infolgedessen nicht
völlig neutral argumentiert? Ich denke: Nein!


Fazit

Also was nun? Wie kann der Konsolenkrieg weitergehen? Die
einfache Antwort: Genau so wie bisher! Die einen vertreten leidenschaftlich
ihre Konsolen, die anderen beschweren sich (mal mehr, mal weniger
gerechtfertigt) über Meinungen dieser unbelehrbaren Fanboys. Wichtig ist dabei
nur eines: Auch das Diskutieren in Communitys ist – genau wie das Spielen
selbst – ein Hobby. Und wie oben ja festgestellt, geht es bei Hobbys darum,
Spaß zu haben! Also sollen ruhig Alle fröhlich weiterkämpfen, die daran ihre
Freude haben. Wer sich dagegen nur noch genervt fühlt und nicht mit der
Ignoranz der Gegenseite klarkommt, der sollte stattdessen einfach die Klappe
halten, den Computer aus und die Konsole einschalten – wenn ihm denn das
Spielen noch Spaß macht. Denn so toll Hobbys auch sind – es sollte wegen ihnen
keine echten „Kriege“ geben. :mariov:

Dieser Artikel wurde bereits 666 mal gelesen.

Tags: Diskussionen, Emotionen, Fanboys, Konsolenkrieg

Kategorien: Konsolenkrieg

Artikel bewerten

Kommentare (12)

  • 12

    Von UnKnOwN (Donnerstag, 2. Januar 2014, 18:37)

    Bin grade über den Playstation Thread auf diesen Blog gekommen und muss sagen, dass er alles sehr gut aufzeigt und deine Sätze wirklich plausibel klingen ;)

    Ich denke, wenn sich jeder das, was du hier zusammengetragen hast, verinnerlicht und im Hinterkopf behält, würden "Konsolenkriege" wesentlich weniger schnell ausufern und überspitzen ;)

  • 11

    Von EinName (Donnerstag, 2. Januar 2014, 10:33)

    Der Blog passt perfekt zur momentanen Situation...

  • 10

    Von Roman (Sonntag, 2. Dezember 2012, 14:33)

    Mit stolz kann ich verkünden, dass dieser Blog-Eintrag einen "Hall of Fame"-Award gewonnen hat:

    http://www.ntower.de/forum/sonstiges/20-…e/4/#post335630

  • 9

    Von Provence (Montag, 5. November 2012, 23:08)

    Ja die pösen Sony F-Boys xD.
    N-Fans tun das ja gar nicht....

  • 8

    Von Roman (Montag, 5. November 2012, 14:00)

    @SITDnow: Sonderlich ernst nehme ich die Sache eigentlich nicht - ist vielleicht falsch rübergekommen. Der ganze Blog ist (wie oft bei mir) eigentlich mit Augenzwinkern zu lesen...

    Natürlich ist auch unter Fanboys nicht jeder gleich, klar. Es ist eine Definitionsfrage: Gemeint ist nicht der herkömmliche "Fan", der einfach seine Sachen mag, sondern der "Fanboy" (blödes Wort eigentlich - ich vermute mal es entstand als Ausdruck des Vorwurfes an extreme Fans), der eben so weit geht, sein "Fähnchen" mit dem Wind wehen zu lassen. Man kann natürlich streiten, wo da Grenzen liegen, aber von meiner Seite ist es ohnehin kein Vorwurf an jemanden, sondern der Versuch meine Sicht der Situation aufzuschreiben.

    Und weil ich das dann gerne sehr ausführlich mache, gibt es das als Blog - was natürlich niemanden abhalten muss, ein Forenthema zu eröffnen.

  • 7

    Von Roman (Montag, 5. November 2012, 13:59)

    Erstmal allgemein: Danke für alle positiven Rückmeldungen! :)

    @IceDay: Sklaven mit Gehirnwäsche? Hört sich nach einer klaren Einstellung an - viel Spaß im nächsten Gefecht! ;-)

    @Vui: Ja - Hater habe ich im Blog außen vor gelassen. Zu denen fällt mir aber auch ehrlich nur ein, dass sie mir Leid tun. Ist doch Mist, so viel Hass in sich zu haben. Man soll sein Hobby doch genießen können...

  • 6

    Von SITDnow (Montag, 5. November 2012, 09:48)

    Man man man - du nimmst das alles zu ernst. Alleine schon der Abschnitt mit den Fähnchen im Wind. Wenn du nicht so verallgemeinern würdest, wäre dir aufgefallen das auch "Fanboys" untereinander eine andere Meinung haben können. Fanboy-A: HD ist nicht wichtig. Fanboy-B: HD ist wichtig. Beide melden sich natürlich dann wenn sie sich bestätigt sehen. Auch wenn es immer so verstanden wird. Ein Fanboy ist nicht immer der Offizielle Sprecher für eine ganze Fan-Gemeinschaft.

