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Unser Test zum Spiel: Animal Crossing: amiibo Festival

Von Pascal Hartmann ()

In Mario Party 10 gibt es einen Modus, für den ihr amiibo benötigt. Der Rest des Spiels ist auch ohne Sammelfiguren spielbar. Mit Animal Crossing: amiibo Festival hingegen geht Nintendo einen Schritt weiter, denn ohne amiibo und/oder amiibo-Karten geht gar nichts. Da ist es nicht verwunderlich, dass das virtuelle Brettspiel im Paket mit drei Karten und zwei Figuren verkauft wird. In der Box enthalten sind die amiibo von Melinda und Moritz sowie je eine Karte von Bienchen, Berry und Sophie. Die drei amiibo-Karten weisen allerdings keine Nummern auf und gehören daher zu keiner Animal Crossing-Kartenserie.


Wie der Name schon verrät ist der Einsatz von amiibo zentral für das Spielen von Animal Crossing: amiibo Festival.

Beim ersten Start des Spiels könnt ihr lediglich den Hauptmodus spielen. Dabei handelt es sich um ein äußerst simples Brettspiel, da ihr im Grunde nicht viel mehr machen müsst als zu würfeln. Dazu stellt ihr anfangs einen Animal Crossing-amiibo eurer Wahl auf das NFC-Feld eures GamePads, um mit diesem anschließend über das Spielfeld zu laufen. Bis zu drei weitere Spieler können ebenfalls amiibo registrieren und mit ihnen spielen, sie dürfen aber auch zu vorgefertigten Bewohnern greifen. Leider lassen sich diese Bewohner nicht weiter anpassen oder selbst erstellen, nur der Name ist änderbar. Spielt ihr allein, kommen drei Computer-Gegner hinzu. Dann dauert eine Spielsitzung ca. 1 Stunde und 15 Minuten, bei zwei Spielern seid ihr allein auf dem Brett unterwegs und die Zeit zum Spielen reduziert sich auf etwa eine Dreiviertelstunde. Nehmt weitere Spieler hinzu, und ihr werdet natürlich wieder länger am Spiel sitzen. Ihr könnt aber auch eine feste Zeit angeben, sodass zum Beispiel nach einer halben Stunde Schluss ist.

Ist das Spiel gestartet, sind die Spieler nacheinander an der Reihe. Ein simpler Würfelwurf, der über das Halten des amiibo über das NFC-Feld auf dem GamePad ausgeführt wird, lässt euch dann voranrücken. An Kreuzungen könnt ihr euch für eine Richtung entscheiden. Dankenswerterweise wird euch direkt angezeigt, auf welchem Feld ihr denn landen würdet, solltet ihr die entsprechende Richtung wählen. Das Spielbrett von Animal Crossing: amiibo Festival hat nämlich verschiedene Felder zu bieten, die entweder positive oder negative Auswirkungen haben. Landet ihr auf einem tollen Feld, erhaltet ihr Glückspunkte und/oder Sternis. Auf einem blöden Feld verliert ihr Glückspunkte und/oder Sternis. Wer am Ende die meisten Glückspunkte besitzt, hat gewonnen. Aber auch die Sternis sind wichtig, denn 1.000 von ihnen werden bei Spielschluss in je einen Glückspunkt umgewandelt. Außerdem solltet ihr Stempel sammeln, da ihr für diese recht viele Glückspunkte erhaltet.

Kommt ihr auf ein Feld, ganz egal, ob nun positiv oder negativ, erfahrt ihr anhand eines Bildes und des dazugehörigen Textes, warum ihr etwas erhaltet oder abgezogen bekommt. So komponiert ihr beispielsweise eine neue Stadtmelodie, die allen gefällt. Oder ihr rüttelt an einem Baum und Sternis fallen aus der Baumkrone. Von all diesen Geschehnissen gibt es gute und schlechte Versionen. Ein Beispiel: Auf einem positiven Feld lassen sich eure tierischen Mitbewohner von euren Sangeskünsten beeindrucken und ihr freut euch. Tritt dieses Ereignis auf einem negativen Feld auf, werdet ihr jedoch ausgebuht. Leider kannte ich schon beim dritten Mal spielen einige der Geschehnisse, hier hätte ich mir deutlich mehr Varianten gewünscht. Es ist mir auch unverständlich, warum man die Texte nicht vertont hat, denn so bleiben Kinder ohne Lesekenntnisse außen vor (wenn sie nicht gerade mit Älteren spielen, die ihnen vorlesen können).

