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  • Dirk Apitz

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Der Türsteherblog #2 Geld stinkt auch im Fußball

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Von Dirk Apitz, Mittwoch, 14. November 2012, 16:06



Ich wollte meinen zweiten Blog eigentlich nicht über Sport schreiben und schon gar nicht über Fußball. Aber aus aktuellen Anlass muss ich wohl doch. Ich kenne viele Freunde die Werderfans sind und kenne mich dadurch auch ein wenig mit dem Verein aus. Für mich selber ist es schon eine schockierende und undenkbare Nachricht, das Allofs wechselt aber nicht nur das. Nein Klaus Allofs wechselt zu dem VW-Konzer....tut mir leid...zum VFL Wolfsburg. Dieser Verein stinkt regelrecht nach Geld und hat in den letzten 2-3 Jahren massig Spieler gekauft wo vielleicht nur die Hälfte, wenn überhaupt, sich überhaupt lohnten. Gerade durch Magath begann eine regelrechte Verkaufsorgie die man nur von der Insel kannte.
Doch warum ist diese Meldung so brisant? Es ist nicht die Tatsache das ein Manager mitten in der Saison wechselt, was im übrigen zum ersten mal in der Bundesligageschichte passiert. Es ist auch nicht die Tatsache dass der VFL Wolfsburg schon wieder eine Einkaufstour beginnen könnte. Nein auch die Diskussion ob Schaaf nun auch wechseln wird macht diese Story nicht interessant. Es ist die Verbundenheit von Allofs zu dem Verein SV Werder Bremen. Klaus Allofs hat selber 3 Jahre für den SV Werder Bremen gespielt und dabei in 78 Spielen 18 Treffer erzielt und dort seine Karriere als Fußballprofi beendet. Als seine Karriere als Trainer nur 10 Spieltage andauerte kehrte er zu Werder Bremen als Geschäftsführer bzw. als Vorstand zurück. Mit dem Traumduo Allofs/Schaaf konnte Werder Bremen die Meisterschaft und zweimal den DFB-Pokal holen, einmal sogar das Double. In den 2000er Jahren war Werder Bremen damit auch eine Topmannschaft des deutschen Fußballs der es 5 mal schaffte sich für die Champions League zu qualifizieren. Das Erfolgskonzeot von Allofs und Schaaf war immer junge Spieler bzw. unbekannte Gesichter zu verpflichten die meistens dann zu großen Stars heranwuchsen. Dies war allerdings Fluch und Segen zugleich denn nicht wenige Spieler haben dann , den nicht ganz so reichen, Verein verlassen für Clubs mit einem hohen Konto. Özil zu Real, Marin zu Chelsea, Diego zu Juventus und jetzt Wolfsburg und nicht zulestz Tim Wiese nach Hoffenheim und Pizarro schon zum zweiten mal zu den Bayern. Oft hat sich Allofs darüber beklagt doch nun verrät er sich selbst und wechselt zum VFL Wolfsburg. Damit geht nicht nur eine Vereinsbeziehung zu Ende sondern auch eine Freundschaft. Schaaf und Allofs sollen sehr eng befreundet sein und so sind doch all diese Fakten schon etwas verwunderlich, dass der ehemalige Geschäftsführer nun wechselt. Gut bei Werder Bremen stagniert aktuell alles. Der sportliche Erfolg bleibt aus, finanziell steht der Verein auch nicht mehr gut da (trotz Spielerverkauf) und auch der eine oder andere Fan war nicht immer mit den Entscheidungen zufrieden. Vielleicht hat Allofs dies anerkannt und sich gerade deswegen dafür entschieden den Verein zu verlassen, weil er selber kaum noch was ändern wird. Vielleicht tut es dem Verein sogar gut und Allofs findet in den VFL Wolfsburg eine neue Herausforderung? Oder ist das zu weit gedacht? Ging es letztendlich doch ums Geld bzw. die Möglichkeiten die Allofs finanziell hat?

