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Test zu Dragon Ball Fusions - Nintendo 3DS

Germany Deutschland: Dragon Ball Fusions | Japan Japan: ドラゴンボール:プロジェクトフュージョン / Doragonbōru: Purojekutofu~yūjon
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
17.02.2016
Vertrieb
Bandai Namco Entertainment
Entwickler
Bandai Namco
Genre
Action, RPG
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 2
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Fuuuusion! Ha!

Von David Pettau ()
Als Dragon Ball-Fan, der Beat’em ups nicht allzu viel abgewinnen kann, hat man es nicht immer leicht, sollte man sich nach einer Spiele-Adaption der populären Manga/Anime-Reihe sehnen. Zwar gibt es vereinzelte Spiele im Dragon Ball-Universum, die sich an einem anderen Genre als dem Beat’em up versuchen, diese spielen qualitativ aber nicht unbedingt immer in einer Liga mit deren legendären Vorlage. Ich selbst – das vorneweg – liebe Dragon Ball. Diese Liebe bezieht sich allerdings hauptsächlich auf Dragon Ball Z, dem wohl populärsten Kapitel der Reihe. Dragon Ball Fusions nahm ich im Vorfeld als einen sehr ambitionierten Versuch war, das typische Dragon Ball-Feeling, wie ich es aus Dragon Ball Z kenne und liebe, in eine ziemlich klassische J-RPG-Formel zu verpacken. Dass dabei allerdings auch Fans der anderen Kapitel der Dragon Ball-Saga, namentlich “Dragon Ball“, “Dragon Ball Super“ und ein Stück weit auch der inoffizielle Nachfolger zu Dragon Ball Z, “Dragon Ball GT“, auf ihre Kosten kommen, hätte ich nicht gedacht. Ebenso wenig, wie, dass dieses Konzept zu einem qualitativ ziemlich hochwertigen Spiel aufgehen könnte.

Das Gleiten durch die Lüfte geht wunderbar von der Hand und fühlt sich richtig an.

Bei einer Spiele-Adaption eines derart großen Franchises wie Dragon Ball ist ein Problem oftmals vorprogrammiert: Viele derartige Spiele schaffen es nicht, eine relativ logische und stimmige Geschichte zu kreieren, die es dem Spiel ermöglicht, eine große Anzahl der verschiedenen Charaktere, die im Laufe der Vorlage vorkommen, in der Handlung des Spiels zu vereinen. Natürlich muss man in einem Dragon Ball-Spiel den üblichen, ikonischen Bösewichten entgegentreten – auf ein Wiedersehen mit Freezer und Co. dürft ihr euch also definitiv schon einmal freuen. Sehr schön finde ich dabei allerdings, wie es das Spiel schafft, diesen Umstand stimmig zu erklären: Das Spiel beginnt damit, dass eure individuell von euch gestaltete Spielfigur und ihr Freund bzw. Rivale “Pinnich“, die sieben Dragon Balls zusammengetragen haben, um sich von dem Drachen Shenlong ihren größten Wunsch erfüllen zu lassen: Ein großes Kampfturnier, um den stärksten Kämpfer aller Zeiten zu bestimmen! Das nimmt Shenlong, der natürlich über die Macht verfügt, einen solchen Wunsch zu erfüllen, sehr wörtlich und so entsteht eine Zwischendimension, in die die besten Kämpfer aus den unterschiedlichsten Zeitepochen und von den verschiedensten Orten gesogen werden. Euer Ziel ist von dort an natürlich klar: Stärker werden, um Pinnich schon bald zu schlagen und der beste Kämpfer aller Zeiten zu werden!

