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Paper Mario: Sticker Star (3DS) // User-Reviews (2)

Paper Mario: Sticker Star
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
07.12.12
Nintendo
Intelligent Systems
Adventure
1
Ohne Altersbeschr. USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar
6

User-Review von Crow



Erstmals dürfen Paper Mario Fans und welche, die es werden wollen, den wirklich zweidimensionalen Mario auf einem Handheld bei seinem Abenteuer unter die Arme greifen. Doch kann ein Handheldableger mit seinen Pendants auf der Heimkonsole konkurrieren oder sogar übertrumpfen?
Diese Frage stellte ich mir immer wieder während des Spielens. Um die etwas ernüchternde Wertung nachvollziehen zu können, sollte man das Spiel auseinandernehmen und einzeln bewerten.

Story
Die Geschichte beginnt mit dem sogenannten Stickerfest. Im Pilzkönigreich dreht sich an diesem Tag alles um Sticker, denn nur dieser besonderen Nacht fällt der Stickerkomet vom Himmel herab.
Dieser lässt dem ersten Bewohner, der ihn berührt, einen Wunsch in Erfüllung gehen.
Doch was wäre ein Mario Spiel ohne unseren geliebten Bowser. Dieser macht dem Fest einen Strich durch die Rechnung und will den Sticker Kometen für sich gewinnen. Dabei zerstört er ihn unzählige Teile. Natürlich wurde auch Peach entführt, das sollte aber selbsterklärend sein.

Nun liegt es an Mario, das von Bowser zerstörte Königreich in Takt zu setzen und alle Teile des Stickerkometen einzusammeln. Man ist es schon gewohnt, etwas zu sammeln. Seien es Sterne, Juwelen oder auch Herzen. Diesmal sind es die Teile des Kometen und die mächtigen Royalsticker. Sticker, die dem Besitzer eine unvorstellbare Macht verleihen.
Auf Marios Reise wird man von Kersti begleitet, der Stickerfee. Wer auf Partner hoffte, muss sich wohl mit einem leicht reizbaren Sticker in Form einer Krone zufrieden geben.

Die Story verläuft also wie man sieht recht mariotypisch. An sich kein Problem, denn es funktioniert in den 2D Jump'n'Runs, doch leider soll Paper Mario ein RPG sein.
In früheren Paper Mario Teilen gab es immer zu der Oberstory kleine Geschichten, die im Zusammenhang mit den Gegenständen standen, die man suchte. Bei Paper Mario Sticker Star ist das nicht der Fall. Man hat zwar durchaus kleinere Ansätze wie z.B. den Wiggler und den vergifteten Wald, aber im Großen und Ganzen belässt man es bei der „Bowser entführt Peach“- Nummer. Dies ist für Paper Mario Verhältnisse einfach nicht ausreichend.
3/10

Grafik
Paper Mario Sticker Star weiß mit seinem einzigartigen Stil zu überzeugen. Das Thema Papier wurde mehr als je zuvor mit eingebunden. Der 3D Effekt ist im Vergleich zu vielen anderen 3DS Spiele auch sehr gut. Hierzu muss man nicht viel sagen.
10/10

Musik
Seit dem New Super Mario Bros. Einheitsbrei endlich wieder erfrischende Musik. Die neuen Soundtracks sind toll und auch Remixes von alten Tracks sind richtig klasse geworden. Nur ist für mich persönlich kein Ohrwurm dabei oder irgendein Soundtrack, den ich unbedingt auf dem Handy haben muss.
9/10