Welche Einwohner auf dem Spielbrett erscheinen, bestimmt ihr mithilfe der amiibo-Karten selbst. Alle normalen Karten (also nicht die glitzernden) könnt ihr dazu einsetzen, Häuser auf dem Spielbrett zu bauen, die von den auf den Karten abgebildeten Tieren bewohnt werden. Sie tauchen von nun an in den Ereignissen auf. Das Spielbrett erweitert ihr außerdem mit optischen Verschönerungen wie einem Café oder einem Teich. Es lässt sich auch mit neuen Wegen vergrößern. Für die Erweiterungen benötigt ihr die Glücks-Tickets, die ihr für eine bestimmte Anzahl an gesammelten Glückspunkten erhaltet. Wollt ihr also etwas auf dem Spielbrett aufbauen, müsst ihr erst einmal spielen und genügend Glückspunkte sammeln.

Animal Crossing: amiibo Festival setzt jedoch auch ein ganz kleines bisschen Taktik voraus. So kauft ihr jeden Sonntag Rüben (eine Spiele-Session dauert einen Monat und jede Runde steht für einen Tag) und müsst darauf hoffen, auf einem Feld mit einem möglichst hohen Rübenverkaufspreis zu landen. Verkauft ihr schon bei kleinem Gewinn oder spekuliert ihr auf den großen Reibach? Diese Entscheidung zu treffen ist manchmal gar nicht so einfach. Würfelkarten mit festen Werten können euch dabei helfen, auf dem richtigen Feld zu landen. Des Weiteren gibt es regelmäßig Events, bei denen die Felder ausgetauscht werden. So angelt jeder Spieler beim Angelwettbewerb einen Fisch und je nach Farbe des Feldes fällt die Chance höher aus, einen richtig großen Fang zu machen. Oder ihr trefft auf die Wahrsagerin, sammelt Zutaten für einen Backwettbewerb und vieles mehr. Diese Events sind teilweise auch Saison-abhängig, sodass es schon Spaß macht zu erfahren, was sich die Entwickler für welchen Monat ausgedacht haben.


Das hübsch und detailliert gestaltete Spielbrett passt sich optisch an die Jahreszeiten an.

Je nach Saison ändert sich auch die Optik des Spielbretts. So ist im Winter alles unter einer Schneedecke begraben und im Frühling blühen die Blumen. Auch in die restliche Dekoration wurde viel Liebe gesteckt. Da sitzt dann Sophie auch mal gemütlich auf einem Baumstumpf und angelt, während ihr an ihr vorbeilauft. Die optische Brillanz ließ mich übrigens das eine ums andere Mal traurig darüber werden, dass es sich bei Animal Crossing: amiibo Festival nicht um ein typisches Animal Crossing handelt. Auch die witzige Sprachausgabe nebst Fantasiesprache ist wieder mit dabei, wobei ich mir in diesem Spiel wie erwähnt aber eine verständliche Sprache gewünscht hätte. Ist die letzte Runde abgeschlossen, könnt ihr die gesammelten Glückspunkte auf dem entsprechenden amiibo speichern, um für ihn neue Gesten und Mimiken sowie Kostüme freizuschalten. Eine spielerische Auswirkung haben diese jedoch nicht.

