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Kunterbunter Spaß

Von David Pettau ()
Paper Mario: Color Splash beginnt reichlich unspektakulär, wenn auch sehr charmant und putzig. Ohne ein gesprochenes bzw. geschriebenes Wort flimmert das Intro über den Bildschirm. Zu den wenigen Story-Details will ich in dieser Vorschau allerdings nicht allzu viele Wörter verlieren. Nur so viel: Aufgrund von einem Papier-Fetzen, der ursprünglich mal ein Toad war, dem nun jegliche Farbe fehlt, begeben sich Mario, Prinzessin Peach und deren treuer Toad zur Insel Prisma, die für ihre farbenfrohe Idylle bekannt ist. Von dort wurde der farblose Toad in Form einer Postkarte abgesendet. Dem Mysterium auf der Spur stellen Mario und Peach jedoch fest: Auf der Insel scheint etwas überhaupt nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Port Prisma, die zentrale Stadt der Insel, an der die Berühmtheiten des Pilz-Königreichs landen, erweckt nicht gerade den Eindruck eines farbenfrohen Daseins. An allen Ecken und Kanten ist die Farbe verblasst und die Stadt wirkt wie ausgestorben – selbst der große Farbbrunnen, der das Markenzeichen Prismas darstellt, ist ausgetrocknet. Nachdem Mario einen Notfall-Mechanismus aktiviert hat, schließt er Bekanntschaft mit Farbian – einem Farbeimer. Die Tatsache, dass der Brunnen ausgetrocknet ist und die Farbsterne, die Quelle aller Farbe der Insel, verschwunden sind, versetzt Marios neuen Freund in einen Schockzustand. Um unseren Klempner für die Rettung der Insel Prisma zu wappnen, verleiht Farbian dem Hammer von Mario eine besondere Fähigkeit: Mit diesem ist Mario fortan in der Lage, Farbkleckse zu “hämmern“!

Da wird Peach mal nicht zu Beginn eines Mario-Spiels entführt, und trotzdem wirkt sie nicht gerade glücklich.

Eure Aufgabe sollte nun ziemlich klar sein: Zusammen mit Farbian macht ihr euch auf die Suche nach den sechs großen Farbsternen, die jeweils eine andere Farbe repräsentieren – rot, gelb, blau, lila, orange und grün. Die Story macht dabei bislang einen sehr simplen Eindruck, was auch der Grund ist, weswegen ich nicht alle Details vorwegnehmen will. Das Spiel lebt dabei nämlich vor allem von seinem serientypischen Charme und Humor – nicht unbedingt von der Handlung selbst, das will ich wirklich deutlich betonen: Witzige Momente gab es während meiner Spielzeit schon zuhauf. Egal, ob im Gespräch mit einem der zahlreich auf Prisma hausenden Freunde wie Toads oder Feinden wie Shy Guys, ob ihr euch im Kampf befindet oder ob ihr einfach durch die wunderschön in Szene gesetzten Landschaften stapft – Witziges zu entdecken gibt es in Paper Mario: Color Splash an jeder Ecke. Schön ist dabei auch Marios Interaktion mit seiner Umwelt: Zieht ihr euren Hammer einem Toad über, so wird er plattgedrückt. Sträucher, Pflanzen, Sitzbänke – nahezu alles könnt ihr mit eurem Hammer bearbeiten und, je nach Objekt, ruft das eine entsprechende Reaktion hervor. Garantiert ist aber, dass ihr ein wenig von der Farbe des entsprechenden Objekts erhaltet, was mich zum großen Alleinstellungsmerkmal von Paper Mario: Color Splash bringt.

Port Prisma – ein Ort der Farben, des aufgeweckten Lebensstils und des Spaßes!

