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Miitopia angespielt - Nintendo 3DS

  • Deutschland Deutschland: Miitopia
  • USA USA: Miitopia
  • Japan Japan: Miitopia
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
28.07.2017
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Genre
Simulation
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Eiji Aonuma, Bill Trinen und Reggie Fils-Aime im Kampf gegen den bösen Dämon Shigeru Miyamoto! Das Hands-On zu Miitopia

Von Sebastian Schewe ()
"Wolltet ihr schon... oh, schaut, ein Schmetterling!"
"Du kommst vom Thema ab."
"Welches Thema?"

So könnten die Unterhaltungen zwischen euch und euren Freunden bei Miitopia aussehen. In diesem Spiel könnt ihr mit den Miis eurer Freunde gemeinsam auf Abenteuerreise gehen, um die böse Bedrohung, welche ebenfalls einer eurer Freunde sein kann, zu besiegen. Dieser Feind hat die Gesichter der Einwohner Miitopias gestohlen und über die Welt verstreut! Denn genau darum geht es in diesem Rollenspiel mit sozialen Aspekten. Findet die Gesichter der Einwohner in den zahlreichen Dungeons und stellt euch dem dunklen Lord, der Unheil über dieses Land bringt. Kämpft in zahlreichen Schlachten gegen verrückte Gegner mit euren selbsterstellten Miis. Gebt den Miis das Antlitz eurer Freunde oder einer Person eurer Wahl! In meinem Testdurchgang hatte ich Miis von Eiji Aonuma, Bill Trinen und Reggie Fils-Aime, während die Rolle des dunklen Lords Shigeru Miyamoto übernahm.

Was mich überrascht hat, war, dass man die Dungeons nicht selbst durchstreift, das war mir aus den bisherigen Trailern gar nicht klar geworden. Aber es liefert auf diese Weise eine gute Abwechslung gegenüber typischen RPGs. Der Witz und Charme der Unterhaltungen während die Charaktere durch den Dungeon laufen sind es definitiv Wert anzuhören. Was mir sehr gefallen hat, ist, dass selbst im Kampf die Persönlichkeit der Charaktere einen Unterschied ausmacht. Nicht nur handeln sie entsprechend (man kann nur seinen eigenen Charakter kontrollieren, hat aber die Option auch diesen auf automatisch zu stellen), sondern lernen auch spezielle Fähigkeiten. Somit hat man eine Kombination aus Fähigkeiten der gewählten Kampfklasse, sowie der gewählten Persönlichkeit. Das erlaubt natürlich einige Kombinationen und macht das Spiel in seiner eigentlichen Einfachheit doch sehr tiefgründig. Die Möglichkeit die Beziehung der Charaktere zu verbessern, um sie somit als Team stärker zu machen, scheint ebenfalls einiges zu bewirken, jedoch konnte ich das nicht zur Genüge austesten, um genaueres zu sagen.

Manchmal streiten sie, manchmal wollen sie angeben... Das Spiel kann sehr facettenreich sein.

Nach jedem Dungeon kommt man auch in ein Gasthaus, in welchem man verschiedene Dinge tun kann. Zum Einen gibt es Unterhaltungen zwischen den Charakteren, die im selben Raum übernachten, was ihre Beziehung verbessern kann. Es kann sogar vorkommen, das ein Charakter das Zimmer des anderen putzt, ist das nicht nett?

Zum Anderen bitten die Charaktere darum, dass man ihnen etwas kauft. Dies ist voraussichtlich die einzige Möglichkeit stärkere Ausrüstung zu erhalten, man kauft sie, wenn ein Charakter darum bittet. Außerdem gibt es HP Bananen, um die sie manchmal bitten, von welchen jeder Charakter 3 mit sich tragen kann. Diese können die Charaktere im Kampf einsetzen, um ihre HP (Hit Points, also Kraftpunkte oder auch Trefferpunkte, fallen diese auf Null wird der Charakter handlungsunfähig) zu heilen. Geld scheint aber zumindest anfangs ein Problem zu sein, oft konnte ich nicht alles oder gar nichts kaufen.