Das größte Problem am Brettspiel ist die Tatsache, dass fast alles vollständig autonom abläuft. Ihr würfelt, euer Charakter läuft, ein Ereignis passiert und es ist der nächste Spieler dran. Einzig allein euer Glück entscheidet darüber, ob ihr gewinnt oder verliert. Es gibt keine Minispiele, in denen man mit Geschicklichkeit einen Vorteil erringen kann. Wie krass der Glücksfaktor ist, erkläre ich euch an einem Beispiel: Direkt in meinem ersten Spiel landete der Computer wenige Runden vor Spielende auf einem positiven Feld, anhand dessen sein Sterni-Baum endlich ausgewachsen sei und er 90.000 Sternis erhalte. 90.000 Sternis, einfach so! Aufgrund dieses einen Ereignisses zog er uneinholbar an mir vorbei. Dachte ich zumindest.

Keine zwei Runden später wurde der Gegenteil-Tag ausgerufen, sodass alle Figuren rückwärts statt vorwärts laufen, des Weiteren werden die Rübenpreise verdeckt und positive und negative Felder werden vertauscht. Ich würfelte also und gelangte doch tatsächlich auf ein Feld, das einen Rübenpreis von 357 Sternis ausgab! Diese Möglichkeit ließ ich mir selbstverständlich nicht entgehen und scheffelte haufenweise Sternis. Zwar war ich dann immer noch nicht am Sterni-Baum-Mitspieler vorbei, was die Sternis anging (er konnte auch für einen guten Preis verkaufen), aber der Abstand an Glückspunkten bescherte mir schlussendlich dann doch noch den Sieg. Wohl verdient, wie ich anmerken möchte.

Animal Crossing: amiibo Festival hat aber auch noch ein paar Minispiele zu bieten. Diese schaltet ihr ebenfalls mit Glücks-Tickets frei. Gespielt werden sie mithilfe von amiibo-Karten. Je nach Spiel braucht ihr sie einfach nur, um überhaupt spielen zu können, oder die darauf abgebildeten Schere-Stein-Papier-Symbole beziehungsweise Würfelwerte werden mit einbezogen. So haut ihr mit Hämmern auf Resetti ein, indem ihr im richtigen Moment die den Charakter entsprechende amiibo-Karte einscannt. Ihr lasst außerdem Ballons für Punkte zerplatzen oder sammelt Äpfel ein, wobei hier die Anzahl an gegangenen Feldern vom Würfelwert auf der Karte bestimmt wird. Aber Vorsicht, denn ihr könntet in ein Loch fallen und Äpfel verlieren. In diesem Minispiel ist eine größere Sammlung von amiibo-Karten vorteilhaft, weil ihr dann alle sechs möglichen Würfelwerte abdecken könnt.

Das Quiz fordert eure Kenntnisse der Animal Crossing-Welt heraus. Dann müsst ihr zum Beispiel erraten, welcher Spruch zum auf dem Fernseher angezeigten Charakter gehört. Da ich erst mit New Leaf auf dem Nintendo 3DS in die Reihe einstieg und mich abseits meiner eigenen Bewohner nicht weiter mit den anderen beschäftigt habe, kann ich im Quiz allerdings nicht viel reißen. Bei euch mag das anders aussehen. Neben weiteren eher unspektakulären Minispielen sollte die einsame Insel aber nicht unerwähnt bleiben. In diesem Modus stranden drei Animal Crossing-Charaktere, die ihr mit euren Karten festlegt, auf der namensgebenden einsamen Insel. Nun zieht ihr pro Tag eine bestimmte Anzahl an Feldern über das Eiland. Dabei sammelt ihr Gegenstände wie Stöcke und Steine, um daraus eine Schaufel oder eine Schleuder herzustellen. Des Weiteren müsst ihr Nahrung suchen, um nicht zu verhungern, und die Baumstämme und das Segel finden, um zu entkommen. Da die verschiedenen Inseln immer gleich aufgebaut sind, könnt ihr den perfekten Plan austüfteln, um eine höchstmögliche Punktzahl abzusahnen. Nehmt aber nicht Johannes mit, der will keine Steine und Stöcke aufheben!