Das Wichtigste, das ihr in eurem Abenteuer bei euch tragt, ist eure Farbe. Stets habt ihr am oberen Bildschirmrand des HUDs eine Übersicht über eure aktuellen Farbreserven. Diese setzen sich dabei aus den drei Grundfarben zusammen: rot, blau und gelb. Sammelt ihr nun etwa grüne Farbtropfen in der Spielwelt ein, die ihr beispielsweise von Bäumen schlagt, so füllen sich, logischerweise, eure blauen und gelben Farbreserven auf. Grundlegend braucht ihr diese Farbe für zwei Dinge: Im Kampf, zu dem ich in Kürze komme, und beim Einfärben der Spielwelt. Seht ihr also einen weißen Fleck, färbt ihr diesen mit einem beherzten Schlag mit dem Farbhammer wieder ein. Das Farbgemisch, das der Hammer freisetzt, ist dabei abhängig von dem Fleck, den ihr einfärben wollt und passt sich automatisch an dessen natürliche Einfärbung an. Die Voraussetzung dafür ist freilich, dass ihr die nötigen Ressourcen an Grundfarben aufbringen könnt, was gerade in den ersten Spielstunden, aufgrund des stark begrenzten Farbvorrats, wirklich nicht immer gegeben ist. Abgesehen vom Einfärben der verblassten Flecken in der Spielwelt wird der Farbhammer aber auch in diversen Rätseln clever eingesetzt – so kann man ihn sich beispielsweise in einem Hütchenspiel der Toads zunutze machen, indem man das richtige Hütchen vor Spielbeginn mit einem Farbklecks versieht. Egal, was ihr mit eurer Farbe verseht: Sie bleibt sehr lange daran haften.

Das Highlight der Kämpfe, wie auch des ganzen Spiels bislang, ist ganz klar die Aufmachung.

Die Kämpfe laufen in Color Splash prinzipiell so ähnlich ab, wie man das aus Sticker Star kennt, mit einigen feinen Unterschieden. Ein oder mehrere Gegner konfrontieren euch stets in einer Reihe, von der ihr stets nur den vorne positionierten Gegner angreifen könnt. So müsst ihr euch Stück für Stück durch die Reihe der Gegner arbeiten, wobei euch die Kampfkarten diverse Angriffe ausführen lassen: Immer zu Rundenbeginn wählt ihr mittels des Gamepads die Karten aus, die ihr ziehen wollt. Dabei habt ihr beispielsweise die Wahl zwischen Sprüngen, Angriffen mit Hämmern und dem Einsatz von Feuerblumen. Alle Karten gibt es dabei in unterschiedlichen Variationen – so gibt es Karten, die euch auch mehrfache Angriffe derselben Art ausführen lassen oder mächtigere Versionen diverser Karten. Was zu Beginn sehr simpel wirkt, wird im Laufe der ersten Spielstunden schnell taktischer, da verschiedene Typen von Gegnern gegen bestimmte Angriffe immun sind. Um das möglichst Beste aus euren Karten herauszuholen, müsst ihr natürlich auch die Aktionkommandos meistern, die man aus den Vorgängern kennt. So müsst ihr bei einem Sprungangriff beispielsweise in den richtigen Momenten die A-Taste drücken, um bis zu fünf Mal auf einem Gegner herum zu hüpfen. Ebenfalls ist es wichtig, die Karten einzufärben, bevor ihr sie verwendet, um ihre ganze Effektivität ausspielen zu können – je nach Karte können dabei aber große Teile eures Farbvorrats draufgehen. Kluges Haushalten ist also angesagt, denn abseits von Kämpfen können Karten nicht eingefärbt werden.

Hat man einen Gegner lange genug mit Kampfkarten bearbeitet, kann man eine große Farb-Fontäne bewundern. Nein, das Spiel ist unzensiert.

In den Angriffsphasen der Gegner habt ihr lediglich die Chance, eure erlittenen KP durch gut getimetes Blocken in Grenzen zu halten – allerdings gibt es auch Kampfkarten, die es euch beispielsweise erlauben, in gegnerischen Angriffsphasen durch manuelles Springen auszuweichen. Solltet ihr die Gegner dann schlussendlich in die Knie zwingen, winken euch neben Münzen, eventuell neuen Kampfkarten und frischer Farbe auch kleine Papp-Hämmer, die ihr einsammeln könnt. Habt ihr genug von diesen gesammelt, so erhöht sich das maximale Kontingent an Farbe, das ihr mit euch führen könnt. Sehr nützlich! Das Highlight der Kämpfe, wie auch des ganzen Spiels bislang, ist aber ganz klar die Aufmachung. Gegner haben nicht etwa eine klassische KP-Anzeige, stattdessen könnt ihr ihren Gesundheitsstand anhand der Farbe erkennen, die nach und nach erblasst.

