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Test zu Plantera - Nintendo 3DS

Germany Deutschland: Plantera | USA USA: Plantera | Japan Japan: Plantera Garden Life / プランテラ ガーデンライフ
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
09.02.2017
Vertrieb
Ratalaika Games
Entwickler
Ratalaika Games, VaragtP Studios
Genre
Simulation
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Der Traum vom eigenen Garten

Von Max Kluge ()
Pantera (spanisch: Panther) war eine US-amerikanische Metal-Band aus Fort Worth, Texas. Die Bandgründung wird häufig auf das Jahr 1981 datiert, 2003 kam es zur Trennung der Gruppierung. Panteras Musik hatte starken Einfluss auf die Entwicklung des modernen Metal. Als das Opus Magnum der Band wird häufig das Album ... Was, ich habe ein "L" vergessen? Es heißt eigentlich "Plantera"? Oh, jetzt wird mir einiges klar. Gut, dann noch einmal alles auf Anfang. *räusper*

In Plantera geht es ziemlich wuselig zu.

In Planetra folgt ihr dem menschlichen Urinstinkt des Gartenbaus. Dabei seid ihr glücklicherweise nicht allein, denn das Spiel gibt euch ein paar fleißige Arbeiter an die Hand, welche im Falle eurer Abwesenheit sämtliche Früchte und anderen Erzeugnisse aufsammeln und zu Gold machen. Zunächst beginnt ihr ganz rudimentär mit einem einzigen Karottenfeld. Je mehr ihr einnehmt und je mehr Sterne ihr bekommt, desto mehr verschiedene Bäume, Büsche und Pflanzen könnt ihr in eurem Garten präsentieren. Auch Tiere können Einzug in eure Anlage halten und fortan besondere Güter produzieren, welche euch ebenfalls Gold bringen. So legen Hühner zum Beispiel Eier, Kühe geben Milch und Schweine durchwühlen den Boden nach Schätzen.

Die aktuellen, frisch freigeschalteten Elemente, seien es neue Tiere, Bäume oder Büsche, sind dabei in der Regel die leistungsstärkeren. Es lohnt sich also immer die neuesten Errungenschaften auszuprobieren und die alten im Notfall zu löschen, da ihr natürlich nur begrenzten Raum in eurem Garten habt. Im weiteren Verlauf des Spiels könnt ihr diesen auch für viel Gold erweitern. Andere Items, welche euch die Gärtnerei erleichtern, sind ebenfalls am Start: Dünger macht eure Erzeugnisse wertvoller, ein Hund vertreibt Füchse und rettet Hühner vor ihrem sicheren Ende und die Vogelscheuche vertreibt unliebsame Mitesser, welche sich auf eure Früchte stürzen.

Plantera hat kein Spielziel, sondern fokussiert sich komplett auf das Gameplay.

Falls ihr euch nun fragt, wofür gibt es denn überhaupt das Gold? Was ist das Ziel des Spiels? Nun, gute Frage! Das konnte mir Plantera bis zu diesem Zeitpunkt leider nicht beantworten. Lässt man sich auf den Titel ein, sollte man darauf gefasst sein, dass man nicht wirklich eine Aufgabe hat und das Gameplay, mehr oder weniger, einfach vor sich hinfließt. Hinzu kommt, dass das Spiel sich zu einem großen Teil selbst spielt. Per Klick auf den Touchscreen kann man Früchte und andere Erzeugnisse aufsammeln und in Gold umwandeln. Das machen aber eigentlich auch die Arbeiter, welche emsig durch euren Garten streifen. Legt ihr nicht selbst Hand an, dauert es halt einfach etwas länger.

Mit der Zeit schaltet ihr immer neue Sachen frei.

Auch die zusätzlichen Items bieten nur teilweise einen Mehrwert. Klar, der Hund bewacht eure Tiere und schützt sie davor gefressen zu werden, die Vogelscheuche wird allerdings bereits nach wenigen Spielminuten eigentlich nutzlos. Ab einer gewissen Produktion von Erzeugnissen ist es euch einfach egal, wenn ab und zu mal ein Vogel vorbeikommt und einen Apfel klaut. Da die Vogelscheuchen zudem nicht preiswert sind, lohnt es sich daher eigentlich nicht, sie zu kaufen. Gepaart mit dem Fakt, dass man so oder so kein richtiges Ziel verfolgt, ist man noch weniger dazu motiviert, seine Ernte vor anderen Tieren zu schützen. Ob Plantera euch also wirklich lange fesselt, hängt davon ab, was für ein Spielertyp ihr seid.

