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Test zu 6180 the moon - Wii U

Germany Deutschland: 6180 the moon
Plattform
Wii U
Erscheinungsdatum
25.02.2016
Vertrieb
Turtle Cream
Entwickler
Turtle Cream
Genre
Action, Platformer, Puzzle
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Unser Test zum Spiel: 6180 the moon

Von Dirk Apitz ()

Die Sonne ist verschwunden! Die Menschen bitten nun den Mond, nach der Sonne zu suchen und der Mond stellt fest, dass man ihn ohne die Sonne gar nicht sehen kann. Was jetzt nach einer merkwürdigen Astrounterrichtseinheit klingt, ist in Wahrheit die Geschichte von 6180 the moon. Doch die Story nicht das einzig Seltsame und Einzigartige an diesem Spiel. Selten wurde bei einem kleineren Indie-Spiel das Gamepad so sinnvoll genutzt. Leider haben die Entwickler an der einen oder anderen Stelle unnötig geschlampt und das führt dazu, dass das Spiel keine kleine Indie-Perle ist.


In unserem Universum gibt es wirklich einige Gefahren.

Die Story wurde ja schon oben abgehakt. Der Mond sucht also die Sonne. Er reist von Planet zu Planet und trifft dabei zum Beispiel auf den Planeten Venus, der sehr eitel ist oder den Planeten Merkur, der wiederum eher sehr vorsichtig ist. Die Zwischensequenzen sind, so wie das komplette Spiel, eher minimalistisch gehalten und werden mit Textboxen erklärt. Dabei sind aber die Textboxen teilweise länger als der Fernseher oder das Gamepad. Dies führt dazu, dass man nicht immer den kompletten Text lesen kann. Auch ist mir noch nicht so ganz klar, warum das Intro nicht zu skippen ist.

Die Steuerung ist sehr simpel. Mit dem linken Stick steuert ihr den Mond und mit der A-Taste bringt ihr den Mond zu springen. Dabei müsst ihr Hindernissen ausweichen und den Mond zum Ziel steuern. Ein typisches Geschicklichkeitsspiel, so wie jedes andere eigentlich auch? Könnte man meinen, doch dem ist nicht so! Denn im Grunde habt ihr zwei Bildschirme: den TV und das Gamepad. Wenn der Mond auf dem TV an den unteren Bildschirmrand kommt, dann fällt er auf dem Gamepad weiter herab. Springt ihr dort wieder hoch, seht ihr den Mond wieder auf dem TV. Sollte der Mond aber auf dem Gamepad nach unten verschwinden, dann ist der Mond wieder auf dem TV zu sehen allerdings dann natürlich wieder am oberen Bildschirmrand. Wenn der Mond nicht auf der Anzeige des jeweiligen Gerätes sichtbar ist, dann symbolisiert ein Strahl dort die Position.

Diese eher untypische Darstellung ermöglicht einige nette Rätsel und knifflige Sprungpassagen. Dabei gibt es neben den normalen Blöcken und Stacheln auch andere Blöcke. So ist auch ein Block verfügbar, der euren Mond höher und schneller springen lässt und teilweise zu hektischen Sprungeinlagen führen kann. Auch Schalter und Checkpoints kann man finden. Mithilfe eines später auftauchenden Items könnt ihr mit der B-Taste euren Mond mitten im Sprung in eine andere Richtung springen lassen. Dies ist praktisch, wenn man lange Stachelpassagen überspringen will.


Jetzt nur nicht springen!

Der Schwierigkeitsgrad ist dabei für erfahrene Spieler kaum fordernd. Nur bei hektischen Sprungeinlagen bzw. in den letzten Welten wird es etwas knifflig. Die Schalterrätsel sind auch schnell gelöst. Dabei ist die Spieldauer ebenfalls nicht wirklich lang. 5 Welten mit jeweils 10 Levels sind in ca. 4 Stunden beendet. Nur der Spiegelmodus und auch die Errungenschaften vermehren die Spielstunden.

Der Sound wirkt, so wie fast das komplette Spiel, sehr beruhigend. Dagegen wirkt aber der sehr minimalistische Grafikstil sehr anstrengend. Gerade wenn auf den Bildschirmen viel passiert, dann ist die Schwarz-Weiß-Grafik teilweise nicht wirklich gesund für die Augen. Auch, dass das Spielgeschehen auf zwei Bildschirmen stattfindet, führt nicht zur Beruhigung der Augen. Vielleicht ist das ein ärgerlicher Kompromiss, der uns dafür eine nette Gameplayidee liefert. Was aber wirklich nicht zu entschuldigen ist, sind die Framerateeinbrüche. Wie ist das bei diesem Grafikstil überhaupt möglich? Zwar tauchen diese sehr selten auf und stören kaum, trüben aber dennoch den Gesamteindruck.


Dieser Stern ist dem Mond gegenüber nicht freundlich gesinnt...

Redaktionswertung

6

Grabbeltisch

So werten wir

Unser Fazit zu 6180 the moon

Meinung von Dirk Apitz
Am Ende kommt der Mond zur Erkenntnis, dass er zusammen mit der Sonne nicht leben kann. Beide müssen getrennt voneinander leben und trotzdem brauchen sie einander. Fast schon philosophisch anmutend wirkt dieses nette Spiel daher. Es bietet eine tolle Gameplayidee mit einer spannenden GamePad-Einbindung und trotzdem wirkt das 6180 the moon am Ende eher ernüchternd. Leider hat das Spiel mit kleineren Krankheiten zu kämpfen und hätte ruhig etwas länger gehen können. Darüber tröstet auch der Spiegelmodus nicht hinweg. Für ein nettes und kleines Spiel für Zwischendurch taugt 6180 the moon aber trotzdem. Zudem habe ich nun einen Ohrwurm von Marcus Wiebusch: "Und der Mond liebt die Sonne. Und die Sonne ist gelangweilt. Fühlt sich falsch in dem System..."

Kommentare 2

  • WiiandU - 04.03.2016 - 18:35

    Hat sich sehr interessant angehört, scheint aber dann wohl doch nicht auf meiner U zu landen. Gerade Spiele, die das Gamepad sinnvoll unterstützen haben anfänglich einen kleinen Stein bei mir im Brett...

    Deinen letzten Satz aufgreifend hör ich jetzt die "Konfetti" vom guten Marcus. :)
  • Titus Alexius - 04.03.2016 - 21:47

    Allein der Titel klingt so uninteressant, dass ich es nie spielen würde.