Kampfsystem:
Mit Paper Mario: Sticker Star wurde das Kampfsystem noch einmal komplett verändert. Die rundenbasierten Kämpfe aus Teil 1&2 sind zurückgekehrt und das auch erfolgreich.
Im Mittelpunkt des Kampfes stehen aber nicht mehr Aktionen, Items oder Orden, sondern Sticker.
Richtig gehört, nur Sticker. Es hört sich schlimmer an als es eigentlich ist. Man findet Sticker zu genüge und kleinere Kämpfe stellen meist nie ein Problem da. Dennoch will man sich unterbewusst immer aufbewahren, besonders für die Bosskämpfe. Die Bosskämpfe können ohne einen vernünftigen Plan den Spieler sehr fordern. Es gilt wie schon bei Lohgard, die Schwachstellen der Gegner zu finden. Dabei helfen euch die „Dingse“. Alltägliche, noch dreidimensionale Gegenstände, die ihr Sticker verwandeln müsst, um sie zu benutzen.
Das Kampfsystem weiß nach einer Zeit zu gefallen. Leider fehlen mir persönlich dennoch Standardangriffe. Man hätte ruhig den abgenutzten Sprung und Hammer als permanenten Sticker durchgehen lassen können. So etwas verstehe ich unter abgenutzt.
Es stört einen einfach, einen guten Sticker für die letzten zwei Kraftpunkte benutzen zu müssen.
Noch eine große Veränderung ist das fehlende Levelsystem. Um seine KP Anzeige dauerhaft zu erhöhen, muss der Spieler den Bewohnern des Pilz Königreiches helfen und die Geheimnisse der Level ergründen. Anschließend wird man dann mit einem KP+5 Upgrade belohnt.
Was macht man denn nun eigentlich mit dem ganzen Geld, wenn man keine Orden mehr kaufen kann?
Das Spiel bietet euch die Möglichkeit, Sticker und Dingse in Stickershoven zu kaufen. So spart man sich einiges an Laufweg. Doch man kann auch sein Geld im Kampf sinnvoll ausgeben. Durch einlösen von Münzen, kann man am Stickerrad drehen. Mit etwas Glück (oder Geld in der Tasche) kann Mario mehrere Sticker in einer Runde nutzen. Gerade in Bosskämpfen ist das Stickerrad essentiell. Also sollte man immer einen Notgroschen parat haben und nicht alle Gegner überspringen.
8/10

Rätsel:
Neben dem Papierlook war die Serie auch schon immer für ihre tollen Rätsel bekannt. Mit dem 3DS Ableger wird man in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Das Spiel bietet einem vielfältige Rätsel mit den witzigsten Lösungen. Oft spielen die Entwickler mit dem Papierdesign und es ist auch nicht selten der Fall, dass ein Dingse benötigt wird. Allgemein wird dem Spieler viel Backtracking abverlangt. Eigentlich bin ich ein Freund davon, aber bei Paper Mario ist es ein wenig zu viel für meinen Geschmack. Es bestärkt nur den Eindruck von einer kleinen Welt und weist dem Spieler ihre Grenzen auf. Alles in allem braucht sich aber das Spiel in diesem Punkt nicht zu verstecken, denn die Rätsel sind teilweise richtig schwer. Manchmal ist die Lösung aber so naheliegend, dass man nicht auf sie kommen will. Ärgerlich ist es auch, die Dinsge immer wieder aufsuchen zu müssen, um dann vielleicht festzustellen, dass es der falsche Ideenansatz war. Insgesamt jedoch sehr souverän.
9/10


Fazit:

Ihr fragt euch, wieso die Gesamtwertung so schlecht ausgefallen ist, obwohl die Teilwertungen gut sind?
Ganz einfach: Paper Mario: Sticker Star ist ein tolles Spiel, hat aber völlig das Thema verfehlt. Es ist kein RPG mehr, sondern gleicht mehr einem interaktiven und gutaussehenden Knobelspiel für zwischendurch. Ob es nun an der Handheldveröffentlichung, lässt sich nicht sagen. Fakt ist jedoch, dass man das Spiel nicht mehr mit seinen Vorgängern vergleichen kann. Dazu hat es einfach zu viele Abstriche.
Kann ich zum Kauf empfehlen?
Ja, unbedingt! Wie gesagt, man bekommt ein richtig tolles Knobelspiel für zwischendurch. Also im Prinzip ideal für Leute, die stets mit ihrem 3DS an ihrer Seite viel unterwegs sind. Das Spiel bietet trotz der überschaubaren Story einen großen Inhalt und es macht richtig Spaß, es zu spielen.
Geschrieben am 30.12.12
8

