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Test zu Shovel Knight: Specter of Torment - Nintendo Switch

Germany Deutschland: Shovel Knight: Specter of Torment | USA USA: Shovel Knight: Specter of Torment
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
03.03.2017
Vertrieb
Yacht Club Games
Entwickler
Yacht Club Games
Genre
Adventure, Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Specter Knight ist tot, lang lebe Specter Knight!

Von Marco Primmer ()

Im Verlauf des Spiels, erkennt man Specter Knights weiche Seite.

Mit Shovel Knight konnten Yacht Club Games im Jahr 2014 einen großen Erfolg feiern. Durch die Retro-Grafik wurde der Charme der alten Klassiker, aus der Zeit des NES, wiederbelebt und die Chiptune-Musik tat dabei ihr übriges, um die nostalgischen Gefühle gänzlich anzufeuern. Das Entwicklerteam ruhte sich dabei nicht auf ihrem Erfolg aus, denn mit Spector of Torment erschien jetzt bereits die zweite Erweiterung, welche ihr Debüt auf der Nintendo Switch feiern durfte. Ob das Spiel ein Fall für die Sense ist, lest ihr hier.

Während Specter Knight im Hauptspiel noch ein Boss war, dürft ihr in dieser Erweiterung mit ihm selbst die Sense schwingen. Als Diener der Verzauberin, müsst ihr in ihrem Auftrag weitere Mitglieder finden, die sich in den Dienst der Verzauberin stellen. Hier lautet die Devise: Der Weg ist das Ziel, denn wer die acht Mitglieder des niederträchtigen Ordens sind und wie die Sache ausgeht, sollte all jenen bekannt sein, die schon einmal die blaue Schaufel geschwungen haben. Natürlich ist das keine leichte Aufgabe und es wäre auch zu langweilig, wenn man ihnen einfach eine Nachricht zukommen lassen würde. Deswegen geht ihr Level für Level durch, sammelt auf dem Weg zum Boss allerhand Schätze und versucht so wenig das Zeitliche zu segnen wie nur möglich. Am Ende eines Levels wartet der obligatorische Bosskampf. Also nicht viel anders als in Shovel Knight, doch bevor es zum Showdown kommt, wird noch etwas Small Talk geführt. Ihr werdet es kaum glauben, aber Specter Knight versucht es erst mal im Guten und versucht die schurkischen Ritter zu überreden.

Specter of Torment stellt somit die Vorgeschichte zu Shovel Knight dar und gibt einen besseren Überblick, wie sich die Ritter zusammengetan haben. Aber da ist noch mehr. Die tragische Vergangenheit von Specter Knight ist ebenfalls ein Thema des Spiels, diese wird in Form von Rückblenden erzählt. Dadurch erhält der Charakter noch mehr Tiefe und man erfährt, wie er ein Untergebener der Verzauberin wurde.

Auch Plague Knight mischt hier mit.

Wie es schon bei Plague of Shadows der Fall war, haben die Level dasselbe Setting wie das Hauptspiel, allerdings wurde dieses ein wenig abgeändert, um mit den Eigenschaften des Charakters konform zu sein. Specter Knight ist weitaus agiler als Shovel Knight. Denn neben der Sichel, mit der man blitzschnell angreifen kann, schafft es Specter Knight in feinster Ninja-Manier die Wände hochzuklettern. Springende oder fliegende Feinde werden unterdessen verwendet, um sich an höher gelegene Orte oder über Abgründe zu katapultieren.

Leider ist eure Agilität auch eure Achillesferse, denn nicht allzu selten kommt es vor, dass ihr unweigerlich an Wänden hängen bleibt und diese hochlauft, obwohl dies nicht gewollt war. In brenzligen Situationen hat mich das schon den einen oder anderen Sack voll Geld gekostet. Glücklicherweise haben die Entwickler diesen Umstand bemerkt, denn viele eurer Curios, die Spezialattacken im Spiel, helfen euch dabei, die verlorenen Geldsäcke aus der Distanz und in Sicherheit wieder zu bekommen. Ansonsten ist die Steuerung wie gewohnt klasse und jeder Sprung sitzt nach ein paar absolvierten Leveln.

Rubine, Smaragde und Gold sind genauso wichtig in diesem Spiel. So ziemlich alles, was sich zerstören lässt, hinterlässt auch etwas Wertvolles vor Ort. Aber ihr solltet nicht nur auf die glänzenden Dinge achten, in den Leveln dürft ihr noch rote Totenschädel suchen und sammeln. Denn in eurem Hauptquartier wartet bereit ein Händler darauf, dass ihr eure Schädel gegen Curios eintauscht.

Manche Schädel sind besser bewacht.

