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Unser Test zum Spiel: Tokyo Mirage Sessions #FE

Von Niels Uphaus ()
Ich bin ehrlich: Letzten Dezember habe ich mir die japanische Version von Tokyo Mirage Sessions #FE importiert. Und das Spiel hat mir nur bedingt gefallen. An der japanischen Sprache lag es nicht, schon mit Xenoblade Chronicles X hatte ich damit kein Problem. Darum war mir am Anfang auch etwas unwohl, als mir dieser Titel zum Testen zugeteilt wurde. Aber ich mag die Herausforderung. Daher stürzte ich mich ein zweites Mal in das digitale Tokio, um für euch und für mich zu überprüfen, ob der Titel einen westlichen Spieler begeistern kann. Ein Bericht.
 
Tsubasa, Idol in der Ausbildung, fliegt mit ihrer Mirage ins Kampfgeschehen!
 
Nach einer dramatischen Szene in einem Konzertsaal findet sich der Hauptcharakter und Student Itsuki Aoi in einer Bar wieder. Dort trifft er auf die hübsche Tsubasa Oribe, die ohne Frage in unseren Itsuki verliebt ist. Er ist aber wahrscheinlich der einzige Mensch auf der Welt, der das nicht merkt. Tsubasa möchte ein japanisches Idol werden. Idols sind Sängerinnen, Models, Schauspielerinnen und vieles mehr – absolute Superstars im Land der aufgehenden Sonne. Tsubasas Schwester, die vor einigen Jahren unter mysteriösen Umständen verschwunden ist, war ebenfalls in diesem Bereich tätig. In der Bar, in denen beide Charaktere sind, findet ein Casting statt. Der Moderator der Veranstaltung verhält sich jedoch merkwürdig. Auf einen Schlag wird alles dunkel, die umstehenden Schaulustigen winden sich in Schmerzen, während mysteriöse, gesichtslose Gestalten vor Itsukis Augen Tsubasa durch ein Portal verschleppen. Als Held der Stunde springt unser junger Held und Student hinterher und findet sich an einem kuriosen Ort, genannt Idolasphere, wieder, an dem unsere Gesetze der Physik nur begrenzt gelten. Kurz darauf wird er von einer der merkwürdigen Gestalten verfolgt, die ihn beinahe tötet… bis auf einmal eine mysteriöse leuchtende Kugel Itsukis Körper entspringt. Wie wir später lernen, handelt es sich dabei um Performa, Energie, die entsteht, wenn man eigene Probleme löst und über sich hinauswächst. Das Performa befreit das Monster, Mirage genannt. Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um Chrom handelte, einen der Hauptcharaktere aus Fire Emblem: Awakening. Mit Chrom und seinem neu dazugewonnenen Schwert an seiner Seite verwandelt sich Itsuki in seine Carnage-Form und kann nun auch endlich Gegner bezwingen. Kurz darauf trifft er auf Tsubasa, die ebenfalls eine Mirage als Partner gefunden hat. Gemeinsam mit ihrem Freund Touma Akagi, der bereits länger Mirage Master ist, können sie den besessenen Moderator des Castings bezwingen und mit der Hilfe des mysteriösen Idols Kiria die Idolasphere verlassen. In der realen Welt erfahren sie von Maiko Shimazaki, Chefin der Talentagentur Fortuna Entertainment, die zudem verdeckt die Unfälle mit den Mirages untersucht, dass das Problem mit den Wesen aus der anderen Welt sich häuft. Also schließen sich alle zusammen, um der Gefahr zu begegnen und nebenbei selbst Idols zu werden. Damit habe ich den Prolog kurz und kompakt zusammengefasst. Im späteren Teil des Spieletests werde ich noch weitere Aspekte beleuchten, jedoch nicht mehr spezifisch darauf eingehen, um unnötige Spoiler zu vermeiden.
 
