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Test zu Dual Core - Wii U

Germany Deutschland: Dual Core
Plattform
Wii U
Erscheinungsdatum
23.06.2016
Vertrieb
Gray Fin Studios
Entwickler
Gray Fin Studios
Genre
Action, Shooter
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 0
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Dual Core: Feuer frei und Spaß dabei

Von Mirko Satorius ()
Eine verlassene Raumstation auf dem Jupiter-Mond Europa, feindliche Invasoren und eine gespenstische Ruhe. Nur zwei hochentwickelte KI-Systeme sind von der eigentlichen Besatzung noch übrig. Verbaut in Sicherheitsdrohnen, bahnen sich die beiden ihren Weg durch die menschenleere Basis. Das ist der Auftakt zum Twin-Stick-Shooter Dual Core, den ich für euch getestet habe. Der Fokus liegt hier ganz klar nicht auf der Story, sondern vielmehr auf dem actionreichen Gameplay. Zu Beginn gilt es sich mit der Steuerung vertraut zu machen und so lotst euer dauerhafter Begleiter Corby euch zu seinem Versteck. Nachdem ihr euren Robo-Kumpanen gefunden habt, werdet ihr schnell feststellen, dass ihr euch angewöhnen solltet, mit ihm im Team zu arbeiten. Zahlreiche Türen lassen sich nämlich nur öffnen, wenn die beiden sich gleichzeitig auf den richtigen Schaltflächen befinden. Nachdem man sich durch die ersten Räume navigiert hat, erwarten einen auch schon die ersten Gegnerwellen, die sich aber noch vergleichsweise schnell zur Strecke bringen lassen.

Die Ruhe vor dem Sturm. Schon bald wird es hier vor feindlichen Invasoren nur so wimmeln!

Zu Beginn des Spiels versuchen die beiden Roboter ihre menschlichen Schöpfer zu finden, verlagern ihr Hauptaugenmerk aber aufs nackte Überleben. Auf dem Weg durch die einzelnen Level trachten euch die unterschiedlichsten Gegner-Horden nach dem Leben und stellen euer Können bis zur letzten Sekunde auf die Probe. Im Verlauf des Spiels werdet ihr immer wieder die Möglichkeit haben, eure beiden Drohnen aufzurüsten und das ist auch bitternötig um hier weiter voranzukommen. Hier zeigt sich auch, dass Dual Core durchaus mehr zu bieten hat als nur stupides Geballere.

Ohne eine sinnvolle Punkteverteilung habt ihr gegen die schweren Brocken keine Chance mehr. Aber auch euer durchaus liebenswürdiger Begleiter Corby, der häufig eure Hilfe braucht, wird euch immer wieder vor schwierige Aufgaben stellen. Leider verfügt der kleine Helfer nur über eine begrenzte KI. Wo ein menschlicher Spieler ausweichen würde, feuert er einfach weiter und ignoriert den bevorstehenden Pixeltod. Das ist ärgerlich, denn so müsst ihr in die Bresche springen, euch einen Weg durch die Gegner-Horde schießen, den richtigen Moment finden und euer virtuelles Dasein riskieren, um Corby zu reparieren. Wenn das Spiel in den einzelnen Levels Checkpoints bieten würde, wäre dies vielleicht nicht ganz so ärgerlich. Solltet ihr also kurz vor Ende eines langen Levels das Zeitliche segnen, müsst ihr zurück zum Anfang des Gebiets.

Holt eure Freunde auf die Couch, der Kampf hat begonnen!

Durch das oft unübersichtliche Spielgeschehen und plötzlich auftauchende Gegner, werdet ihr auch auf dem normalen Schwierigkeitsgrad häufig die Bekanntschaft mit dem GameOver-Screen machen. Allerdings könnt ihr Dual Core auch mit 3 zusätzlichen Spielern angehen und die geballte Feuerkraft nutzen, um eure Gegner so richtig ins Schwitzen zu bringen. Besonders in den späteren Passagen, wo euch auch gerne mal 2 Boss-Gegner und kleinere Truppen erwarten, dürfte das für Erleichterung sorgen.

Zeit eure Freunde ins Boot zu holen! Auch der Feind setzt auf Verstärkung.

