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Test zu Cartoon Network: Battle Crashers - Nintendo 3DS

Germany Deutschland: Cartoon Network: Battle Crashers
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
11.11.2016
Vertrieb
Maximum Games
Entwickler
GameMill
Genre
Noch keine Angaben
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 0
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Cartoon im Sechserpack – Cartoon Network: Battle Crashers

Von Uncle BenZ ()
Worauf habe ich mich eigentlich eingelassen? Cartoon Network, damit kenne ich mich doch überhaupt nicht aus! Aber egal, einige der Witzfiguren hat man irgendwo schon mal gesehen und sich näher mit ihnen zu beschäftigen, ist doch auch mal etwas Neues. Im Sidescroll-Brawler Cartoon Network: Battle Crashers von GameMill Entertainment kommen einige von ihnen zusammen, um bösen Buben eines auf die Rübe zu geben.

Abenteuerzeit. Finn und Jake gehen ihren gewohnten Tätigkeiten nach.

Das Intro ist selbstverständlich auf die stumpfestmögliche Weise aufgebaut und die allgemeine Handlung hängt dem Cartoon-Humor keineswegs nach. Uncle Grandpa bricht mit seinem Wohnmobil mal lockerleicht ein paar Dimensionen auf und lädt unfreiwillig deren Bewohner als Gäste ein, die dann zusammen auf irgendwelche seltsamen Scherben-Monster einkloppen, als ob dies schon immer ihr Alltag wäre. Aber natürlich wollt ihr wissen, mit wem ihr es genau zu tun habt. Am Start sind Uncle Grandpa, Steven aus Steven Universe, Finn und Jake aus Adventure Time, Gumball, Clarence sowie Rigby und Mordecai aus Regular Show. Jeder dieser Charaktere verwendet seine eigenen Techniken, um mit den Gegnern fertig zu werden. Manchmal sind sie auch für Hindernisse notwendig, da einige höher springen oder bestimmte Gefahren beseitigen können. Zum Beispiel braucht ihr Clarence mit seiner Wasserpistole, um heiße, brennende Scherben zu löschen.

Simpler könnte das Spielprinzip eigentlich nicht sein. Ihr lauft hoch, runter und nach links, vor allem aber nach rechts und macht alle Gegner platt, die euch in die Quere kommen. Lasst euch von dieser Einfachheit allerdings nicht irritieren: Ihr müsst sicherstellen, dass ihr relativ präzise neben eurem Gegner steht, damit ihr ihn überhaupt trefft. Auch das bloße Einsammeln von Items ist unter diesem Umstand nicht so leicht, wie es sein sollte. Es gibt ein paar Arten von Angriffen: schnelle Attacken, schwere Attacken und Spezialtechniken. Die beiden letzteren müssen erst einmal erlernt werden und benötigen eine Art Spezialenergie, um ausgeführt zu werden. Diese füllt sich automatisch wieder. Beim Durchstreifen der Ortschaften sammelt ihr auch Scherben, die eher wie Edelsteine aussehen, die zum Beispiel euren Level erhöhen und für das Betreten spezieller Gebiete benötigt werden. Diese Orte bieten zusätzliche Herausforderungen, stellen euch also vor einen etwas schwierigeren Kampf, geben euch dafür aber eine Extrabelohnung bei Bestehen. Die Spielwelt setzt sich aus sechs Welten à drei Stages zusammen. 18 Level klingen nicht nach viel, doch die Spielzeit wird künstlich gestreckt, da ihr gelegentlich aufgrund bestimmter Barrieren einen alten Ort aufsuchen und dort nach einem Gegenstand suchen müsst, eventuell sogar über mehrere Schritte. In diesen Fällen sind die Level leicht abgeändert. Leider rettet das nicht davor, dass Cartoon Network: Battle Crashers mit der Zeit ziemlich eintönig wird und man es nicht zu lange am Stück spielen sollte.

Das jeweils letzte Level einer Welt ist ein Bosskampf.