Doch diesen Fall sollte man nicht nur auf Allofs beschränken auch nicht nur auf Werder Bremen, obwohl dieser Verein ein sehr gutes Beispiel ist für das nächste Thema. Gibt es denn im Profi-Fußball nur noch Söldner? Denn gerade Werder Bremen hatte damit zu kämpfen, Spieler verkaufen zu müssen weil diese nichts aufbauen wollen sondern fürs Geld lieber wechseln. Gerade Werder Bremen ist ein Opfer dieser Mentalität, nur Arsenal London kann das ganze wohl noch steigern. Geht es den Spielern nur noch ums Geld? So pauschal könnte man das nicht sagen. Es gibt auch genügend Gegenbeispiele, nur der Negativtrend steigt.

Aber warum nur schlechte Dinge nennen? Schweinsteiger bleibt dem FC Bayern treu trotz anderer Angebote. Reus verzichtet auf mehr Geld und wechselt zum BVB. Xavi, Puyol haben 2001 auf ihr Gehalt verzichtet als der Verein vor dem Abgrund stand. Das sind nur ganz wenige ausgewählte Beispiele, die Liste ist lang. Auffällig ist aber im übrigen, das besonders Spieler aus Brasilien oder Afrika zum Ende ihrer Karriere lieber aufs Geld gucken. Ist es die Mentalität der Länder? Oder doch nur eine Charakterfrage?

Wie seht ihr das?

Dieser Artikel wurde bereits 219 mal gelesen.

Kategorien: Fußball

Artikel bewerten

Kommentare (13)

  • 13

    Von Dirk (Donnerstag, 15. November 2012, 16:41)

    Ich beschäftige mich sehr gut über Arsenal ist der einzige Verein neben Liverpool, den ich beobachte in England. Wenger scheint nicht so der tolle Typ zu sein wie ihn die Arsenalfans gerne sehen. Gibt viele Gründe warum Spieler den Verein verlassen. Wenger gilt als Engstirnig und sieht Fehler kaum ein.

    Özil hätte auch einfach zu einen anderen Verein wechseln können oder was mit Bremen aufbauen können bevor er sich selbst verrät für Geld was er bereits genug hat darum geht es. Der Abgang macht es nur noch schlimmer. Klar hier in Deutschland redet kaum einer darüber weil es ist ja der gute Özil aus der Nationalmannschaft ;)

    So wenige treue Spieler gibt es gar nicht. Die fallen halt nur nicht auf.

  • 12

    Von era1Ne (Donnerstag, 15. November 2012, 16:12)

    @ Dirk

    Du scheinst dich mit dem Thema Arsenal nicht gut zu beschäftigen. Wenger verteidigt alle seine Spieler. Selbst über Song und co hat er kein böses Wort verloren. Die Information über das Verhalten von Song hat ein Insider (der schon öfters richtig lag) veröffentlicht.

    Klar arbeitet Özil und co nur für Geld, aber man kann nicht erwarten dass er seine Karriere nicht vorantreiben möchte. Falls er sich wirklich falsch verhalten haben sollte ist das mies, aber davon habe ich wie gesagt nichts gehört.

    RvP hat vor vielen Jahren Bilder veröffentlicht die sein Kinderzimmer mit Arsenal Bettwäsche etc. zeigten. Bei der ManU PK hat er gesagt er hätte auf das Kind in ihm gehört und sei zu ManU gewechselt. Das ist dreist. Dazu kommt noch wie er ein Brief an die Fans verfasst hat und den Verein kritisiert obwohl genau diese Philosophie und Wenger ihn groß gemacht haben.

    Wie es bei Özil war kann ich nicht beurteilen. Es gibt leider nur noch sehr wenige treuen Spieler/Trainer.

