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Test zu Rhythm Paradise Megamix - Nintendo 3DS

Germany Deutschland: Rhythm Paradise Megamix
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
21.10.2016
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Noch keine Angaben
Genre
Action, Musik
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 0
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Nicke mit dem Beat und beweg' den Knopf

Von Roman Dichter ()
Alle bereit machen! Ab jetzt müssen wir hochkonzentriert und im Takt lesen, denn Rhythm Paradise Megamix ist Rhythmus pur! Wer einen Nintendo 3DS sein Eigen nennt, Rhythmus-Spiele und eine humorvolle Präsentation mag, der sollte jetzt aufmerksam weiterlesen, denn dieses Spiel könnte genau das Richtige für euch sein.

„Und da merkte ich, der Sinn des Lebens ist leben. Das war’s!" (Dirk Apitz)

Der Anfang: Dein Mii steht mit Drumsticks bewaffnet bereit, um der Welt den Rhythmus zu bringen.

Dieser Megamix ist nicht die erste Ausgabe der Rhythm Paradise-Reihe. Einige von euch kennen sicher schon andere Ableger der Minispiele-Sammlung, in der uns auf sehr unterschiedliche Weise verschiedene Rhythmus-Aufgaben gestellt werden. Viele der bekannten Minispiele wurden für den Megamix recycelt.

Vielleicht erinnern sich noch einige von euch an die verrückte „Pressekonferenz“, in der ihr die Rolle eines muskulösen Wrestlers einnehmt, euch aber keinem Gegner im Ring, sondern den Fragen einer Reporterin stellen müsst. Da bei Rhythm Paradise alles ein wenig anders ist, wird auch diese Aufgabe (wie alles im Spiel) rhythmisch gelöst. So wird euch die Dame Fragen stellen – allerdings nicht hochwertig journalistisch wie bei ntower, sondern es erklingt ein „that true?“ (stimmt das?) aus den Lautsprechern des Systems. Ihr müsst ebenfalls kein umfangreiches Interview-Coaching absolvieren, um darauf zu antworten. Ein einfacher Knopfdruck entlockt dem Koloss ein bestätigendes „yeah“. Das ist nicht grundsätzlich schwer, es muss aber genau im richtigen Moment geschehen! Wie gesagt: Rhythmus ist alles.

„Ich sehe die Lakitus vor lauter Wolken nicht!“ (Carsten „Pinguin Joe“)

Alle zusammen: Bleibt im Takt!

Ganz so eintönig bleibt diese Aufgabe – wie auch die meisten anderen – allerdings nicht. Ihr müsst genau auf das Geschehen achten, um auch die passende Aktion auszuwählen. Schwärmt die junge Journalistin von euren Muskelbergen, ist dies euer Stichwort, um den Bizeps anzuspannen. Dafür sind dann zwei Knopfdrücke in kurzem Abstand nötig. Für Angeber ist dieses Spiel also genau das Richtige!

Die dritte und letzte Aufgabe wird euch von den Fotografen aufgetragen, die bei einer echten Pressekonferenz natürlich nicht fehlen dürfen. Ihr sollt für eure Fans posen, wofür ihr dann einen anderen Knopf betätigt. Schon begibt sich euer Vorzeigesportler in die kamerafreundlichsten Positionen und sonnt sich im Blitzlichtgewitter. Dieses und andere Minispiele sind also schon bekannt, aber auch neue sind hinzugekommen und werden zusammengeschnürt zu einem umfangreichen Paket von über 100 Rhythmus-Spielen.

„Blau, Grün, Rot, Gelb, das könnte auf jedem Planeten seine Farbe sein. Doch immer wird er wundervoll sein!“ (Sebastian Schewe)

Nach und nach werden mehr Minispiele freigeschaltet.

