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The Legend of Zelda: Breath of the Wild angespielt - Wii U

  • Deutschland Deutschland: The Legend of Zelda: Breath of the Wild
  • USA USA: The Legend of Zelda: Breath of the Wild
  • Japan Japan: The Legend of Zelda: Breath of the Wild
Plattform
Wii U
Erscheinungsdatum
03.03.2017
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Genre
Adventure, Action, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Angespielt: The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Von Mirko Satorius ()

Auf dem diesjährigen Post-E3-Event von Nintendo durfte ich endlich Hand an die Demo zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild legen. Es standen zwei verschiedene Demo-Versionen zur Verfügung. Demo Nummer 1 wirft einen mitten ins Geschehen. An einem gemütlichen Lagerfeuer mitten im Dickicht von Hyrules Wäldern begann mein kleines Abenteuer. Ausgerüstet mit Pfeil und Bogen, einem kleinen Schild, einer Fackel und einem Schwert machte ich mich auf die Suche nach Nervenkitzel und den sollte ich auch finden.


Diese große Oberwelt steckt voller Geheimnisse und Gefahren.

Es brauchte einen Moment mich an die Steuerung zu gewöhnen, denn diese unterscheidet sich stark von den Vorgängern, also war der Feind natürlich erst einmal im Vorteil. Meine anfänglichen, zu meiner Schande fast peinlichen Moves, machten die Bokblins recht schnell auf mich aufmerksam und ich musste den ein oder anderen Treffer einstecken. Nachdem ich mich an die neue Steuerung gewöhnt hatte, zog ich erneut in den Kampf und siehe da, Link hat mittlerweile mehr auf dem Kasten als noch vor ein paar Jahren. So könnt ihr euch, indem ihr kauert, leicht an eure Gegner heranschleichen und sie mit einem beherzten Schlag ins Videospiel-Nirwana befördern. Dabei hilft euch auch eine neue Anzeige am unteren rechten Bildschirmrand, welche Links Lärmintensität anzeigt. Also pssst! Allgemein muss man sagen, dass die Möglichkeiten mit Link sowohl im Kampf als auch außerhalb schier unbegrenzt sind. Es bleibt ganz euch überlassen, ob ihr die direkte Konfrontation sucht oder ob ihr euch still und heimlich annähert. Mal unter uns: Beides macht einen Heidenspaß. Durch den freundlichen Hinweis eines Nintendo-Mitarbeiters wurde ich auch auf die neue Kochfunktion aufmerksam. Die Zutaten für eure virtuelle Leckerei könnt ihr überall in der Spielwelt finden. Geht auf die Jagd nach Wildschweinen, sammelt Pilze und plündert Bokblin-Lager um eure schmackhaften Zutaten zu sammeln. Danach geht’s direkt an die Kochstelle und schon könnt ihr eure Herzen erneut auffrischen. Denn anders als in den Vorgängern, müsst ihr essen um am Leben zu bleiben. Also auch an die Kochmuffel unter euch: Lernt ein paar Rezepte, denn Herzen werdet ihr keine mehr im hohen Gras finden.

Demo Nummer 2 lässt uns den Start der Geschichte erleben. Wer jetzt allerdings tiefe Einblicke in die Story erwartet, muss jetzt stark bleiben. Es wird zwar ein wenig der Story verraten, aber wer Link ist und warum Hyrule so viele Ruinen aufweist, wird hier leider nicht erklärt. Link erwacht durch eine weibliche Stimme aus seinem tiefen Schlummer. In einer blauen leuchtenden Flüssigkeit liegt der Held nur mit einer kurzen Hose bekleidet und weiß scheinbar selbst nicht mehr, was eigentlich los ist. Die Stimme leitet ihn weiter und erklärt ihm, wie er sein sogenanntes Shiekah Slate, ein ominöses, Tablet-ähnliches Gerät, dessen Herkunft auch nicht weiter erläutert wird, einsetzen soll. Die Tür öffnet sich und zwei Schatztruhen wecken meine Neugier. Was könnte da wohl drin sein? Nein, es sind keine Schätze oder Waffen, denn die müsst ihr euch schon selber suchen, sondern Links Klamotten. Gut, dann wäre das auch geklärt. Nachdem wir die Höhle verlassen haben, bietet sich uns ein atemberaubender Anblick: Hyrules großes, offenes und ungezähmtes Land zeigt sich von seiner schönsten Seite. In der Ferne sehen wir majestätisch aufragende Berge und der Gedanke daran, dass wir sogar die höchsten von ihnen in Zukunft erklimmen werden, erscheint beinahe surreal. Noch nie zuvor hat sich Hyrule so beeindruckend gezeigt. Vergesst, was ihr bisher von Hyrule kanntet. Vorbei sind die Zeiten, in denen uns imaginäre Grenzen davon abhielten die Welt zu erkunden. Alles was ihr seht, könnt ihr auch erreichen. Überhaupt gibt euch Breath of the Wild das Gefühl, alles machen zu können, was ihr nur wollt. Sofort machte ich mich los, die Welt zu entdecken und traf auf dem Weg einen älteren Mann, der für die Geschichte vermutlich noch wichtig wird.