In erster Linie braucht ihr einfach Glück. Beim Rübenhandel sind aber auch taktische Überlegungen gefragt.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

So werten wir

Unser Fazit zu Animal Crossing: amiibo Festival

Meinung von Pascal Hartmann
Der Hauptmodus von Animal Crossing: amiibo Festival ist alles andere als spektakulär. Fast ausschließlich das Glück entscheidet im Brettspiel darüber, ob ihr gewinnt oder verliert. Das kann schon frustrierend sein, da ihr ohne Mitverschulden andauernd auf negativen Feldern landen könnt und die Konkurrenz sich immer weiter absetzt. Aber irgendwie hat es auch etwas Entspannendes, sich einfach zurücklehnen zu können und dem Treiben zuzuschauen. Optisch ist das Spiel immerhin eine Wucht, die detaillierte Grafik in HD-Qualität wusste mich von Anfang an zu begeistern. Kleine Spieler werden jedoch vor eine Lesebarriere gestellt, da die verschiedenen, oftmals witzigen und niedlich dargestellten Ereignisse nicht von einem Sprecher vorgelesen werden. Zudem wiederholen sich die Ereignisse recht schnell, hier hatte ich mir mehr Variation erhofft. Schön sind aber die Möglichkeiten, das Spielbrett anpassen zu können, und dass es je nach Saison verschiedene Events gibt. Auch optisch entspricht das Brett den Jahreszeiten. Die Minispiele sind okay, der Modus mit der einsamen Insel sticht dabei heraus. Am Ende haben wir ein Glücksbasiertes und in gewissem Maße anpassbares Brettspiel ohne Anspruch vor uns, das nebenher zufriedenstellende Minispiele mitbringt und irgendwie doch Spaß macht, was vor allem an der liebevollen Optik und den liebenswürdigen Figuren liegt. Die amiibo-Figuren- und -Karten-Bindung sollte jedoch nicht verschwiegen werden. Wenn die ganze Familie mit amiibo spielen möchte, müssen mindestens zwei weitere Figuren dazugekauft werden. Für mehr Taktieren in den Minispielen sind dann auch weitere amiibo-Karten angebracht. An sich ist Animal Crossing: amiibo Festival aber auch komplett mit dem Starterpaket spielbar.

Kommentare 16

  • -Florian- - 03.12.2015 - 16:33

    Aus dem Fazit: "Aber irgendwie hat es auch etwas Entspannendes, sich einfach zurücklehnen zu können und dem Treiben zuzuschauen."

    Das ist für mich eigentlich nicht der Sinn eines Videospieles, vor allem eines Partyspieles. Allein deshalb, weil das Spiel alles selbst auf Zufallsprinzip für die Spieler macht. Man hat kaum Einfluss auf das Spiel. Glück allein ist schon schlimm, aber das toppt es für mich.

    Wann wird ND Cube endlich mal aus Fehler lernen, auf die Spieler hören, auf die Kritik? Ehrlich, technisch haben sie es drauf, sonst aber nicht.
  • Kraxe - 03.12.2015 - 16:36

    ND Cube sind eh zu vergessen. Von denen kauf ich grds keine Spiele. Alles was die machen sind Partyspiele. Mehr Kompetenzen haben sie wahrscheinlich auch nicht bzw mehr traut Nintendo ihnen nicht zu.
  • Splatterwolf - 03.12.2015 - 16:50

    Das große Problem ist einfach, dass das Spiel im Grunde nur ein Brettspiel ist, wo nur die Figuren beiliegen.

    Bis auf wenige Minispiele, die keinen Einfluss auf das Hauptspiel haben, ist da kein Mehrwert gegenüber "Mensch Ärgere dich nicht" und Co.

    Man würfelt, landet auf einem Feld und zieht quasi einfach eine Ereigniskarte, das ist pures Glück.

    Vielleicht hätte man das Spiel einfach als Brettspiel auf den Markt bringen sollen unter dem Namen "amiibo ärgere dich nicht" :D
  • -Florian- - 03.12.2015 - 16:54

    Kraxe schrieb:

    ND Cube sind eh zu vergessen. Von denen kauf ich grds keine Spiele. Alles was die machen sind Partyspiele. Mehr Kompetenzen haben sie wahrscheinlich auch nicht bzw mehr traut Nintendo ihnen nicht zu.