Tokyo Mirage Sessions #FE ist ein mehr oder weniger klassisches rundenbasiertes JRPG und ein Crossover der Reihen Fire Emblem und Shin Megami Tensei. Euer Abenteuer findet in der bunten Welt Tokios statt. Als Itsuki erkundet ihr verschiedene Sektionen wie den berühmten Stadtteil Shibuya, Filmstudios, Cafés, Panoramaplätze, Shoppingmeilen und mehr. Die Oberwelt selbst ist jedoch nicht die Stärke des Spiels. Die einzelnen Gebiete sind eher klein und wirken trotz der vielen bunten Schatten von Menschen eher leer. Nur mit wenigen Menschen könnt ihr kommunizieren. Diese geben euch entweder Tipps, bieten euch kleinere Sidequests an oder reden über ihr Leben. Daneben habt ihr auch diverse Läden, die euch Dinge wie Kampfitems (zum Heilen, Wiederbeleben und Ähnliches) oder Ausrüstungen anbieten. Die wahre Stärke findet sich jedoch in den Dungeons wieder. In jedem Kapitel untersucht ihr eine Idolasphere, die das dunkle Abbild eines Gebiets aus Japan ist. Sei es eine Shopping-Mall, ein Filmstudio oder ein anderer Ort – jedes Gebiet wirkt trotz der monotonen, düsteren Farben, die das genaue Gegenteil des lebendigen Tokios sind, einzigartig. Es passt sich auch hervorragend der Story an, die sich darum dreht, wie Tsubasa und die anderen Charaktere ihre Karriere weiter vorantreiben. Zuerst will das junge Mädchen eine berühmte Sängerin werden, während sie später als Model und Filmstar antritt. Diese Integration macht die Dungeons erst besonders, da der Endboss üblicherweise eine Person ist, die den Mädchen (es kommen natürlich auch weitere Frauen wie die eingangs erwähnte Kiria oder auch Eleonora Yumizuru, meine persönliche Favoritin, hinzu) dabei helfen sollen, ihre Träume zu verwirklichen. Ein Fotograf, der einen Bikini-Feti… (Anm. der Redaktion: Niels, du sollst über die westliche Version berichten.) auf Hipster-Kleidung steht oder einen perfektionistischen Regisseur: Die Charaktere haben alle ihren Charme und sind eigentlich gar nicht wirklich böse, sondern zogen durch Enttäuschung und Wut Mirages an, die sie daraufhin kontrollierten. Mit der Performa, die die Charaktere generieren, können sie die Besessenen befreien und dann den Endboss bezwingen. In den Dungeons selber müsst ihr natürlich verschiedene Aufgaben lösen. Klassische Schalterrätsel treffen auf unsichtbare Labyrinthe und mysteriöse Riesenkameras, die einen zurück zum Anfang einer Idolasphere transportieren.
 
Idolasphere wie diese sind die Highlights von Tokyo Mirage Sessions #FE.
 
Ich habe schon erwähnt, dass das Kampfsystem in Tokyo Mirage Sessions #FE rundenbasiert ist. Drei eurer Charaktere, aber immer Itsuki, treten gegen mehrere Gegner an. Diese tauchen in der Oberwelt in Form von Schattenwesen auf. Die meisten von ihnen sind rot. Sollte die Kleidung blau sein, sind die Feinde besonders stark, während gelbe Klamotten auf seltene Gegner hindeuten. Im Kampfscreen, der einer Bühne nachempfunden ist und bei der das Publikum im Hintergrund völlig ausrastet, könnt ihr verschiedene Aktionen ausführen. Neben normalen Attacken gibt es auch spezielle Fähigkeiten. Diese Angriffe nutzen entweder spezielle Waffentypen (Speer, Schwert etc.) und/oder magische Attribute wie Feuer und Eis. Es gibt es auch unterstützende Fähigkeiten, die eure Werte wie Verteidigung und Angriff erhöhen und dieselbigen bei Feinden schwächen. Natürlich könnt ihr auch Items verwenden oder Charaktere auswechseln. Das könnt ihr pro Runde übrigens so oft machen, wie ihr wollt, bevor ein Angriff ausgeführt wurde. Aus diesem Grund könnt ihr solange nach einem Charakter suchen, bis ihr einen gefunden habt, der effektiv gegen den aktuellen Gegner antreten kann. Jeder Feind hat nämlich seine Schwächen, die es auszunutzen gilt. Bevor ihr jedoch herausfinden könnt, auf was euer Kontrahent allergisch reagiert, müsst ihr die jeweiligen Angriffe erst ausprobieren. Danach wird euch das Ergebnis beim erneuten Aufeinandertreffen angezeigt. Zusätzlich gibt es ganz besondere Angriffe, die jedoch erst aufgeladen werden müssen. Oben rechts in der Ecke des Bildschirms gibt es dafür eine Leiste. Maximal drei dieser SP-Balken könnt ihr gleichzeitig zur Verfügung haben. Die Angriffe, die ihr damit ausführen könnt, sind immer effektiv und besonders stark. 
 
