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The Legend of Zelda: Majora's Mask (VirtualConsole) // User-Reviews (1)

The Legend of Zelda: Majora's Mask
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
System:
Nintendo-Points:
Altersfreigabe:
03.04.09
Nintendo
Nintendo
Action-Adventure
1
N64
1000
Ab 6 Jahren USK-Siegel
10

User-Review von Saturos


Es kommt selten vor, dass sich ein und derselbe Link in 2 Abenteuer hintereinander stürzt. Nachdem er Ganondorf in die Flucht geschlagen hat und ganz Hyrule gerettet hat, könnte man meinen, dass er seine Bestimmung erfüllt hat, aber ironischerweise ist er auf der Suche nach seiner Fee "Navi", die zum Ende hin in Ocarina of Time verschwunden ist. Aufgrund von diesem Dilemma verabschiedet er sich von seinen Freunden und reist kurzerhand mit seinem treuen Pferd Epona in neue Gebiete. Auf seiner Reise jedoch kommt es zu einer schicksalshaften Begegnung mit dem Horror-Kind, welches ihr noch aus dem Vorgänger kennen dürftet. Dieses scheint nicht ganz bei Sinnen zu sein, zumal es einen seltsame Maske trägt und verwandelt euch in einen "Deku" - gleichzeitig seid ihr auch eure geliebte Ocarina los. Ihr habt richtig gehört: Nun seid ihr als kleiner Deku unterwegs und müsst euch demnach zurückverwandeln. Und das in nur 3 Tagen, denn sonst seid ihr für immer verloren!



Nach einem kurzen Plausch mit dem Maskenhändler wird euch erzählt, dass das Horror-Kind unter bösem Einfluss der sogenannten "Majoras Maske" steht und nun mit seinen Kräften ganz Termina zerstören möchte. Das ist natürlich sehr beunruhigend, da derzeit in Unruh-Stadt für ein Karneval geplant wird und sich bereits alle intensiv darauf vorbereiten - der Weltuntergang sollte also am besten nicht geschehen, oder? Ihr habt nur 3 Tage Zeit, den Mond zu stoppen, der wie eine Art Asteroid in dem Spiel fungiert und die ganze Stadt zerstören wird, wenn er nicht innerhalb von nur 3 Tagen aufgehalten wird. Zuallererst geht es aber darum, Link's ursprüngliche Gestalt zurückzuerlangen und anschließend die 4 Riesen aus ihren Tempeln im Sumpf, in den Bergen, im Meer sowie im Canyon zu erwecken, um den herabstürzenden Mond aufzuhalten. Sobald Link seine Ocarina der Zeit wiedererlangt hat, kann er durch ein gewisses Musikstück aus Ocarina of Time in der Zeit zurückreisen und so beliebig oft wieder bei 3 Tagen starten.
Das würdet ihr mit eurer Ocarina auch sicher gerne können, oder?

Bereits früh werden einem die neuen Fähigkeiten der Masken erklärt. Als Deku-Link könnt ihr z.B. in Pflanzen hineinklettern, die einen so hoch schießen, dass man für kurze Zeit fliegen kann. Später wird man ebenfalls noch in einen Goronen verwandelt, mit dem man auch die rutschigsten Ebenen mühelos erklimmen kann. Wer außerdem die Zora bisher immer mochte, wird nun mit einer Maske tauchen sowie schwimmen können. Aber es gibt auch Masken, mit denen man einfach nur bestimmte Leute ansprechen muss wie z.B. mit einer Postbotenmütze den Postboten oder einer Mütze eines vermissten Jungen seine Verlobte. Durch viele dieser Masken wird das Herz des Spieles - die Sidequest's - ausgelöst. Passend dazu spendiert euch eine Gang aus Vorschülern ein Notizbuch, in dem alle möglichen Aufgaben und Probleme der Bewohner festgehalten werden. Dieses werdet ihr auch ganz bestimmt benötigen, da es zu nahezu jeder Tageszeit etwas zu erledigen gibt.



Neben den Masken gibt es die gewohnten Ausrüstungsgegenstände wie Bomben, Pfeil und Bogen, Greifhaken sowie das Auge der Wahrheit. Aber auch neue Gegenstände wie das Pulverfass oder die Fotobox könnt ihr bereits früh euer Eigen nennen. Die Flaschen, wovon ihr dieses Mal sogar 6 Stück erhalten könnt, sind ebenfalls für viele Bewohner vonnöten. Die Ocarina darf natürlich nicht vernachlässigt werden und ist meist nötig, um in einen neuen Tempel zu gelangen. Aber auch durch die Eulenstatuen, die ihr zuvor aktiviert haben müsst, könnt ihr euch durch ein bestimmtes Lied bequem von A nach B teleportieren. Im weiteren Spielverlauf werdet ihr euch an bestimmte Lieder wie die Hymne des Sturmes oder Eponas Lied erinnern. Letzteres wird nötig sein, um mit Epona wieder die Steppen unsicher machen zu können.