    Aber deren Party-Spiele (bis auf die teilweise nicht schlechten Wii Partys) sind echt dürftig - gerade MP10, MP:IT und nun amiibo Festival setzen dem Ganzen eine Krone drauf.

    Ich würde denen nicht mal mehr Hand anlegen lassen an Party-Spiele. Nicht mal die kriegen sie hin.

    Wobei ich das echt nicht nachvollziehen kann: Wieso kriegen sie kein gescheitet, spielerisch vernünftiges Spiel hin? Technisch haben sie es ja scheinbar drauf, aber ernsthaft, jedem normalen Menschen würden doch ansatzweise interessante und spaßige Spielregeln einfallen? Mit Tiefgang und Taktik. Was da abgeliefert wird, ist echt das Langweiligste und Oberflächlichste, was überhaupt geht.

    (Und so nebenbei: da sind eine Handvoll Hudson Soft-Entwickler dabei! Haben die alles verlernt?)
  • Rosalinas Boyfriend - 03.12.2015 - 16:54

    Also ich hab meinen Spaß, besonders mit dem Inselminispiel, dafür bin ich sogar froh die vielen amiibokarten gekauft zu haben denn hier werden sie besser genutzt als in AC HHD wie ich finde

    besser als Mario Tennis Ultra Smash ist amiibo Festival jedenfalls allemal, 7 Punkte würde ich geben... ich wohlgemerkt, soll keine Anfeindung sein ;)
  • Grourgre - 03.12.2015 - 17:27

    Tom Nook ist Pay2Win. Da. Ich hab's gesagt. Das erste amiibo, welches spielerisch wirklich unfaire Vorteile verschafft :villager
  • Mikrotek - 03.12.2015 - 17:28

    Toller Test, kann ich so unterschreiben, hätte eine 6 vergeben, schade das sie das Potenzial so leicht vergeben haben, würde man z.B. wenn Angel Tag oder Insektentunier ist man selber so wie in AC halt angeln oder keschern wäre das schon sehr viel besser, durch verschiedene Bauten und Bewohner ändert sich zwar alles ein wenig aber so sollte man einfach auch weitere Bretter haben oder erstellen dürfen..

    Dann wäre es besser und würde das Spiel bereichern, weiss ja nicht aber es wäre ja möglich das per Updates noch zu ergänzen, man müsste nur die Leute ein wenig penetrieren
  • Game&Play - 03.12.2015 - 17:47

    -Florian- schrieb:

    Kraxe schrieb:

    ND Cube sind eh zu vergessen. Von denen kauf ich grds keine Spiele. Alles was die machen sind Partyspiele. Mehr Kompetenzen haben sie wahrscheinlich auch nicht bzw mehr traut Nintendo ihnen nicht zu.

    Aber deren Party-Spiele (bis auf die teilweise nicht schlechten Wii Partys) sind echt dürftig - gerade MP10, MP:IT und nun amiibo Festival setzen dem Ganzen eine Krone drauf.

    Ich würde denen nicht mal mehr Hand anlegen lassen an Party-Spiele. Nicht mal die kriegen sie hin.

    Wobei ich das echt nicht nachvollziehen kann: Wieso kriegen sie kein gescheitet, spielerisch vernünftiges Spiel hin? Technisch haben sie es ja scheinbar drauf, aber ernsthaft, jedem normalen Menschen würden doch ansatzweise interessante und spaßige Spielregeln einfallen? Mit Tiefgang und Taktik. Was da abgeliefert wird, ist echt das Langweiligste und Oberflächlichste, was überhaupt geht.

    (Und so nebenbei: da sind eine Handvoll Hudson Soft-Entwickler dabei! Haben die alles verlernt?)

    NDCube hat doch mal ein F-Zero Spiel für den GBA entwickelt oder? Ich glaube es hatte sogar ziemlich gute Wertungen.
  • -Florian- - 03.12.2015 - 18:19

    Game&Play schrieb:

    NDCube hat doch mal ein F-Zero Spiel für den GBA entwickelt oder? Ich glaube es hatte sogar ziemlich gute Wertungen.