Schauen wir uns das Wesen der Minispiele einmal genauer an. Grundsätzlich gilt: Die Spiele-Mechanik ist leicht zu verstehen, obwohl jede Aufgabe etwas anders funktioniert. Oft reicht ein einziger Knopf zum Bestreiten eines Minispiels. Manche Spiele verlangen aber auch zwei verschiedene Knöpfe – für erfahrene Spieler ist das natürlich das geringste Problem.

Wahlweise dürft ihr auch auf Knöpfe verzichten und durch das Antippen des Touchscreens steuern. Grundsätzlich ist das nicht viel anders und damit Geschmackssache. Aber es wird dadurch bei manchen Spielen sogar etwas einfacher. Beispielsweise bei „Bärenkummer“: Ein depressiver Teddybär will seine Stimmung durch Frustfressen aufhellen, darum werden aus zwei Einkaufstüten Donuts bzw. Törtchen hochgeworfen. Die Leckerlies schnappt er sich im Runterfallen mit dem Maul – Donuts rechts per A-Knopf, Törtchen links per Steuerkreuz. Bei der Touch-Steuerung entfällt die Unterscheidung zwischen rechts und links, in beiden Fällen wird einfach getippt.

„Ein Platz neben Kimishimas Luxus-Schreibtisch, 4K-Fernseher, die neuesten Projekte Nintendos, dazu das feinste Büfett. Das wär' schon was!“ (Daniel Kania)

Die Roboter brauchen Treibstoff. Hört auf den Takt, um exakt die richtige Menge einzufüllen.

Leicht zu lernen, schwer zu meistern ist allerdings die Devise! Ihr solltet nicht den Fehler machen zu glauben, das sei doch alles viel zu einfach und darum schnell langweilig. Tatsächlich ist dieses Spiel ganz ausgezeichnet, was den Schwierigkeitsgrad betrifft. Weder werden unrhythmische Anfänger frustriert aufgeben, noch werden menschliche Metronomen verzweifelt nach Herausforderungen suchen.

Anfänger freuen sich, dass sie (bevor es ernst wird) an jedes Minispiel herangeführt werden. Die wesentlichen Aufgaben werden erklärt und geübt, dazu natürlich der jeweilige Beat eingeführt. Das muss ein paarmal klappen, dann beginnt das eigentliche Spiel. Wer schon jetzt Probleme hat, übt halt etwas länger und bekommt auf dem Touchscreen eine Hilfe eingeblendet, die genau zeigt, wann welcher Knopf zu drücken ist. Dann beginnt das Spiel und ihr zeigt, was ihr gelernt habt. Anschließend wird auf einer 100-Punkte-Skala bewertet, wie gut ihr es gemacht habt. Bleibt ihr unter 60 Punkten, müsst ihr das Spiel wiederholen, um die nächste Herausforderung freizuspielen. Scheitert ihr aber dreimal am selben Minispiel, kommt das kleine Schlängli zur Hilfe und bietet euch die Möglichkeit, die schwierige Aufgabe zu überspringen. Niemand soll demotiviert aufgeben – das war den Entwicklern wichtig!

„Blue Man Group wäre stolz auf dich!!!“ (Dennis Meppiel)

Nicht auf die Kraft kommt es an, sondern auf euer Timing!

Und was ist mit Rhythmus-Experten? Auch an euch wurde gedacht. Zunächst unterscheiden sich (natürlich) die verschiedenen Herausforderungen vom Schwierigkeitsgrad her. Während ich zu Beginn bei keinem Spiel ein Problem hatte, die 60-Punkte-Hürde zu nehmen, waren später durchaus ein zweiter oder manchmal sogar mehr Versuche notwendig. Beispielsweise denke ich an das Spiel Offbits, bei dem teilweise gezielt zwischen den Taktschlägen gedrückt werden muss. Dann wechselt es aber wieder und der Knopf wird genau mit dem Beat betätigt. Beides für sich ist kein Problem – aber ein schneller Wechsel will gekonnt sein!

