Hyrule Warriors angespielt - Wii U

  • Deutschland Deutschland: Hyrule Warriors
  • USA USA: Hyrule Warriors
  • Japan Japan: Zelda Musō
Plattform
Wii U
Erscheinungsdatum
19.09.2014
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Omega-Force, KOEI TECMO Games, Team Ninja
Genre
Action, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Angespielt: Hyrule Warriors

Von Eric Sohr ()

Vor vielen Jahren spielte ich bei meiner Großcousine auf der PlayStation 2 ihres Freundes den zweiten Teil der Dynasty-Warriors-Reihe und verliebte mich direkt in dessen Stil, der euch als einzelne Person gegen ganze Armeen antreten und sie niederschnetzeln lässt. Ich hatte nie darüber nachgedacht, dass ich ein Spiel dieser Art in der Welt von The Legend of Zelda haben wollen würde, bis Hyrule Warriors, eine Kollaboration zwischen Nintendo und Tecmo Koei, angekündigt wurde. Nach langer Wartezeit konnte ich nun bei Nintendo erstmals Hand an meinen persönlichen Blockbuster des Jahres anlegen.


In Hyrule Warriors erledigt ihr in einem Level mehr Gegner als in so manchen Zelda-Ablegern das gesamte Spiel über.

In der Demo, die auf dem Event anspielbar war, gab es mit Link und Zelda zwei verschiedene Figuren, wobei Link mit zwei komplett unterschiedlichen Waffen gespielt werden konnte. Letztendlich fühlte es sich an, als würde ich drei komplett verschiedene Figuren spielen, da die Art und Weise, wie die beiden Versionen von Link kämpften, sehr unterschiedlich waren. Einen großen Einfluss auf das Spiel hat das aber nicht, denn im Vordergrund steht noch immer, möglichst viele Feinde niederzumähen und das aktuelle Missionsziel zu erreichen.

Zu Beginn der Demo rannte direkt eine kleine Armee an Goblins auf mich zu, welche ich mit stylischen Angriffen abwehrte. Die Kombos lassen sich sehr leicht ausführen und sehen dennoch beeindruckend aus. Es gibt eine Taste für leichte Angriffe, die sich aneinanderreihen und dann mit einem schweren Angriff beenden lassen. Je nachdem, wann ihr in der Kombo den schweren Angriff einsetzt, gibt es einen anderen Abschluss. Während die Feinde niedergemetzelt werden, füllt sich eure Spezialangriff-Leiste auf, die euch bei gefülltem Zustand, wie der Name es schon verrät, einen Spezialangriff ermöglicht. Dieser unterscheidet sich, wie der Rest der Spielweise, von Charakter zu Charakter und sieht auch je nach Waffe anders aus. Apropos Waffe, hier ein Beispiel für den Unterschied: So spielte sich Link mit einem Schwert deutlich flotter als mit einem Feuerstab, jedoch hatte letzterer eine höhere Reichweite in den Kombos. Auch Zelda hatte eine kleine Besonderheit: So ändert sich die Art ihrer Angriffe je nachdem, ob sie sich vorher magisch aufgeladen hat oder nicht. Es wird also für jeden Geschmack etwas dabei sein. Das ist ein recht typisches Merkmal für die Warriors-Reihe: die Vielfalt zwischen den Charakteren.

Ein weiteres Merkmal sind die verschiedenen Areale in Hyrule Warriors, in die das Schlachtfeld eingeteilt ist. Diese müssen von euch eingenommen und verteidigt werden. Betretet ihr beispielsweise ein Gebiet der Feinde, seht ihr eine kleine Leiste, die beim Besiegen von Feinden abnimmt. Ist sie leer, taucht der Wächter des jeweiligen Forts auf. Bei ihnen handelte es sich in der anspielbaren Version jedoch um super einfache Feinde, die bereits nach wenigen Schlägen besiegt waren. Ich hoffe, dass die finale Version verschiedene Schwierigkeitsgrade haben wird, da es sonst wirklich sehr einfach wäre.

Nachdem im Demo-Level ein Gebiet eingenommen wurde, musste ich einen Weg finden, um an den gigantischen Steinen vorbei zu kommen. In der Zelda-Serie bedeutet das natürlich: wir brauchen Bomben! Um diese zu erhalten, musste ich einen kleinen Zwischenboss besiegen. Dieser verfügte über eine richtige Energieleiste und eine Abwehrleiste, die mit jedem Schlag abnahm. Ist sie leer, setzt euer Charakter einen Finisher-Move ein und versetzt ihm den Todesstoß. Natürlich habe ich den Feind mit meinem Können schnell geschlagen und erhielt nach dem Öffnen einer Truhe, was im typischen Zelda-Stil erfolgt, die helfenden Bomben. Diese Items können in Hyrule Warriors jedoch nicht nur dafür genutzt werden, die störenden Felsen zu zerstören, sondern sprengen im Kampf auch eure Gegner weg.