Grafisch ist das Spiel eine wahre Augenweide. Schon nach den ersten Spielstunden habt ihr über die Oberweltkarte eine große Auswahl an abwechslungsreich gestalteten Orten bereist – und jeder Ort wirkt dabei grundverschieden und bietet seine gänzlich eigene Atmosphäre. Mit einigen kleinen Ausnahmen, zu denen ich noch komme, erweckt die gesamte Spielwelt den Eindruck, als wäre sie aus Papier und Kartonagen zusammengebastelt worden. Die atmosphärischen Lichteffekte und herumschwirrenden Papierschnipsel perfektionieren den Look des Spiels dabei obendrein. In puncto Settings erfindet Paper Mario: Color Splash das Rad aber nicht neu. Während der ersten Spielstunden war ich vor allem auf Wiesen, in Gebirgen und an Strandgebieten unterwegs. Untermalt werden die Papier-Landschaften dabei von einem wunderschönen Soundtrack, wie man es schon aus früheren Paper Mario-Ablegern gewohnt ist.

Mario: “Meine Spiele haben bunt(!) zu bleiben!“

Paper Mario: Color Splash verläuft in den ersten Stunden alles andere als linear, weshalb sich die Karte nicht wie eine Level-Auswahl, sondern vielmehr wie eine Oberwelt-Karte aus klassischen Rollenspielen anfühlt. Ständig wandert ihr von einem Ende der Insel zum anderen und kehrt zu den verschiedensten Orten zurück, sobald sich neue Ereignisse zugetragen haben. Port Prisma stellt dabei natürlich das Zentrum dar: Nach und nach kehrt das Leben in die Stadt zurück und mit ihren allerlei Shops wird die Stadt schnell zum Erholungsort eurer Reise, zu dem ihr gerne regelmäßig zurückkehrt. In der Spielwelt locken neben eurem Hauptabenteuer außerdem einige Nebenaktivitäten, beispielsweise könnt ihr euch in einer der mehreren Schnick-Schnack-Schnuck-Arenen in der Kunst des Schere-Stein-Papiers versuchen.

Die meiste Zeit seid ihr aber natürlich in den diversen Papierwelten unterwegs und kämpft euch zu den Farbsternen vor. Dabei gibt sich das Spiel sehr abwechslungsreich: Manche Gebiete sind sehr aufs Kämpfen mit Gegnern ausgelegt, andere sind sehr rätsellastig. Essenziell bei den Rätseln sind die Dingse, die man auch schon aus Sticker Star kennt: Dabei handelt es sich um reale Objekte, die nicht aus Papier bestehen – beispielsweise ein Ventilator. Diese könnt ihr “ausquetschen“, wobei ihnen sämtliche Farbe entzogen wird, bevor ihr sie anschließend als Kampfkarte mit euch führen könnt. Diese Karten können anschließend nicht nur in Kämpfen von essenzieller Wichtigkeit sein, sondern auch in Rätseln der Spielwelt zum Einsatz kommen. Kleines Beispiel? Ist das Rohr mal wieder von einem Toad verstopft (kennt man ja), so ruft man in der Regel den Klempner (kennt man ja). Dieser rückt dann mit einem großen Pümpel an und – siehe da – Fall erledigt! Solltet ihr bei manchen Rätseln aber einfach auf keinen grünen Zweig kommen, steht euch Farbian natürlich immer mit Witz und Rat zur Seite. Die Hinweise, die der gute Farbeimer von sich gibt, nehmen euch aber keineswegs das Denken ab – sie geben euch höchstens mal einen Anstoß.

