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Test zu 3D Sonic the Hedgehog 2 - Nintendo 3DS

Germany Deutschland: 3D Sonic the Hedgehog 2 | USA USA: 3D Sonic the Hedgehog 2 | Japan Japan: 3D Sonic the Hedgehog 2
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
08.10.2015
Vertrieb
SEGA
Entwickler
M2
Genre
Platformer, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Unser Test zum Spiel: 3D Sonic the Hedgehog 2

Von Roman Dichter ()

Ist es ein Formel 1-Fahrzeug? Ist es ein Düsenjet? Nein! Es ist ein kleiner Igel! Seit Sonic the Hedgehog wissen wir, dass Igel die wahrscheinlich schnellsten Wesen im Universum sind. Kein Wunder, dass das rasante Stacheltier ebenso schnell viele Fans gewinnen konnte, die auch nicht lange auf einen Nachfolger des Mega Drive-Titels warten mussten. Diesen hat Sega jetzt im Rahmen ihrer 3D Classics-Serie auf dem Nintendo 3DS wiederveröffentlicht.


Sonic rennt erneut in Höchstgeschwindigkeit. Diesmal fliegt ihm Tails hinterher.

Gibt es eigentlich noch jemanden, der den blauen Igel und seine Spiele nicht kennt? Vielleicht noch zwei oder drei junge Leser, darum erkläre ich noch kurz, worum es überhaupt geht. 3D Sonic the Hedgehog 2 ist ein Jump’n’Run. Als Sega noch selbst Konsolen herstellte, war Sonic deren Aushängeschild und der Hauptkonkurrent von Nintendos Super Mario. Heute machen sie bei ihren Ausflügen zu den Olympischen Spielen gemeinsame Sache, früher waren sie jedoch große Rivalen, die um die Gunst der Fans sprangen und rannten. Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal ist die Geschwindigkeit: Während Mario den Spieler mit clever und anspruchsvoll designten Sprungpassagen fordert, fesselt Sonic seine Fans mit Hochgeschwindigkeitspassagen an die Konsolen.

Im ursprünglich 1992 veröffentlichten zweiten Teil kehrt der Bösewicht Dr. Eggman mit einem neuen diabolischen Plan zurück. Er möchte die tierischen Einwohner von Mobius zu seiner persönlichen Armee formen und sie dazu zwingen, die ultimative Waffe für ihn zu bauen: das „Death Egg“! Natürlich versucht Sonic ihn aufzuhalten, dieses Mal ist er aber nicht allein: sein Freund Tails, der Fuchs, begleitet ihn. Auf dem Bildschirm seht ihr ihn als – für das Gameplay unbedeutendes – Anhängsel des Igels. Ihr könnt den Charakter aber auch wechseln und Tails direkt steuern.

Interessant wird Sonics Partner im Zweispieler-Modus. Über das lokale Spiel, für das beide Spieler je einen Handheld und das Spiel besitzen müssen, könnt ihr gemeinsam Gegner bekämpfen und Ringe sammeln. Alternativ dürft ihr im VS-Modus auch gegeneinander antreten. Wenn darin ein Spieler das Ziel erreicht, hat der zweite 60 Sekunden Zeit, um selbst anzukommen – sonst hat er verloren. Ansonsten wird der Sieger durch verschiedene Aspekte bestimmt: Zeit, Punktzahl, gesammelte Ringe und geöffnete Item-Boxen spielen dabei eine Rolle.

3D Sonic the Hedgehog 2 ist aufgeteilt in elf verschiedene Zonen, die wiederum in einzelne Akte unterteilt sind. Die Hidden Palace Zone, die vielleicht einige von euch durch die Smartphone-Umsetzung des Spiels kennen, ist übrigens nicht dabei. Am Ende jeder Zone trefft ihr auf Dr. Eggman und müsst ihn besiegen, um einige gefangene Tiere zu befreien. Die Zonen sind sehr kreativ und abwechslungsreich gestaltet. Beispielsweise findet ihr euch in Casino Night in einer Art Flipperautomat wieder, in dem ihr zwar weiterhin Sonic bewegt, ihn aber auch teilweise wie eine Flipperkugel durch die bunte und blinkende Umgebung fliegen lasst. In einer Special Stage, die ihr erreicht, wenn ihr an bestimmten Stellen genügend Ringe eingesammelt habt, wird der Igel von hinten betrachtet und so fast schon der Eindruck einer dreidimensionalen Umgebung vermittelt. Im Vergleich zu heutigen Spielen sieht das zwar sehr unspektakulär aus, aber das verdeutlicht auch die Abwechslung und den Einfallsreichtum der Entwickler.

Dreidimensional wirkt das gesamte 2D-Spiel natürlich durch den stereoskopischen 3D-Effekt, den Sega allen Spielen der eigenen Classics-Reihe spendiert. Dabei werden verschiedene Ebenen voneinander getrennt dargestellt und vermitteln so einen gelungenen räumlichen Eindruck, bei dem ihr auch wählen dürft, ob die dargestellten Objekte in den Bildschirm hineinragen oder aus ihm herauspoppen sollen. Nicht modernisiert wurde dagegen das Seitenverhältnis: Es bleibt beim ursprünglichen 4:3-Format und verursacht somit schwarze Streifen am Rand des 3D-Screens. Dafür bietet Sega wieder reichlich Optionen an, das Abenteuer an die eigenen Wünsche anzupassen: Ihr könnt zwischen der internationalen und der japanischen Version des Spiels wählen, auf dem Bildschirm einen alten Röhrenfernseher simulieren und bei der Sound-Emulation zwischen Mega Drive 1 und 2 wählen – wobei der etwas kratzige Sound dann mehr bzw. weniger „retro“ wirkt.

Wer an den teilweise knackigen Herausforderungen von 3D Sonic the Hedgehog 2 verzweifelt, kann sich zudem mit zwei weiteren Optionen das Leben erleichtern: Im Stage Select-Modus müsst ihr nicht jedes Level freispielen, sondern dürft direkt aus allen Stages eure Favoriten wählen. Zuletzt sei der Ring Keeper Mode erwähnt. Normalerweise verliert Sonic, wenn er von einem Gegner getroffen wird, alle gesammelten Ringe. Ohne Ringe ist er schutzlos und verliert bei erneutem Feindkontakt ein Leben. Dagegen startet man in besagtem Modus bereits mit zehn Ringen und bei erlittenem Schaden verliert ihr nur die Hälfte des Vorrats.


Neben ultraschnellen Abschnitten muss sich Sonic auch in die Lüfte wagen.

Redaktionswertung

9

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So werten wir

Unser Fazit zu 3D Sonic the Hedgehog 2

Meinung von Roman Dichter
3D Sonic the Hedgehog 2 ist ein sehr unterhaltsamer Spiele-Klassiker, der sich vor dem eigenen Vorgänger nicht verstecken muss und auch heutzutage noch richtig Spaß machen kann. Außerdem hat Sega wieder viel Liebe in die Umsetzung gesteckt und neben einem 3D-Effekt noch viele Optionen eingebaut, die man sich auch für Nintendos Virtual Console-Titel wünschen würde. Es entsteht zwar kein neues Spiel und wer bereits eine andere Umsetzung davon besitzt, muss es nicht unbedingt erneut kaufen, aber Jump’n’Run-Fans, an denen der blaue Igel bisher vorbeigerannt ist, können bedenkenlos zugreifen.

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