User-Review von TheDragonChamp24


Test zu Paper Mario: Sticker Star


Nach über 5 Jahren ohne ein Mario-Rollenspiel ist er wieder zurück – und zwar in 2D-Design auf einer 3D-Konsole.
Das ist eine ungewöhnliche Kombination, denkt man im ersten Moment, und gerade deshalb stellt sich die Frage, ob das Spiel sein Geld wert ist – das lest ihr jetzt!
Mario selber gibt es nun schon seit über 25 Jahren, Paper Mario als Seitenableger über 10 Jahre.
Doch in diesen Jahren durchlebte die Serie einen großen Wandel:
In Paper Mario 1 & 2 gab es Partner sowie ein rundenbasiertes Kampfsystem. In Super Paper Mario waren es dann schon Pixel als Partner und ein Kampfsystem, welches mit einem Jump´n Run vermischt wurde.


Wie der neuste Teil der Serie ist – das kommt jetzt:
Die Story ist vom Grundprinzip gleich zu den der Vorgänger:
Es ist der Tag des Stickerkometen als Bowser überraschend in Stickershoven auftaucht und den Kometen mitsamt Royalstickern zur Explosion bringt.
Durch einen der sechs Royalstickern wird Bowser übermächtig. Ihn gilt es mit der Wächterin Kersti zu überwältigen und es scheint einen Zusammenhang mit dem Verschwinden der Prinzessin Peach zu geben.


Um das zu schaffen muss sich Klempner Mario durch sechs Welten kämpfen um die Macht der restlichen fünf Royalsticker aus den Händen der Oberbösewichte zu befreien! Dann kommt es natürlich zum Kampf mit ihnen-das Kampfsystem ist wieder ursprünglicher jedoch gibt es eine essentielle Neuerung:
Sticker wurden eingeführt welche benötigt werden um den Gegnern aus dem Pilzkönigreich Schaden zu zufügen.
Davon gibt es mehrere Arten:
Sprung-, Hammer-, Blumen-, Heil- und andere Sticker sowie ein paar Dings-Sticker.
Von den Sticker gibt es verschiedene Stärkegrade: von den normalen über die glitzernden weiter mit den Colorstickern – doch das alles gibt es auch noch einmal in groß!


Doch auch ein großer Colorsticker nützt euch nichts wenn ihr nicht im richtigen Moment A drückt.
Mit A stellt ihr das Timing ein, welches eure Attacken noch einmal stärker macht.
Aber manche, von Bowser angeheuerte, Bossgegner benötigen Taktik.
Und manchmal müssen, um dem Gegner Schaden zu machen, 2 Sticker in einer Runde eingesetzt werden, doch das geht nur wenn ihr mit dem richtigen Timing das Rad dreht!
Je nachdem wie viele gleiche ihr habt könnt ihr auch bis zu 3 Sticker in einer Runde einsetzten, ohne das der Gegner zum Zug kommt und dazu bekommt ihr auch noch einen Bonus abhängig von dem wiederholten Bildchen.
Falls man einmal zu wenige Sticker hat kann man auch einfach aus einem Kampf fliehen – außer bei Bosskämpfen.


