Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

3DS-Version von Gunman Clive toppt iOS-Verkäufe

Nintendo 3DS Nintendo eShop

| Software
Mit Gunman Clive ist vor knapp einem Monat ein besonders schicker 2D-Shooter/Plattformer im eShop des Nintendo 3DS erschienen. Besonders der eigenwillige Grafikstil sorgte für offene Münder. Wenn man dann noch bedenkt, dass das Spiel von einem Menschen allein entwickelt wurde, kommt man nicht umhin, zumindest leise Beifall zu klatschen. Doch der Applaus könnte durchaus lauter ausfallen, wenn man sich die vom Entwickler Bertil Hörberg im NeoGAF-Forum selbst veröffentlichten Verkaufs-Analysen anschaut.

So ist Gunman Clive bereits seit April 2012 auf Smartphones wie dem iPhone erhältlich, doch die 3DS-Version schaffte es nach gerade einmal einem Monat, die Verkäufe darauf zu toppen. Genauer gesagt nach einem Monat in Europa und 2 1/2 Wochen in den USA. Der folgende Graph zeigt sehr anschaulich die Verkäufe im eShop des Nintendo 3DS, auf iOS-Geräten und von Google Play:



Am 15. erschien Gunman Clive in den USA, und ab dann stiegen die Verkäufe rasant, obwohl das Spiel laut Hörberg nicht prominent im eShop präsentiert wurde. Allerdings bekam es in der US-PM zu den Downloads der Woche eine ausführliche Beschreibung und ist gerade Teil der Winter-Highlights im eShop. Der Anstieg der vielleicht nicht uneinholbaren Verkäufe in Google Play liegt daran, dass der Titel eine Woche lang als Top-Spiel angepriesen und eine weitere Woche über reduziert angeboten wurde. Dadurch stiegen die Verkäufe um 10.000% und rund 75% aller Käufer luden sich das Spiel in diesen zwei Wochen herunter. Auf Amazon Apps konnte Hörberg kurzfristig über 100.000 Downloads verzeichnen, aber nur, weil es gerade kostenlos angeboten wurde. Doch schnell danach fielen die Verkäufe auf eine Handvoll die Woche.

Hier noch ein Tortendiagramm, in dem die Verkäufe weiter aufgeschlüsselt wurden (ohne genaue Verkaufszahlen zu nennen):



Hörberg hatte anschließend noch folgendes zu sagen (von uns übersetzt):

Natürlich ist der iOS-Markt deutlich größer und es mag nicht möglich sein, mit dem eShop über Nacht zum Millionär zu werden, doch für ein kleines Spiel mit Null Marketing und nur geringem Hype vor Release fühlt es sich an, als sei der eShop der gesündere Markt. Während es ein bisschen Werbung von Nintendo bekam, scheint es sich aber nicht so sehr darauf verlassen zu müssen. Es könnte auch sein, dass die Mund-Propaganda auf dem 3DS besser funktioniert, weil er Buttons und so weiter hat, aber insgesamt waren die Reaktionen auf die Smartphone-Version auch sehr positiv. Die Verkaufszahlen sind noch nicht so gewaltig und ich bin noch immer nicht reich, aber ich wurde gut entlohnt für die Zeit, die ich hineingesteckt habe und es hat einen gesunden Profit gemacht, wenn man bedenkt, wie wenig Zeit ich dafür aufgewendet habe. Ich kann nicht sagen, wo die 3DS-Zahlen enden werden und die anderen Versionen verkaufen sich auch noch, allerdings nicht gerade in einem eindrucksvollen Tempo.


Wenn euch Gunman Clive nichts sagt, hier der eShop-Trailer:



Quelle: NeoGAF, via NintendoLife