Dann gibt es noch das Essen. Hier kann man gefundenes Essen verzehren, was die Werte der Charaktere erhöht. Jeder Charakter hat einen Magen, ist dieser voll, kann man ihm nichts mehr geben, Zwangsfütterung verboten. Außerdem hat jeder Charakter seinen eigenen Geschmack, was er mag und was nicht findet man nur heraus, wenn man es ihm gibt, was dann aber notiert wird. Bei mir lief etwas schief, weil mein Ritter Aonuma das Essen, welches die Stärke erhöht, gar nicht mochte. Mein Magier Bill dagegen mochte MP-Essen nicht (MP, Mana-Punkte oder auch Magie-Punkte, braucht man um im Kampf spezielle Techniken und Magie einzusetzen), aber wiederum jenes, dass die Stärke erhöht, also vollkommen unpassend zu ihren Klassen. Man kann ihnen alles geben, auch wenn sie es nicht mögen, was das jedoch für Folgen hat, konnte ich nicht herausfinden.

Zuletzt gibt es hier auch eine Arcade-Halle... Dort kann man scheinbar irgendwelche Spiele spielen, jedoch bekam ich kein Ticket in der Zeit, in der ich es gespielt habe, deswegen kann ich sie nur erwähnen. Was hiermit getan wäre. Also... Geht bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

Doch wie genau läuft denn der Kampf ab, welcher ja das Kernstück eines jeden RPGs ist? Wie erwähnt kann man, wenn man es nicht komplett automatisiert ablaufen lassen möchte, nur seinen eigenen Charakter steuern. In diesem Spiel macht das allerdings vollkommen Sinn, denn so kommt der Charakter der anderen sehr gut zur Geltung. Sie handeln nach diesem und ihrer gewählten Klasse. Zudem hat man noch spezielle Streuer, die Salzstreuern ähneln, mit denen man HP oder MP heilen kann, weiterhin hatte ich noch einen zum Wiederbeleben, es schien mir aber, dass es da noch mehr gibt. Pro Durchgang im Dungeon hat man allerdings nur eine begrenzte Anzahl an Nutzungen dieser Streuer. Ansonsten läuft es wie ein klassisches, rundenbasiertes Rollenspiel ab, man wählt Angriff oder eine Fähigkeit und dann das Ziel dafür.

Alles in allem ist aber der Witz und Charme des Spiels das, was ausschlaggebend ist. Vor allem, da man seine Freunde in das Spiel einbinden kann, ähnlich wie bei Tomodachi Life, nur das man hier eben wesentlich mehr zu tun hat, was einen bei Laune hält.

Unsere Prognose zu Miitopia

Meinung von Sebastian Schewe
Dieses Spiel weckte sofort mein Interesse, und das Anspielen hat dieses noch einmal verfestigt. Ich liebe die Witze daraus, die Unterhaltungen zwischen den Charakteren und das verrückte Setting. Schade, dass ich nie erfahre, ob meine drei Helden den bösen Miyamoto bezwingen können, da ich, wenn ich mein eigenes Spiel habe, lieber mit meinen Freunden durch die Welt ziehen werde. Aber ich hatte eine lustige Idee: Man könnte seine Helden ja zu den Backstreet Boys machen, wobei einer dann der böse sein müsste... Für einen Durchgang, bei dem man dann nur die Sänger-Klasse nutzt. Und das ist nur eine von endlos vielen Möglichkeiten, dieses Spiel zu spielen.
Mein persönliches Highlight: Ich begegnete dem dunklen Lord Miyamoto, doch der Great Sage, den ich Great Sage nannte, rettete uns. Die Miis nannten ihn dann Great Sage Great Sage und haben total über ihn gefanboyt. Lol.

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