Das reine Vorankommen und Freispielen neue Minispiele ist sicher kein großes Problem, aber sich wirklich den 100 Punkten zu nähern, ist schon eine ganz andere Hausnummer! Bei der Bewertung wird nicht nur zwischen „ja, Takt getroffen“ und „nein, leider daneben“ unterschieden. Für das perfekte Timing müssen die Knopfdrücke auf den Bruchteil einer Sekunde genau kommen! Auf dem Touchscreen wird auch angezeigt, wie gut jeder Knopfdruck getimt war (je zentraler in der Mitte die Anzeige auftaucht, desto besser). Wer also nach Perfektion strebt, wird diverse Spiele weit öfter als nur einmal ausprobieren. Aber nicht nur die persönliche Highscore-Jagd bietet euch Herausforderungen.
„Essen, überall gibt es Essen soweit das Auge reicht. Pizza, Schnitzel und jede Menge Süßkram. Ein Traum!“ (Marco Primmer)

Auf eurer Reise begegnen euch einige ziemlich schräge Charaktere.

Die meisten Minispiele werden euch auf eurem Weg erneut begegnen. Hier sprechen wir aber nicht einfach von langweiligen Wiederholungen, sondern von gesteigerten Herausforderungen! Zum einen gibt es einfache Nachfolger der bereits bekannten Spiele. Diese sind allerdings noch komplexer und anspruchsvoller, weil sie den alten Abläufen neue Rhythmus-Aufgaben hinzufügen. Bei vielen Nachfolgern freut man sich, sie wiederzusehen. Bei anderen, die man schon in der ersten Version schwer fand, ist das zunächst ein kleiner Schock, aber umso schöner ist es, wenn auch die zweite Runde überstanden ist.

Zum anderen gibt es noch die Königsdisziplin: die „Remix“-Spiele! Dabei werden bekannte Spiele nicht komplett wiederholt, sondern nur für eine kurze Zeit aufgegriffen, bevor ein Ausschnitt eines anderen Minispiels folgt. In diesen Collagen ist keine Zeit zu üben und sich langsam in das Spielprinzip einzudenken – von einer Sekunde auf die nächste müsst ihr das Spiel erkennen und euch erinnern, nach welchen Rhythmus-Mechaniken es gespielt wird. Dabei bin ich nicht nur einmal aus dem Takt gekommen. Ein Remix ist also eine große Herausforderung und auch ein großer Spaß! Die Anspannung ist eine ganz andere als innerhalb eines normalen Minispiels, weil man nie wirklich weiß, was einen als nächstes erwartet. Besonders groß ist da natürlich auch das Glücksgefühl, wenn der Remix gemeistert wurde.

„Den legendären Drachenpfad, über eine Million Kilometer lang!“ (Maik Dallherm)

Federball kann jeder, aber zwischen zwei Flugzeugen klappt das nur mit viel Taktgefühl!

Auch Abseits des Story-Modus findet ihr große Herausforderungen: Hin und wieder gibt es eine „Perfekt-Aktion“, bei der ein Minispiel sofort abgebrochen wird, wenn ein Knopfdruck danebenliegt – und endlos viele Versuche habt ihr dafür auch nicht. Oft bleibt euch nur ein Anlauf, hier müsst ihr also auf den Punkt alles geben! Außerdem ist der Meisterzug zu erwähnen, der ebenfalls etwas mehr von euch verlangt. Hier müsst ihr eine Reihe von Minispielen meistern, dafür aber zunächst mit Münzen bezahlen (dazu später mehr).

