Yoshio Sakamoto spricht über das Franchise "Metroid" - Software


Wii
13:17 - 11.05.2010 - Die Redaktion der Fachzeitschrift Nintendo Power hat sich vor kurzem mit Yoshio Sakamoto von Nintendo getroffen und haben sich über das Franchise Metroid unterhalten.



So verriet er, dass das Ende von Metroid-Spielen in 2D noch nicht in Sicht sei. Denn es bestehe durchaus die Möglichkeit, in Zukunft wieder ein reines 2D-Metroid zu entwickeln. Dies solle nicht das Ende der 2D-Metroids werden. Es soll einige Team-Mitglieder gegeben haben, die gerne eine weitere Steuerungsmethode eingebaut hätten. Sie seien nicht wirklich damit zufrieden gewesen, auf eine Art der Steuerung (hier nur die Wiimote) festgelegt zu werden. Eine Alternative wäre in ihrer Ansicht die optionale Verwendung des Nunchuks gewesen. Aber Sakamoto habe sich nicht erweichen lassen. Er wolle beweisen, warum diese Steuerungsmethode die einzig richtige im Samus-Universum sei.

Die Zusammenarbeit zwischen Nintendo und Team Ninja war ein weiterer Punkt, der im Interview angesprochen wurde. So habe Nintendo laut Sakamoto bestimmte Levelstrukturen, wie ein Metroid-Spiel auszusehen habe. Doch Team Ninja, die vorher an vielen 3D-Spielen gearbeitet haben, hatten viele eigene Ideen. Sakamoto habe daraufhin jede Woche die neueste Version angespielt und war überrascht, wie sehr sich das Leveldesign veränderte, gleichzeitig aber auch weiterentwickelte.

Sakamoto: "Ich sehe Samus schon fast als meine Tochter an." Er habe ihr beim Heranwachsen geholfen und wolle sicherstellen, dass sie immer cool und hübsch rüber käme. Auch solle sie immer neuen Herausforderungen entgegentreten müssen. Das charakterliche Heranreifen von Samus sei ihm das Wichtigste in jedem Metroid-Spiel. Es mag wirklich seltsam klingen, dass er solch starke Gefühle für eine Spieleheldin empfinde, aber er "hoffe, diese Gefühle sind nicht fehl am Platz."


Quelle: GoNintendo

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