Habt ihr nun alle Feinde ausgeschaltet, gibt es zwei Arten von Erfahrungspunkten. Einerseits die regulären Exp., die euer Charakterlevel anheben, andererseits Erfahrungspunkte, die das Level eurer Mirages bzw. Waffen steigern. Diese schalten pro Level-Up neue Fähigkeiten frei oder verbessern bestehende Spezialangriffe. Leider habt ihr nur eine gewisse Anzahl an freien Slots und müsst euch später entscheiden, welche Angriffe ihr behalten wollt und welche überschrieben werden sollen. Ist eine Waffe auf den höchsten Level gebracht worden, könnt ihr mit Ressourcen, die eure Gegner hinterlassen haben, neue Schwerter, Bögen und Ähnliches bauen lassen. Um das zu erledigen, müsst ihr eure Hauptbasis in der Idol-Agentur Fortuna besuchen. Dort trefft ihr in einem mysteriösen Garten, Bloom Palace genannt, auf Tiki, die Dreh- und Angelpunkt ist, wenn es um Verbesserungen geht. Neben neuen Waffen können eure Charaktere auch bestimmte Fähigkeiten erlernen. Auch dafür werden Ressourcen von Gegnern gebraucht. Diese entstehen unter anderem in Form von Sternen, die ihr bekommt, wenn ihr Kettenangriffe, genannt Sessions, ausführt. Dazu komme ich gleich. Fähigkeiten ermöglichen es euch beispielsweise, einen schweren Angriff mit zumindest einem Kraftpunkt zu überleben oder euch aus Dungeons zu teleportieren. Am wertvollsten ist jedoch die Fähigkeit, an Kettenangriffen teilzunehmen, auch wenn der betreffende Charakter nicht im Kampf selber aktiv war. Kettenangriffe sind ein elementarer Aspekt der Kämpfe. Kämpfen eure Idols öfter zusammen, erhöht sich ihre Affinität und macht es wahrscheinlicher, eine Session auszulösen. Alle drei Charaktere, die aktiv im Kampf dabei sind, können hintereinander angreifen. Mit der oben erwähnten Fähigkeit kann sich dann aber zusätzlich noch ein Held aus der Reserve ebenfalls daran beteiligen, um die Angriffskette noch zu verlängern. Man kann das Ganze übrigens noch weiter optimieren. Wie? Wieder einmal muss ich euch auf später vertrösten. Da alle Mechaniken wunderbar ineinandergreifen, muss ich die Aspekte irgendwo trennen.
In Fire Emblem gibt es die Möglichkeit, die eigene Klasse zu wechseln. Dafür braucht man ein spezielles Siegel, das auch in Tokyo Mirage Sessions #FE existiert und den gleichen Effekt wie in dem Strategiespiel hat. Ihr spezialisiert euch auf einen bestimmten Bereich und werdet stärker. Zusätzlich könnt ihr bereits maximal aufgelevelte Waffen später noch weiter verstärken. Ihr merkt: Es gibt viel zu tun, um das ultimative Team aufzustellen.
 
Eleonora träumt davon, ein Hollywood-Star zu werden. Doch zuerst zückt sie Pfeil und Bogen, um der Mirage des Garaus zu machen.
 
 
Neben der interessanten Hauptgeschichte sind auch die diversen Nebengeschichten der einzelnen Charaktere hervorragend umgesetzt. Sie zeigen Facetten von Tsubasa, Kiria und den anderen Helden, die ihr so an ihnen nicht vermutet hättet. Die sonst so kühle Kiria fährt beispielsweise total auf „kawaii“, also niedliche Sachen ab, traut sich aber erst nicht, das zuzugeben. Tsubasa helft ihr in einer Nebenquest, ihre Angst vorm Ansprechen von fremden Menschen zu verlieren, während Eleonora von Itsuki lernt, wie es ist, verliebt zu sein, damit sie dies in einem Film realistischer herüberbringen kann. Natürlich verlieben sich alle Mädchen in den Hauptcharakter (irgendwie). Das war bei dieser Art Spiel natürlich zu erwarten. In den Missionen selber seid ihr in Tokio oder in den diversen Idolaspheren unterwegs, um Charaktere zu treffen, Items zu finden oder Gegner zu bezwingen. Das Highlight sind aber die Zwischensequenzen. Nicht nur die spielbaren Charaktere haben Sidequests, auch andere Charaktere. Schließt ihr diese erfolgreich ab, gibt es eine Belohnung. Löst ihr alle Sidequests, gibt es eine besonders tolle Fähigkeit. Bei den Hauptcharakteren sind das beispielsweise Partnerangriffe, die manchmal in den Kämpfen ausgelöst werden können. Diese sind nicht nur besonders stark, sondern verlängern auch die Angriffsketten. Diese in Kombination mit der Fähigkeit, auch außerhalb des aktiven Teams anzugreifen, machen die durchaus anspruchsvollen Bosskämpfe deutlich einfacher und sind schön anzusehen.
 
