Angespielt: AiRace Speed

Über drei Jahre ist es nun her, dass AiRace und AiRace: Tunnels als DSiWare-Titel im DSiWare-Shop erschienen sind. Die Spiele sind für ihr schnelles Gameplay bekannt und verkauften sich laut der Entwickler ziemlich häufig, sodass es Zeit dafür war, einen Nachfolger für den eShop des Nintendo 3DS herauszubringen. Wir hatten auf der gamescom das Vergnügen, dem Entwicklerstudio QubicGames etwas näher zu kommen und den neuen Titel AiRace Speed anzuspielen.



Bevor ich AiRace Speed angezockt habe, quatschten wir ein bisschen über die vorigen Spiele und deren Erfolg. Auch einen Blick in den Produkt-Katalog haben wir geworfen und uns war sofort klar, dass sich der Entwickler schon einmal mit dem 3D-Handheld beschäftigte. QubicGames entwickelte vor AiRace Speed das bekannte 2 Fast 4 Gnomz, das Eric damals für ntower testen durfte (hier das Review).

In AiRace Speed geht es, wie in den Teilen zuvor, darum, mit seinem Flieger schnelle Rundenzeiten aufzustellen und schwere Strecken erfolgreich zu meistern. Zuerst wählte ich eine einfache Strecke und fing an, mich mit der Steuerung per Schiebepad vertraut zu machen. Dies gelang mir sehr gut. Die Serie ist für ihre rasante Schnelligkeit bekannt und man erklärte uns, dass die Serie F-Zero-Begeisterte ansprechen soll. Und ganz ehrlich: So fühlte es sich auch an. Durch den 3D-Effekt und die Schnelligkeit machte AiRace Speed unglaublich viel Spaß. Dank des Tiefen-Effekts konnte ich viel schneller abschätzen, wann ich wie zu fliegen hatte. Wer zu oft gegen Wände und Säulen fliegt, schrottet seinen Flieger. Dann hat man entweder die Möglichkeit, sich zum letzten Checkpoint zu beamen, oder das Zeit-Rennen einfach neu zu starten.

Auf den Strecken werden viele Fallen gestellt, wie zum Beispiel gewisse Muster, bei denen man genau durch eine Lücke fliegen muss. Bei den unglaublichen Geschwindigkeiten war das schwer zu meistern. Insgesamt soll es 18 Strecken geben, die ihr in der finalen Version nach und nach spielen könnt. Je schneller ihr seid, desto bessere Medaillen berkommt ihr verliehen. Fünf Flieger soll es zur Auswahl geben, die alle ihre verschiedene Stärken und Schwächen haben werden. Neben dem normalen Zeitrennen wird es auch einen Endlos-Modus geben, in dem ihr so lange wie möglich „überleben“ müsst.

Aber nicht nur die Schiebepad-Steuerung wird zur Verfügung gestellt. Es wird nämlich auch eine Stylus-Steuerung eingebunden, um Casual-Gamer besser anzusprechen. Jedoch wirkte die Stylus-Variante nicht ganz so genau wie die Steuerung über das Schiebepad. Das Problem ist, zumindest für mich, dass eine Touchscreen-Steuerung nicht gerade für schnelle Spiele geeignet ist. Was mir jedoch sehr gefallen hatte war die Tatsache, dass eine Online-Rangliste enthalten sein wird. So kann man seine Zeiten mit anderen Fahrern online vergleichen und sich an die Spitze der Rangliste kämpfen. Das wird auf jeden Fall für Motivation sorgen. Auch Achievements werden im Spiel eingebunden, die den Spieler für längere Zeit unterhalten sollten.


Unsere Prognose

Meinung von Dennis Meppiel

AiRace Speed hat auf jeden Fall das Potenzial, seine Fans zu finden. Die Schnelligkeit sowie das F-Zero-ähnliche Konzept machen Lust auf mehr. Das Spiel besitzt für einen Download-Titel einen echt guten Umfang und wir sind auf die finale Fassung des Spiels gespannt. Es soll noch im Sommer 2013 im eShop des Nintendo 3DS erscheinen.

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