Jeder Charakter hat ein gewisses "Eigenleben". Will sagen, sie haben ihre eigenen Energieleisten für LP und SP, ein eigenes Inventar für Scherben und auch positive sowie negative Zustände werden nicht geteilt. Dadurch, dass jeder für sich die Scherben sammelt, kommt somit auch ein unabhängiges Levelsystem zustande. Wenn ihr also dafür sorgen wollt, dass alle Charaktere auf einem ähnlichen Level sind, müsst ihr auch regelmäßig zwischen ihnen wechseln. Das könnt ihr jederzeit tun, ein ausgewählter Charakter ist also keineswegs festgelegt. Das bedeutet auch, dass ihr bei knapper Lebensenergie schnell den Charakter wechseln könnt, um etwas durchzuatmen. Sollte doch einmal ein Held besiegt werden, entfällt dieser für die aktuelle Stage. Allgemein hält sich der Schwierigkeitsgrad in Grenzen. Klar, schließlich ist das immer noch ein Spiel für Kinder. Dennoch, verschiedene Schwierigkeitsgrade oder auch nur ein Optionsmenü an sich gibt es nicht. Dafür aber können alternative Modi mit neuen Herausforderungen oder Vergütungen freigeschaltet werden. Das dauert allerdings eine Weile.

Auch diverse Logik ist dem Spiel (verständlicherweise?) ein Fremdwort. Warum muss ich bei der Müllhalde nahe Aberdale von einem Kollegen eine Karte für Strandstadt abholen? Warum muss ich in einer Schulbibliothek leise sein, weil ich ansonsten durch ein "einschüchterndes Zischen erstarre", obwohl sowieso die Monster für den ganzen Lärm verantwortlich sind? Optisch gilt etwas ähnliches. Die Sprites zum Beispiel sind alle nur für eine Richtung kreiert und spiegeln sich, wenn der Charakter nach links schaut, womit die Helden praktisch im Handumdrehen zu Linkshändern werden. Das ist nur ein winziges Detail, aber irgendwie wollte es mir unbedingt auffallen...

Rigby und Mordecai sind die wohl effizientesten Distanzkämpfer. Schockierend.

Fällt mir sonst noch irgendetwas zur Technik des Spiels ein? Nun, seid ihr Besitzer eines New Nintendo 3DS, werdet ihr aus der Hardware keine Vorteile ziehen. Keine Z-Buttons, kein C-Stick. Cartoon Network: Battle Crashers legt es gänzlich auf den klassischen 3DS an. Der Touchscreen verhält sich allerdings etwas seltsam. So könnt ihr darauf Menüpunkte auswählen, aber nicht bestätigen. Sprachen stehen euch sechs zur Verfügung, einschließlich Deutsch. Für die gewünschte Sprache muss das System entsprechend eingestellt werden. Das Spiel scheint optisch nicht ganz ausgereift zu sein. Bei den Grafiken gibt es kleine Fehler mit der Transparenz, manchmal überdecken die leeren Ränder eines Objekts den Staub (er wird quasi angeschnitten) oder man sieht einen dünnen Rand über solchen Grafiken. Leistungseinbrüche gibt es nicht, der Ablauf bleibt sauber.

Redaktionswertung

6

Grabbeltisch

So werten wir

Unser Fazit zu Cartoon Network: Battle Crashers

Meinung von Maik Dallherm
Das Konzept ist einfach und braucht keinen großen Aufwand. Aber gerade deswegen erscheint Cartoon Network: Battle Crashers auch ziemlich eintönig. Vor allem die aufgezwungenen Wiederholungen alter Level gehen mir ein wenig auf den Geist. Für leichte Abwechslung sorgen die verschiedenen Charaktere und die alternativen Modi. Auch die Technik gilt als solide, ein paar Macken inklusive. Mein Ratschlag: Spielt nicht zu viel am Stück. So ist Cartoon Network: Battle Crashers ein gutes Spiel für Zwischendurch.
Mein persönliches Highlight: Das Intro-Video

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