Unsere Prognose zu Paper Mario: Color Splash

Meinung von David Pettau
Paper Mario: Color Splash hat während der ersten Spielstunden einen durchweg positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Einfach alle Aspekte des Spiels funktionieren und greifen super ineinander – es fühlt sich einfach alles rund an. Abwechslung in Sachen Aufgaben und Gebiete wird in dem Spiel großgeschrieben und der allgegenwärtige Humor sucht wohl selbst innerhalb der Paper Mario-Reihe seinesgleichen. Egal, ob man die verschiedenen Orte erkundet oder ob man sich gerade im Kampf befindet – das Spiel präsentiert sich zu jeder Zeit super charmant. Optisch ist Paper Mario: Color Splash schlichtweg das vielleicht Hübscheste, das ich bisher auf der Wii U gesehen habe. Sollte die Story nun, trotz des Minimalismus, noch stimmen und das Spiel die Klasse und den Charme der ersten Spielstunden beibehalten, dann steht uns mit Color Splash ein richtig guter Paper Mario-Ableger bevor – “der Beste“ will ich nicht einmal aussprechen, dafür unterscheiden sich viele der bisherigen Ableger einfach zu stark voneinander.
Mein persönliches Highlight: Als an einem Café eine Schlange von Shy Guys stand und keiner der Shy Guys so recht wusste, was genau dort überhaupt verkauft wird.

Kommentare 22

  • DatoGamer1234 - 13.09.2016 - 17:11

    Ich wusste,dass das Spiel gut wird. Freue mich schon sehr darauf,in das bunte Abenteuer zu hüpfen :wario:
  • Pascal Hartmann - 13.09.2016 - 17:11

    Es freut mich vor allem zu lesen, dass die Kämpfe nicht komplett unnütz sind. Damit kann ich einen weiteren negativen Punkt auf meiner Liste streichen. Wie es aussieht, werde ich mich wohl doch zum Release nach Prisma begeben.
  • David Pettau - 13.09.2016 - 17:17

    @Pascal Hartmann
    Grundlegend haben die Kämpfe einen Nutzen, ja. Trotzdem sollte man natürlich wissen, dass die Kämpfe einen anderen Stellenwert haben, als in den RPG-Teilen der Reihe. Während man dort immer ausnahmslos alle Gegner besiegt hat, um ordentlich zu leveln, gibt es in Color Splash auch Passagen, wo es im Prinzip gewollt ist, dass man den Gegnern aus dem Weg geht bzw. wo gerade darin die Schwierigkeit liegt.

    Abgesehen davon gibt es aber oftmals mehrere Gründe, einen Gegner auszuschalten, auf die ich in der Vorschau nicht näher eingegangen bin - man bekommt beispielsweise Gegnerkarten oder man räumt sie einfach nur aus dem Weg, um seine "Ruhe" vor ihnen zu haben. Solange man im gleichen Gebiet bleibt, spawnen die Gegner nicht nach.
  • Frog24 - 13.09.2016 - 17:20

    Schön zu lesen, dass die Kämpfe diesmal nicht sinnlos sind :) Finde es aber schade, dass die Story scheinbar wieder in Richtung New Super Mario Bros geht :/ Gibt es in dem Spiel eigentlich "neuartige" Charaktere?
  • Taneriiim - 13.09.2016 - 17:26

    Das Spiel wirkt witzig, vielleicht geb ich es mal ne chance :)
  • MATT81DE - 13.09.2016 - 17:33

    Je mehr ich von dem Spiel erfahre, sei es durch die neuste Toad-Episode oder die Vorschau hier, umso mehr freue ich mich auf den kommenden Monat und mein vorletztes Wii U Spiel. Was den Humor angeht scheinen die Macher ja offenbar in die Vollen zu gehen. <3
  • David Pettau - 13.09.2016 - 17:34

    @Frog24
    Nun ich sag mal so: Wie auch Paper Jam Bros und Sticker Star bleib Color Splash dem "reinen" Mario-Universum treu. Die Ausnahme stellt dabei wohl lediglich Farbian dar, der mir aber richtig gut gefällt. Ansonsten... Leider nichts bisher, aber darauf werde ich im Test noch ausführlich eingehen. Auch auf den Kritikpunkt, dass alle Toads Copy&Pasted wären.