  • 11

    Von Dirk (Donnerstag, 15. November 2012, 15:59)

    Özil hat sich nicht mal richtig verabschiedet und laut Aussagen soll Werder das viel zu spät mit bekommen haben dass der gute Özil schon mit anderen Vereinen spricht. Doch das ist ein Söldnertum. Er spielt für einen Verein den er nicht mag und auch drauf verzichten könnte wenn er wollte da es andere Alternativen gegeben hätte. Es ging ihm dabei nur ums Geld und um mehr nicht. Das Thema um Song ist irgendwie lustig. Denn Song hat doch laut Aussagen nie richtig beim Training mit gemacht jetzt unterstellt man ihn es wäre wegen dem Wechsel zu Barca. Finde ich dann schon fragwürdig aber das Wenger und co. nicht vor Ausreden zurück schrecken und sogar anfangen zu lügen ist ein anderes Thema. Song war schon immer ein Problemspieler. Ich persönlich war auch nicht so begeistert von dem Wechsel aber ok. Da fand ich den Abgang von V.Persie um einiges schlimmer der ein paar Tage vorher noch behauptete er würde bleiben und Arsenal treu bleiben blabla.

  • 10

    Von era1Ne (Donnerstag, 15. November 2012, 15:46)

    @ Dirk

    Bei Özil habe ich keine Meldungen über ein schlechtes Verhalten gehört. Er hat nur gesagt er wolle für Barca spielen und ist zum Rivalen gewechselt.

    Wenn man privat gerne Nissan fährt aber bei VW arbeitet ist man auch kein Söldner oder Geldgeiler Mensch. Manchmal kann man eben nicht seinen Job bei seinem Traumarbeitgeber machen.

    Song soll sich mies verhalten haben und so einen Wechsel provoziert haben. Es gibt sogar Gerüchte, dass der Co Trainer ihm an den Hals springen wollte. So drastisch wird es nicht gewesen sein, aber ich glaube der Meldung insofern, dass der Co-Trainer auf Song sauer war.

    Arsenal hatte absolut keinen Grund Song gehen zu lassen, da er lange Vertrag hatte und Arsenal keine Geldprobleme hat.
    Bei Spielern wie RvP stand man mit dem Rücken zur Wand, da sie nicht verlängern wollten und sie nur noch 1 Jahr Vertrag hatten.

    Wenn ein Spieler gehen will ist das in Ordnung. Es kommt aber auf die Art und Weise an.

  • 9

    Von Dirk (Donnerstag, 15. November 2012, 13:31)

    Nein Barca nicht aber andere Vereine die ihm das auch geboten hätten. Er hätte auch mit Bremen was aufbauen können. Bremen hatte damals keine schlechte Mannschaft. Es geht vor allen aber auch um die Art und Weise wie Özil sich von Bremen verabschiedet hatte.

    Wenn du mit dem Argument kommt bei Özil, der offen sagt er sei Barcafan und schon sich deswegen lächerlich macht wenn er zu Real wechselt, dann frage ich mich was du gegen Song hattest? Er hatte am Ende die selben Ambitionen wie Özil wechselte aber nicht zum Rivalen von seinem Lieblingsverein. Es ist nicht immer leicht zu sagen ob es am Geld liegt oder nicht. Finde man sollte da schon vorsichtig sein mit der Aussage. Vielleicht fühlt sich ein Spieler im Verein auch nicht mehr wohl. Gibt viele Gründe.

  • 8

    Von era1Ne (Donnerstag, 15. November 2012, 09:20)

    @ Pascal

    Ein Özil wird wohl wegen den Titeln und der CL gewechselt sein. Barca hat ihm wohl kein Angebot gemacht, deshalb musste er improvisieren da er nicht ewig warten kann bis seine Karriere voran geht.

  • 7

    Von Dirk (Donnerstag, 15. November 2012, 00:15)

    Pascal du hast einen wunderbaren Punkt angesprochen. Warum wechseln Spieler überhaupt wegen Geld, haben sie nicht genug? Das ist eine Frage die ich mir immer stelle. Viele Spieler wechseln ja auch nicht für das Geld sondern aus anderen Gründen wie zb auch Cesc. Aber warum wechselt ein Özil zu Real Madrid obwohl er vorher offen kundig behauptet hätte er wäre großer Barcafan, hat sich sogar Cule (so werden wir Fans genannt) genannt. Warum wechselt er dann zum Rivalen. Kann man, wenn man schon genug verdient, nicht auf das Geld scheißen was man zu viel hat und dahin wechseln wo das Herz hängt bzw. wo man hin will.