Neben dem Story-Mode bietet Dual Core euch noch zwei weitere Modi. Zum einen den Arcade-Mode, in dem ihr euch innerhalb eines großen Raumes mehreren, immer stärker werdenden Gegner-Wellen stellen müsst. Zum anderen natürlich auch einen Multiplayer-Battle-Mode. Gerade Letzterer leidet leider immer wieder unter einer gewissen Unübersichtlichkeit. Der fehlende Splitscreen macht sich hier deutlich bemerkbar, wenn vier Gegner wild in alle Himmelsrichtungen feuern. So kann es schon mal dazu kommen, dass ihr euch in weniger als 10 Sekunden vom Schlachtfeld verabschieden müsst.

Die Steuerung ist schnell und einfach zu erlernen. Den rechten Stick benutzt ihr um euch fortzubewegen und mit dem linken Stick zielt und feuert ihr was das Zeug hält. Kleines Manko: Um spezielle Ausrüstung wie Bomben und einfach Drohnen einzusetzen, müsst ihr die Schultertasten nutzen. Das Spiel lässt euch allerdings dabei keine Pause. Ihr müsst euch dennoch weiter schießend fortbewegen, sonst zerlegen euch eure Feinde zu Altmetall, während ihr nach der passenden Ausrüstung sucht.

Grafisch hat mir das Ganze gut gefallen. Die Lichteffekte sind stimmungsvoll und passen sehr gut zum Setting. Die bunte Weltraumstation und auch die unterschiedlichen Effekte wissen zu gefallen. Auch bei mehreren Gegner-Wellen kommt das Spiel nicht ins Stocken, sondern läuft weiterhin flüssig.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

So werten wir

Unser Fazit zu Dual Core

Meinung von Mirko Satorius
Dual Core ist ein wirklich gelungener Twin-Stick-Shooter, der auch RPG-Aspekte in sich vereint. Durch den Begleiter Corby müsst ihr nicht nur auf euch aufpassen, sondern müsst gleichzeitig auch auf euren Kameraden achten. Die fehlende Speicherfunktion innerhalb der Level sorgt allerdings für einige Frustmomente, hier wäre ein Update wirklich mehr als wünschenswert. Alles in allem weiß der Titel aber zu unterhalten und sorgt gerade im Multiplayer für viele spannende Videospieleabende.
Mein persönliches Highlight: Ganz klar der freundliche Begleiter Corby. Man muss ihn einfach gernhaben.

Kommentare 4

  • rongar - 07.07.2016 - 17:26

    Kann dem Test nur zustimmen. Multiplayer ist die Krönung eines bereits im Story-Modus guten Spieles. Sehr zu Empfehlen!
  • Spiderwork - 07.07.2016 - 20:36

    Kann ich auch nur empfehlen, habe es mit meinen drei Jungs gespielt und es macht echt Fun!
  • IceDay - 08.07.2016 - 12:05

    Ich fände es toll, wenn eure Datenbank mit den Spielepreisen aus dem eShop versehen werden. Oder zumindest im Review am Anfang oder Ende erwähnen.
  • FALcoN - 19.07.2016 - 22:23

    IceDay schrieb:

    Ich fände es toll, wenn eure Datenbank mit den Spielepreisen aus dem eShop versehen werden. Oder zumindest im Review am Anfang oder Ende erwähnen.
    Wir haben uns extra beim Wechsel von nt1 auf nt2 dagegen entschieden, da mittlerweile auch bei Nintendo verschiedene Aktionen, Sales und Co. üblich sind. Und diese ständig anzupassen wäre ein viel zu großer Aufwand. Zu Wiiware- und DSiware-Zeiten war das natürlich etwas anderes, weil die Preise (übrigens bis heute) sich nie oder nur bei sehr wenigen Spielen verändert haben.

    Außerdem will Nintendo es zukünftig erlauben, dass Spiele aus dem eShop auch über die Webseite gekauft werden können und so kann man den aktuellen Preis direkt einsehen ohne extra in den eShop zu müssen. Daher werden wir die Preisinformation auch nicht mehr nachträglich hinzufügen.

    Über die Erwähnung des Preises im Test kann man sich aber nochmal Gedanken machen, wobei das gelegentlich auch vorkommt unter dem Motto: "für 5€ bekommt man eine Menge Spielspass geboten" oder "gönnt euch für die 10€ lieber einen Kinobesuch".