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Test zu Excave III: Tower of Destiny - Nintendo 3DS

Germany Deutschland: Excave III: Tower of Destiny | USA USA: Excave III: Tower of Destiny | Japan Japan: Excave: Unmei no Mugentou-Hen
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
25.02.2016
Vertrieb
Bergsala Lightweight
Entwickler
Mechanic Arms
Genre
Action, RPG
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 1
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Unser Test zum Spiel: Excave III: Tower of Destiny

Von Marco Primmer ()

Im Videospieluniversum gibt es vieles, was man besteigen muss, um das zu bekommen, was man will. Berge, Hochhäuser, Türme, die Liste könnte man ewig so weiterführen. In diesem Test dreht sich aber alles um einen Turm - nicht um unseren Turm, sondern den Turm des Schicksals oder besser ausgedrückt um Excave 3: Tower of Destiny. In diesem Rogue-Like Spiel aus dem Hause Bergsala Lightweight müsst ihr gemeinsam mit einer jungen, hübschen und gut ausgestatteten Dame namens Scarlett an die Spitze gelangen. Ob sie auch die Spitze unserer Bewertung erreicht, lest ihr hier, sofern ihr euch nicht spoilert und gleich zum Fazit runterscrollt.


Bosskämpfe können recht hart werden, wenn man von hinten auch angegriffen wird.

Zur Story lässt sich kaum etwas sagen, da es keine gibt, zumindest hab ich keine gefunden. Was allerdings nicht heißt, dass man keinen Grund hat, um in den Turm zu steigen. Ziel des Spiels ist es in jeder Ebene, den Teleporter zu suchen, die Spitze des Turms zu erreichen, jede Menge Loot sammeln und den Highscore zu brechen.

Leider verschenkt dieses Spiel viel Potential. Die Ebenen sind eintönig gestaltet, sie werden zwar per Zufall generiert, aber sehen doch alle gleich aus. Pro Ebene gibt es einige kleine und große Räume, die durch lange und schmale Gänge verbunden sind. Die Gänge sind so schmal und die Kamera ist so ungünstig platziert, dass man kleinere Gegner nicht kommen sieht und dadurch unnötigerweise Schaden nimmt. Die Räume sind vollgestopft mit verschiedenen Monstern, die euch alle ans Leder wollen. Einige kleine Rätsel gibt es auch, die aber das Ruder nicht herumreißen können. Denn diese belaufen sich auf einfaches „Töte alle Monster, um weiterzukommen“ oder „Betätige den Schalter“. Im Hauptmodus müsst ihr fünf verschieden hohe Türme durchlaufen, mit gelegentlichen Bosskämpfen. Ab einem bestimmten Punkt im Spiel (oder wenn ihr den Vorgänger besitzt), schaltet ihr einen Endlos-Modus, den Fantasy Tower, frei. In diesem gilt es, so hoch zu kommen wie möglich und den Highscore zu brechen. In diesem Modus gibt es zudem das einzige Onlinefeature, die Bestenlisten, in die ihr euch eintragen könnt.


Wenn ihr die Spitze erreicht habt, bekommt ihr einen Rang und Gold.

Monster gibt es genügend in dem Spiel, in verschiedenen Farben, Formen und Größen. Leider sehen diese aus, als ob sie aus einem GIF geschnitten und in das Spiel eingefügt wurden. Aber am Ende dienen sie nur als Waffenfutter und überleben sowieso nicht sonderlich lang, um genauer begutachtet zu werden. Etwas unfair ist auch, dass man manchmal in einen Raum voller Monster teleportiert wird. Wenn man gerade eine falsche Waffe ausgerüstet hat, sieht man schon das Ende kommen. So etwas ist vor allem in den letzten Ebenen ärgerlich. Der Schwierigkeitsgrad wird nur dadurch bestimmt, wie viele Monster sich gerade auf euch stürzen. In Bosskämpfen greifen euch schon mal viele kleine Gegner an, aus allen Richtungen. Hier gibt es auch noch ein Problem - bei sehr großen Räumen seht ihr eine Attacke auf euch zukommen, aber wisst nicht von wem.

Am unteren Bildschirm des Nintendo 3DS, könnt ihr euer Inventar begutachten. Es gibt drei Stellenplätze für Ausrüstungsgegenstände, die eure Werte verbessern können und zwei für Waffen, Schilde oder Verteidigung. Eine Waffe muss ausgerüstet werden, beim zweiten Platz müsst ihr euch entscheiden, ob ihr die Angriffe der Monster blockieren oder lieber Magie einsetzen wollt. Den Hauptteil nimmt das Inventar in Anspruch. Leider ist die Anzahl an Items, die ihr mitführen könnt, begrenzt, deswegen müsst ihr im Verlauf eures Durchlaufs mit den Items rumjonglieren und abwägen, welche es Wert sind, behalten zu werden. Und das kann zu einem echten Problem werden, denn fast jedes Monster verliert beim Ableben ein Item und man sieht erst, um welche Items es sich handelt, wenn man diese ins Inventar aufgenommen hat. Nach einem Durchlauf oder wenn eure Lebensenergie zur Neige geht, geht es zurück zum Basar, in dem ihr alle Items gegen Geld tauscht.

An Hauptmodi war es das, es gibt aber noch die Musikbox, in dem ihr die eher unscheinbare Musik und jede Menge Geräusche anhören könnt. Wer gerne mal seine Spiele in 3D spielen will, wird hier leider enttäuscht, es gibt keinen 3D-Effekt. Dieser wäre ohnehin nicht sonderlich spannend gewesen. Ansonsten gibt es zur Steuerung nicht viel zu sagen. Fürs Schlagen reicht ein Knopf, für Magie oder Schild ebenfalls. Der Touchscreen wird dafür verwendet, Items auszuwählen und Ausrüstung sowie Waffen anzulegen.


Neben vielen Gegnern müsst ihr darauf aufpassen, genügend Platz im Inventar zu haben.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

So werten wir

Unser Fazit zu Excave III: Tower of Destiny

Meinung von Marco Primmer
Dieses Spiel hätte wirklich Potenzial gehabt. Das Prinzip mit dem Inventar bringt eine kleine taktische Note mit sich, wo man sich häufiger fragt: "Ist jetzt besser einen Trank mehr zu haben oder nehme ich doch diese Waffe mit, falls meine den Geist aufgibt?" Leider senken das eintönige Leveldesign und das immer gleiche Gekloppe auf die Gegner den Spielspaß. Dafür gibt es verschiedene Waffen, die mal schneller oder stärker sind. Wer für zwischendurch ein Spiel sucht, wo man nicht viel denken muss, ist hier sehr gut aufgehoben. Auch Genrefans können hier Spaß haben, es gibt aber bessere Alternativen in diesem Genre. Ich für meinen Teil hatte am Anfang doch durchaus Spaß an dem Titel, aber nach einigen Durchläufen hat man einfach schon alles gesehen.

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