Die Reise zu dem Turnier könnte sich allerdings als schwieriger erweisen, als sich das zunächst angehört hat. Lediglich als ein Team aus fünf Kämpfern seid ihr dazu befugt, am Turnier teilzunehmen – alleine habt ihr also schlechte Karten. Die Zwischendimension ist dabei in mehrere, Stockwerk-artige Welten unterteilt, die jeweils aus mehreren fliegenden Inseln bestehen, die wiederum von vielen bekannten Orten des Dragon Ball-Universums gespickt sind. Das Tolle: In dieser Spielwelt könnt ihr frei umherfliegen, was trotz der begrenzten Steuerungsmöglichkeiten des Nintendo 3DS wunderbar funktioniert. Dazu steht euch jeweils eine Taste zum Beschleunigen und rückwärts Fliegen zur Verfügung, während ihr mit dem Circle-Pad die Kamera kontrolliert. Mittels des Steuerkreuzes könnt ihr dabei, je nach Bedarf, auch nach oben, unten, rechts und links fliegen. Das fühlt sich nicht nur super an, es fängt das Feeling der Dragon Ball-Reihe auch sehr gut ein. Für jeden Fan dürfte es eine wahre Freude sein, beispielsweise über die Schildkröteninsel oder Satan City hinweg zu sausen. Dabei sei vor allem erwähnt, wie unglaublich hübsch Dragon Ball Fusions aussieht. Sowohl die Welt, als auch die Charaktermodelle sind sehr detailliert, sodass man schnell mal vergisst, dass man auf dem doch mittlerweile sehr alten Nintendo 3DS spielt.

Dragon Ball-Kenner wissen: Unter normalen Umständen wäre diese Tracht Prügel für Nappa und Radditz nicht möglich.

Während ihr die verschiedenen Welten auf dem Weg zur höchsten Ebene, auf der das Turnier ausgetragen wird, durchreist, habt ihr schon sehr bald eine ganze Riege an fähigen Kämpfern im Schlepptau. Zu Beginn des Spiels findet ihr eure ersten Teammitglieder während der Haupthandlung des Spiels, sehr bald könnt ihr euch allerdings euer eigenes Team zusammenstellen, sowohl aus den unzähligen bekannten Charakteren aus Dragon Ball, als auch aus den diversen neuen Figuren, die die Zwischendimension unsicher machen. Euer festes Team besteht dabei stets aus fünf Kämpfern, die meisten Konfrontationen in Dragon Ball Fusions werden im fünf gegen fünf-Modus ausgetragen. Das Kampfsystem stellt dabei eine Mischung aus klassischem, rundenbasierten Rollenspiel und Strategiespiel dar: Das Kampfgeschehen überblickt ihr in einer Arena, deren Form je nach Terrain variiert. Ein Aktionsbalken bestimmt, in welcher Reihenfolge die verschiedenen Kämpfer ziehen dürfen, diese Reihenfolge ist allerdings nicht festgesetzt. Katapultiert ihr beispielsweise einen Gegner mittels einer Angriffsfolge aus der Arena, wird dieser in dem Aktionsbalken zurück an den Anfang geschleudert. Auch kommen manche Kämpfer öfter zum Zug, da sie im Aktionsbalken schneller nach vorne rücken. Doch alles der Reihe nach.

Sobald einer eurer Kämpfer am Zug ist, habt ihr die Wahl zwischen vier verschiedenen grundlegenden Aktionen: Einem Nahkampfangriff, einer Ki-Explosion, dem Aufladen eures Ki oder dem Ausführen eines Spezialangriffs auf Kosten eures Ki. Dabei ist zunächst einmal wichtig, welchem Kämpfertyp euer Kämpfer angehört, es gibt drei Arten von Kämpfern, die sich in einem Schere-Stein-Papier-Prinzip ergänzen. Danach solltet ihr entscheiden, welchen Gegner ihr womit attackieren wollt, dabei ist allerdings nicht nur die Art des Angriffs, sondern auch die Position entscheidend, auf die ihr euch für die Aktion begebt. Sobald ihr einen Gegner attackiert, könnt ihr euch für eine Richtung entscheiden, aus der der Angriff erfolgen soll, trefft ihr den Gegner beispielsweise von links, wird er anschließend nach rechts geschleudert. So könnt ihr eure Gegner euren anderen Teammitgliedern zupassen, um sie jeweils noch etwas weiter zu schleudern und Schaden auszuteilen, wie man das eben von Dragon Ball kennt. Ihr habt aber auch die Möglichkeit, Gegner aufeinander und anschließend bestenfalls aus der Arena zu schleudern. Schnell hat man dabei den Dreh raus und beginnt, sich klug zu positionieren, was wahre Billard-Effekte zur Folge haben kann. Natürlich solltet ihr auch darauf achten, euch selbst nicht allzu anfällig für derartige Manöver zu machen. Taktisches Denken ist gefragt, auch wenn die Kämpfe der Haupthandlung nur selten wirklich fordernd ausfallen.