Scheitert ihr zu oft, ist die Fahrt vorbei und das Geld ist weg. Die Spiele sind zwar bekannt, aber an neue Herausforderungen gebunden. So müsst ihr beispielsweise 70 Punkte erreichen anstatt 60, um erfolgreich zu sein. Oder diese Punkte spielen keine Rolle mehr, dafür wird das Bild immer kleiner und nähert sich langsam dem Maul eines Monsters, das euch fressen will. Verhindern könnt ihr es nur, wenn ihr den Rhythmus perfekt trefft – also das Timing wird hier viel strenger bewertet! Ein drittes Beispiel für die Profis: Wie erwähnt schreitet ihr im Verlauf der Abenteuers Spiel für Spiel voran, allerdings werdet ihr gelegentlich auf eine besondere Herausforderung stoßen: Drei Türsteher versperren euch den Weg! Ihr müsst ein Minispiel schaffen, um passieren zu dürfen und wählt mit einem der Drei auch den Schwierigkeitsgrad: Gelbkurt (leicht), Blaukurt (normal) und Rotkurt (schwer) verlangen dabei eine Prüfungsgebühr für jeden Versuch, wobei leichtere Aufgaben teurer sind!

„Er ist also doch eine Frau.“ (Pascal Hartmann)

Habt ihr vier Rhythmusspiele gemeistert, öffnet sich das Tor in eine neue Welt.

An dieser Stelle sollten wir auf die Währungen zu sprechen kommen. Mit Münzen könnt ihr wie gesagt die Türsteher bezahlen und Tickets für den Meisterzug kaufen. Es gibt aber auch einen Laden, in dem ihr Rhythmus-Items und Songs kaufen könnt. Der Sammel-Aspekt und die Trophäen-Jagd spielen also auch eine Rolle und schrauben die Langzeitmotivation nach oben. Aber woher kommt nun das ganze Geld? Dafür spielt ihr einfach die Minispiele!

Wer allerdings das Portemonnaie ordentlich füllen möchte, muss zudem gut sein! Scheitert ihr an der 60-Punkte-Grenze, gibt es immerhin ein Trost-Münzlein. Mehr verdient ihr, wenn euer Wert darüber liegt und weitere Münzen winken für einen High Score von über 80 Punkten, das Erwischen des „Beatsterns“ (dafür müsst ihr an einem bestimmten Punkt in jedem Minispiel den Takt perfekt treffen) und als Fehlerfrei-Bonus, wenn ihr im gesamten Rhythmus-Spiel nicht ein einziges Mal völlig danebenliegt. Im Laden gibt es aber auch eine Kategorie von Einkäufen, die ihr nicht mit Münzen zahlen könnt: Rhythmus-Spiele! Während ihr die meisten Spiele im Abenteuer freispielt, können einige nur für Rhythmuskugeln gekauft werden, die ihr für erfolgreiche Fahrten im Meisterzug erhaltet.

„Hinter der Grenze lag die Wahrheit. Eine Wahrheit, die ich im Leben verzweifelt gesucht und nun endlich verstanden habe.“ (Maximilian Kluge)

Wenn ihr erfolgreich seid, bringt ihr den Rhythmus zurück in die Welt.

Auch ein Mehrspieler-Modus ist in Rhythm Paradise Megamix zu finden. Mit Unterstützung der Download-Play-Funktion – bis zu vier Spieler brauchen Handhelds, aber nur eine Version des Spiels – dürft ihr Freunde lokal einladen, gemeinsam mit euch im Meisterzug zu fahren. In diesem Fall werden die erreichten Punkte aller Spieler anschließend addiert.

Als weitere Interaktionsform ist auch die StreetPass-Funktion mit an Bord. Habt ihr Passanten getroffen, tretet ihr gegen sie in einem rhythmischen Minispiel an und erhaltet mit Glück eine kleine Belohnung: Münzen kennt ihr ja, aber auch Rüben lassen sich so verdienen. Mit diesen im Gepäck, könnt ihr einer Ziege einen Besuch abstatten. Diese wird – natürlich ebenfalls in einem Minispiel – mit möglichst vielen Rüben gefüttert und nimmt dabei zu (oder sagen wir mal: sie wird aufgelevelt). Habt ihr sie richtig satt gemacht, winkt ebenfalls eine Belohnung, die ihr dann im Museum bewundern könnt, wo ihr Erreichtes und Gekauftes eurer Sammlung im Überblick habt und auch sämtliche Minispiele direkt auswählen könnt. Ihr seht also: Rhythm Paradise Megamix hat jenseits der reinen Minispiele sehr viel zu bieten, was für Abwechslung und Motivation sorgt.