Tokyo Mirage Sessions #FE glänzt mit seiner extrem bunten Grafik. Der Stil sieht großartig aus, die Animationen, gerade in den Kämpfen, sind besonders gelungen und bringen die Persönlichkeit der einzelnen Charaktere hervorragend herüber. Übertroffen wird das Ganze jedoch vom Soundtrack. So gut wie jeder Track hat mir gefallen. Da die weiblichen Charaktere Sängerinnen sind, gibt es auch diverse Musikvideos, die als Anime-Sequenzen aufbereitet wurden. Die Professionalität lässt sich wohl auch damit erklären, dass die Avex Group dahintersteht, ein japanisches Unternehmen, welches sich auf Musik und Unterhaltung spezialisiert und so bekannte Stimmen im Angebot hat. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Die Lokalisierung des Spiels ist nur bedingt gelungen. Die relevanten Texte wurden alle eingesprochen, jedoch ist auch weiterhin nur die japanische Sprachausgabe verfügbar. Deutlich ärgerlicher ist jedoch, dass es nur englische Bildschirmtexte gibt, die aber nicht alles im Spiel übersetzen. In den Kämpfen beispielsweise reden die Charaktere untereinander und manchmal auch mit den Gegnern. Für diese Ausrufe gibt es jedoch keine Untertitel. Vielleicht sind diese Texte nicht relevant, dennoch fühlt es sich so an, als würde einem etwas vorenthalten. Auch gibt es im Vergleich zur japanischen Version einige Änderungen im Spiel, die zum Teil doch recht unnötig wirken. Seien es die verstärkte Verhüllung von weiblichen Brüsten (deren Größe aber auch weiterhin mehr als üppig ausgefallen ist) oder sogar Änderungen in der Story. Nicht alles, was geändert wurde, hätte geändert werden müssen. Schade.
 
Haben wir noch etwas vergessen? Hat die Wii U nicht noch etwas, was sie von anderen Konsolen unterscheidet? Hmm… Ach stimmt, das Wii U GamePad. Die Nutzung des Touchscreens ist in Tokyo Mirage Sessions #FE ziemlich einzigartig. Neben der typischen Einblendung einer Karte habt ihr auch einen Messenger auf dem Touchscreen. Die Charaktere schreiben euch während und außerhalb von Missionen Nachrichten. Diese sind genauso, wie man sie von jungen Teenagern erwartet. In Japan ist die App LINE besonders beliebt und diese war ohne Frage die geistige Vorlage des Features, denn auch hier heißt es: Sticker, Sticker, Sticker.
 
Tsubasa hat eine weitere Herausforderung bestanden und wird dafür mit Performa belohnt.

Redaktionswertung

8

Cooles Spiel

So werten wir

Unser Fazit zu Tokyo Mirage Sessions #FE

Meinung von Niels Uphaus
Tokyo Mirage Sessions #FE ist ein gelungenes Spiel, welches jedoch mit dem von Nintendo-Fans bekannten Fire Emblem kaum noch Ähnlichkeiten aufweist. Stattdessen steht der Titel auf eigenen Füßen und macht sein eigenes Ding. Die bunte Optik, die interessanten Charaktere, die abgedrehte, aber liebevolle Geschichte und der großartige Soundtrack machen das Rollenspiel zu einem außergewöhnlichen Titel. Das gesamte Design, angefangen mit dem skurrilen Design der Gegner bis hin zur Präsentation der rundenbasierten Kämpfe: Alle Aspekte spielen hier perfekt zusammen und bilden eine einzigartige Erfahrung. Tokyo Mirage Sessions #FE ist sicherlich nicht für jeden etwas ist. Doch wenn euch diese Art Spiel zusagt, werdet ihr mit dem Titel viel Spaß haben!

Kommentare 27

  • RhesusNegativ - 22.06.2016 - 15:23

    Deutsche Untertitel und ich hätte es gekauft. Schade ...
  • Splatterwolf - 22.06.2016 - 15:33

    Ich bin jetzt auch in letzter Sekunde abgesprungen. Gerade ein Rollenspiel werde ich mir nicht in langen Textboxen nur in Englisch antun. Ich hatte auch ehrlich gesagt was Anderes erwartet als ich gehört habe, dass Fire Emblem eine Rolle spielt.

    Nachdem ich das erste deutsche Gameplay gesehen habe, war meine Lust irgendwie weg, mich mal in eine ganz andere Art von RPG zu begeben.
  • GC-Typ - 22.06.2016 - 15:46

    Ich werde es mir am Freitag holen. Auch wenn ich das Fehlen deutscher Texte vor allem mit Hinblick auf die exzessive Zensur extrem fragwürdig finde, stört mich das relativ wenig, da sowohl 3DS als auch Wii U bei mir jederzeit auf Englisch gestellt sind und das Spiel trotz Zensur einfach toll aussieht. Werde definitiv meinen Spaß damit haben :)
  • TheBC97 - 22.06.2016 - 15:50

    Echt schade, dass NOA meinte man müsse das Geld lieber in Zensur stecken anstatt in in eine gescheite Übersetzung. So gibt's halt leider kein Geld von mir.
  • 3cool 5me - 22.06.2016 - 16:06

    In Fire Emblem fates hab ich jetzt 215h auf der Uhr, mega game. Das der Name fire emblem hier auftaucht ist für mich lachhaft und soll doch nur Fans anziehen.

