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Little Inferno (WiiUDownload) // User-Reviews (2)

Little Inferno
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Preis:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
30.11.12
Tomorrow Co.
Experimental Gameplay Group
Puzzle
1
9,99 Euro
Ab 12 Jahren USK-Siegel
Nicht verfügbar
Keine verfügbar
9

User-Review von Roman Dichter


Little Inferno

Little Inferno gehört zu den Starttiteln der Wii U und ist im eshop erhältlich. Und es ist nicht irgendein Spiel, sondern ein ganz besonderes! So besonders, dass es für mich praktisch schon gekauft war, als ich einen ersten Trailer dazu sah. Normalerweise bin ich nicht so einfach zum Kauf zu verführen, aber in diesem Fall hat mich die einzigartige Atmosphäre gepackt.Zusammen mit der Information, dass es sich um ein Spiel von den „World of Goo “-Machern handelt, war ich direkt „Feuer und Flamme“. Aber haben sich meine Erwartungen erfüllt?

Vorweg muss ich sagen, dass dieses Spiel eigentlich ziemlich ungeeignet für einen Test ist! Einerseits könnte man das Gameplay bemängeln, das allgemein für ein Videospiel zentral ist, hier aber zur Nebensache wird. Es würde mich nicht wundern, wenn es Menschen gibt, die von diesem Spiel nicht nur weniger begeistert sind, sondern es am liebsten direkt verbrennen wollten. Andererseits muss ich dem Spiel bescheinigen, dass es auf gewisse Weise süchtig macht. Ich habe schon von mehreren Spielern gelesen, dass Little Inferno bei ihnen die meiste Spielzeit auf Wii U bisher hatte. Bei mir ist es auch so!

Anstatt wie üblich am Ende des Reviews eine (bzw. keine) Kaufempfehlung auszusprechen, gibt es von mir an dieser Stelle eine Warnung: Verlasst euch nicht auf Testergebnisse! Die können bei diesem Spiel nur rein subjektiv sein (meine Wertung ist es auch!). Es ist definitiv kein Spiel für Jedermann aber hat auch definitiv schon viele Spieler begeistert.


Was spielt man eigentlich?

Das war auch für mich die zentrale Frage, bevor ich das Spiel gekauft habe. Das Gameplay ist sehr simpel, geradezu unspektakulär. Wer das Spiel nicht mag wird sagen: langweilig. Man kauft in einem virtuellen Shop verschiedene Gegenstände und verbrennt sie danach in einem Kamin. Für das Verbrennen bekommt man wiederum Geld, für das man weitere Gegenstände kaufen und die dann wieder verbrennen kann. Werden bestimmte Gegenstände gleichzeitig verbrannt, schaltet man damit eine „Kombo“ frei. Hat man genügend Kombos entdeckt, erweitert sich das Sortiment im Shop, sodass man mehr Gegenstände für’s Feuer kaufen kann. Der Reiz des Gameplays liegt also darin, die Kombinationen zu entdecken und mehr Gegenstände freizuschalten. Für sich genommen klingt das jetzt erstmal denkbar überflüssig, oder? Da kann man auch im Grunde nichts gegen sagen, außer dass es in der Praxis doch süchtig machen kann und man ohne Pause immer weiter kauft, verbrennt, kauft, verbrennt, kauft, verbrennt… Die Freude daran hängt sicher auch mit der außergewöhnlichen Präsentation zusammen.


Die Atmosphäre

Der Stil des Spiels ist ein sehr künstlerischer, einzigartiger. Er erinnert eindeutig an das geniale „World of Goo“. Von der Grafik, über die Musik bis zum schrägen Humor ist die Präsentation des Ganzen der Punkt, der bei den Fans Begeisterung auslösen kann. Dazu gehört auch die ebenso schräge Story, die nicht von Bedeutung ist, aber zum Gesamterlebnis beiträgt. Hin und wieder bekommt ihr nämlich Briefe, in denen die Nachbarin mal mehr, mal weniger Verrücktes Zeug schreibt. Nach dem Lesen werden diese Briefe – wie alle Gegenstände – natürlich verbrannt.


Das „Feuerholz

Ein weiterer Aspekt, der Freude ins Spiel bringt, ist das Brennmaterial. Natürlich reden wir hier nicht von Holz und Kohle, sondern z. B. von Magneten, Fotos, einem Partybus, einem Mond, „Magic Mushrooms“, Sushi, winzigen Galaxien, Feuerlöschern… Es ist also eine Mischung aus den verrücktesten Dingen, die einem überhaupt einfallen können und banal einfachen Gegenständen wie Luftballons. Dabei ist es schon ein Erlebnis, diese Dinge überhaupt brennen zu sehen, denn zu nicht wenigen Gegenständen haben sich die Entwickler auch etwas einfallen lassen, das beim Brennen passiert und für Schmunzeln sorgt.