„Ich glaube, da treffe ich 27 Marios, die Bowser nicht besiegt haben!“ (Roman Dichter)

Das Obst fällt die Treppe herunter - schnappt es euch im richtigen Moment!

Das Herz des Spiels sind und bleiben aber zweifellos die Rhythmus-Spiele, die ebenfalls sehr abwechslungsreich und unterhaltsam gestaltet sind. Besonders im Fokus steht dabei natürlich die Musik. Während es oft passende Hintergrundklänge sind, die euch sehr beim Rhythmus-Halten unterstützen (lasst euch nicht zu sehr von den Bildern ablenken!), erklingen manchmal sogar Lieder mit Gesang.

An dieser Stelle ist erwähnenswert, dass ihr eine japanische Sprachausgabe wählen könnt, das Spiel aber ansonsten auch akustisch größtenteils eingedeutscht wurde. So klatscht ihr im Spiel „Affen-Groupies“ als begeisterter Primat im Takt, während ihr den Klängen eines Konzertes lauscht. Dabei dienen manche Wörter als Kommando, welche Folge von Aktionen gerade gefordert ist – beispielsweise wisst ihr, dass beim gesungenen Wort „irgendwie“ erst einmal, dann zweimal geklatscht wird und anschließend ein kleiner Sprung die Fanbegeisterung abrundet. Grafisch ist das Spiel im einfachen, aber liebevollen Comic-Stil gehalten und überzeugt auch hier besonders durch die kreativen Ideen. Außergewöhnliche Settings, putzige Charaktere und überraschende Effekte.

„Und endlich erreichte ich die langersehnte Freiheit, nach der ich mein ganzes Leben lang gestrebt habe. Losgelöst von den Fesseln des Irdischen erschaffe ich in dieser Ebene eine neue Welt.“ (Niels Uphaus)

Darf ich vorstellen: Fipsi! Helft ihm zurück in die Himmelswelt zu kommen.

Bitte? Ihr wollt endlich wissen, was die seltsamen Zitate verschiedener Mitglieder des ntower-Teams zu bedeuten haben? Vielleicht habt ihr schon erkannt, wovon sie handeln: Die Frage war, wie sie sich den Himmel vorstellen. Wie ihr sicher wisst, gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die Himmelswelt aussehen könnte, aber – haltet euch fest – Rhythm Paradise Megamix liefert uns die Antwort! Erstmals hat die Reihe nämlich eine Story spendiert bekommen. Im Zentrum steht Fipsi, ein putziges Wesen, das aus dem – ihr ahnt es – Himmel gefallen ist! Ihr müsst ihm helfen, dorthin zurückzukehren. Der Weg führt ihn durch verschiedene Welten, die seine Hilfe brauchen, weil sie den Rhythmus verloren haben. Das Absolvieren der Minispiele bringt den Rhythmus zurück und Fipsi näher an seine Heimat. Wie die Himmelswelt nun wirklich aussieht, warum auf mysteriöse Weise der Rhythmus verschwunden ist und was Fipsis Mama damit zu tun hat, das solltet ihr aber selbst herausfinden!

