Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Test zu PixelMaker - Wii U

Germany Deutschland: PixelMaker
Plattform
Wii U
Erscheinungsdatum
28.04.2016
Vertrieb
Nostatic Software
Entwickler
Nostatic Software
Genre
Edutainment, Kreativ
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
Besitzt du dieses Spiel?
Anmelden
Magst du dieses Spiel?
Jetzt kaufen und ntower unterstützen
eBay

Unser Test zum Spiel: PixelMaker

Von Dennis Meppiel ()

Es müssen nicht immer die besten und ausgeklügeltsten Spielmechaniken, die anspruchsvollste Story oder die schönste Grafik sein, damit ein Spiel Spaß macht. Meistens reicht es, wenn man seine Kreativität ausleben und etwas selbst erschaffen kann. Die Entwickler von Nostatic Software haben dies schon mit VoxelMaker unter Beweis gestellt. Mit ihrem neuen Kreativspiel nehmen sie eine Dimension heraus. Was dabei herauskommt, ist ein Zeicheneditor mit den Namen PixelMaker. Ob die fehlende Dimension gleichzusetzen mit fehlendem Spielspaß ist, erfahrt ihr hier. Für einen besseren Einblick, welche Ergebnisse ihr beim Zeichnen erreichen könnt, seht euch zusätzlich Bilder aus der Miiverse-Community vom Spie an.


Mit PixelMaker kann man schöne Sonnenuntergänge zeichnen.

Das Wii U GamePad mit dem dazugehörigen Stylus ist wie geschaffen dafür, dass man auf ihm wunderschöne Bilder zeichnen kann. Dieses Feature hebt Miiverse von ähnlichen Plattformen ab. Doch wem Miiverse zu wenig Freiraum bietet, um seine künstlerische Ader freien Lauf zu lassen, muss sich diverser Editoren annehmen. Im eShop der Wii U gibt es einige, die alle auf ihre Weise etwas Besonderes sind. Mit PixelMaker steht nun ebenfalls ein neuer Editor bereit, der sich voll und ganz auf Pixel konzentriert.

Das Wii U GamePad dient als eure Leinwand, auf der ihr eure Pixel und Linien setzten könnt. Der Fernseher dient lediglich als Anzeige für eure Gekritzel. In jeder der vier Ecken auf dem GamePad habt ihr noch Dialogfenster, welche verschiedene Optionen für euch bereithalten.  An der oberen linken Ecke befindet sich die Farbpalette. Hier könnt ihr die jeweilige Farbe auswählen, die ihr für eurer Kunstwerk verwenden wollt. Dafür steht ein eigener Farbeditor bereit, in dem ihr eure Wunschfarbe in die Farbpalette hinzufügen könnt. Ansonsten stehen hier die üblichen Funktionen wie Farbe löschen, bearbeiten, sortieren bereit. Das Besondere hier ist, dass man eine erstellte Farbpalette abspeichern und erneut laden kann.


In den Farboptionen kann man seine Farbpalette nach belieben gestalten.

In der rechten oberen Ecke seht ihr alles, was den „Pinsel“ beziehungsweise das Manipulieren der Leinwand betrifft. Dabei gibt es vier Optionen zur Auswahl: Stift, Radierer, Auswahl und Füllen. Jedes dieser Werkzeuge hält noch andere spezifische Optionen bereit. Bei „Stift“ könnt ihr zum Beispiel die Dicke auswählen, Bei „Auswählen“ habt ihr die Möglichkeit Bereiche zu kopieren und woanders einzufügen.  

Unten rechts befinden sich die Layer. Der Eine oder Andere, der mit diversen Bildbearbeitungsprogrammen gearbeitet hat, weiß, wie nützlich Layer sind. Jeder Layer entspricht einer eigenen Leinwand, die alle jeweils übereinanderliegen. So könnt ihr verschiedene Objekte zeichnen und diese dann so arrangieren, wie ihr wollt, ohne das anderen Objekte davon betroffen sind. Auch hier befinden sich weitere Optionen wie Layer kopieren, zusammenfügen und so weiter.


Layer sind wichtig bei anspruchsvollen Bildern.