    Das stimmt!

    Ja, eigenartig... Mir fällt dazu nichts ein. Ich kann mir da keinen logischen Reim drauf machen, was da vor sich geht...
  • WII-KINGer - 03.12.2015 - 19:48

    Ich hab mir heute mal so einen Prospekt dazu gekrallt. Selbst darin klingt das Teil nicht besonders spannend. Das Ärgerliche: Da es Amiibo Festival nur als Bundle gibt nimmt es viel Platz für die wirklich guten Titel weg wie z.B. Xenoblade Chronicles X.
  • StMaster3000 - 03.12.2015 - 20:31

    Ihr habt gefühlt die beste Bewertung für AC:AF gegeben ^^
  • ChrisSEMA - 03.12.2015 - 21:38

    Ich weiß ja nach wie vor nicht, ob sich Nintendo hiermit einen Gefallen getan hat.


    Thema ND Cube: Ja, ich wünschte von ihnen, dass sie den nächsten Mario Party Teil endlich mal wieder so gestalten wie früher zu MP2/ds Zeiten. Weniger Glück, mehr Skill, größere Bretter und lustige Minispiele, meinetwegen auch gerne eine BestOf Sammlung.
  • DarkStar6687 - 03.12.2015 - 23:56

    Ich war heute mal wieder im Media Markt und da stand Animal Crossing amiibo Festival nicht mal unter den Wii U Spielen sondern irgendwo abgeschlagen unter "Zubehör" hinter den Nintendo Select Wii Titeln. :ugly
  • Geit_de - 11.12.2015 - 11:58

    Animal Crossing ist ein Brettspiel.

    Brettspiel!!!!

    Wie "Spiel des Lebens" und ich kann mich nicht erinnern das man da bei der Hochzeit in einem Minispiel Hochzeit gespielt hat.

    Ich habe das mit Freunden gespielt und wir hatten eine Menge spass mit dem Spiel. Die allgemeinen Bewertungen sind IMHO alle irreführend. Wenn in einem Test "Mario Party" auftaucht und dann nicht im Zusammenhang mit der Erklärung das ACAF was komplett anderes ist, dann ist der Test schlicht falsch.

    Das Spiel ist kein MP. Es will auch kein MP sein. Es ist ein Brettspiel. Ja, das was man früher auf dem Tisch ausgebreitet hat. Könnte man das mit diesem Spiel auch? Sicherlich mit kleinen Einschränkungen , die das Spiel komplizierter machen würden (Rübenpreisdrehrad/Ereigniskarten und viel Rechnen).

    Bis zu diesem Spiel konnte ich mit Animal Crossing nicht viel anfangen. Meine Kollegen ebenfalls nicht. Ich habe trotzdem zugeschlagen, weil die Spieler auf Twitch in Amiland spass damit hatten.

    Was soll ich sagen? Wir wollten einstimmig weitere Runden spielen und einer der Mitspieler hat sich das Spiel bereits selbst gekauft.

    Konsenz: "Nach den Bewertungen in Tests soll das doch scheisse sein, aber das macht spass!"

    Hier sollte man vielleicht mal selber testen, bevor man alles blind Nachplappert. Soll ja Möglichkeiten geben sich das Spiel leihen zu können.
  • cedrickterrick - 23.09.2016 - 14:10

    Ich finde es WESENTLICH besser als Mario Party. Man kann es super nebenbei spielen, wenn man sich gemütlich mit Freunden zusammen setzt und sich entspannen will. 8,5!
  • MarioLuigi02 - 25.11.2016 - 17:51

    Mittlerweile bin ich tatsächlich ein wenig an dem Spiel interessiert, da man es jetzt bei manchen Läden für gerade einmal 10 bis 20 Euro bekommt. Das finde ich dann doch schon ziemlich günstig, da man ja nicht nur das Spiel bekommt, sondern auch 2 amiibo, für die man sonst auch nocheinmal 30 Euro zahlen müsste. Wenn ich das Spiel also irgendwann einmal für den Preis sehe, werde ich es wohl einfach mal mitnehmen.