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Test zu Pac-Man und die Geisterabenteuer - Wii U

Germany Deutschland: Pac-Man und die Geisterabenteuer
Plattform
Wii U
Erscheinungsdatum
06.03.2014
Vertrieb
Bandai Namco Entertainment
Entwickler
Bandai Namco
Genre
Platformer, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 0
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Unser Test zum Spiel: Pac-Man und die Geisterabenteuer

Von Pascal Opfermann ()

Ehrlich gesagt hatte ich bisher nicht viel mit Pac-Man am Hut. Natürlich kenne ich den Klassiker, aber mehr auch nicht. Doch in Form eines 3D-Jump’n’Runs stelle ich mir das doch wieder interessanter vor, auch wenn ich eine sehr spezielle Beziehung mit dem Genre führe. Ob ich mich erfolgreich durchgemampft habe, erfahrt ihr in diesem Test.


Für einen Vielfraß wie Pac-Man ist so eine lange Zunge sicherlich ziemlich nützlich. Nicht nur, um an Stangen entlangzuschwingen.

Was sicherlich viele nicht wissen: Pac-Man und die Geisterabenteuer basiert auf der gleichnamigen Serie, die im deutschsprachigen Raum auf dem Sender Disney XD ausgestrahlt wird und erst vor wenigen Tagen um eine zweite Staffel verlängert wurde. Noch interessanter ist aber sicherlich, worum es geht: Versehentlich öffnet Pac-Man ein Portal, aus dem Geister aus der Unterwelt entfliehen. Natürlich gelingt es ihm, alle wieder einzufangen, doch der Frieden hält nicht lange an. Denn Betrayus, der Herrscher der Unterwelt, nutzt die Macht der Geister und sorgt für Chaos, indem er den Baum des Lebens in die Unterwelt entwendet, sodass der Planet zu zerfallen droht. Nur Pac-Man kann dieses Vorhaben noch stoppen und schnappt sich seine beiden Freunde Cylindria und Spiral, um die PAC-Welt zu retten.

Der Einstieg ins Spiel erfolgt ebenso schnell wie das Erzählen der Geschichte. Ohne großartige Erklärung wirft man euch in die Stadt Pacopolis, euren ersten Halt auf der Mission „Weltrettung“. Als ganz normaler Pac stehen euch zwei Fähigkeiten zur Verfügung: das Mampfen und das Erschrecken. Doch mit dem Fressen der Gegner durch Drücken der Y-Taste werdet ihr am häufigsten beschäftigt sein. Wiederholt ihr den Tastendruck, mampft ihr sogar ganz schnell mehrere Gegner hintereinander, sodass diese erst gar keine Chance haben, euch auch nur anzugucken. Das macht das gesamte Spiel in so einem hohen Maße einfach, dass es doch recht schnell langweilig werden kann.

Doch nicht nur als normaler Pac-Man könnt ihr die Level durchforsten, denn in vielen Levels gibt es sogenannte Energiebälle, die euch beispielsweise in den Feuer-Pac verwandeln. Als Feuer-Pac könnt ihr zwar immer noch eure Gegner verspeisen, aber statt des Erschreckens steht euch nun der Wurf eines Feuerballs zu. Dieser ist für eiskalte Gegner und Gegenstände enorm wichtig, da ihr diese nicht anders ausschalten könnt. Das gilt wiederum auch für den Eis-Pac. Eine weitere Verwandlung ist der Stein-Pac. Als dieser nehmt ihr die Form eines riesigen Steinballs an und müsst herumrollen. Auch hierbei gibt es Hindernisse zu bewältigen. Zum Beispiel Abgründe, die mit genügend Schwung überwunden werden müssen. Als Flummi-Pac seid ihr dazu in der Lage, höher und an Wänden hochzuspringen.