    Den Käufern der CE, wünsche ich viel Spaß ein mitträllern mit den Lied Karten, (seid Fable 2 die bekloppteste CE, die ich gesehen hab)
  • Abroading Japan - 22.06.2016 - 16:29

    Werde mir im Winter die japanische Version zulegen. Werde bis dahin noch Geduld haben müssen.... auch wenn ich es unbedingt spielen will!
  • Amaunir - 22.06.2016 - 16:42

    Einerseits finde ich es schade das Nintendo damit bricht die Spiele immer zu übersetzten, andererseits muss man auch einmal daran denken dass wir das Spiel sonst eventuell gar nicht bekommen hätten.

    Ich habe noch eine der Sammeleditionen bekommen und muss das so oder so kaufen, ansonsten beiße ich mir da später in den Hintern. Das könnte vielleicht so ein typisches Spiel sein, was man später nach dem Ende der U nur noch zu Mondpreisen bekommen wird wegen der kleinen Auflage.
  • Zuka - 22.06.2016 - 17:01

    Kann nur hoffen, dass der Titel auch in Europa floppen wird. Fehlende deutsche Texte sollten nicht tolleriert werden sonst wird so etwas in Zukunft noch Normalität.
  • virus34 - 22.06.2016 - 17:05

    Für mich eigentlich auch genau das richtige Spiel.
    Aber:
    - zensur
    - fehlende deutsche Untertitel
    - dlc Politik
    Sind für mich ein NoGo, daher kein Kauf
  • Princess_Rosalina - 22.06.2016 - 17:15

    Wenn diese Zensur nicht wäre...

    Aber ich werde mir das Spiel trotzdem kaufen, wenn es günstiger wird oder irgendwo gebraucht.
  • Raiser - 22.06.2016 - 17:17

    Ich hatte mich eigentlich sehr auf das Spiel gefreut, doch aufgrund der unsinnigen Zensur in Kombination mit der mageren Übersetzung, habe ich eigentlich gar keine Lust mehr, Nintendo dafür noch mit meinem Geld zu belohnen.
    Andererseits bringen sie die niedrigen Verkaufszahlen am Ende eh nur mit dem japanischen Stil in Verbindung, nicht mit der verkorksten Lokalisation...

    Wie soll man Nintendo also gleichzeitig klar machen, dass wir mehr 'japanische' Spiele haben wollen; Zensur jedoch nicht in Ordnung ist? (Vor allem, wenn sie so überflüssig ist und zu Lasten der Lokalisation geht.)

    Ich bin noch am hadern...
  • Kytana - 22.06.2016 - 18:07

    Rollenspiele sind eine gute Anlage, daher ein Pflichtkauf.
    Und Zensur schreckt mich nicht, es gab Zeiten ohne I-net da wurde das
    nicht bemerkt oder groß breitgetreten. Bei Filmen und Serien will unter
    anderem dann auch ein Jeder nur das Orginal sehen und hier sträubt man
    sich dagegen? Unverständlich.
    Natürlich wars unnötig keine Frage, aber man soll froh sein das es überhaupt zu uns kommt
    und daher freue ich mich(auch wenn ich noch immer an FF VI sitze und mich wundere wie man an
    so einem alten Spiel solange dransitzen und seine Freude haben kann).
  • Torben22 - 22.06.2016 - 18:11

    Oh mein Gott man sieht nicht so viel Oberweite. Daran würde ich mich nicht stören aber ob mein englisch ausreichend ist das ist die Frage. Ich würde dem Spiel den Erfolg gönnen damit Atlus bei NX am Ball bleibt. Ich bin noch am schwanken.
  • Levy - 22.06.2016 - 18:32

    Ich sehe da überhaupt gar kein Problem drin, das es nur auf englisch kommt. Sehr viele Nischenspiele z.B von Xseed kommen auch nur in englisch. Bin das mittlerweile schon gewöhnt und auch sehr sicher in englisch. Vorallem weil das ich sag mal videospiel-englisch jetzt meist auch nicht so schwer zu verstehen ist.
  • DarkStar6687 - 22.06.2016 - 19:09

    Raiser schrieb:

    Ich hatte mich eigentlich sehr auf das Spiel gefreut, doch aufgrund der unsinnigen Zensur in Kombination mit der mageren Übersetzung, habe ich eigentlich gar keine Lust mehr, Nintendo dafür noch mit meinem Geld zu belohnen.
    Andererseits bringen sie die niedrigen Verkaufszahlen am Ende eh nur mit dem japanischen Stil in Verbindung, nicht mit der verkorksten Lokalisation...
    Das Problem ist leider, das Nintendo einfach nicht auf die Fans hören will. Bei z. B. Sony sieht man dagegen wie gut es laufen kann, wenn die Konsole und die meisten Spiele, den Wünschen der Fans entsprechen.