Wer dort an eurer Seite steht, ist alleine eure Entscheidung – ebenso, wie euer Kämpfer oder eure Kämpferin aussieht.

Natürlich war das noch nicht alles. Neben den normalen Spezialangriffen, die sich wiederum erneut in Nahkampfangriffe, Ki-Explosionen oder statusverändernde Fähigkeiten aufteilen und die verschiedensten Effekte mit sich bringen, gibt es auch noch zwei besonders starke Angriffe, die ihr erst ausführen könnt, wenn sich eure sogenannte Ultra-Leiste gefüllt hat. Diese wird durch alle möglichen Aktionen im Kampfgeschehen nach und nach voller, bevor ihr zum ultimativen Schlag ausholen könnt. Eine Möglichkeit dazu bietet euch die Ultra-Fusion. Dabei fusioniert euer gesamtes Team zu einem unglaublich mächtigen Kämpfer, der die Gegner anschließend in einer kurzen Echtzeit-Kampf-Sequenz aufs Korn nehmen kann. Diese Sektionen erinnern stark an die Beat’em ups der Dragon Ball-Reihe, bieten neben ihrer coolen Inszenierung allerdings lediglich seichtes Button mashing. Die Inszenierung stimmt allerdings auch beim anspruchsvollen Teil des Kampfsystems. Alle Aktionen werden mit toll anzuschauenden Kampf-Animationen untermalt, die man allerdings leider auch nicht überspringen kann, wodurch manche Kämpfe eure Spielzeit etwas zu sehr in die Höhe treiben.

Neben anderen Kämpfern gibt es in der Spielwelt aber leider nicht allzu vieles zu entdecken, das für das Spielgeschehen relevant ist. Zwar sehen die fliegenden Inseln wunderschön aus, doch sind die genau genommen ziemlich leer. Einige Orte der offen gestalteten Spielwelt könnt ihr dabei betreten – auf den Kaios Planeten wird dabei beispielsweise eure Gesundheit wieder aufgepäppelt und ihr habt an vielen Orten die Möglichkeit, euch an diversen Nebenbeschäftigungen zu versuchen. So gibt es beispielsweise ein unglaublich schweres Quiz zur Dragon Ball-Reihe, ihr könnt aber zum Beispiel auch neue Kleidung für euren Kämpfer kaufen oder diverse Nebenquests annehmen, die allerdings nicht allzu spektakulär ausfallen. Mal müsst ihr Kämpfe unter bestimmten Voraussetzungen beschreiten, mal in einer gewissen Zeit mehrere Ringe durchfliegen und so weiter. Das kann zwar durchaus Freude bringen, den Kreativitäts-Preis gewinnt Dragon Ball Fusions dadurch jedoch nicht.

Die Präsentation des Spiels kann man, bei allem was man sagt, aber nur loben. Der Soundtrack reißt zwar keine Bäume aus, klingt aber sehr nach der Dragon Ball-Reihe. Die Charaktere sind teilweise auf Japanisch vertont, wenn auch größtenteils nur im Ansatz – den typischen Dialogen der diversen Charaktere des Dragon Ball-Universums tut die fehlende, komplette Sprachausgabe aber keinerlei Abbruch. Das klare Highlight des Spiels in Sachen “Präsentation“ ist aber ganz klar die bereits erwähnte Optik, während ich in meinem Test keinerlei Ruckler verzeichnen konnte.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

