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Vorschau zu Story of Seasons - Nintendo 3DS

Germany Deutschland: Story of Seasons
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
31.12.2015
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Marvelous
Genre
Simulation
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 4
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Unsere Vorschau zum Spiel: Story of Seasons

Von Pascal Hartmann ()

Es ist eine ganze Weile her, dass ich mich dem Farmerleben widmete. Es begann mit dem ersten Harvest Moon für das Super Nintendo, das ich derart akribisch spielte, dass ich ganze Tabellen führte und genau ausrechnete, wann ich welche Saat auswerfen und wann ich es lieber bleiben lassen sollte, um zu Beginn des Winters nicht plötzlich vor bracher Erde zu stehen und das Saatgut umsonst gekauft zu haben. Heutzutage gehe ich jedoch etwas entspannter an die Sache heran, was mir Story of Seasons auch erfreulich einfach macht.


Auch wenn sie nur digital sind: Diese herzallerliebsten Wesen wollen regelmäßig gefüttert werden!

Zu Anfang muss ich mir erst einmal einen Charakter erstellen. Normalerweise tendiere ich in solchen Fällen dazu, eine weibliche Figur zu spielen, aber da es in Story of Seasons wieder zahlreiche potentielle Romanzen zu führen gibt, entscheide ich mich für den Jungen mit der Absicht, das süßeste Mädchen meiner neuen Heimat namens Eichbaumhausen zu erobern. Man sollte sich ja schon hehre Ziele setzen. Doch bevor ich mich um die Frauen kümmern kann, muss ich erst einmal lernen, wie das Farmerleben denn überhaupt so abläuft. Ich habe nämlich noch nie zuvor eine Hacke in der Hand gehalten und wurde frisch von der ansässigen Gilde aus einem Pool von Bewerbern für die neue Farmerstelle ausgewählt.

Also wohne ich erst einmal für ein paar Tage bei einer netten alten Dame, die mir nach und nach zeigt, wie ich ein Feld anlege, die Saat ausbringe, die Setzlinge bewässere und schlussendlich die dicke Ernte einfahre. Dabei wurde dieser Prozess angenehm vereinfacht. So besteht ein Feld zwar immer noch aus 3x3 Quadraten, allerdings werden diese allesamt auf einmal umgegraben. Auch das Bewässern wird im Verbund erledigt. Selbst die Ernte ist schnell erledigt, denn alles Gemüse auf einem Feld wird direkt in eine Box gesteckt, die ich nur noch einsammeln muss. Das kommt mir entgegen, da ich heutzutage nicht mehr die Lust dazu verspüre, jedes Quadrat eines Feldes einzeln zu bearbeiten.

Ein Farmer buddelt aber nicht nur in der Erde, sondern kümmert sich auch um seine Tiere. Diese müssen stets gefüttert und bei Laune gehalten werden. Aber ganz egal, was ihr auch anbaut oder striegelt, am Ende des Tages geht es darum, Kohle zu scheffeln. Das ist in Story of Seasons interessant umgesetzt, denn ihr könnt mir anderen Städten Handel treiben. Dann kauft euch eine Stadt zum Beispiel eure Rüben für einen besonders hohen Preis ab, weil deren Einwohner gerade auf einem Rübentrip oder so sind. Mit der Menge an verkauften Rüben sinkt der Verkaufspreis jedoch wieder. Frei nach Angebot und Nachfrage solltet ihr also regelmäßig andere Pflanzen anbauen, um euch eure Arbeit auch angemessen bezahlen zu lassen.

Das Leben auf dem Bauernhof ist aber nur ein Teil der Spielerfahrung, denn wie bereits erwähnt, könnt ihr euch eine Gefährtin/einen Gefährten anlachen. Vielleicht heiratet ihr sogar und bekommt Kinder! Am besten macht ihr dem/der Zukünftigen Geschenke und redet häufig mit ihm/ihr. Habt ihr genug von der Farmarbeit und den Turteleien, könnt ihr euch zahlreichen anderen Vergnügungen widmen. Zum Beispiel stellt ihr eigene Möbel her, werft euch in neue Fummel oder stöbert in der umfangreichen Bibliothek, die nützliche Tipps für das Farmerleben bereithält. Story of Seasons ist vollgepackt mit Dingen, mit denen ihr euch die Zeit vertreiben könnt. Aber vergesst dabei nicht, eure Kühe zu füttern!


Das Leben auf dem Bauernhof ist hart! In Story of Seasons gehen die Arbeiten auf dem Feld aber schnell und einfach voran.

Unsere Prognose zu Story of Seasons

Meinung von Pascal Hartmann
Die Vereinfachung der Arbeiten auf dem Bauernhof begrüße ich sehr. In Story of Seasons gehen das Umgraben, das Bewässern, das Ernten und alles andere so einfach und locker von der Hand, dass ich dem Mikromanagement früherer Harvest Moon-Spiele nicht hinterherweine. Doch keine Angst, einfach bedeutet nicht gleich simpel. Dank der verschiedenen Händler und der Ausdaueranzeige, die mit jeder Aktion ein wenig schwindet und mit Essen wieder aufgefüllt werden muss, kann nicht einfach planlos gespielt werden, mitdenken und das Planen der anfallenden Arbeiten sind noch immer angesagt. Zudem gibt es noch vieles anderes zu tun. Die liebevolle Optik und interessante Charaktere sind da nur das i-Tüpfelchen. Doch ob Story of Seasons eine prachtvolle Tomate oder doch nur eine verfaulte Gurke ist, erfahrt ihr demnächst im Spieletest.

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