    Raiser schrieb:

    Wie soll man Nintendo also gleichzeitig klar machen, dass wir mehr 'japanische' Spiele haben wollen; Zensur jedoch nicht in Ordnung ist? (Vor allem, wenn sie so überflüssig ist und zu Lasten der Lokalisation geht.)
    Ich habe es so gemacht, das ich eine e-mail an Nintendo geschrieben und deutlich gemacht habe warum ich z. B. Fire Emblem Fates und Tokyo Mirage Sessions #FE, trotz großem Interesse, boykottieren werde. Ich weiss auch von einigen anderen Leuten, das sie das selbe gemacht haben.

    Ob es allerdings hilft bezweifel ich stark, da ja Nintendo anscheinend nicht viel auf die Fans zu geben scheint, sieht man ja auch gut an den Beispielen Metroid Prime Federation Force und Paper Mario Color Splash. Hier warten die Fans auch schon lange auf "richtige" Nachfolger und bekommen ein Spin-off, dass 95% der Leute wegen dem Chibi-Design und dem Fehlen von Samus eh ablehnen und bei Paper Mario wil man einfach keine RPG Elemente mehr einbauen wie bei TTYD, sondern setzt auf das miese Design von Sticker Star...

    Wenn es so weiter geht bleibt eben nichts anderes übrig als zu Konkurrenz zu wechseln oder wieder die alten Klassiker zu spielen.
  • otakon - 23.06.2016 - 00:05

    Der Test klingt soweit ja ganz gut, wenn ich nicht noch soviel zum spielen da hätte würd ich es sofort holen!
    Die Zensur ist in dem Fall ziemlich unnötig aber hindert mich nicht am Kauf, die englischen Texte stören mich noch weniger.
    Wenn ich mit den anderen Spielen durch bin oder das Spiel günstiger wird werd ich es aber kaufen!
  • Repede - 23.06.2016 - 01:21

    Das einzige Wii U Spiel auf das ich mich noch gefreut habe (bei Zelda interessiert mich mehr die NX Version). Zensur ist echt blöd, aber ich hätte es trotzdem geholt und gespielt, Wäre meine Wii U nicht vor ein paar Monaten kaputt gegangen. Meine erste Nintendo Konsole, welche das passiert ist. Wird von einem Freund samt Konsole mal ausgeliehen und gespielt.
  • Sssnake36 - 23.06.2016 - 09:45

    Ich hols mir wenn ich XenobladeX zu 100 Prozent durch habe.
  • GeileSauVonNTV - 23.06.2016 - 10:45

    Ich freue mich unheimlich auf das Spiel. Traurig nur das hier unter den comments wieder so viele A*Löcher unterwegs sind, die einem das Spiel madig machen wollen indem mal wieder über die fehlenden deutschen Untertitel, sowie Zensur gejammert wird und es daher von einigen erwünscht wird, dass das Spiel hier floppt! Wenn ich sowas lese kann ich jedes mal im Strahl kotzen! Hat noch nie jemand von euch ein Game gezockt, was von Atlus entwickelt wurde?! Ich bin FROH das es auf englisch erscheint, denn sein wir mal ehrlich, unsere deutschen Übersetzer hätten nicht den Mumm wörter wie "Ass" oder "Shit" richtig ins deutsche zu übersetzen. Diese Wörter fallen in Atlus games jedoch auch hier und da mal und da wünsche ich mir richtige Übersetzung, was in Deutsch eher eine Seltenheit ist. Daher, DANKE dass das Spiel in englisch erscheint.

    Desweiteren hört mal auf über die Zensur zu jammern! Und das nur weil ihr keine leicht bekleidete anime girls sehen könnt...
    Zensur wäre für mich nur dann schlimm, wenn story relevante Inhalte usw. geschnitten werden. Aber meine "Waifus" kann ich mir doch im internet ohne Ende googlen. Lmao. Einige müssen hier echt mal erwachsen werden.
    Das Spiel bietet Core-SMT-Gameplay mit Fire Emblem fanservice. Genau so habe ich mir das Spiel gewünscht. Da es zudem noch an Persona errinert ist es der Idealtitel schlechthin um sich das Warten auf Persona 5 zu versüßen!
    Ich hoffe das Persona5 auch hier zu lande mit englischen Untertiteln erscheint.
  • Frog24 - 23.06.2016 - 14:10

    GeileSauVonNTV schrieb:



    Ich bin FROH das es auf englisch erscheint, denn sein wir mal ehrlich, unsere deutschen Übersetzer hätten nicht den Mumm wörter wie "Ass" oder "Shit" richtig ins deutsche zu übersetzen. Diese Wörter fallen in Atlus games jedoch auch hier und da mal und da wünsche ich mir richtige Übersetzung, was in Deutsch eher eine Seltenheit ist. Daher, DANKE dass das Spiel in englisch erscheint.


