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Test zu Demon's Crest - Super Nintendo, Wii U, New Nintendo 3DS

Germany Deutschland: Demon's Crest | USA USA: Demon's Crest | Japan Japan: Demon's Blazon: Makai-Mura Monshō-Hen / デモンズブレイゾン 魔界村 紋章編
Plattform
Super Nintendo
Erscheinungsdatum
1994
Vertrieb
Capcom
Entwickler
Capcom
Genre
Adventure, Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Seid ihr bereit euch die Herrschaft über das Dämonenreich anzueignen?

Von Sebastian Schewe ()
In diesem Sidescroller von Capcom, der im Original für das SNES erschien und der dritte Teil der Gargoyle's Quest-Reihe ist, schlüpft ihr in die Rolle des Dämonen Firebrand und begebt euch auf die Suche nach den sechs Crests. Dies sind Steine, die je ein Element symbolisieren und zusammen genommen den Crest of Infinity ergeben. Doch keine Angst, selbst ohne die Vorgänger gespielt zu haben versteht man, worum es geht. Man erkennt vielleicht einige Dinge wieder, jedoch fehlt einem nichts für die Geschichte des Spiels.

I have a Zombie, I have a Dragon. Uh! Zombiedragon!

Ihr beginnt das Spiel in einer Art Arena, wo ihr von einem Zombiedrachen attackiert werdet. Zunächst verfügt ihr nur über drei Fähigkeiten. Ihr könnt einen kleinen Feuerball spucken, euch an Wände hängen und Fliegen, wenn auch nur bis zu dem Maximum eurer Sprunghöhe. Habt ihr den Drachen besiegt, gelangt ihr auch direkt in das erste Level, in welchem ihr euch mit euren drei Fähigkeiten durchschlagen müsst. Doch Moment, Firebrand zeigt uns auf subtile Weise eine weitere Fähigkeit. Manche Objekte im Hintergrund sind zerstörbar und verschaffen uns Geld oder Lebenskugeln. Nachdem ihr das Level erfolgreich gemeistert habt erhaltet ihr eine neue Fähigkeit, rüstet ihr diese aus, könnt ihr einen Sprintangriff sowie eine Bodenflamme machen, sie entspricht dem Element Erde. Ihr verliert jedoch die Fähigkeit zu fliegen, da ihr in der Erd-Form keine Flügel habt. Ihr könnt diese Formen jederzeit im Menü wechseln. Leider fehlt hier ein Shortcut beziehungsweise eine Tastenkombination, was etwas nervig ist, aber keineswegs spielzerstörend.

Dämon gegen Dämon, keine Helden vonnöten!

Nach Beendigung des ersten Levels gelangt ihr auf die Weltkarte, welche ihr fliegend bereist. Hier könnt ihr euch sogar frei über sie bewegen. Ihr werdet Städte und auch Dungeons sehen, welche ihr direkt ansteuern könnt. Auch vereinzelte Häuser gibt es, die mit Minispielen auf euch warten, in denen ihr Geld gewinnen könnt. Hier wird das Spiel recht offen, die einzigen Barrieren, die euch gesetzt werden, sind solche, für die eine spezielle Fähigkeit vorausgesetzt wird. Die Level sind typische Sidescroller-Level und aus diesem Grund stark darauf ausgelegt, dass ihr eure entsprechenden Fähigkeiten geschickt nutzt. Neben den Gegnern gibt es auch hier und da einige Fallen, die, wenn man aufmerksam ist, jedoch erkennbar sind. Manche Gegner lassen sich nur mit bestimmten Fähigkeiten besiegen, andere sind mit allen Fähigkeiten besiegbar. Musikalisch reißt das Spiel vielleicht nicht gerade viel, aber zumindest passen die Stücke zu den Orten, an denen man sich befindet. Grafisch ist es sehr düster, jedoch passt das durchaus zu dem Setting. Das Spritework sowie die Animationen sind schön anzusehen, die Hintergründe unterstützen alles. Nebel und Wolken, die oft im Vordergrund zu sehen sind, stören nicht und runden das Ganze ab, alles in allem ein recht anschauliches Spiel.