So werten wir

Unser Fazit zu Dragon Ball Fusions

Meinung von David Pettau
Es fällt immer sehr schwer, eine Spiele-Adaption eines populären Franchises zu bewerten, vor allem, wenn man selbst Fan dieses Franchises ist. Dank meiner rosaroten Dragon Ball-Brille hatte ich unglaublich viel Spaß mit Dragon Ball Fusions. Zwar hat das Spiel, sollte ich diese Brille einmal abnehmen, auch offensichtliche Schwächen wie das ideenlose Questdesign, doch macht das Spiel auch ohne Fan-Bonus einiges richtig. Das Kampfsystem hat es mir unglaublich angetan, ich hätte im Vorfeld niemals damit gerechnet, dass dieses derart taktisch und frisch ausfällt, ohne dabei Dragon Ball-Feeling einzubüßen. Jedem Fan der Reihe, der einen Nintendo 3DS zur Hand hat, kann ich Dragon Ball Fusions wärmstens empfehlen – diese dürfen der Wertung, die aufgrund der spürbaren Mängel nicht höher hätte ausfallen können, auch gerne ein, zwei Pünktchen hinzufügen.
Mein persönliches Highlight: Mein erster Flug über die Schildkröteninsel. Solch ein Spiel bitte das nächste Mal für die Nintendo Switch!

Kommentare 11

  • Wowan14 - 13.02.2017 - 19:26

    Sehr guter Test und ich freue mich schon auf das Spiel auch wenn diese Chibi Optik dennoch einiges an Reiz an diesem Spiel für mich nimmt.
    Wie ist beim Test eigentlich die Zensur aufgefallen? Also dieser Unsinn das Schwerter durch Stöcke ersetzt wurden und so?

    Zitat von Weird:

    Das mit der Zensur würde ich auch gerne wissen, wie diese im Spiel aufgefallen sind. Ob man das Spielgeschehen trotz lächerlichen Stöckchen noch ernst genug nehmen kann. Das nämlich der Punkt, weshalb ich mir noch etwas unschlüssig bezüglich eines Kaufes bin^^
    Wenn man bedenkt wie wenig Charaktere da Schwerter benutzen, denke ich dass es total lächerlich wäre nur wegen sowas das Spiel nicht zu holen. Und wie soll man allgemein Charaktere im Chibi Stil ernst nehmen?
  • Weird - 13.02.2017 - 19:44

    Das mit der Zensur würde ich auch gerne wissen, wie diese im Spiel aufgefallen sind. Ob man das Spielgeschehen trotz lächerlichen Stöckchen noch ernst genug nehmen kann. Das nämlich der Punkt, weshalb ich mir noch etwas unschlüssig bezüglich eines Kaufes bin^^
  • GuteRuebe - 13.02.2017 - 19:56

    Danke für den Test :)
    Ich habe noch zwei Fragen: Kann man bei dem Spiel die Sprachen wechseln (möglicherweise auf Japanisch?) und wie sieht die Zensur aus?
  • David Pettau - 14.02.2017 - 00:30

    @GuteRuebe Sprachen... Ich nehme an die meinst den Bildschirmtext, da die halbe Sprachausgabe immer auf Japanisch ist? Also im Spiel kann man nichts ändern - ob sich die Sprache der Nintendo 3DS-Spiele ändert, wenn man die System-Sprache ändert, weiß ich gerade allerdings nicht.

    @Weird
    Ehrlich gesagt wusste ich nichtmal, dass das Spiel zensiert ist - ich konnte also auch nichts feststellen :D
    Aber wie Wowan14 schon sagt: Da das Spiel einen Chibi-lastigen Artstyle hat, fällt das wohl sowieso nicht ins Gewicht (ich nehme an, die Rede ist von Gewalt-Zensuren).
  • Weird - 14.02.2017 - 00:53

    Zitat von Wowan14:

    Wenn man bedenkt wie wenig Charaktere da Schwerter benutzen, denke ich dass es total lächerlich wäre nur wegen sowas das Spiel nicht zu holen. Und wie soll man allgemein Charaktere im Chibi Stil ernst nehmen?
    Nun das geht sehr gut, find ich. Wüsste nicht warum man nen Chibi Stil nicht ernst nehmen können sollte. Das war auch bei Bravely Default und vielen anderen Spielen kein Problem^^
    So wie ich das verstanden hatte, soll es einfach equipbare Waffen geben. Und da sollen die Schwerter zu Stöckchen gemacht wurden sein. Aber kp obs so ist oder wie genau... gab ja irgendwie nie ein richtiges Statement von Bamco dazu^^