    Obwohl die meisten Toads prinzipiell gleich aussehen (mit wenigen Ausnahmen) bekommt man doch einen recht guten Eindruck von unterschiedlichen Persönlichkeiten. Aber ich will dazu wirklich noch nicht final festlegen - dafür hab ich auch noch zu viel vor mir ^^
  • JoeGo87 - 13.09.2016 - 17:34

    cool! Freu mich auf das Spiel! :mario:
  • BANJOKONG - 13.09.2016 - 18:12

    Na also das hört sich doch gut an!
    Ich erwarte kein Highlight aber bestimmt ein sehr gutes Spiel. Ich freu mich schon :wario: drauf
  • 3cool 5me - 13.09.2016 - 18:28

    Hoffentlich sagen die bald mal was zu NX, so viel Geld wie ich momentan spare, wegen der "krassen" Big N Release hab ich schon angefangen die letzten paar SNES und GB Heavy Hitter (>500€) zu kaufen.
  • Buddy - 13.09.2016 - 18:50

    Das liest sich alles sehr positiv, bis auf die fehlenden PM typischen Charaktere schließt alles auf einen exzellenten Ableger der Reihe hin. Ich freue mich schon richtig doll :paperm:
  • DaRon - 13.09.2016 - 19:01

    Freu mich drauf. Könnte es sogar als eines meiner Vorfreude-Highlights beschreiben. Aber mal abwarten, was final bei rauskommt. Gefällt mir bisher aber äußerst gut.
  • Pokeemblem - 13.09.2016 - 19:36

    Muss ja sagen das die Meinungen bei diesem Paper Mario Ableger wohl sehr weit auseinander gehen. Habe mir selbst verschiedene Tests und eine Livestream Preview zu diesem spiel angesehen und z.b. der Streamer (dessen Meinung ich sehr schätze) beschrieb PMCS vom writing her als schlecht und zwanghaft witzig und vom gameplay her als vollkommen monoton und simpel ohne Tiefgang (was auch im Livestream gezeigt wurde so gut es geht, da das Spiel zwanghaft das Gamepad voraussetzt). Während z.b. hier das Spiel als recht guten Ableger der Serie mit sehr gutem writing beschrieben wird. Schlussendlich bin ich vom Spiel bisher überhaupt nicht überzeugt und werde es mir höchstwahrscheinlich nicht kaufen. Ich werde aber erstmal abwarten bis richtige Tests veröffentlicht werden, da Previews ja von Nintendo gesagt bekommen was sie zeigen/in Tests erwähnen dürfen.
  • David Pettau - 13.09.2016 - 19:53

    @Pokeemblem
    Naja, hierbei handelt es sich natürlich erst einmal um eine Vorschau, wie du auch sagst, und nicht etwa um ein finales Fazit. Ich habe aber den Eindruck, dass die Meinungsverschiedenheiten hauptsächlich von der Einstellung abhängen, mit der man das Spiel beginnt.

    Ich hatte keinerlei Erwartungshaltung und hab mich im Vorfeld auch nicht wirklich auf das Spiel gefreut - ich wusste, dass es kommt und worums geht, mehr aber auch nicht. Paper Mario 1 liebe ich, Super Paper Mario finde ich noch besser, aber Color Splash ist ein gänzlich anderes Spiel. Das muss einem einfach klar sein, darauf muss man sich einlassen. Und ich hab so den Eindruck, dass die meiste Kritik am Spiel einfach darauf basiert, dass es eben nicht wie die ersten beiden Paper Marios oder wie Super Paper Mario ist.

    Ich bin das Spiel völlig offen angegangen und hab mich auf das eingelassen, was gefordert war. Dass man den Humor beispielsweise als "zwanghaft" kritisiert, kann ich persönlich zumindest nicht nachvollziehen. Über die zwanghaften Gamepad-Einbindung kann man wohl sagen was man will, mit vorhandenem oder nicht vorhandenem Tiefgang hat das aber erstmal garnichts zu tun. Ich finde die Gamepad-Einbindung sogar recht gut, über die Kämpfe hinaus. Der Sound des Gamepads wird sinnvoll eingesetzt (man hört nicht etwa das selbe Gedudel wie vom TV, es ist eher ab und zu unterstützend dabei) und in den Kämpfen kann man prinzipiell gut seine Karten auswählen. Mit dem Menü in den Kämpfen an sich hab ich dagegen einige Probleme, auf die ich aber im Test ausführlich eingehen werde. Aber auch hier strotzt das Spiel nur vor Charme: Klar, das eigentliche Kampfmenü ist auf dem Gamepad - während man aber nach unten schaut und seine Karten auswählt, kommt es beispielsweise nicht selten vor, dass einen die Gegner auf dem TV beschimpfen und sich darüber aufregen, wie lange man braucht. Das hat einfach Charme.
    Gameplay monoton kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen, wobei ich dazu an dieser Stelle auch nicht sehr viel schreiben will. Die Aufgaben innerhalb der Rahmenhandlung, die Farbsterne zu suchen, wechseln sich ständig ab und kampflastige Passagen wechseln sich super mit rätsellastigen Passagen ab.
  • Papermaker - 13.09.2016 - 20:01