Redaktionswertung

6

Grabbeltisch

So werten wir

Unser Fazit zu Demon's Crest

Meinung von Sebastian Schewe
Auch wenn das Spiel seine Ecken und Kanten hat macht es durchaus Spaß. Ich persönlich hatte jedenfalls eine gute Zeit während des Spielens und kann es jedem empfehlen, der gerne SideScroller mit ein paar kleinen Action-Elementen spielt. Besonders das Entdecken neuer Dinge dank neuer Fähigkeiten macht eine Menge Spaß, und die freie Oberwelt lädt zum Erforschen ein. Keinesfalls ein perfektes Spiel, aber eines ohne wirkliche Negativ-Punkte.
Mein persönliches Highlight: Die verschiedenen Fähigkeiten die man erhält, mit denen man in alten Leveln wieder neue Geheimnisse entdecken kann.

Kommentare 13

  • DatoGamer1234 - 29.12.2016 - 11:41

    Erinnert mich stark an Super Ghoul n Ghosts,was eher negativ als positiv ist :ugly:
  • Sssnake36 - 29.12.2016 - 12:25

    Schön,das solche Klassiker auch noch immer getestet werden. Aber die Wertung ist definitiv zu niedrig. Für die damalige Zeit war das schon ziemlich gut.(Auswählbare Level,viele Secrets,fantasievolle Bosse und Levels.) Eine 8 ist das Game auf jeden Fall.
  • Bloodshed - 29.12.2016 - 12:31

    "Keinesfalls ein perfektes Spiel, aber eines ohne wirkliche Negativ-Punkte." => 6/10 ? Wenn ich ein Spiel so zusammenfassen würde, dann hätte es doch wohl mehr als eine lausige 6/10 verdient.

    Vermutlich kann man das aber nicht nachvollziehen, wenn man erst jetzt mit dem Spiel in Berührung kommt und seinerzeit entweder nicht geboren oder zu unwissend war.

    Aus persönlicher Sicht würde ich sagen, dass es eine glatte 9 verdient hat. Schon allein die Musik und der eigentlichte Hauptbildschirm sind ein Genuß.

    Also: 6/10 sind absoluter Käse, denk bitte nochmal darüber nach. ;)
  • Kraxe - 29.12.2016 - 12:46

    Ich glaube Sebastian hat sich einfach bei der Wertung vertan. Sollte wohl eine 9 statt einer 6 sein. Es liest sich nämlich sehr nach einer 9.
  • henni4u - 29.12.2016 - 13:13

    Also die Wertung passt nicht zum Text.

    Das einzige, was man dem Spiel vorwerfen kann, ist der Schwierigkeitsgrad, das Spiel ist einfach zu leicht.
  • Dirk Apitz - 29.12.2016 - 13:36

    Frage mich ob manche den Text wirklich lesen oder es Mode geworden ist den Sebastian zu bashen? ISt auch ein sehr kurzer Test, der nicht auf nicht genau ins Detail geht. Dennoch kann man da vieles ablesen.


    Zitat von Sebastian:

    Leider fehlt hier ein Shortcut beziehungsweise eine Tastenkombination, was etwas nervig ist, aber keineswegs spielzerstörend.

    Zitat von Sebastian:

    Musikalisch reißt das Spiel vielleicht nicht gerade viel, aber zumindest passen die Stücke zu den Orten, an denen man sich befindet.