    Abgesehen davon: Geh auf CW die schlimmsten Fanboys sind immer noch bei Sony. Denn diese Verteidigen nicht nur ihr System sondern müssen bei jeder N-News bashen und missionieren. Also im grunde eben Hater. Manche Trollen auch nur gern.

    Fanboys find ich ok - Hater gehen garnicht.

    Btw. wäre das nen super Beitrag fürs Forum gewesen - unter den Blog kann man nicht so gut diskutieren...

  • 5

    Von König Bowser (Sonntag, 4. November 2012, 20:28)

    Zum Thema Nintendo Fanboy stimme ich dir voll und ganz zu.

  • 4

    Von Vui (Sonntag, 4. November 2012, 20:16)

    Sehr schöner Blog! Ich persönlich ziehe zwischen den so gennanten Fanboys und Hatern eine Trennlinie. Man kann ein Fanboy sein, muss aber gleichzeitig nicht die Konkurrenzprodukte verabscheuen. Ich denke aber, dass du Konsolenkriege mit den Fanboys nicht zu verallgemeinern wolltest. Am schlimmsten sind die Fanboys und Hater in einer Person. Da gilt immer die Devise "Nieder machen, egal ob mit Argumenten oder ohne, mein Weltbild ist das einzig Wahre". Auch als ätzend empfinde ich diese arroganten "Multis", die bei ihrer Spieleauswahl größtenteils uneingeschränkt sind und deshalb bspw. die PS360-Ports auf der Wii U schlecht reden, obwohl es viele glückliche Nintendo-Onlys gibt, die sich freuen, dass sie keine Zweitkonsole brauchen. Solche Leute sind dann meistens keine Fanboys, sondern Hater, die immer und überall etwas zum Meckern haben und die Kriege ebenfalls vorantreiben.

  • 3

    Von IceDay (Sonntag, 4. November 2012, 20:13)

    Die Wii kann kein HD, die Konkurrenz schon. Fanboy: „Macht nichts, die
    Auflösung ist nicht wichtig.“ Dann kommt die Wii U mit HD (Gerüchte sagen:
    alles in 1080p) Fanboy: „Genial! Super Grafik, Zelda in HD, höhere Auflösung
    als die Konkurrenz!“ Dann wird bekannt, dass zumindest manche Spiele nur in 720p
    laufen. Fanboy: „Egal, den Unterschiede sieht man gar nicht!“
    Damit hast du einen relativen großen Bereich einer nicht näher zu beschreibenden Nintendo-Community dargestellt. Super!

    Aber ich würde dieses Fanboy-Getue mit den Gefühlen nicht so unterschreiben. Sklaven mit Gehirnwäsche sind das...Da gibts keine Rechtfertigung.

  • 2

    Von Cape-Mario (Sonntag, 4. November 2012, 17:39)

    Mal wieder ein toller Blogeintrag von dir :) Du hast es meiner Meinung nach auf den Punkt gebracht. Wer mit den Konsolen eines Herstellers nostalgische Erinnerungen verbindet und diese durch Treue weiter pflegt, dem ist es nicht unbedingt vorzuwerfen subjektiv zu argumentieren. Ich selbst falle ja auch in die Gruppe der Nintendo-Fanboys, sonst wäre ntower wohl nicht das einzige Forum in dem ich aktiv bin. Das Subjektive macht -so ist es zumindest bei mir- den Reiz aus, mit einem Xbox/Playstation-Spieler zu diskutieren. So würde es mir mit Sicherheit nur halb so viel Spaß machen, wenn ein Freund und ich uns über Konsolen unterhalten und wir immer einer Meinung wären. Die typischen Differenzen und meist subjektive Argumente sind manchmal gerade das Lustige :)

  • 1

    Von Crow (Sonntag, 4. November 2012, 17:38)

    Nach dem Konsolenkriegabschnitt wollte ich zunächst nicht mehr weiterlesen. Kurz weitergelesen und schon sind wir einer Meinung :D
    Man setzt nun mal Schwerpunkte. Eigentlich überall.
    So haben manche lieber eine gute Grafik und andere eben eine Konsole aus dem Hause Nintendo, weil sie einfach nicht mehr von dem Konzern loslassen können. Die Fanboykriege nerven aber trotzdem. Gerade auf Seiten, wo wirklich viele Leute unterwegs sind und man quasi niemanden kennt, ist es wirklich am schlimmsten. Ich lese ja sowieso seit ein paar Monaten keine YT Kommentare mehr, weil diese einfach zu hirnrissig sind. Aber bei Konsolenkriege oder Deutschland vs. Türkei Spielen ist es besonders schlimm. (Beide Themen stehen auch total im Zusammenhang)
    Krieg ist einfach der Volkssport der Menschen. Eine Welt ohne Krieg wird es nie geben, sei es nun real oder virtuell.

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