    Also gibt es wieder eine Oberweltkarte?:0
  • Nougilein - 13.09.2016 - 20:07

    Ich freu mich mehr auf das Spiel als ich anfangs gedacht hätte.
    Und das obwohl ich die ersten zwei Paper Marios liebe.
  • Pokeemblem - 13.09.2016 - 20:45

    @David Pettau
    Also an der Einstellung des Streamers wie er an das Spiel rangegangen ist kann es eigentlich nicht liegen da er, laut eigener Aussage mit neutraler Erwartung an das Spiel herrangegangen ist und z.b. Paper Mario Sticker Star als kein schlechtes Spiel ansieht. Aber natürlich sind Geschmäcker verschieden was z.b. den Humor angeht und man sollte sich natürlich nicht nur auf eine Meinung eines anderen verlassen. Ich für meinen teil werde erstmal abwarten wie es zur Erscheinung des Spiels mit Tests und Spieleaufzeichnungen aussieht und dann basierend darauf entscheiden ob das Geld es mir wert ist oder eben nicht. Letztendlich sollte sich jeder ja selbst eine eigene Meinung bilden.
  • otakon - 13.09.2016 - 21:26

    Die Vorschau klingt schon sehr sehr gut und bestätigt mich in dem Gefühl das das wohl ein lustiges Spiel werden wird - warte noch den finalen Test ab aber sieht gut aus für nen Kauf.
  • Nico.98 - 13.09.2016 - 21:38

    Ich freue ich schon sehr auf Paper Mario Color Splash. :thumbup:
  • Minochi - 13.09.2016 - 21:50

    Wird bestimmt ein tolles Spiel, welches allein aus Liebe zum Detail verdient gekauft zu werden :)
  • WiiandU - 13.09.2016 - 22:31

    Ich freue mich einfach einen weiteren Ableger der Reihe auf der Wii U spielen zu können und bin vorsichtig optimistisch, dass ich mich mit dem angepassten Konzept werde anfreunden können.

    Notfalls gibt es ja immer noch die Tauschbörse! :D
  • Dackelschwanz - 14.09.2016 - 13:04

    Danke für die Vorschau Jungs! Als großer Fan der Paper Mario Reihe freue ich mich schon unheimlich auf das Spiel! Mir haben sämtliche Teile sehr gut gefallen, auch der etwas andersartige DS Teil rund um Sticker Star. Da habe ich doch deutlich mehr Freude dran gehabt als viele in ihren Meinungen kund taten :) Drum war ich auch bereits seit der Ankündigung von der Qualität des neuen Teiles überzeugt und werde ihn mir gleich zum Release holen. Eure Vorschau hat mich schonmal wunderbar darauf eingestimmt, die Vorfreude ist groß und ich hoffe der eigentliche Spaß am fertigen Spiel Anfang Oktober wird dann ebenso lange halten. Ich freue mich jedenfalls riesig drauf, endlich einen neuen Ableger der Reihe spielen zu können, zu mal mir das Konzept rund um die Farben zusagt und sich am grundlegenden Charme von PM für mich persönlich nichts geändert hat. Ich überlege mir ernsthaft zur Einstimmung noch den ersten N64 Teil auf der VC zu ziehen, ist einfach schon zu lange her, als ich den das letzte mal spielte :D Der GC-Teil hat schon einige Durchgänge hinter sich, der Wii Teil wurde vor knapp einem Jahr nochmal gespielt und Sticker Sticker Star liegt noch nicht lange zurück (und ich bleibe dabei, dass es ein guter Teil ist, auch wenn er eben anders ist und vieles anders umsetzt. Gemocht habe ich ihn trotzdem.)