    Zitat von Sebastian Fazit:

    Auch wenn das Spiel seine Ecken und Kanten hat macht es durchaus Spaß.
  • henni4u - 29.12.2016 - 14:54

    Jemanden zu bashen, ich kenne das Wort nichtmal, ist nicht in meinem Sinne, für solche Kindereien bin ich zu alt. Viel eher ging es mir darum, das andere Spiele mehr kritisiert wurden und weit besser bewertet wurden.
  • Dirk Apitz - 29.12.2016 - 15:00

    Zitat von henni4u:

    Jemanden zu bashen, ich kenne das Wort nichtmal, ist nicht in meinem Sinne, für solche Kindereien bin ich zu alt. Viel eher ging es mir darum, das andere Spiele mehr kritisiert wurden und weit besser bewertet wurden.
    Hättest dich nicht rechtfertigen müssen, wenn du dich nicht angesprochen fühlst. War allgemein gesprochen und ich habe nicht umsonst keinen zitiert ;)
  • henni4u - 29.12.2016 - 16:48

    Alles klar, voll ins Fettnäppchen getreten!;-)
  • rongar - 29.12.2016 - 19:50

    Man kann solch ein altes Spiel heute nicht mit den damaligen Maßstäben bewerten. Für mich war es früher absolut Top auf dem SNES. Ganz klar 9-10 von 10 Punkten. Ist es immer noch in der Erinnerung, aber heute sind es halt nur noch 6 bis 7 Punkte. Man ist halt gegenwärtig in vielen Punkten anderes gewöhnt. So gesehen geht der Test und die Bewertung völlig in Ordnung. Fazit: Zu damaligen Zeiten ein Klassiker, heute ein unterhaltsames und gutes Spiel.
  • Wichert - 29.12.2016 - 20:01

    Habe es.mir auch geholt und war mehr als begeistert!
    Habe mir danach direkt super ghouls n ghosts geholt, was ich nun ebenfalls liebe =)
  • Sebastian Schewe - 29.12.2016 - 20:23

    Ich verweise mal auf unsere Bewertungsmuster.
    Es ist eine sehr gut gemeinte 6, aber mir hat es eben nicht für eine 7 gereicht. Bei von 100 wäre es bei 66 oder 67 gelandet, um es bildich zu zeigen.
    Und ich bewerte die Spiele vorrangig aus heutiger Sicht. Zum einen habe ich nicht alles damals gespielt (wie dieses hier, Breath of Fire hingegen kenne ich von damals, aber Nostalgie darf eben kein Faktor sein) und zum anderen sind diese Tests für Spieler von heute, nicht für die, die das Spiel mit nostalgischen Emfpindungen spielen (was ja nicht schlimm ist, aber eben die Ansicht verändert).
    Um Breath of Fire nochmal aufzugreifen, das fand ich damals extrem super, aber heute merke ich eben Dinge die ich damals nicht sehen konnte weil man anderes gewohnt war.
    Natürlich beachte ich dennoch das Alter des Titels und wiege manche Unschönheiten nicht SO schwer, einfach wegen der damaligen technischen Möglichkeiten.

    Und wenn mich wirklich nur wer bashen will, für denjenigen ist dieser Text: k, lol, such dir n ordentliches Hobby XD
  • zocker-hias - 29.12.2016 - 20:23

    Wwenn sich jemand aus heutiger Sicht mit nem Klassiker auseinander setzt ist das nicht immer leicht.

    @Sebastian Schewe
    Auch wenn ich anderer Meinung bin finde ich den Test fair und gut. Manche Spiele altern aufgrund kleinerer Macken einfach schlechter als andere.
    Somit finde ich es unnötig und unfair dich hier anzugreifen.
    Jemand wie ich, der das Spiel zum Release damals hatte sieht einfach vieles mit der rosa Retrobrille.

    Ich persönlich finde aber Grafik, Musik und Atmosphäre auf sehr hohem Niveau für die SNES Zeit.
    Spielerisch ist es gut und gerade durch die verschiedenen Endings wird es richtig klasse. Auch der Metroid(vania)-Einschlag kommt gut.

    Bei mir neben Castlevania 4 und Dracula X eines der grossen SNES Sidescroller Action Adventures.

    Aber ja ich hab es auch schon damals geliebt.


    P.s. Für alle die ea falsch einordnen: Es ist nicht mit Super Ghouls n Ghosts vergleichbar.