Während all dem Schnetzeln der Feinde fiel mir auf, dass sie auch Items fallen lassen. So gibt es heilende Herzen, Item-Verstärker (aus den Bomben wird eine große, gigantische Bombe!) oder Magie-Fläschchen. Letztere füllen eure Magieleiste auf, die im vollen Zustand eine Art Über-Modus ermöglicht, in dem ihr mehr Schaden anrichtet und am Ende einen neuen Spezialangriff ausführt.

Grafisch konnte die Demo durchaus überzeugen. Die Spezialangriffe sehen fantastisch aus, was auch für die Charaktere gilt, und es ist ordentlich viel los auf dem Bildschirm, während die Framerate dabei aber nicht einbricht. Jedoch hat Hyrule Warriors gewisse Warriors-Krankheiten, wenn man das so nennen kann. Es gibt immer wieder aufploppende Feinde und die Kamera funktioniert nicht immer perfekt, aber über beides kann man im Spielverlauf definitiv hinwegsehen. Vor allem das Aufploppen der Feinde fällt recht selten auf, wenn man es selbst spielt. Die musikalische Untermalung des Levels bestand aus einer neuen Version der bekannten Hyrule-Feld-Melodie und motivierte ordentlich!

Am Ende der Probierversion wartete ein Bossmonster in Form von King Dodongo auf mich. Er musste durch eine Kombination aus normalen Angriffen und dem Einsatz der Bomben besiegt werden. Die Energieleiste wurde nur langsam verringert, außer man konnte die Abwehrleiste, von der ich weiter oben sprach, auf Null bringen und mit einem Finisher ordentlich Schaden anrichten. Danach war (leider) Schluss. Der Bosskampf erinnerte wieder ein wenig mehr an ein Zelda-Spiel, da man nicht einfach die Energie niederprügeln konnte, sondern das eingesammelte Item sinnvoll eingesetzt werden musste.


Unsere Prognose zu Hyrule Warriors

Meinung von Eric Sohr
Letztendlich bekommt man mit Hyrule Warriors genau das, was man in den Trailern und Gameplay-Videos zu sehen bekommt: zahlreiche Feinde, die auf stylische Weise niedergemetzelt werden. Das ist nicht unbedingt anspruchsvoll, macht aber unglaublich viel Spaß, wenn man auf diesen Typ Spiel steht. Jeder Zelda-Fan sollte sich bewusst sein, dass er mit Hyrule Warriors kein klassisches Zelda-Spiel bekommt. Ich freue mich aber sehr auf September und werde mir bis dahin die Zeit mit Warriors Orochi 3 Hyper auf Wii U vertreiben. Das ist nämlich die perfekte Übung und ein guter Einstieg für alle, die mit diesem Genre bisher nicht viel zu tun hatten.

Kommentare 7

  • Yoko Turmheld - 24.06.2014 - 20:51

    Hoffe das Spiel wird die Wii U gut stützen und verkauft sich sehr gut. Selbst is mir das irgendwie zu Hack & Slay lastig. Kann mich nicht so damit anfreunden.
  • Tsutomu - 24.06.2014 - 21:00

    Tihi ... mit nem klassischen Zeldagame rechnet hoffentlich absolut niemand bei dem Titel. Wer keine Lust hat auf stylishes Monstegeschnetzel, sollte es echt nicht kaufen. ;) Ich finde sowas auch mal ganz lustig und deshalb werd ich guten Gewissens zugreifen. ^^
  • Flopo Turmheld - 24.06.2014 - 21:39

    Ich finde das schon richtig vielversprechend aus. Das Video ist optisch echt top, wie ich finde. Das letzte ähnlich gelagerte Spiel war für mich spartan auf dem Gamecube. Denke hier werde ich zugreifen. Gefällt mir.
  • xxcyv There's always another secret - 24.06.2014 - 22:11

    Das Spiel wird mein erstes Hack & Slay. Ich bin schon richtig gespannt, die ganzen Bilder und Videos sehen schon so toll aus :D
  • nintendofan89 Captain Toad's Kumpane - 25.06.2014 - 05:25

    Verstehe nie warum dynasty warriors und Co. so unerfolgreich ist, und sowas wie Diablo und ähnliches total erfolgreich ist.
    Ist im endeffekt das selbe, nur andere Ansicht und man kann Gegenstände sammeln.
    Der Punkt mit den Gegenständen sammeln sollte aber langsam nicht mehr zählen, denn die kann man in richtigen Rollenspielen mittlerweile auch (von dem her kann man gleich zu richtigen Rollenspielen greifen).
    So bieten für mich Rollenspiel Hack and Slays wie Diablo nichts außergewöhnliches. Trotzdem werden sie gekauft.
    Normale Hack and Slays in der third person Ansicht wie Dynasty Warriors werden seltsamerweise nicht gekauft, obwohl man da sogar noch ein richtiges Kampfsystem mittlerweile hat, im Gegensatz zu Klickwahn oder 1 Knopf Mashing von Diablo und Co.
  • Xenokah - 25.06.2014 - 08:59

    KLingt alles toll und genauso wie ich mir das erwartet habe!

    Was soll man dazu noch sagen..... Day One Kauf :)
  • Tsumi-Niggurath Dunkles Junges - 25.06.2014 - 12:13

    Mehr kann ich auch nicht dazu sagen, Day One Buy :3