    Was ist das denn für eine Argumentation? Selbst wenn das Spiel mit deutschen Untertiteln erscheinen würde, würde dich dennoch NICHTS daran hindern, es dennoch mit englischen Untertiteln zu spielen.
  • Crimsmaster_3000 - 23.06.2016 - 17:10

    Werds mir irgendwann mal holen, sieht echt spaßig und spannend aus :)
  • David Pettau - 23.06.2016 - 20:29

    Druff geschissen, ich werds mir wohl kaufen ^^
    Ohne die Zensuren und sonstigen Kram wärs mir zwar lieber, aber allein wegen dem japanischen Charme wird sich das für mich lohnen.
  • GeileSauVonNTV - 28.06.2016 - 10:00

    Frog24 schrieb:

    GeileSauVonNTV schrieb:



    Ich bin FROH das es auf englisch erscheint, denn sein wir mal ehrlich, unsere deutschen Übersetzer hätten nicht den Mumm wörter wie "Ass" oder "Shit" richtig ins deutsche zu übersetzen. Diese Wörter fallen in Atlus games jedoch auch hier und da mal und da wünsche ich mir richtige Übersetzung, was in Deutsch eher eine Seltenheit ist. Daher, DANKE dass das Spiel in englisch erscheint.


    Was ist das denn für eine Argumentation? Selbst wenn das Spiel mit deutschen Untertiteln erscheinen würde, würde dich dennoch NICHTS daran hindern, es dennoch mit englischen Untertiteln zu spielen.


    Es würde andere ebenso wenig was daran hindern in der Schule ein bisschen besser aufzupassen und Englisch zu lernen oder mal die Pobacken zusammen zu kneifen und das Spiel für das Akzeptieren was es ist.
  • Frog24 - 28.06.2016 - 13:38

    GeileSauVonNTV schrieb:

    Frog24 schrieb:

    GeileSauVonNTV schrieb:



    Ich bin FROH das es auf englisch erscheint, denn sein wir mal ehrlich, unsere deutschen Übersetzer hätten nicht den Mumm wörter wie "Ass" oder "Shit" richtig ins deutsche zu übersetzen. Diese Wörter fallen in Atlus games jedoch auch hier und da mal und da wünsche ich mir richtige Übersetzung, was in Deutsch eher eine Seltenheit ist. Daher, DANKE dass das Spiel in englisch erscheint.


    Was ist das denn für eine Argumentation? Selbst wenn das Spiel mit deutschen Untertiteln erscheinen würde, würde dich dennoch NICHTS daran hindern, es dennoch mit englischen Untertiteln zu spielen.


    Es würde andere ebenso wenig was daran hindern in der Schule ein bisschen besser aufzupassen und Englisch zu lernen oder mal die Pobacken zusammen zu kneifen und das Spiel für das Akzeptieren was es ist.

    Nur genügt bei diesem textlastigen Spiel einfaches Schul-English nicht.
  • GeileSauVonNTV - 29.06.2016 - 09:28

    Frog24 schrieb:

    GeileSauVonNTV schrieb:

    Frog24 schrieb:

    GeileSauVonNTV schrieb:



    Ich bin FROH das es auf englisch erscheint, denn sein wir mal ehrlich, unsere deutschen Übersetzer hätten nicht den Mumm wörter wie "Ass" oder "Shit" richtig ins deutsche zu übersetzen. Diese Wörter fallen in Atlus games jedoch auch hier und da mal und da wünsche ich mir richtige Übersetzung, was in Deutsch eher eine Seltenheit ist. Daher, DANKE dass das Spiel in englisch erscheint.


    Was ist das denn für eine Argumentation? Selbst wenn das Spiel mit deutschen Untertiteln erscheinen würde, würde dich dennoch NICHTS daran hindern, es dennoch mit englischen Untertiteln zu spielen.


    Es würde andere ebenso wenig was daran hindern in der Schule ein bisschen besser aufzupassen und Englisch zu lernen oder mal die Pobacken zusammen zu kneifen und das Spiel für das Akzeptieren was es ist.

    Nur genügt bei diesem textlastigen Spiel einfaches Schul-English nicht.


