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Away: Journey to the Unexpected angespielt - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Away: Journey to the Unexpected
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
1. Quartal 2018
Vertrieb
Noch keine Angaben
Entwickler
Noch keine Angaben
Genre
Noch keine Angaben
Spieleranzahl
Lokal: 0 - Online: 0
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Finden wir ein Paar Freunde auf der Suche nach unseren Eltern

Von Ilja Rodstein ()
Der Titel Away: Journey to the Unexpected wird von zwei Personen entwickelt: zum einen von Aurelien Regard, der größtenteils für das Spiel zuständig ist, außerdem wird dieser von Jim Gennisson unterstützt, der unter anderem mit Grafikdesign zu Rayman oder Monster Boy and the Cursed Kingdom beigetragen hat. Auf der gamescom 2017 war das Spiel entweder in der Indie-Ecke am Nintendo-Stand oder auch im separaten Indie-Bereich spielbar.

In dieser Demo steuert ihr einen Charakter, dem ihr zu Beginn einen Namen verpassen könnt. So wacht ihr in eurem Zimmer auf und könnt dieses aus der ersten Person, also in Egoperspektive betrachten. Generell spielt sich das gesamte Spiel aus der ersten Person. Das Ziel des Spiels ist es offensichtlich eure Eltern wiederzufinden. Solange ihr euch in eurem Haus bewegt, könnt ihr euch in witzigen Dialogen mit unterschiedlichen Objekten unterhalten. Sei es mit euren Großeltern, einem Frosch, der in der Toilette hockt oder auch einem Hund, der euch die Waffe gibt und zwar einen Stock. Ob es in dem Spiel auch andere Waffen geben wird, konnte mir der Betreuer am Stand nicht sagen. Zumindest konnte man in der Demo keine anderen Waffen finden.

Oma und Opa, ihr seht grafisch einfach nur fantastisch aus!

Was aus dem Spiel wirklich heraussticht, ist der Grafikstil. Während die Welt in einem dreidimensionalen Comicdesign daherkommt, sehen die Charaktere und Gegner aus wie zweidimensionale Anime-Figuren. So merkwürdig dies auch klingt, sieht das wirklich richtig super aus. So, weiter zu meinem Abenteuer. Sobald ich durch das Haus ging, sah ich viele Türen, für die eine Anzahl von Sternen benötigt wird, was so ähnlich funktioniert wie in Super Mario 64. Sterne werden dadurch erhalten, indem man sich Freunde macht. Nachdem ich mich durch die erste Höhle mit den ersten Gegnern durchgeprügelt hatte, ging es nun raus in die Oberwelt. Dort wurde mir der erste Würfel der Freundschaft geschenkt, mit dem es möglich ist Freunde zu finden. So habe ich um die Ecke einen alten Mann mit einer zersprungenen Brille gefunden, den ich direkt ansprach um eine Freundschaft mit ihm zu schließen. Es begann ein Dialog, in dem es darum geht, ihn zu überzeugen sich mir anzuschließen. Dabei muss man die richtigen Antworten auswählen. Wählt man die falschen, dann verärgert damit die Person, mit der man redet und damit schließt sich diese euch nicht an. Da der alte Mann der erste Charakter war, den man überzeugen konnte war das Spiel sehr gnädig und ich konnte diesem keine falschen Antworten geben. Schon schloss sich der alte Mann unserem Team an.

Der erste Würfel der Freundschaft, der uns noch einfach geschenkt wurde.

Durchs Drücken des Steuerkreuzes können wir den Charakter wechseln. Ein interessantes Detail: In der Ego-Ansicht sehen wir die gesprungene Brille des alten Mannes. Der alte Mann hat keinen Stock, sondern einen Stab, der Feuerbälle schießen kann. Die Schüsse kosten Energie, aber auch die Gegentreffer. Er kann keine Leben verlieren, im Gegensatz zu unserem Hauptcharakter. Der hat bis zu fünf Herzen und sobald diese verloren wurden, kommt es zu einem Game Over. Das restliche Ziel der Demo ist es, sich durch die drei kleineren zufallsgenerierten Dungeons durchzukämpfen um einen Schalter umzulegen. Auf dem Weg kommen uns viele Gegner entgegen, die teilweise gar nicht so einfach zu besiegen sind. Es ist auch wirklich schwer mit dem Stock den Gegner im richtigen Moment zu treffen, dazu ist nämlich gutes Timing vonnöten. Sobald die Lebensanzeige schwach wird, wechselte ich zum alten Mann, da dieser keine Leben verlieren kann, sondern nur Energie. Manche Gegner lassen Herzen fallen und sobald ich wieder genug Herzen angesammelt habe, wechsle ich zurück zu meinem Hauptcharakter.

Auf meinem viel zu kurzen, 30-minütigem Abenteuer habe ich durch die quer verstreuten, einsammelbaren Münzen einen weiteren Würfel der Freundschaft im Laden in der Oberwelt gekauft. Mit diesem habe ich mich mit einem sprechenden Baum angefreundet. Interessanterweise sieht dieser alles in merkwürdigen Sepia-Farben und kann Sprossen werfen, die sozusagen als Bomben fungieren. Auch dieser ist wieder ein Charakter mit einem komplett anderen Bewegungsmuster. Laut den Entwicklern kann man offenbar fast jeden Charakter spielen, den man auch auf dem Weg ansprechen kann. Ich bin schon sehr gespannt, was für spannende Angriffsmuster da noch alles eingebaut wurden.

Sobald ich die drei Schalter in den Höhlen betätigt hatte, ging ich in die letzte Höhle der Demo, wo es darum ging einen Boss-Schlüssel zu finden, um schließlich gegen den Boss zu spielen. Für mich war der Bossgegner nicht schwer, doch scheinbar war ich der erste, der diesen an dem Stand besiegt hatte. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung, mit einem Spiel, welches eigentlich nicht zu meinem Genre gehört, doch habe ich großes Interesse daran gefunden.

Unsere Prognose zu Away: Journey to the Unexpected

Meinung von Ilja Rodstein
So chaotisch das Spiel anfangs gewirkt hat, so traurig war ich, als ich die Demoversion durchgespielt hatte. Das Spiel regt einen zum Erkunden ein, die Grafik ist wirklich fantastisch und es ist wirklich spannend zu erfahren, welche Fähigkeiten die unterschiedlichen Charaktere auf dem Weg haben. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Vollversion sein wird, wenn diese noch in diesem Jahr für alle Plattformen erscheint.
Mein persönliches Highlight: Definitiv der absolut herausstechende Grafikstil!

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