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E3-Rückblick - 2003

Nintendo hatte es nicht gerade einfach. Das japanische Unternehmen musste große Verluste hinnehmen und es gab sogar Gerüchte, dass man sich lieber aus den Konsolen-Bereich zurückziehen möchte, um nur für den Handheld-Markt da zu sein. Die Pressekonferenz auf der E3 im Jahre 2003 wurde dann aber in einem größeren Rahmen veranstaltet. Es gab eine große Bühne, großes Publikum und auch einige neue Spiele zu zeigen. Darunter fielen Spiele wie Mario Kart: Double Dash (GC), Pikmin 2 (GC), Pokémon Pinball (GBA), Wario Ware (GBA), Pokémon Colosseum (GC), Super Mario Bros. 3 (GBA), Billy Hatcher (GC), Donkey Kong Country (GBA), Wario World (GC), Starfox (GC) und noch viele mehr! Ein wahres Fest, oder nicht?



Besonders stark ging man in der Pressekonferenz auf die Konnektivität von Game Boy Advance und GameCube ein. Spiele wie Final Fantasy: Crystal Chronicles, The Legend of Zelda: Four Swords oder Pacman VS. wurden anhand dieses Features nähergebracht. Zwar war das für die damalige Zeit eine sehr innovative Idee, jedoch ließ sich dieser Spaß auch einiges kosten. Selbst ein Kabel für die Verbindung zwischen Handheld und Konsole kostete fast 15€. Wenn ihr mich fragt, für vier Kabel (60€) einfach zu viel. Dies klappte später bei Wii + DS besser, auch wenn diese Funktion kaum genutzt wurde. 

Außerdem ist man noch voll auf den Game Boy-Zug aufgesprungen und kündigte auch für den Westen den Game Boy Player für den GameCube an. Wie ihr unten in den Videos sicherlich sehen könnt, war dieser Auftritt von Nintendo noch ohne Reggie. Stattdessen stand ein Herr namens George Harrison auf der Bühne und lies ganz billig von einem Bildschirm ab. Des Öfteren stotterte er und forderte, dass die nächste Seite geöffnet werden müsse. Etwas peinlich, wenn ihr mich fragt. Nichtsdestotrotz waren Iwata und Miyamoto wieder in Bestform. In einem Zitat gab Satoru Iwata folgendes preis: „We already have graphics so realistic... tomorrow's systems don't have much room to improve“. Da hatte sich der Mann aber ordentlich vertan.

Während seiner Rede gab er zum größten Teil zu, dass die Ziele vom GameCube nicht erfüllt wurden und man noch um einen Erfolg kämpfe. Die Lösung: Viele Spiele und ganz viel Third Party-Unterstützung. Capcom gab unter anderem Resident Evil 4 und Killer 7 bekannt. Konami sorgte dann noch für gute Stimmung: Metal Gear Solid: The Twin Snakes für den GameCube wurde angekündigt. Auch Link erhielt in Soul Calibur 2 (für GC) einen Auftritt, indem er gegen die anderen Charaktere des Soul Calibur-Universums antreten musste.

Das Gesamtpaket von Nintendo war sehr gut, jedoch waren die Fans im Internet mehr als enttäuscht. Laut Recherchen hatten sie die Schnauze voll von Fortsetzungen und alten Marken. Neue Spiele waren gefragt. Auch die Konnektivität zwischen GameCube und Game Boy Advance war für Fans einfach nur uninteressant, obwohl das Konzept an sich sehr innovativ war. Mit was Nintendo all das auf der E3 2004 wieder gut machen wollte, erfahrt ihr im nächsten Teil!

Ein kleiner Hinweis zu den Videos: Der zweite Teil ist aus GEMA-Gründen leider nicht einfach so ansehbar, kann aber natürlich mit den gängigen Methoden trotzdem angeschaut werden...









Autor: Dennis Meppiel


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