Als Letztes gibt es noch die allgemeinen Optionen. Hier können falsch gesetzte Pinselstriche rückgängig gemacht werden oder wiederhergestellt. Ihr dürft ein Raster über das Bild legen oder eurer Kunstwerk speichern und laden, sowie die Größe der Leinwand einstellen. Diese reicht von kleinen 8x8 Pixeln bis hin zu 1280x720 Pixeln. Die Dialogfenster sind zwar alle recht gut ablesbar, aber sie könnten doch eine Spur größer sein. Wenn man mit dem Finger drauftippt, kann man leicht die benachbarte Option erwischen. Mit dem Stylus gibt es hingegen keine Probleme.

Die einzelnen Tasten des GamePads haben ebenfalls einen Nutzen. Wenn ihr auf den rechten Schulterknopf drückt, könnt ihr auf die Pipette wechseln, mit dem linken zum Linien-Modus. Um noch präziser arbeiten zu können, ist es wichtig, in das Bild hinein zu zoomen. Das funktioniert mit den Z-Schultertasten. Da man beim Zoomen schnell mal die Übersicht verliert, kann man mit den Analogsticks das Bild bewegen. Mit den Knöpfen könnt ihr zwischen den Optionen (Stift, Radierer, Auswahl, Füllen) wechseln.

Leider gibt es nur einen Weg, um seine Bilder der Öffentlichkeit zu zeigen: über das Miiverse. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Möglichkeit, seine Bilder auf einer SD-Karte zu speichern oder über soziale Netzwerke zu posten.


In der Farbpalette kann man jede Farbe hinzufügen, die man möchte.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

So werten wir

Unser Fazit zu PixelMaker

Meinung von Marco Primmer
Ich muss zugeben, dass ich meine Probleme mit diesem Titel hatte, aber das liegt nur daran, dass ich für diesen Test etwas zeichnen wollte, was halbwegs annehmbar ist. Entstanden ist hier nur ein Bild. Jede Option hat ihren Platz und man kann schnell darauf zugreifen. Die Handhabung mit diesem Editor war sehr einfach und schon nach kürzester Zeit findet man sich zurecht. Zeichner, die etwas draufhaben und gerne auch mal Pixelart-Bilder erstellen wollen, finden in PixelMaker einen sehr guten Editor, für alle anderen, die mehr haben möchten, wie verschiede Pinsel, Stifte und Sonstiges, ist dieser Titel wohl nichts. PixelMaker ist zwar recht minimalistisch, aber man kann damit wunderschöne Bilder kreieren. Leider kann man seine Kunstwerke nur über Miiverse teilen, was den Gesamteindruck doch recht mindert. Eine Funktion für das Speichern auf die SD-Karte fehlt einfach nur für ein gelungenes Rundumerlebnis im Pixelstil.

Kommentare 5

  • Skerpla - 05.06.2016 - 14:28

    1920x1080 pro Zoll, also 2,54 cm

    Da ich schon von Voxel Maker begeistert war, werde ich mir dieses Spiel bestimmt auch holen!
  • IceDay - 05.06.2016 - 14:40

    Kann man die hochgeladenen Bilder nicht vom Miiverse am PC runterladen und abspeichern?
  • RealJack - 05.06.2016 - 17:00

    pro zoll? o_O
  • EinName - 05.06.2016 - 18:22

    Wenn man ein Bild aber fertig hat kann man auch von dort aus auf den Browser zugreifen und über TinyPic einen Screenshot hochladen, man kann also auch anderweitig die Bilder teilen ;)
  • Marco Primmer - 05.06.2016 - 19:31

    IceDay schrieb:

    Kann man die hochgeladenen Bilder nicht vom Miiverse am PC runterladen und abspeichern?

    EinName schrieb:

    Wenn man ein Bild aber fertig hat kann man auch von dort aus auf den Browser zugreifen und über TinyPic einen Screenshot hochladen, man kann also auch anderweitig die Bilder teilen ;)

    Ja man kann die Bilder vom Miiverse, aus dem Browser speichern. Diese haben aber natürlich nicht die Selbe Qualität. Weil die Hochgeladenen Bilder skaliert und wahrscheinlich konvertiert werden.