Insgesamt ist die Story ganz nett geschrieben, aber ziemlich bedeutungslos. Sie passt auch nicht im Geringsten zu den verschiedenen Minispielen und die einzelnen Story-Abschnitte wirken wie an den Haaren herbeigezogen. Dies machen sie allerdings wieder wett durch die immer humorvollen und kreativen Einfälle, die letztlich doch einen unterhaltsamen Rahmen schaffen. Wenn beispielsweise der Barbier „Haarald“ Fipsi darum bittet, ihm beim Umdekorieren des Ladens zu helfen, damit wieder mehr Kunden sich die Haare bei ihm schneiden lassen, dann kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Allerdings ist es auch gut, dass die Story-Abschnitte nicht zu sehr breitgetreten werden, denn viel Substanz haben sie nicht und bald will (und darf) man dann auch zum nächsten Minispiel aufbrechen.

Redaktionswertung

9

Kauf mich!

So werten wir

Unser Fazit zu Rhythm Paradise Megamix

Meinung von Roman Dichter
Rhythm Paradise Megamix mag auf den ersten Blick wie ein kleines, unbedeutendes Spiel aus der Grabbelkiste aussehen, aber es ist weit mehr als das! Auch wenn die Story kaum der Rede wert ist, bietet sie uns doch reichlich Anlass zum Schmunzeln. Überhaupt ist das ganze Spiel sehr humorvoll und kreativ gestaltet, sodass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt. Auch wenn es sich hervorragend für das gelegentliche Spielen in einer kurzen Pause eignet, ist es kein Mini-Titel, der nach einer Stunde nicht mehr angerührt wird! Über 100 neue und alte Rhythmus-Spiele wollen gemeistert werden. Multiplayer-Herausforderungen im „Meisterzug“, StreetPass-Unterstützung und weitere besondere Aufgaben ergänzen das Ganze zu einem rundum gelungenen Gesamtpaket. Trotz allem Drumherum sind es aber die Spiele selbst, die das Herz des Titels ausmachen. Sie sind abwechslungsreich, bieten Profis Herausforderungen und sind trotzdem für Anfänger geeignet. Wer auch nur einen Funken Rhythmus im Blut hat, sollte im Takt zum nächsten Händler marschieren und sich Rhythm Paradise Megamix besorgen – es lohnt sich!
Mein persönliches Highlight: Das Minispiel „Der erste Kontakt“, bei dem sich durch rhythmisches Übersetzen ein total bekloppter Dialog zwischen Mensch und Aliens entwickelt!
Meinung von Dennis Meppiel
Der damalige Wii-Teil Beat the beat: Rhythm Paradise konnte mich schon bereits damals für einige lustige Stunden perfekt unterhalten. Und wer auch Fan vom Wii-Ableger war, kann ohne Bedenken zur neuesten Fassung Rhythm Paradise Megamix für die Nintendo 3DS-Familie zugreifen. Hierbei wurden alte als auch neue Minispiele in einem Spiel verpackt und kommt auch mit einem sehr schönen Story-Modus daher. Wer also Rhythmus-Gefühl hat und auf jeden Fall Taktgefühl besitzen sollte, darf ruhig über den Kauf des Spiels nachdenken.
Mein persönliches Highlight: Als ein japanisches Lied auf deutsch gesungen wurde. Klasse Lokalisation!
Meinung von Niels Uphaus
Ich wollte immer schon einmal einen Rhythm Paradise-Teil ausprobieren. Vor vielen Jahren konnte ich das Nintendo DS-Spiel in einem Einkaufszentrum anspielen, doch erst mit Megamix hatte ich die Chance, die ganze Vielfalt der Reihe zu erleben. Auch wenn manche Spiele echt hart sind (Münzen fangen...), so überwiegt doch der Spaß. Das liegt nicht zuletzt auch an der Präsentation. Neben der tollen Musik ist der Grafikstil und das generelle Design einzigartig. Solltet ihr Rhythmus im Blut haben, könnt ihr mit Rhythm Paradise Megamix nicht viel falsch machen.
Mein persönliches Highlight: Es war immer wieder ein tolles Gefühl, ein schweres Minispiel perfekt zu lösen. Auch wenn es teils viele Versuche benötigt hat.

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