    @David Pettau ah ok. Danke, dann scheint es wirklich nicht so schlimm gewesen zu sein :D Die Zensur soll halt einfach nur die Schwerter betreffen, die zu Stöckern gemacht wurden. Aber wenn dir nichtmal was auffiel, muss ich mir wohl keine Sorgen machen und kann mich dennoch aufs Spiel freuen :)
    Mal gucken, wanns finanziell passt, dass ich es mir holen kann ^-^
  • Airwing - 14.02.2017 - 20:01

    Ich kann euch sagen, dass zumindest in der amerikanischen Version des Spiels, Schwerter durch Stöcker ersetzt worden sind.
  • Tama - 19.02.2017 - 00:12

    Aus Schwertern hat man Holzstöcke gemacht auf geheiß von NoA, wie erbärmlich

  • Alphatac - 19.02.2017 - 21:35

    Das Spiel sieht echt interessant aus, mal sehen ob ich es mir bald hole.



    Und natürlich muss Tama erneut auf Nintendo losgehen.. ^^'
  • Tama - 19.02.2017 - 21:55

    @Alphatac
    Schön wie man vom Gegenstand ablenkt wieso ich NoA angreife.

    Aber im Kult von Nintendo darf man nur alles abnicken was der Große Führer Nintendo vorgibt.
    Der arme kleine Junge Nintendo q____q warum hacken alle auf ihm rum.

    Fast schon krank wie manche sich hier diese Firma zurechtschustern als "Person" auf die
    losgegangen wird.

    Sag du mir doch bitte warum diese Zensur/Lokalisierung nötig war?
    Denn Ich hab in USK0 und USK6 Games schon Schwerter gesehen
    dasselbe gilt für die meisten ESRB und PEGI Einstufungen für Kinder.

    Das ist halt erbärmlich, erbärmlich wie die 4Kids Zensuren von One Piece in denen Waffen durch Wasserpistolen ersetzt wurden.

    Statt heiße Luft abzusondern kannste mal einen sinnvollen Beitrag verfassen.
  • Alphatac - 20.02.2017 - 10:32

    @Tama

    Sorry, aber das sollte nur ein kleiner Seitenhieb sein ^^

    Klar kenne ich es, wenn Leute Nintendo bis auf alles verteidigen, aber bei Dragon Ball bin ich mir nicht sicher ob es wirklich an denen liegt oder an Bandai Namco. Dass es überhaupt zensiert wurde, ist fragwürdig, aber wohl ärgerlicher für die Entwickler die es nachbearbeiten müssen als für die Spieler.
  • Tama - 20.02.2017 - 11:24

    @Alphatac

    Censored Gaming hat bei Bamco und Nintendo nachgefragt.
    Bamco hat gesagt das die Änderung von Nintendo kommt. Nintendo hat sich dazu nicht geäußert.

    Da es aber Präzedenzfälle gibt bezogen auf sinnbefreite Änderungen ist Nintendo hier allerdings der verdächtige.

    Ich vertraue Bamco um einiges mehr als Nintendo wenn es um die Kommunikation mit dem Konsumenten geht.

    Nein, die Entwickler sind nicht die Armen, die Armen sind die Fans egal für welches Nintendo Game.

    Jedes Mal wenn so was passiert werden weitere Präzedenzfälle geschaffen anhand derer sich Firmen wie Nintendo einbilden das stumpfes Zensieren egal ob nötig oder nicht vollkommen okay ist.
    Statt die Kunden auchmal zu fordern ist die Devise dann einfach alles soweit abzustumpfen bis wir bei stumpfen Games für debile Übersensitive Kinder angekommen sind.

    Wie in FE Fates wo ganze Dialogen gestrichen und falsch übersetzt wurden, Sidequests und alternative Enden wie in BD gestrichen werden etc.

    Aber wie dieses Forum zur Debatte rund um die veränderten Dialoge in Fates gezeigt hat. Nintendo Fans ist es egal ob man ihnen debile um die derzeitige Popkultur herumgeschusterte Dialoge vorsetzt oder korrekte Übersetzungen die tatsächlich etwas bedeuten.

    Nintendo can do no wrong.
    Selbst wenn eine Zensur tatsächlich Mal zu weit geht wird alles einfach abgewunken und heruntergeschluckt