    Eben doch, 5 Klasse Schulenglisch reicht vollkommen aus, zumal Englisch heute schon in Grundschulen unterrichtet wird. Mal ein anderes Beipsiel: Es gibt genug hardcore JRPG fans die sich ihre spiele aus Japan importieren und auf japanisch zocken, obwohl die kein Wort japanisch können.
  • Mastermind - 03.07.2016 - 20:27

    "die hübsche Tsubasa Oribe, die ohne Frage in unseren Itsuki verliebt ist. Er ist aber wahrscheinlich der einzige Mensch auf der Welt, der das nicht merkt."
    Musste echt lachen, wie Recht ihr doch habt xD
    Tsubasa ist eigentlich mein einziger Kritikpunkt am Spiel. Ich verstehe nicht, wie so ein langweiliger schlecht geschriebener Charakter neben solchen interessanten, liebevollen Charakteren existieren kann.
  • Geit_de - 09.07.2016 - 11:30

    • Das Spiel ist und bleibt ein Nieschenprodukt.

      Das liegt aber nicht an der Zensur, sondern an der potentiellen Sprachbarriere.
      Dazu kommt das das Genre Traditionell ziemlich schlecht verkauft wird.

      Das Entfernen der Bikinis ist klar eine blöde Entscheidung, aber auch mit den Änderungen liefern die Macher ein ziemlich geiles und ziemlich perfektes Spiel ab.

      Von der Steuerung bis hin zu kleinsten Details ist das Spiel einfach gut gemacht. Alleine die Möglichkeit alle Dialoge als Film schauen zu können ist super. Dazu kann man jede Sequenz überspringen und wird nicht tausendmal mit den gleichen Angriffsfilmen gelangweilt. Gleiches gilt für Texte, Level up, Skills up und andere Stats. Der Kram ist wirklich ansehnlich gemacht und wird scheibchenweise eingeblendet, aber eben optional.

      Kein Text, keine Figur oder sonstiges, wird einfach plopp auf den Schirm geworfen. Alles baut sich auf, blendet sich ein und macht dabei tonnenweise stylische Animationen. Die Gamepad Einbindung ist der Hammer. Nie wurde in einem Spiel der Stats Bildschirm so cool verfügbar gemacht. Außerdem fungiert er als Smartphone und als Karte. Man kann jederzeit alle Karten aller Dungeons ansehen.

      Erst ist man von dem Kampfsystem überwältigt. Man wird auch direkt in den Kampf geworden und muß zusehen, wie man sich da durchwurschtelt. Ab und zu gibt es ein Fenster mit einer Hilfe, aber die ist immer gut platziert. Trotz der Masse an Informationen ist das Spiel nie unfair oder frustrierend. Man kann zwar jederzeit von normal auf einfach oder schwer wechseln, aber die Vorgabe Normal spielt sich genau richtig. Speichern kann man überall, nur in den Kämpfen nicht. Speichert man also wenn das Spiel eine gefährliche Präsenz aufzeigt, kann nichts passieren, auch wenn man im Kampf,mal ein Game Over sieht. Das wird passieren, ist aber nie unfair und nach zwei oder drei Versuchen oder ein wenig Leveln an anderer Stelle, schafft man es dann.

      Das Reisen im Spiel ist vorbildlich. Man muß nie Strecken sinnlos laufen. War man einmal da, kann man mit Transportern in Dungeons oder der UBahn in Tokyo die Orte besuchen.

      Nebenquests kann man machen, oder eben auch nicht. Dafür gibt es dann seltenere Items. Sidestories der einzelnen Figuren muß man auch nicht machen. Trotzdem lohnt es sich, weil mit der Lösung von Problemen die Figuren gestärkt werden, oder man Einfluss gewinnt (z.B mehr Geld beim Verkauf von Items bekommt)

      Die Dungeons sind Abwechslungsreich und ziemlich groß. Türen, Schalter, Fallen, Kisten, Kisten mit Schloss, ... Da wird alles geboten. Mit Items kann man jederzeit Dungeons einfacher oder Schwerer machen. Aber alles nur für eine gewisse Wegstrecke. Hat man sich gut vorgearbeitet, findet man einen Transporter und kann direkt zum Ausgang oder zurück. Die Transporter sind auch immer vor den Bossen, so dass man nie abgekämpft vor einer Bosstür stehen muß, sondern in Tokyo seine Items nachfüllen kann.

      Die Story ist abgedreht, aber auch cool. Wenn man alles machen will, ist man sicherlich lange Beschäftigt. Ich habe alles gemacht, was angeboten wurde und habe auch immer alle Dungeons abgesucht, soweit es im erste. Durchlauf möglich ist, da diverse Türen verschlossen bleiben.

      Xenoblade konnte mich nur wegen der offenen Welt fesseln. Zelda ist naja, eben Zelda. TMS#FE macht so viel richtig und fesselt mit der Handlung, dass man wissen will, was noch passiert. Die bisherigen 18 Stunden waren jedenfalls gut investiert.

      Dieses Spiel gehört in jeden WiiU Schrank, wenn man RPG Fan ist.