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Unsere Vorschau zum Spiel: Kirby: Planet Robobot

Von Marco Primmer ()

Kirby hat im Laufe der Zeit allerhand neue Fähigkeiten erlangt, dabei meine ich nicht jene, die er durch diverse Gegner absorbiert, sobald er sie in sich aufsaugt. Bei seinem ersten Spiel konnte er nur Springen, Schweben und Gegner, sowie Objekte aufsaugen oder ausspucken. Die Fähigkeit die Attacken seiner Gegner in sich aufzunehmen bekam er erst in seinem zweiten Abenteuer spendiert. Von da an war dies Kirbys Markenzeichen. Von Spiel zu Spiel wurden neue Gegner in die Spiele aufgenommen, die Kirbys Repertoire erweitern. Damit das Spielerlebnis aber so frisch bleibt, mussten neue Spielmechaniken her.


Selbst große Fahrzeuge sind kein Hindernis für den Feuer-Kirby-Panzer.

In Kirby: Triple Deluxe erhielt Kirby die Meganova-Fähigkeit. Damit konnte er alles in sich aufsaugen, was nicht niet- und nagelfest war, unabhängig von dessen Größe. In Kirby: Planet Robobot musste natürlich etwas Neues her. So schlüpft Kirby in einen Art Mecha und kann allerhand größere Hindernisse und Gegner aus dem Weg räumen. Dies ist auch dringend nötig, um den Invasoren aus dem All Einhalt zu gebieten. Denn diese fallen über den Planeten Pop her mit ihrer riesigen, runden Festung. Dabei mechanisieren sie den Planeten und machen dabei weder vor Bäumen noch vor Häusern oder Gegnern Halt. Wenn man durch die Lande zieht und dabei einen mechanisierten Waddle Dee trifft, weiß man nicht, ob man ihn aufsaugen soll oder doch lieber knuddeln. Aber Vorsicht, die Waddle Dees wissen sich diesmal zu wehren und greifen Kirby auch gerne mal an. Der mechanische Flair zieht sich durch jedes Level, aber es wirkt dennoch alles organisch und fügt sich perfekt in das in das Spiel ein. Und sieht zudem auch noch sehr gut auf dem Nintendo 3DS aus. Einzig, wenn man den 3D-Effekt des Nintendo 3DS einschaltet, ist ein merkliches Ruckeln wahrzunehmen

Wer die Vorgänger bereits gespielt hat, kann auch in diesem Teil sofort loslegen, ohne sich in die Steuerung eingewöhnen zu müssen. Einzig der Robo-Anzug braucht ein wenig Eingewöhnungszeit, da er sich etwas behäbiger steuern lässt und neue Fähigkeiten mit sich bringt. Sobald Kirby in den Panzer mit Armen und Beinen einsteigt, nimmt er Kirbys Fähigkeiten an. Anstelle des Saugens scannt und analysiert er die Gegner. Je nach eingescanntem Gegner erlangt der Kirby-Panzer einzigartige Fähigkeiten und verändert dadurch sein Aussehen. Wenn Kirby beispielsweise einen Schwertgegner einscannt, bekommt der Panzer eine neue und stylishe Lackierung und zwei plasmaartige Klinken statt Armen. Mit den bereits aufgesammelten Stickern kann man seinem Panzer noch einen individuellen Touch verleihen. Diese neuen Fähigkeiten werden auch bei so manchen Puzzleeinlagen Verwendung finden. Wie in den Trailern schon gesehen, muss man mit dem Kirby-Panzer Muttern drehen und Schrauben lösen, um in neue Bereiche zu gelangen, es gibt aber noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten, die eine bestimmte Fähigkeit voraussetzten. Es ist eine gelungene Abwechslung und reißt einem nicht so sehr aus dem Spielgeschehen. Die Übergänge zwischen den Abschnitten sind fließend und es macht einfach Laune, alles dem Erdboden gleichzumachen. Man fühlt sich zwar mächtig, aber allzu sehr auf den Putz sollte man dennoch nicht hauen, man ist nicht unverwundbar und bei schweren Treffern verliert selbst der Panzer seine Fähigkeiten.

Auch die neuen Minispiele wissen zu gefallen. Kirbys 3D Arena bringt Kirby, so wie es der Titel des Spiels schon verrät, in die dritte Dimension. Man läuft und hüpft gemeinsam mit Kirby in kleinen Arenen, saugt Gegner auf und versucht den Kombozähler in die Höhe zu jagen. Dabei muss man geschickt und strategisch vorgehen, um die Kombokette nicht zu unterbrechen und dennoch schnell durch die einzelnen Abschnitte zu gelangen. Jede Sekunde zählt. Anders verhält es sich bei Kirbys Teamjagd. Hier wurden klassische RPGs als Vorbild hergenommen und mit Kirbys gefüllt. Bevor man gemeinsam im Team mit bis zu vier Kirbys die verschiedenen Bossgegner verprügelt, muss man sich für eine der vier vorgegebenen Fähigkeiten entscheiden, dann darf man den Highscore in die Höhe treiben und Erfahrungspunkte sammeln, um stärker zu werden. Wenn man dem Hauptspiel überdrüssig wird, spielt man eine Runde mit den Minispielen und bringt so genügend Abwechslung in das Spiel.


In dem Spiel erwarten euch verschiedene Themen, wie das Eis-Level, auf euch.

Unsere Prognose zu Kirby: Planet Robobot

Meinung von Marco Primmer
Natürlich bietet das Spiel noch viel mehr, alles Weitere wird im Test genauer behandelt, wie beispielsweise die amiibo-Funktionalität und die zusätzlichen Spielmodi. Alles in allem haben mir die ersten Spielstunden wirklich gut gefallen. Kirby: Planet Robobot bietet gewohnte Kirby-Action mit einer Prise Neuem. Es fiel mir schwer den 3DS aus der Hand zu legen. Grafisch wurde der Titel im Vergleich zu Triple Deluxe noch mal angehoben, auch wenn es einige kleine Ruckler gibt, wenn man den 3D-Effekt aktiviert hat und musikalisch bekommt man das geboten, was man sich erwartet. Neue und alte Songs, sowie Remixe. Alles in allem freue ich mich schon, das Ende zu sehen und in den anderen Spielmodi den Highscore zu brechen.

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