  • 6

    Von Pascal (Mittwoch, 14. November 2012, 20:11)

    Die Fußballclubs sind selbst schuld, wenn sie die Fußballer zu so einer Mentalität erziehen. Wenn sie die Transfer-Summen und die Gehälter immer weiter nach oben schrauben, wollen auch die Spieler immer mehr.

    Und die FIFA ist ja auch kein gutes Vorbild. Die versuchen doch auch, überall Geld einzustreichen, wo es geht. Das alles bekommen die jungen Talente oder denjenigen, die es werden wollen, doch alles mit.

    Da ziehe ich dann meinen Hut vor Spielern wie Schweinsteiger, wenn die so treu sind, wie du es schreibst. Aber mal ehrlich: Mehr Geld hat er eh nicht nötig, es reicht ihm wohl einfach ;)

  • 5

    Von era1Ne (Mittwoch, 14. November 2012, 19:10)

    Werder hat weniger starke Konkurrenz und steht finanziell immer schlechter da. Bei Arsenal wird sich dass in 1-3 Jahren schon geändert haben.

    Für Werder wünsche ich mir wieder eine erfolgreichere Zeiten, da ich ein Sympathisant von diesem Verein bin. Arsenal kann die Situation von Werder allerdings nicht toppen. Werder ist ein größeres Opfer dieser Mentalität.

  • 4

    Von era1Ne (Mittwoch, 14. November 2012, 19:10)

    Eine der wenigen Menschen die definitiv keine Söldner sind wäre wohl Arsene Wenger. Ein Weltklasse Trainer der schon mehrere Angebote von anderen Vereinen hatte, aber bei den Gunners geblieben ist weil er sich mit ihnen verbunden füllt und etwas großes aufgebaut hat.

    Werder mit Arsenal vergleichen würde ich aber grundsätzlich nicht. Arsenal kämpft mit stumpfen Waffen gegen die Scheichs wie ManCity, Chelsea. Finanziell sind sie weit hinter ManU, City und Chelsea dies wird sich in Zukunft aber ändern können, da bald die langfristigen Verträge auslaufen. Sponsoren etc.

    Mit diesen dürften sie viel näher dran sein, aber erreichen wird man diese 3 Vereine aus finanzieller Sicht nicht.

    Die Welt des Fußballs hat einen Wandel erlebt den Arsenal deshalb noch nicht mitgehen konnte, da sie wegen dem Emirates langfristige Verträge gemacht haben.

  • 3

    Von era1Ne (Mittwoch, 14. November 2012, 19:10)

    Im Fußball gibt es fast nur noch Söldner. Ich bin Fan von Arsenal London und in den letzten Jahren gab es ein paar sehr undankbare Spieler. Ein RvP hat durch die Philosophie des Vereins überhaupt die Chance gehabt Weltklasse zu werden, da er oft verletzt war und im Prinzip nur 1,5 Jahre für Arsenal auf Top Niveau gespielt hat wechselt nach dieser Zeit weil er sich für etwas besser hält, obwohl er sehr lange im Verein war.

    Ein Song soll Aufforderungen ignoriert und nicht pünktlich zum Training erschienen sein.

    Ich kann manche Wechsel wie den von Cesc nachvollziehen, aber die beiden Beispiele und andere Spieler waren einfach undankbar und könnte man als Söldner bezeichnen.

  • 2

    Von Dirk (Mittwoch, 14. November 2012, 16:27)

    Oh schreibfehler, danke.

  • 1

    Von Nan (Mittwoch, 14. November 2012, 16:16)

    "Reus verzichtet auf weniger Geld"
    Du meinst wohl MEHR Geld. ;)
    Sonst meine Meinung...

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