Auf eine Weltkarte wurde in dieser Erweiterung verzichtet. Ihr gelangt in die verschiedenen Level mithilfe eines magischen Portals, welches sich im Schloss der Verzauberin befindet. Den Schwierigkeitsgrad der einzelnen Level kann man anhand ihres Kopfgeldes ablesen. Ungeübte Spieler sollten hier eher zu den niedrigeren Ausschreibungen greifen. Aber auch für Profis bietet das Spiel einiges. Ich selbst bin jetzt kein Neuling in diesem Genre, aber einige Level haben schon etwas für Frust gesorgt, da hier höchste Präzision und Geschick gefragt ist.

Was hier wohl viele interessieren sollte, ist, wie das Spiel auf der Nintendo Switch aussieht. Das Bild ist in jedem Modus gestochen scharf und es kam während des Testens nie zu Framerate-Einbrüchen. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings. Auch wenn die Steuerung recht präzise reagiert, ist das „Digikreuz“ auf den Joy-Con nur bedingt dafür geeignet, es fühlt sich im Vergleich zum Pro Controller etwas ungenau an. Dennoch ist die Steuerung, egal ob Joy-Con oder Pro Controller, intuitiv. Selbst bei schnellen und reflexartigen Aktionen behält man meistens alles in Griff.

Redaktionswertung

9

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So werten wir

Unser Fazit zu Shovel Knight: Specter of Torment

Meinung von Marco Primmer
Specter of Torment bringt frischen Wind in das etwas angestaubte Shovel Knight-Universum. Specter Knight ist agil und die neuen Möglichkeiten machen Spaß. Einzig das unkontrollierte Hängenbleiben an Wänden bremst den Spielspaß ein wenig. Optisch und klanglich bekommen wir die gewohnte Qualität von Yacht Club Games. Specter of Torment passt perfekt auf die Nintendo Switch. Wer einen erstklassigen und fordernden Plattformer sucht, ist bei Specter of Torment an der richtigen Stelle.
Mein persönliches Highlight: Den Boss endlich zu besiegen, der mir einige Tode beschert hatte.

Kommentare 10

  • blackgoku - 12.03.2017 - 13:43

    Gibs das schon, für den 3ds?
  • CptnPrtn - 12.03.2017 - 13:47

    @blackgoku Das Basisspiel gibt es für jede Menge Systeme, aber nicht die Erweiterung Specter of Torment. Das ist am 3. März erschienen und derzeit nur auf der Switch erhältlich.
  • blackgoku - 12.03.2017 - 13:49

    @CptnPrtn Ok, Dankeschön. ;)

    und Schöner Test von euch! ^^
  • lasagne - 12.03.2017 - 16:00

    Als Yacht Club Games angekündigt hat, dass die nächsten drei DLC kostenlos sein werden, staunten wir nicht schlecht.

    Nun ja, wenn man bedenkt, dass all diese DLCs während der Kickstarter-Kampagne durch Stretchgoals finanziert wurden, ist es nur selbstverständlich, dass sie kostenlos angeboten werden. Dennoch muss gewürdigt werden, wie viele Mühe Yacht Club Games sich mit diesen DLCs macht, das ist überhaupt keine Selbstverständlichkeit.
  • Wunderheiler - 12.03.2017 - 16:06

    So ganz blicke ich da ehrlich gesagt nicht durch. Ich kann im eShop jetzt entweder das komplette Paket kaufen (wo es irgendwann den letzten DLC noch gratis dazu geben wird (obwohl er laut Beschreibung ja schon aus drei Teilen besteht) oder nur den letzten DLC als Stand Alone Variante?
  • Tarik - 12.03.2017 - 17:55

    Für die Wii U kommt das nicht mehr? Sehr ärgerlich.
  • Marco Primmer - 12.03.2017 - 18:03

    @Tarik Doch, wie im News-Text erwähnt, erscheint es für alle anderen Systeme, einschließlich Wii U und Nintendo 3DS, im April. Wenn du das Hauptspiel bereits für ein anderes System hast, steht dir Specter of Torment ab April kostenlos zur verfügung.
  • CptnPrtn - 12.03.2017 - 21:18

    @Wunderheiler Ich glaube die günstigere Variante ist nur das Hauptspiel und das andere ist das Hauptspiel + DLCs. Aber sicher bin ich mir da auch nicht.
  • mrbubbles - 13.03.2017 - 09:17

    Yacht Club Games hatte vor ner Weile verkündet, dass sie im Verkauf von Shovel Knight mit Switch-Release etwas ändern. Die Treasure Edition ist jetzt Shovel-Knight inklusive aller bisherigen und zukünftigen DLCs und ein bisschen teurer als das Spiel früher war, Specter of Torment gibts außerdem einzeln. Die ursprüngliche "günstige" Shovel-Knight Edition wird abgeschafft bzw. wurde abgeschafft. Weiß nicht wie es auf anderen Systemen inzwischen ist. Deswegen der Hint von Yacht Club Games, den man natürlich auch schnell mal verpasst hat.
  • mrbubbles - 13.03.2017 - 09:19

    soll heißen: wenn jemand die alte, günstigere version von shovel knight auf dem 3ds oder sonstwo noch findet, bietet es sich an jetzt noch zuzugreifen :)