Doch die Kämpfe sind nicht alles was das Spiel so einzigartig machen.
Eine Welt besteht aus mehreren Leveln, doch in diesen sind die Kämpfe nicht einfach aneinander gereiht. Nein, man springt durch eine Art Diorama in welchem die heimischen Gegner auf den pummeligen Klempner warten. In diesem 3D-Gebilde besteht eigentlich alles konsequent aus Papier oder Pappe. Dies zeigt, dass die Entwickler wirklich das Thema des Spiels dauerhaft einhalten.
Beispielsweise sind Wassertropfen kleine, hellblaue Papier-Schnipsel oder eine Wasserquelle in Form eines Bowserkopfs ist komplett aus Pappe gefertigt.
Durchbrochen wird diese Stimmung nur durch die 3D-lastigen „Dingse“.
Diese Teile sind etwas was eine Schwierigkeit in den jeweiligen Leveln darstellt, wenn ihr diese Stelle geschafft habt dürft ihr diesen Gegenstand mitnehmen und in Stickershoven zu einem sehr starken Sticker machen welcher euch in schwierigen Bosskämpfen hilft - allerdings gibt es sie auch an geheimen Orten.


Aprops Bosskämpfe – in den früheren Teilen der Serie gab es für solche Kämpfe sehr viele Erfahrungspunkte, doch nun gibt es keine EXP mehr daher kann man auch seine KP nicht mehr auf diese Weise erhöhen. Daher gibt es nun 16 versteckte Erweiterungen welche jeweils 5 KP hinzufügen.
Und wo wir gerade bei alten Zeiten sind – in diesem Teil gibt es auch keine Partner mehr, obwohl diese bereits in einer früheren Version intergriert waren. Diese wurden entfernt, weil Marios geistiger Vater, Shigero Miamoto, dies so wollte. Nur Kersti steht euch noch bei, welche euch die Fähigkeit gibt zu papierisieren.


Papierisieren lässt euch die Effekte der Sticker direkt im Level ausnutzen und so auch teils Rätsel lösen.
Rätsel sind ein wichtiges Element der Serie und kommen in diesem Teil auch nicht zu kurz und sind teils auch etwas kniffliger.


Doch bei allen Spielen gibt es auch Musik – in diesem Spiel ist sie etwas besonders.
Die Musik ist im Großteil dem Jazz-Genre zu zuordnen was im ganzem eine spaßige Stimmung verursacht und sehr mitreißend ist, das zeigt auch der im takt-wippende Boss. Doch es gibt im Bereich Musik, generell bei der Mario-Serie, ein großes Manko: die Musik wird viel zu oft wieder verwendet. Es gibt zwar wieder neue Tracks, doch diese kommen im Spiel fast dauerhaft vor und werden den Welten im Klang angepasst und so auch dort wieder verwendet.
So ist das beispielsweise auch auf der, an ein New Super Mario Bros. – Teil erinnernden, Oberwelt.
Diese Weltkarte dient als Schnellreise-System um levelübergreifende Rätsel schneller lösen zu können und die Nerven der Spieler zu schonen, welche in früheren Teilen durch diese Art von Rätseln stark strapaziert wurden.


Die Weltkarte ist zu Anfang recht offen, in den Welten aber linear aufgebaut. Jedoch gibt es auch kleine Abgrenzungen die durch die Geschichte geschickt eingebaut werden.


Desweiteren muss natürlich gesagt werden, wie der 3D-Effekt geworden ist –schon allein wegen den Konsolengegebenheiten. Der 3D-Effekt durchaus gut gelungen und überzeugender als bei New Super Mario Bros. 2 geworden, das liegt an dem Diorama-Design welches den Effekt besonders gut zur Geltung kommen lässt.


Fazit:
Alles in allem liefern die Paper Mario-Altmeister, Intelligent Systems, ein souveränes Spiel ab welches besonders durch die vielen Innovationen sich von der Masse der Spiele abhebt und so ein einzigartiges Spiel welches, vor allem aufgrund des wenigen Bezugs auf die Vorgänger, sehr einsteigerfreundlich und leicht erlernbar ist. Aber auch alte Fans werden auf ihre Kosten kommen, wenn sie sich nur auf das Spiel einlassen und nicht mit der „Früher war alles besser“-Einstellung an das Spiel gehen und es somit von vorneherein ablehnen.

8/10

Geschrieben am 15.02.13
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