Das kann am Anfang schon genug motivieren, um einfach alles Mögliche ins Feuer zu schmeißen und dabei zufällig einige der zahlreichen Kombos zu entdecken. Man kann allerdings auch gezielter vorgehen, um die Kombos freizuschalten: In einer Liste könnt ihr schon vorher sehen, wie die die Kombos heißen, aber noch nicht, welche Gegenstände ihr dafür benötigt. Dann seht ihr z.B., dass es eine „Schreckliche Zähne Kombo“ gibt und sucht dann im Shop gezielt nach Puppen, Stofftieren etc., die danach aussehen, als könnten sie dazu passen. Das ganze wird verbrannt und mit etwas Glück habt ihr die Kombo freigeschaltet. Das funktioniert oft wirklich gut und bringt zusätzliche Motivation ins Spiel.


Fazit

Little Inferno ist ein Spiel wie kein zweites. Und allein das ist schon respektabel, wenn man bedenkt, dass es ansonsten Alles irgendwie schonmal gegeben hat. Aber ist das Spiel auch die 15 Euro wert, die man momentan im eshop dafür hinlegen muss? Wie oben erwähnt, kann ich euch die Entscheidung auf keinen Fall abnehmen! Auf der einen Seite steht ein Gameplay, das völlig eintönig und nebensächlich ist – auf der anderen Seite eine einzigartige Präsentation und die Tatsache, dass es Spieler gibt, die tatsächlich Stunde um Stunde vor den virtuellen Kamin gefesselt werden (mich eingeschlossen). Ich empfehle euch also nichts, kann aber eindeutig sagen, dass ich den Kauf auf gar keinen Fall bereue! Es kann aber mit Sicherheit Menschen geben, für die das nicht gilt – da hilft nur eines: Probieren geht über studieren! Vielleicht macht ihr ja auch bei der passenden Umfrage mit, bei der wir sehen können, wie viele Spieler zu welcher Gruppe gehören. Ich habe jetzt jedenfalls genug geschrieben – und werde diesen Test jetzt veröffentlichen (oder doch verbrennen?)…

Ich gebe 9 von 10 Punkten!

Geschrieben am 07.12.12
9

User-Review von gameonion


Ich möchte euch heute von

Little Inferno

berichten. In diesem Spiel gibt es kein festes Ziel. Man verbrennt einfach alles was einem in den Weg kommt.


Story:

Little Inferno spielt in einer Welt, in der es seit langer Zeit schneit. Die Sonne wurde lange nicht mehr gesehen. Um sich nun warmzuhalten benutzt du, der Spieler, den "Little Inferno Entertainment Fireplace" und verbrennst all dein Zeug. Du kannst dich nicht umdrehen, du weißt nicht was hinter dir passiert, du spielst nur mit dem Feuer. Genau wie deine Nachbarin! Ihr schreibt Briefe und tauscht euch aus. Aber spoilern will ich euch nicht weiter...


Gameplay:

Mit dem Touchscreen verbrennst du Dinge. Dinge lassen Geld und Briefmarken fallen. Geld brauchst du zum kaufen von weiteren Dingen die wieder mehr Geld als vorher fallen lassen. Dinge haben Lieferzeiten. Lieferzeiten lassen sich mit Briefmarken verkürzen. Man kann auch Combos durchführen. Je mehr Combos du durchgeführt hast, je mehr neue Gegenstände kommen in den Katalog. Recht simpel, oder?


Steuerung:

Die gesammte Steuerung läuft über den Touchscreen. Das funktioniert überraschend gut!


Grafik:

Die Grafik ähnelt World of Goo. Mir persönlich gefällt der Grafikstil super.


Sound:

Die Soundeffekte sind super realistisch z.B. das Feuer oder die Explosionen. Der Soundtrack ist super und passt sich den Gameplaysituationen perfekt an. Wunderschön!


Ich gebe Little Inferno 9 von 10 Punkten da gegen Ende die Story sehr Sinnlos erscheint. Warum werde ich hier drunter schreiben. Achtung Spoiler!

Gegen Ende bekommt man einen Brief von Suggar Plumms. Sie meint sie wäre am Strand und ich sollte kommen. Nach einem netten Point and Click-Teil Erscheint der Wettermann der einen angeblich an einen anderen Ort bringt. Wenn man mit ihm mitgeht erscheinen die Credits. Was ist mit Suggar Plumms und dem Strand? Teil 2?
Geschrieben am 25.01.13
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