In der Demo gab es einige Mini-Dungeons zum Erkunden.

Durch ihn erfuhr ich mehr oder weniger, dass das alte Königreich untergegangen sei. Viel Zeit wollte ich mit ihm natürlich nicht verschwenden, da die Demo-Version zeitlich auf 20 Minuten beschränkt war. Eine Axt ragte unweit des Mannes aus einem Baumstumpf heraus und schrie geradezu danach von mir eingesammelt zu werden. Gesagt getan, jetzt waren Hyrules Wälder fällig. Mit der Axt in Links Hand mähte ich die ersten Bäume nieder und fand heraus, dass ich mir mit ihrem Holz meine eigenen Feuerstellen errichten konnte. Das sollte mir aber nicht genügen, ich wollte unbedingt Links neue Shiekah-Fähigkeiten testen. Ich machte mich auf den Weg zu der markierten Stelle auf meiner Karte und fand ein weiteres Shiekah-Podest, auf das ich mein Shiekah Slate legen konnte. Sekunden später bohrten sich überall auf der Welt riesige Türme aus Hyrules Erdreich. Fern in schneebedeckten Bergen, in der Wüste und an verschiedenen anderen Plätzen zeigten sich diese geheimnisvollen Bauwerke. Ich selbst stand auch auf einem dieser. Das Shiekah Slate musste die schlafenden Riesen geweckt haben. Wieder hörte ich diese Stimme und mein Blick richtete sich auf das Schloss Hyrule, dass von einer bedrohlich wirkenden Aura umgeben war. Um das Schloss herum sah ich schemenhaft ein wohl bekanntes Wesen. Ob es Ganon ist, der wieder einmal Unheil und Chaos über Hyrule bringen will?

Als ich den Turm verlassen hatte, erwartete mich bereits der alte Mann dem ich bereits zuvor begegnete und trug mir auf, die geheimnisvollen Schreine, von denen es im Spiel übrigens mehr als 100 gibt, aufzusuchen. Nachdem ich den Schrein erreicht hatte, öffnete ich den Zugang mit meinem Shiekah Slate und fuhr hinab in das Gewölbe. Ich legte das technische Wunderwerk auf das nächste Podest und erhielt eine neue Fähigkeit, mit der ich den Schrein meistern konnte. Die Magnet-Fähigkeit namens Magnesis erlaubt es Link, sämtliche metallische Gegenstände wie durch Zauberhand durch die Luft schweben zu lassen. Der Mini-Dungeon, einer der vielen Prüfungsschreine, bot einige Rätsel zugeschnitten auf meine neue Fähigkeit und stellte das bisher gelernte nochmal auf die Probe.


In der Oberwelt gibt es überall Schreine, die man, dank dem Shiekah Slate, betreten kann.

Unsere Prognose zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Meinung von Mirko Satorius
Das soll es an dieser Stelle auch erstmal gewesen sein. Ich persönlich bin der Meinung, dass The Legend of Zelda: Breath of the Wild die lange Wartezeit mehr als rechtfertigt. Die intuitive Steuerung macht richtig Spaß und bietet euch ein bisher nie dagewesenes Bewegungsspektrum. Das ausgeklügelte Temperatur-System zwingt euch dazu stets gut vorbereitet zu sein und wird euch zu echten Jägern und Sammlern machen. Grafisch konnte mich der Titel auch überzeugen und übertraf meine Erwartungen um ein Vielfaches. Die neuen Möglichkeiten, die ihr im Kampf habt, geben dem Spiel mehr Tiefe als es ein Zelda-Titel jemals konnte. Der wahre Star dieses Spiels ist und bleibt aber die unglaublich liebevoll gestaltete, atemberaubende, schier unfassbare und einladende Welt von Hyrule selbst. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei den freundlichen Nintendo-Mitarbeitern bedanken, die uns so fachmännisch betreut und uns diesen Tag ermöglicht haben.

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