Es wird also schon deutlich, dass sich dieses Zelda auf die Sidequest's fokusiert, aber natürlich sind sie nicht zwingend erforderlich für das Spiel, aber eine Flasche in Reserve zu haben, kann in manchen Situationen sehr hilfreich sein. Einen bestimmten Quest, in dem es um eine Hochzeit geht, solltet ihr euch aber nicht entgehen lassen, denn es lohnt sich am Ende. Und ihr seid doch so sozial und helft Menschen mit Problemen, nicht?
Aber was ist ein Zelda ohne Tempel? Wie früh erwähnt gibt es dieses Mal nur 4 von dieser Sorte, für die ihr aber zuvor sehr viele Aufgaben absolvieren müsst, um sie betreten zu dürfen. So kommt es auch mal vor, dass ihr in eine Piratenfestung eindringen müsst sowie in ein Nest voller Aale, um kleine Zora-Eier wiederzubekommen. Oder ihr müsst einen Brunnen voller Mumien betreten und deren Wünsche erfüllen, um ein neues Item zu erhalten.
Habt ihr aber erst einmal einen dieser 4 Tempel betreten, wird es nicht unbedingt einfacher, denn diese sind sehr komplex aufgebaut und erfordern viel Geschick. Darüber hinaus gibt es jeweils 15 Feen, die ihr alle sammeln müsst, um ein wertvolles Upgrade der großen Fee zu erhalten. Auch wenn Tempel 1 noch nicht die Offenbarung eines Zeldas ist, so steigern sich Tempel 2 sowie 3, der sogar dem Wassertempel von Ocarina of Time Konkurrenz macht. Doch der letzte Tempel stellt mit einem bestimmten Element alles in den Schatten und macht ihn zu dem schwierigsten, aber auch komplexesten Tempel der bisherigen Zelda Spiele. Warum er so speziell ist? Dafür müsst ihr das Spiel erst einmal selber gespielt haben!



Schaut man sich Majora's Mask genauer an, so erkennt man viele Parallelen zu seinem Vorgänger. Es wurde die gleiche Engine verwendet und einige Charaktermodelle wurden übernommen - dieses Mal ist ein Talon aber kein Besitzer der Lon Lon Farm, sondern ein Verkäufer in der Milchbar. Mag das an der Finanzkrise liegen? Das gute an diesem Spiel ist aber, dass man sich entscheiden kann, ob man sich jetzt in den nächsten Tempel wagt oder sich entspannt einigen Quests widmet, in denen man Herzteile oder Masken abstauben kann. Minispiele dürfen demnach nicht fehlen, die sich sogar noch einmal an der Anzahl verdoppelt haben. Vielen hat auch die Atmosphäre bisher in den Zelda-Spielen gestört. Hier wird durch den passenden Soundtrack und den düsteren Themen, wo ihr mehrere Male sterbende Leute erlösen müsst, eine perfekte Atmosphäre geschaffen, die speziell die älteren Spieler ansprechen dürfte. Gerade Freunde von philosophischen Themen wie Freundschaft, Liebe oder auch Hass werden in diesem Zelda gewisse Stellen kennenlernen, die eindrucksvoll die Tiefe und den Sinn des Spieles widerspiegeln. Von einem lieblosen Nachfolger, den man nur 2 Jahre später brachte, kann also nicht die Rede sein.

Was die Schwierigkeit betrifft, hat man noch einmal einen heraufgesetzt und viele Zwischengegener sowie starke Endbosse in das Spiel integriert. Desweiteren gibt es auch etliche nervige Gegner, die euch in Überzahl ebenso ausschalten können. Habt ihr also nicht genügend Herzteile eingesammelt, können euch nur noch die Feen retten oder ihr trainiert fleißig in der Stadt mit eurem Schwert. Wie einen Absatz zuvor erwähnt, ist auch dieser Soundtrack von Koji Kondo wieder allererste Sahne und wird sich garantiert in eure Ohren einbrennen. Gerade das Königreich der Deku oder den 4. Tempel möchte man bei solch einem Ohrenschmaus gar nicht mehr verlassen. Als kleiner Ansporn, alle Masken zu sammeln: Je mehr ihr davon gesammelt habt, desto mehr Szenen aus dem Abspann werdet ihr sehen!



Fazit (10):
Miyamoto hat es wieder einmal geschafft, ein Meisterwerk im Action-Adventure Bereich in nur 2 Jahren zu schaffen, welches sich nicht hinter dem von vielen als bestes Videospiel aller Zeiten bezeichneten Ocarina of Time verstecken muss. Hier hat man nämlich auf viele Sidequests und auf eine düstere Atmosphäre gesetzt, was sich wunderbar von Ocarina of Time differenziert. Ob ihr den Zeitdruck des Spieles mögt, hängt von eurer subjektiven Meinung ab. Während ich es damals als Kind gehasst habe, liebe ich es heute wie eh und je und würde sehr eine HD Variante auf der Nintendo Wii U begrüßen. Ein solches innovatives Zelda fehlt desweiteren auch heute noch, da sich die letzten 3D Zeldas leider einfach zu sehr an Ocarina of Time orientiert haben und kaum etwas Eigenes erschaffen haben.

Falls ihr es noch getan habt, solltet ihr jetzt ganz schnell entweder den Wii Shop Kanal aufsuchen oder euch das Modul bei Ebay oder von anderen Gebrauchthändlern besorgen.
Geschrieben am 08.10.12
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