Hinsichtlich der Grafik und des Soundtracks in Plantera gibt es allerdings absolut nichts zu meckern. Der Pixelstil passt wunderbar zum Gameplay, die Modelle der Tiere und Arbeiter sind niedlich gestaltet und zaubern euch nicht nur beim ersten Anblick ein Lächeln ins Gesicht. Die Musik im Hintergrund verströmt eine friedvolle und leichtherzige Atmosphäre, bei dem das Bestellen eures Gartens noch entspannender wird. Hätte ich nicht so viel Angst, dass mein Nintendo 3DS oder das Wii U-Gamepad ins Wasser fällt, würde ich Plantera glatt mit in die Badewanne nehmen.

Die Steuerung macht alles in allem einen guten Job. Das Klicken auf dem Touchscreen funktioniert präzise und lässt euch eure Ernte schnell in Gold umwandeln. Im Pflanz-Modus, bei dem man sich neue Bäume, Büsche usw. in den Garten stellen kann, wird es allerdings manchmal etwas fummelig. Hier muss man zunächst auf dem Touchscreen die Ressource anwählen, welche man pflanzen möchte, per Steuerkreuz seine Position auswählen und diese per Klick auf "A" bestätigen. Ähnlich sieht es im "Löschen-Modus" aus. Grade dieser Mix zwischen Touchscreen und Knöpfe drücken fühlt sich etwas hakelig an und hätte bestimmt besser gelöst werden können.

Grafik und Soundtrack schaffen eine äußerst friedvolle und freundliche Atmosphäre.

Dieser letzte Abschnitt widmet sich nun den verschiedenen Versionen des Spiels, denn wie ihr vermutlich bereits wisst, kann man Plantera sowohl für den Nintendo 3DS als auch auf der Wii U erstehen. Inhaltlich ist das Spiel dabei komplett gleich. Hinsichtlich der Performance gibt es allerdings Unterschiede. So spielt sich der Titel auf dem Nintendo 3DS nur in den ersten Spielminuten flüssig. Sobald ihr euren Garten ein paar Mal erweitert habt und auf den beiden Bildschirmen des Handheld allerhand Gewusel stattfindet, geht die Framerate leider sehr in die Knie. Die Wii U-Version hat damit keinerlei Probleme.

Auf der Wii U könnt ihr zudem noch euren Fernseher als zweiten Bildschirm einbinden. Zwar findet sämtliches Spielgeschehen auf dem Gamepad statt, dafür könnt ihr zum Beispiel euren derzeitigen Fortschritt auf den Fernseher projizieren. Ein weiteres Merkmal der Nintendo 3DS-Version ist zudem, dass das Spiel im pausierten Zustand, also, wenn man seinen Handheld zusammengeklappt hat, weiterhin Münzen sammelt.

Redaktionswertung

6

Grabbeltisch

So werten wir

Unser Fazit zu Plantera

Meinung von Max Kluge
Plantera ist ein absolutes Gelegenheitsspiel. Wer Freude daran hat mit einer simplen Gameplay-Prämisse, niedlicher Grafik und einem seichten Soundtrack mal so richtig auszuspannen, dürfte an dem Titel Freude haben. Wer eine Aufgabe sucht und es nicht mag kein Ziel vor den Augen zu haben, sollte von Plantera eher Abstand halten. Kann man sich zwischen der Nintendo 3DS- und der Wii U-Version entscheiden, sollte man defintiv zur Letzteren greifen, da das Spiel dort eine wesentlich stabilere Bildrate aufweist.
Mein persönliches Highlight: Die niedliche Optik

Kommentare 2

  • blither - 22.02.2017 - 13:26

    Danke für den Test.

    Letzte Woche habe ich das Spiel im eShop entdeckt und über einen Kauf nachgedacht. Um mich zu informieren habe ich ein Gameplay Video geschaut, aber das Spielziel konnte ich nicht so richtig erkennen. Jetzt weiß ich warum :ugly:

    Schaut trotzdem nett aus, und für ein paar chillige Stunden sicherlich gut :D
  • Kraxe - 22.02.2017 - 18:20

    Jedes Mal lese ich Pantera. :ugly:
    \,,/