Doch Pacopolis ist nicht der einzige Ort, an dem Betrayus und seine Geister die Gegend unsicher machen. Denn in fünf weiteren Welten herrscht ebenfalls das Chaos und jede von ihnen beherbergt noch einmal in etwa eine handvoll Level, die es zu beenden gilt. Alle behandeln dabei ein unterschiedliches Thema, wie etwa Ruinen, Lava, Eis und andere. Mit dem Abschließen eines Levels bekommt ihr entweder eine von mehreren Früchten, zum Beispiel eine Kirsche, und/oder eine Arcade-Münze. Habt ihr eine bestimmte Anzahl einer Frucht gesammelt, könnt ihr in der Schule, zu der ihr von der Weltkarte aus gelangt, einen Arcade-Automaten auswählen, wie man sie von früher und teilweise auch noch heute kennt, und verschiedene Minispiele spielen. Mit den Arcade-Münzen könnt ihr weitere Level in diesen Minispielen freischalten.

Kommen wir nun zum Mehrspielermodus. Ohne vorerst großartig etwas zu erklären, solltet ihr gleich gewarnt sein: er ist ein absolutes Chaos. Bis zu vier Spieler können teilnehmen und einen Charakter auswählen. Bekommt ihr weniger menschlicher Mitspieler zusammen, übernimmt der Computer die restlichen Figuren. Somit ist der Bildschirm immer in vier Teile geteilt, selbst wenn ihr nur zu zweit spielt. Eure Aufgabe ist es, Pac-Man zu suchen, allerdings machen euch die KI-Spieler das Leben schwer. Sie scheinen immer genau zu wissen, wo ihr gerade seid, und finden euch daher sofort. Dann greifen sie euch an, ihr müsst euch wehren, und in all diesem Wirrwarr aus feindlichen Angriffen und eurer Verteidigung verliert man direkt den Überblick. Pac-Man haben wir nie gefunden. Besonders schade ist auch, dass man den Story-Modus nicht zu zweit durchspielen kann, der dann aber wohl noch leichter wäre.

Punkten dagegen kann das Level-Design. Es ist schlicht, aber dennoch gut und bunt. Die Umgebungen sind nicht sonderlich mit Details geschmückt, glänzen aber trotzdem auf eine gewisse Art und Weise durch ihren Stil. Auch der Soundtrack, der zwar kein Ohrwurmpotenzial hat, ist den Entwicklern immer passend gelungen. Auf dem GamePad seht ihr bloß das, was sich auch auf dem Fernseher abspielt.


Pac-Man rollt auch als Steinkugel herum, hier beispielsweise in einer Art Halfpipe. Die Verwandlungen sorgen für Abwechslung.

Redaktionswertung

6

Grabbeltisch

So werten wir

Unser Fazit zu Pac-Man und die Geisterabenteuer

Meinung von Pascal Opfermann
Es sei vorweg gesagt, dass es sich bei Pac-Man und die Geisterabenteuer nicht um die Misshandlung einer klassischen Marke handelt. Im Gegenteil, der Titel strotzt nur so vor Potenzial. Doch leider hat man dieses bei weitem nicht ausgeschöpft. Der Schwierigkeitsgrad sollte ein wenig höher liegen, außerdem gehört der Mehrspielermodus überarbeitet. Die Möglichkeit, die Story zu zweit durchzuspielen, hätte ebenfalls integriert werden können. Hoffen wir also, dass der Nachfolger es besser machen wird.

Kommentare 2

  • Stefan Keil - 26.06.2014 - 12:02

    Glauben die ernsthaft mit so einem 08/15 Jump n Run das Franchise bzw. Den Charakter wiederbeleben zu können?

    Jeder der Nintendo Land kennt weiß wie ein Pac Man zB im Multiplayer rocken könnte und in Sachen Singleplayer hätte man sich an Indies orientieren können.
  • gameonion - 26.06.2014 - 17:22

    Der Arme Pac... Irgendwie tut er mir richtig leid... Naja er wird ja in SSB4 sein. :) Da wird er so behandelt wie er behandelt werden sollte.